Hell Yeah, ich sage nein.

In meinem Feedreader bin ich über einen sehr interessanten und einleuchtenden Artikel gestoßen: No more yes. It’s either HELL YEAH! or no.

When you say no to most things, you leave room in your life to really throw yourself completely into that rare thing that makes you say “HELL YEAH!”

We’re all busy. We’ve all taken on too much. Saying yes to less is the way out.

Der Autor beschreibt Situationen, in denen man sich zwar entscheiden sollte, aber nicht wirklich angetan ist von den Optionen. Zu oft sagt man zu Dingen dann Ja, die mein eigentlich gar nicht so überzeugend findet. Es muss nicht unbedingt eine falsche Entscheidung gewesen sein; aber es raubt einem Kraft, Energie, Zeit, wenn man sich ständig nur mit 70% Qualität begnügt, obwohl man genauso gut einfach mal Nein sagen könnte.

Und so kommt man zu einer gewissen Moral: Wenn es mich nicht voll umhaut und ich vor Ekstase stöhne, dann sage ich einfach Nein. Ein Beispiel:

“Hey, lass uns Sex haben!”

Vorher: “Ähh… okay, ich hab ja sonst nichts besseres zu tun..”
Nachher: “FUCK THAT SHIT, SUCKER!!”

Anhand dieses Beispiels sehen wir, dass Frauen diese Philosophie schon seit Anbeginn der Zeit verfolgen.

Aber mal im Ernst: Natürlich ist es manchmal nicht ein einfaches Schwarz/Weiß Verhältnis, das man mit lediglich Ja oder Nein beantworten muss. Es gibt Entscheidungen zu treffen, man muss planen. Manchmal muss man sich auf dem Weg zum Ziel mit weniger zufrieden geben, um das Ziel überhaupt zu erreichen. Die Frage, die sich stellt, ist ob das Ziel es das dann überhaupt wert ist? Ob man mit dieser Unzufriedenheit niemals das Ziel tatsächlich auch voll erreicht?

Ich weiß nicht, ob ich das so ausprobieren kann/will. Es gibt viele Dinge, die muss ich mir erstmal gut reden. Aber am Ende des Tages waren das die besten Entscheidungen meines Lebens (das, oder ich lebe auf einem Hof wo alle Ponys rosa sind und Uwe heißen). Ein bisschen mehr Nein kann sicherlich nicht schaden, aber ob diese Philosophie auf jeder Ebene gesund ist, wage ich zu bezweifeln.

Das Firefox-YouTube Syndrom

Während ich vor einiger Zeit von Opera zu Chrome wechselte, um schneller surfen zu können (und zwar um einiges), habe ich natürlich nie die Gefielde von Firefox verlassen. Mit dem aktuellen 3.5 Release bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, obwohl ich den Browser wohl nie wieder aufmachen würde, wenn es nicht um die Extensions wäre (die ich auf der Arbeit sehr dringend benötige).

Bei einer Sache könnte ich aber ständig ausrasten: Videos anzuschauen, gerade über YouTube oder Hulu, ist unmöglich, ohne dass der Film ständig ruckelt. Ich meine damit nicht den üblichen Buffer oder die lahme Internetverbindung, die verantwortlich gemacht werden sollte, sondern ein Ruckeln, welches tatsächlich vom Browser ausgeht. Heute habe ich gelernt, wieso das passiert, und wichtiger, wie man das beheben kann.

firefox

Firefox macht alle 10 Sekunden ein Tab Backup. Deshalb ruckelt das Bild auch alle 10 Sekunden. Man kann diesen Intervall aber verlängern, wenn man dieses Backup für unnötig hält.

  • In der Adresszeile des Firefox “about:config” eingeben (die Warnung dürft ihr zwar ernst nehmen, aber in diesem Falle kurz ignorieren)
  • browser.sessionstore.interval” im Filter eingeben
  • Den Eintrag doppelklicken und die bisherige Nummer um eine Null ergänzen (von zehntausend auf hunderttausend)