links for 2009-09-30

Veröffentlicht September 30, 2009
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Sheena Was A Punk Rocker

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In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen Protagonisten eines anderen Lebens (anderer Welten, Dimensonen, Zeiten und Gesellschaftsformen) ihre Gedanken, Erlebnisse und Traumata hier. Manche sind Alter Egos ihrer selbst, einige gibt es wirklich, doch die meisten haben nie existiert. In einem Zustand des Nicht-Da-Seins finden sie ihren Frieden darin, in die Außenwelt zu schreien, was sie nicht mehr in sich tragen können. Um ihre Anonymität zu wahren, werden nur ihre Pseudonyme preisgegeben. Willkommen in der Restrealität…

The Gun

Meine Mutter ist gestorben, deshalb sind Susie und ich in den Zug nach Berlin gestiegen und sind auf dem halben Weg vom Schaffner rausgeschmissen worden. Wir wussten nicht, wo wir waren. Er wollte eigentlich die Polizei rufen, aber wir haben geschrien und getreten und dann sind wir weggerannt. Es war auch schon ganz spät in der Nacht und uns war kalt. Wir hatten auch kein Geld, sondern nur unsere Rucksäcke. Wir sind dann auf den Parkplatz vom Bahnhof gegangen und da hat uns dann ein Mann mitgenommen. Nach Berlin. Susie hat ihn dann bezahlt, obwohl ich nicht wusste, wie genau sie das gemacht hat. Sie sagte einfach nur zu mir: “Ich hab das bezahlt”, als ich von der Toilette wieder kam. Zuerst war ich sauer, weil ich dachte, sie hat Geld und würde es mir nicht sagen. Aber sie sagte tausend Mal, dass sie keins hätte.

Auf der Autofahrt saß ich alleine hinten, und der Mann streichelte immer Susies Bein. Ich wollte auch gestreichelt werden, aber er hat lieber sie gestreichelt. Also habe ich geweint, ohne dass jemand das gesehen hat. Ich kam mir total blöd vor, aber ich hatte Bauchschmerzen und ich wollte auch einen Freund haben, so wie sie.

In Berlin sind wir mit zu ihm nach Hause gegangen, weil wir nicht wussten, wo wir sonst hin sollen. Susie durfte bei ihm im Zimmer schlafen, und ich musste im Flur schlafen, auf dem Boden, weil es sonst keine Zimmer gab. Morgens ist er rausgelaufen, ganz nackt, und über mich gefallen. Er hat mich dann angeschrien: “Du dumme Ziege, kannst du nicht woanders hingehen!”, das hat er geschrien. Da musste ich nicht mehr weinen. Ich bin dann zu Susie ins Zimmer und hab sie aufgeweckt und gefragt, ob sie mitkommen will. Es war schon hell draußen. Sie schrie mich auch an “Lass mich in Ruhe du Kuh!”. Ich bin dann gegangen.

—-

Ich hab ein paar Leute kennen gelernt und bin ein Punk geworden. Ich wusste damals gar nicht, das man Punk sein kann, aber das ist total cool gewesen, weil man nicht arbeiten muss wenn man Punk ist. Man kriegt sowieso immer irgendwas her. Das waren dann meine richtigen Freunde, die Punks. Wir saßen immer am Alexanderplatz rum und haben uns mit Bier betrunken. Irgendwann habe ich einen Hund gefunden, der hat dann mir gehört. Manchmal waren die Jungs total nett zu mir, dann habe ich mit ihnen geschlafen. Ich war auch ganz stolz, weil der erste, mit dem ich geschlafen habe, voll gut aussah. Außerdem haben die einen dann auch immer mitgenommen, wenn man nichts zum Schlafen hatte.

Das war dann so, bis ich sechzehn wurde. Ein paar Mal haben mich die Polizisten festgenommen weil wir zu laut waren oder Sachen rumgeschmissen haben, und dann haben sie immer versucht, mich ins Heim zu stecken, aber das ging nicht, ich bin dann immer wieder abgehauen. Als ich sechzen geworden bin hab ich meinen Geburtstag verpasst, weil ich gar nicht mehr wusste, wie viel Zeit schon rumgegangen ist.

Ich hatte dann auch eine neue beste Freundin, die hat sich einen neuen Namen gegeben und hatte eine normale Frisur. Sie hieß dann Sheena, weil sie meinte, dass das ihr Lieblingssong war. Ich kannte keine Punkmusik, aber ich fand das gut, was die immer gespielt haben. Sie hat mich auch mitgenommen zu Typen, die viel Musik gemacht haben. Wir haben immer mit denen gesessen. Wir waren richtig gut befreundet. Sie hat noch bei ihren Eltern gewohnt und bei ihr durfte ich duschen. Ihre Eltern waren auch Punks und sie musste auch nicht in die Schule. Da kam auch manchmal das Heim und wollten sie mitnehmen, aber das hat auch nicht geklappt. Sie ist dann sowieso achtzehn geworden und dann konnte sie machen was sie wollte.

Sie hat mir immer die Haare geschnitten, wenn sie zu lang wurden. Und gefärbt. Darauf habe ich mich immer gefreut, weil sie dann meine Haare so schön gewaschen hat. Sie schlief nicht mit den Jungs, weil sie die eklig fand. Sie hatte auch keinen anderen Freund, aber die Jungs fanden sie trotzdem super. Sie war sehr beliebt.

Einmal, da hat mich ein Junge geschlagen, weil ich ihn nicht küssen wollte. Da hat sie einen Stein genommen und ihm damit richtig fest auf den Kopf geschlagen. Wir mussten dann zusammen wegrennen. Wir haben uns dann auf eine Wiese gelegt und da hat sie mich getröstet. Da hat sie mich auch richtig geküsst. Ich hab sie nicht weggescheucht weil ich ja auch vorher schon andere Mädchen geküsst habe, aber das war anders, weil ich nicht sehr betrunken war und keine Jungs dabei.

Ich fand das auch schön. Wir haben dann auch miteinander geschlafen, das war sehr neu, aber es war auch gut. Und wir waren dann zusammen.  Die Jungs haben sich darüber sehr lustig gemacht, aber sie hat dann immer gesagt:

“Hör mal nicht auf die Idioten, die wissen ja auch nicht, das die scheisse sind und wir gut!”

Irgendwann bin ich auch achtzehn geworden, da war ich schon wegen einer Jugendstrafe im Gefängnis gewesen. Ich weiß nicht mehr wieso. Sheena hat dann eine andere Freundin gehabt, aber als ich wieder raus durfte, war alles wieder ganz normal. Ich hab viel geweint, weil die anderen Frauen im Gefängnis mich immer geärgert haben und ich alleine war. Aber mit Sheena war alles gut. Wir sind dann in ein Haus voller Punks gegangen, wo wir auch wohnen durften. Da haben wir auch gekifft und LSD genommen, obwohl Punks das eigentlich nicht machen dürfen. Auf einem Plakat in unserem Raum stand “Drogen sind für Nazis”. Aber Sheena war das egal. Sie fand das Buch “Die Kinder vom Bahnhof Zoo” super und wollte auch Heroin nehmen, also haben wir das gemacht.

Uns war dann auch alles egal. Wir sind dann mit vielen Männern zusammen gewesen, und haben mit denen viele Sachen gemacht. Das war nämlich schön, das Heroin. Wir haben uns dann immer noch viel mehr geliebt, wenn wir Geld hatten um neues zu kaufen. Ich bin ganz dünn geworden und hab immer viel gelacht. Wir durften nicht in dem Haus bleiben, weil wir irgendwann sehr blass aussahen. Sheena hatte sehr viele Blutergüsse und war ganz krank, wenn kein Zeug mehr da war. Da musste ich immer die ganze Nacht wach bleiben mit vielen Jungs. Und dann habe ich sie auch schnell wieder geheilt.

In einer Nacht habe ich von meiner Mutter geträumt, und da musste ich sehr viel weinen. Ich hab es auch nicht mehr ausgehalten, weil es so weh getan hat. Das Weinen. Das hat richtige Schmerzen gemacht. Ich bin dann aufgestanden und ausversehen die Treppe runtergefallen. Ich bin im Krankenhaus aufgewacht, und da haben die gesagt, ich soll das mal aufschreiben. Ich weiß nicht, wo Sheena ist, die war nicht hier, und die lassen mich auch nicht mehr weg, weil ich so krank bin.

Ich hab gefragt, ob meine Mutter die gleiche Krankheit hatte, aber das konnten die mir nicht sagen.

- Dareja

 
 

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Veröffentlicht September 29, 2009
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Drama ist Porno

Veröffentlicht September 25, 2009

Leute fragen mich: “S., wieso ziehst du dir diesen Scheiss rein?”, und ich sage: “Lasst mich in Ruhe, das ist der Hammer”, und plötzlich wenden sie sich alle von mir ab und glauben, ich sei ein Loser, ein Feiergeier, ein hirnloses Stück Fleisch, dass vor sich hinvegetiert, und ja, das trifft manchmal sogar zu, aber fuck yeah das tut gut.

Gossip Girl Rolling Stone

Man, ja, ich stehe auf Muschi-Serien, Dramen, und wenn ich es mir leisten könnte würde ich mir auch diese Sülz-Romane aus dem Supermarkt kaufen. Die, die Sabine und Michaela nach der zweiten Scheidung und dem dritten Kind kaufen, wenn backen und Sekretärin sein irgendwann keinen Spaß mehr macht ((Was? Guckt mich nicht so an, ich hab nicht gesagt, dass mit diesem Blog auch meine Vorurteile oder meine Arroganz ausgeschaltet werden! Und ich hab ja persönlich nichts gegen Sabine und Michaela, und ich werde euch auch nicht verurteilen, wenn ihr so heißt, aber ihr habt halt die Arschkarte gezogen und das muss jetzt mal so festgehalten werden!)). Ich bin genau so. Ach was, ich bin noch viel schlimmer, weil ich mir kein Kitschpapier kaufe, sondern das noch mit einer gewissen “angesagten” Coolness retuschiere. Immerhin ist es ja schon wieder in-style, wenn man auf uncoole Sachen steht. Quasi-Soaps gehören dazu, auch wenn es sich auf einem anderen Niveau als GZSZ begibt (aber auch nur grenzwertig).

Ich rede vor allem über meine aktuelle Obsession über Gossip Girl (und den sechstausend anderen Serien, die noch darauf warten, gesehen zu werden, jetzt, wo die Season wieder angefangen hat). Ich war ja noch nie ein besonders großer Fan von Snob-Portraits, soetwas wie O.C. California oder ähnliches kam mir nicht in die Glotze, weil ich immer lieber arm als reich war, also gab es ein Identifikationsproblem (lieber arm als reich heißt lieber heisst im Prinzip nur, dass ich Reiche dafür verurteilt habe, dass sie reich sind, und mich selbst gerne bemitleidet habe, weil das eben so ist und ich natürlich die Faust Satans in aller Macht seiner Ungerechtigkeit spüren konnte, blah blah blah. Oh man, Teenager sein hat echt Spaß gemacht). Aber jetzt, wo es sowieso nur noch darum geht, nach der Arbeit ein bisschen Eye Candy abzubekommen und meine Freunde keine aufregenden Bettgeschichten zu erzählen haben, ja jetzt will ich mir nur noch anschauen, wie sich andere junge Menschen die Birne zukoksen und ein viel aufregenderes Leben führen als ich.

Nate Archibald

Ich bin nicht die einzige Frau, die das emotionale Gefühlschaos so fest in sich verankert. Und viele, viele Typen stehen erstmal mit einem Fragezeichen in der Fresse rum, verstehen nicht, warum ihre Weiber so abdrehen. Ich sage dann immer: Jungs, dieses Drama– das ist nichts anderes als unsere Form von Porno. Im Porno lebt ihr eine animalische Fantasie aus (die wir durchaus auch teilen können, wenn wir vorher genug mit Drama gefüttert wurden), und wer süchtig danach ist, kann am besten nachvollziehen, warum Frauen auf Soaps und diese Dramas stehen. Es ist Gefühlsporno. Eine Fantasie. Prince Charming? Wir wissen, dass es den nicht gibt, genauso wenig wie es eine vollbusige Blondine gibt, die euch zum Dank für die spontane Autoreparatur eine Extra-Massage verpasst.

Alter, wenn ich ‘ne Uschi am Start hätte, die den ganzen Tag irgendwelchen Romeo-Idealen hinterherhechelt- ich würde sie direkt in die Therapie schicken, genauso, wie jede Frau einen Pornojunkie schnell abtreten würde. Das sind keine gesunden Beziehungen und auch keine gesunde Einstellung.

Leighton Meester

Das Leben ist nicht so wie in diesen Dramen. Das Leben ist einfach. Es gibt hier und da ein paar Ausschläge, negativ wie positiv, die aber nie deutlich von der geraden Linie in den Tod abweichen. Ganz einfach, ganz simpel. Aber irgendwann hat uns Disney erzählt, wie es eigentlich zu sein hat, und seitdem? Boom, eine Millionen Frauen sind unglücklich in ihren Beziehungen weil Typ nicht den Anforderungen einer Mädchenfantasie entspricht, und Typ klickt sich durch Fetischpornos durch, weil er genau weiß, dass er das niemals haben kann. Das hat Kurt Vonnegut wohl am besten erklärt.

Ein Drama ist der Geschmacksverstärker für’s Leben, die älteste Form des menschlichen Highs, Smack für die Seele, ein Arschtritt für einen sonst eher nichtsaussagenden Alltag. Uh, ich liebe Dramen. Mir braucht auch keiner zu erzählen, “S, fuck, geh mal raus, du verpasst das ganze Leben“, weil nö, is halt nicht so. Wenn sich jemand ‘ne Tüte dreht sagt doch auch keiner “Man du erlebst ja gar nichts”, stattdessen erzählt man ihm dass er mal ein bisschen langsamer machen soll mit der Sucht und den Nebenwirkungen. Bei Seelenporno denkt da aber wieder niemand dran.

Dan Humphrey

Und schiebt es jetzt nicht auf die Fernsehverblödung, das hat es nur noch leichter gemacht, uns eine Flucht zu bieten.

 
 

I AMsterdam: Fotobuch

Veröffentlicht September 24, 2009

Vor kurzem habe ich ein FUJIFILM Fotobuch bestellt, um die Bilder aus meinem Amsterdam Urlaub vom letzten Monat mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe zwar keine Digitalkamera, weil ich irgendwann wieder auf Analog umgestiegen bin, um GENAU dieses Problem (“was mache ich jetzt eigentlich mit den ganzen virtuellen Bildern, ich will die mir doch an die Wand kleben können!”) zu beheben, aber meine Freunde hatten nichts besseres zu tun, als ständig irgendwelche Schnappschüsse zu machen.

Und ja, ich sehe auf jedem Bild verdammt noch mal fett aus.

iamsterdam fotos

(Die Qualität des obigen Bildes bestätigt wieder, wie dringend ich eine Digitalkamera brauche und wie beschissen meine Webcam ist.)

Das ist aber nicht die Schuld vom Fotobuch, was gestern endlich dann ankam. Es ist extrem nice geworden. Liebevoll eingebunden und natürlich mit meiner Kreativität gesegnet, wird es ab sofort auf meinem Nachttisch rumliegen, als hätte ich es dort vergessen (tatsächlich soll jeder, der in mein Zimmer kommt, einfach sofort den Blick darauf richten, während ich cool mit den Achseln zucke, meine Sonnenbrille aufsetze und sage: Yeah, man, Fotobuch, hat doch jeder und so..).

Generell mal zum Ablauf: Das mit der Software ist ziemlich easy. Die ist nicht nur für die Fotobücher da, es gehen auch Poster und ganz einfache Bilderentwicklung. Aber hey, Fotobuch. Nach dem Download der Software sucht man sich erstmal aus, welches Format das Teil am Ende denn haben soll. Panorama ist nicht so langweilig wie Hochkant und Standard, und 24 Seiten kann man sich ja leisten, also war’s bei mir das. Danach geht es in das UI für die Buchbearbeitung, die meiner Meinung nach etwas schlanker sein könnte. Aber immerhin ist mir die Software nicht die ganze Zeit abgestürzt, wie es mir bei einem anderen Fotobuchanbieter ständig passiert ist…

FUJIFILM Software

Es ist sehr intuitiv gehalten, ähnlich dem Windows Explorer- links Auswahl zwischen verschiedenen Gestaltungspunkten und einem Browser für Dateien, rechts dann das Bildbearbeitungsfenster. Apropos Bildbearbeitung: gibt’s auch in das Tool integriert, falls man mal schnell was machen will. Die Ergebnisse sind in Photoshop aber definitiv besser.

Der Umgang mit der Software war also ganz ok- wie gesagt, ein bisschen überladen mit kitschigem Zeug, das maximal Oma Traude benutzen würde, aber man kann halt nicht jeden glücklich machen. Generell sollte es von jeder Software auf dem Markt eine “Light”-Version geben, damit ich mir nicht immer vor Frust die Faust in den Mund stecken muss. iTunes, I’m looking at you right now.

Man kann natürlich auch komplett das Tool die Anordnung übernehmen lassen, aber dann kann man auch genauso gut einem dreijährigen ein leeres Fotoalbum und ein bisschen Kleber in die Hand geben und darauf warten, dass das nächste große Kunstwerk entsteht. Ja, es funktioniert. Aber das war auch das Maximum der Gefühle.

Nun ist das Buch also angekommen: es ist wirklich stabil und die Qualität der Fotos genau so gut wie On-Screen. Schade ist nur, dass im Schnitt an den Rändern einige Fehler entstanden sind, die wohl mit meinem Software-Umgang zusammenhängen. Die Lieferzeit war auch in Ordnung, aber es waren definitiv mehr als sieben Tage, die vorbeigezogen sind.

(Ich hatte vorhin die wahnsinnige Idee, mal das Buch per Video vorzustellen. Aber im letzten Moment konnte ich mich besinnen, das Video werde ich nicht posten. Das würde meine Karriere als Rockstar gefährden. Für eine Digicam überlege ich es mir aber sogar nochmal.)

Alles in allem: sehr awesome! Ich denke, ich werde genau dieses Buch (mit einigen Korrekturen) noch einmal nachbestellen und dann an die Person verschenken, die die Fotos gemacht hat, die ich benutzt habe. Ja, ich weiß, Copyright und so, aber egal, ich bin ja Pirat.

So, und weil ich diesen Produkttest als Onlinebotschafter machen durfte, gibt es für alle, die Interesse haben, auch einen Gutschein á 10 € zu verschenken. Zehn gibt’s, wer sich also zuerst in den Kommentaren oder per Twitter meldet, kann einen abgreifen.

I AMsterdam: Fotobuch · Kategorien: Uncategorized · 4 Kommentare
 
 

Here Comes The Sun

Veröffentlicht September 23, 2009

Solche Bilder, wie Stacie & Geoff sie zu ihrem Hochzeitstag machen durften, solche Bilder sehen Frauen den ganzen Tag in ihren Köpfen. Das ist Romantik-Porno. Die perfekte Gefühlswelt, sozusagen, in ein paar kleinen Pixeln zusammengeschoben. Bei solchen Bildern müssen doch aber auch Männer verstehen können, wieso wir so gestört sind:

Stacie & Geoff

Stacie & Geoff

Stacie & Geoff

[via]

Sloan Photographers dürfen definitiv auch auf meiner Hochzeit die Fotos schießen. Und bei meiner Scheidung auch.

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Awesome Dude bleibt

Veröffentlicht September 22, 2009

Das wird jetzt keinen großartig interessieren, und eigentlich weiß sowieso keiner, worum es geht. Aber hier ist ein Key-Learning, das mich in den letzten Wochen umgehauen hat: meine Motivation steht und fällt mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten darf– oder muss.

Nun musste ich mich ja vollständig der Lethargie, der Paranoia, Verlustängsten und auch ein bisschen Genitalherpes hingeben, als ich feststellen musste, dass der großartigste Dude, den ich Berlin kennen lernen durfte (ok, Marcel ist auch in Ordnung), einfach mal wegzieht. Ins kalte Hamburg auch noch. Tja. Und dann kommt das: heute habe ich Geburtstag, und mir wird verkündet, dass das doch nicht der Fall ist. Die olle Knalltüte bleibt nämlich.

SUCK IT!

Carsten, alias Awesome Dude

PS: Danke an alle, die mir zum Geburtstag gratuliert haben. Vor allem Riesendank an die StudiVZ-Opfer, die mir meine Pinnwand zugeschmalzt haben, obwohl ich noch nicht mal mehr weiß, was das für Leute sind. Zeit, da mal die Pforten dicht zu machen.

 
 

Storm Trooper Holiday

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Oh, da schlägt das Nerd-Herz aber ganz ganz schnell bei mir: Storm Troopers On Their Day Off ist eine Bilderserie auf FlickR, die mir so gut gefällt, dass ich mir einige Fotos direkt mal ausdrucken und in mein Zimmer hängen werde. Nachdem ja vor einiger Zeit schon das Video “Stormtroopers’ 9/11” (Where were the Stormtroopers when the Death Star fell?) mich mental beglücken durfte, gibt es auf FlickR die besten Urlaubsbilder. Jeden Tag ein weiteres Bild. Wahrscheinlich bin ich die letzte, die davon Wind bekommen hat, aber egal.

Das hier wäre dann wohl mein Liebling: “Get Out Of Here

Storm Trooping

 
 

Gesichtsklaus auf robo.to

Veröffentlicht September 21, 2009

Und nun in der Kategorie “Weitere Nutzlose Dienstleistungs-Start Ups, die das nächste Twitter werden könnten”, stelle ich euch mein neues Lieblingsspielzeug vor: robo.to.

Auf robo.to kann man ein Profil erstellen. Auf diesem Profil kann man dann viersekündige (ja, vier Sekunden) Videos aufnehmen, Status Updates drankleben und mit diversen anderen Profilen verbinden (zum Beispiel Facebook oder Twitter). Diese Vier-Sekunden-Videos sind ton- und effektlos, haben keinerlei Existenzberechtigung, erfüllen aber wieder meine Theorie, dass alles schneller und kürzer sein muss, damit wir es bei der aktuellen Informationsflut (ach, Informatiosflut– das ist eher ein katastrophaler Bildungstsunami mit der Note 6, “Thema verfehlt!”) noch irgendwie verarbeiten können, ohne gleich vor Anstrengung nach Luft zu schnappen.

Weil ich das größte Opfer der ADS-Generation bin, finde ich dieses schöne Schnipsel an Internetsperrmüll so großartig, wie man es sich nur vorstellen kann. Vor allem, weil ich mich sogar traue, mit einer fetten Pickelexplosion mein Gesicht zu zeigen. Da können andere nur von träumen, so mutig zu sein.

robo.to

Jetzt wäre das Tool ja so noch sehr einsam, weshalb sich die Typen wohl gedacht haben: Lasst uns eine Channel-Funktion einbauen! Dabei werden die aktuellsten Videos in einem Stream angezeigt. Die Status Updates sind, wie bei einem Twitter-Update, im besten Fall mit Hashtags versehen, sodass man direkt eine visuelle Reaktion zu einem aktuellen Thema serviert bekommt. Es ist toll und ich werde es nie wieder loslassen.

PS: Justin Timberlake hat da wohl eine Finanzspritze gegeben, bei dem ganzen Gerät. Der ist wohl auch proaktiv am Mitmachen, der junge Mann. I approve of this.

 
 

Clown Portraits

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Auch wenn ich ein Faulpelz und Taugenichts bin- tief im Herzen versuche ich, der größte Künstler zu sein. Und wenn das nicht klappt, kann ich wenigstens behaupten, dass ich mir gerne schöne Bilder anschaue.

Wie zum Beispiel die Clown Portrait Serie eines kanadischen Designunternehmens, Varial*Studio. Großartig, Bellissimo, Fantastic! Das Make Up ist unschlagbar, die Fotos eine volle Granate. Das Folgende ist mein Lieblingsbild, den Rest gibt es praktischerweise auf Fubiz.

Clown Portraits

Übrigens: Ich habe jetzt für dragstripGirl einen eigenen TumblR Blog angelegt mit den interessantesten Bildern und Zitaten, die sich so anhäufen. Hin- und wieder wird es dann hier ein Best Of geben. Für die pure Masse wäre das allerdings kaum machbar.

 
 
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