In Deutschland gibt es ein Tabuthema, über das bestmöglich niemals öffentlich gesprochen wird. Denn wenn es kalt wird und die knöchelhohen Socken nicht mehr ausreichen, um genügend Wärem zu bieten, stehlen sich tausende von jungen Männern in ihre Schlafzimmer und graben aus den tiefsten Löchern ihrer Schränke das peinlichste Stück Wärmeschutz, das ihnen noch aus traumatischen Bundeswehrzeiten übrig geblieben ist: die lange Unterhose.
Niemand redet jemals darüber – außer Oma Petra, die einen jede Weihnachten fragt, ob man die “Beinwärmer” denn auch schon übergezogen hat.. Sie werden schweigend angezogen. Wissende Männer nicken sich unmerklich auf der Straße zu: ja, ich bin einer von euch. Viele überlegen, ob es sich nicht doch lohnt, die Kälte zu ertragen. Sie fühlen die Blicke aller schönen Frauen auf ihren Lenden, ihre Männlichkeit fliegt davon, fette Kinder bleiben stehen und zeigen mit ihren Fingern erbarmungslos auf Erwachsene, die sich anscheinend immer noch von ihren Müttern quälen lassen. Deutsche Männer mit langen Unterhosen: keine Männer mehr.
… und dann sind da noch diese Australier: nicht nur, dass sie ihre Long Johns auf langen Reisen gen Antarktis mitnehmen, weil sie bei 21° Celsius schon frieren wie im tiefkalt-verflüssigten Stickstoff, nein. Sie besitzen mehrere. Sie besitzen mehrere Long Johns in verschiedenen Farben (manchmal auch verschiedene Long Johns in mehreren Farben, also bunt. Mit Blümchen drauf). Und mehr als das: Sie schämen sich nicht. Sie laufen in ihren Long Johns durch die Wohnung und zeigen den anwesenden weiblichen Objekten (also mir) was sie haben, geben sich High-Five und gratulieren sich gegenseitig dazu, eine Jogginghose im Backpack gespart zu haben. I approve of this.
Long Johns. Männerleggins. Ich will euch mal eines mitteilen, ihr fröstelnden Machos: es gibt nichts, was mehr Sexappeal hat, als ein Mann in Leggins, der gerade Spiegelei brät, dabei eine Zigarette raucht und sich wie ein kleines Kind auf die bevorstehende Schneeballschlacht freut (ich verzeihe allen Männern, die keinen durchtrainierten Körper haben; die dürfen sich weiter für ihre langen Unterhosen schämen). Er freut sich darauf, Silversterkracher hochzujagen, er freut sich darauf, die Welt zu entdecken und er freut sich darauf, wenn Frau kommt und ihn erstmal fotografieren muss, weil er so gut aussieht. Lange Unterhosen ist das neue Calvin Klein. Ich rufe hiermit die Initative “Freiheit für Long Johns in deutschen Wohnzimmern” ins Leben und freue mich auf das Jahr 2010, das hoffentlich genauso sexy wird..
Die allgemeingültige Entschuldigung für “Wieso hast du eigentlich keinen festen Freund?” ist ja heutzutage irgendwas zwischen “Ich habe nicht den richtigen Kerl mit den richtigen Skinny Jeans und dem richtigen Musikgeschmack gefunden” und “Ich bin jung und wild und will noch an mehreren Orgien teilnehmen, bevor ich mich festlege“. Wenn diese Frage auftaucht, sieht man, wie ich mich leise im Hintergrund aus dem Zimmer zu stehlen versuche. Bitte nicht schon wieder.
Diese Frage verfolgt mich mein ganzes Leben schon ((In dem kurzen Zeitraum, als ich tatsächlich einmal einen “Freund” hatte und tatsächlich irgendwie “verliebt” war, hat mich natürlich keiner danach gefragt.)). Aber was antwortet man schon auf so etwas, wenn man die Antwort selbst nicht kennt?
Wie sagt man zu erwachsenen Menschen, Arbeitskollegen und anderen neugierigen Leuten, “nein, ich habe keinen Freund, aber keine Angst– ich werde trotzdem regelmäßig durchgeflext.”?Und wie erklärt man ihnen, dass man seit Jahren nicht mehr soetwas wie Liebe empfunden hat und selber nicht weiß, wieso? Wie sagt man: ich flüchte lieber in Affären mit Haltbarkeitsdatum, um eine Intensität zu erreichen, die sonst nicht möglich wäre. Und um Problemen aus dem Weg zu gehen, die unweigerlich kommen würden?
Definiere: Ich liebe ihn nicht, aber ich vermisse ihn, wenn er nicht da ist. Definiere: Ich will nicht mein ganzes Leben mit ihm verbringen, aber ich küsse ihn trotzdem in der Öffentlichkeit. Definiere: ich genieße die Zeit, in der er da ist, aber ich werde nicht weinen, wenn er geht. Wie sage ich: Menschen langweilen mich nach einiger Zeit. Wie sage ich: Um fair zu sein, gehe ich nichts ein, was realisierbar ist. Wie sage ich: Ich gebe mich nur dann hin, wenn ich weiß, dass es nur für einen kleinen Augenblick sein wird. Reisende, ja. Flüchtigkeitsbekanntschaften. Nachtmenschen. Die andere Frau sein. Bloß: kein Commitment. Ich ruf dich irgendwann an, und vielleicht auch nicht.
Vielleicht habe ich selbst irgendwann mein Herz ausgeknipst. Aber diese Vorstellung ist sogar für mich zu pathetisch. Stattdessen: ich stelle mir vor, dass ich eine andere Richtung einschlage: vielleicht will ich eine andere Sorte Mensch. Vielleicht fällt irgendwann mal meine Traumfrau vom Himmel. Ich hoffe es jedenfalls. Denn ansonsten stehe ich ohne Grund da. Ohne Ursache. Und damit auch ohne eine Lösung. Es erfüllt mich mit Angst zu wissen, dass ich auf weiter Flur für immer dieses Spiel spielen werde: das Spiel der Flucht, der Vertrauenslosigkeit, der Verantwortungslosigkeit. No Strings Attached. No Hard Feelings. Das Leben ist zu kurz, um sich festzulegen, zu schmal, um alle Gefühle im Vollen auszuleben. Kurze, intensive Kicks: Mann Frau Sex Party Harder Better Faster Stronger, und dann ist alles vorbei, der Rauch verschwindet, und schon warte ich wieder auf das nächste Mal, das mich ein Stück leerer zurücklässt.
Aber versteht mich nicht falsch: ich bin nicht unglücklich damit. Ich bin sogar sehr zufrieden mit dieser Art zu Leben, weil ich es nicht besser kenne, und weil ich mich nicht danach sehen, das zu verändern. Normalerweise nicht. Nur dann passiert etwas, plötzlich tut etwas in meinem Bauch weh… dann merke ich, dass vielleicht doch etwas nicht stimmt. Dass es doch nicht nur an einer bequemen Entschuldigung wie “ich bin halt so” liegt. Dass ich nicht anders bin als alle anderen, sondern mich nur anders benehme.
Ich verurteile jeden, der so mit diesen Gefühlen spielt, selbst wenn es die eigenen sind. Ich bin die erste, die damit am Pranger steht und das nicht nur bewusst, sondern auch noch wiederholt. Und am Ende liege ich wieder alleine da, starre in Schlaflosigkeit an die Decke und bin überzeugt davon, dass es anders gehen kann. Bis es so weit ist, und ich wieder einfach weggehe. Aus Selbstverständlichkeit. Aus Langweile. Aus Angst. Denn so ist es ja immer.
Uh, es ist mal wieder so weit: meine Temporäre Favorite Tracks Playlist (die ich in iTunes mit dem spirituellen Namen “Momentum” belegt habe) beinhaltet mehr als (nur) irgendwelche R&B-Rotze, die mir immer im Gehör kleben bleibt. Anders ausgedrückt: eine Version der Favorites, die mir nicht (nur) peinlich ist. Die Songs, die ich finden konnte, habe ich bei Grooveshark in die Playlist gehauen. Let it roll, baby.
Das ist Felix Römer. Wenn es nichts mehr zu sagen gibt, dann muss man still sein, verkneifen, was im Kopf rumort. Oder in der Pumpe. Schweigen, wenn das Widerwort wider willen Befreiung sucht.
Bitte hört ihm gut zu, denn es gibt nichts mehr dazu zu sagen:
B. ist in Berlin. Wenn B in Berlin ist heisst das Halli Galli und Atombombe. Wir legen unsere Eier auf den Tisch und spielen russisches Roulette mit Panzerfäusten. Es macht Bäm und plötzlich klatscht es Gehirnmasse an die Wände. Wir feiern wie Rockstars und zerlegen Gebäude in tausend Teile.
Jedenfalls fühlt es sich so an. Meistens ist es dann nämlich doch so, dass wir eine lauwarme Lasagne genießen, Familienfernsehen gucken und dann sabbernd auf der Couch einschlafen. Am nächsten Tag wachen wir mit Rücken auf und erzählen anderen, was wir doch für geile Partys gefeiert haben. B. und ich nicken uns dabei verschwörerisch zu: wir wissen Bescheid.
Der Plan
So oder so ähnlich war auch unsere kleine Hotelexkursion am Samstagabend. Geplant war eine Orgie im Hotelzimmer, drei Meter Koks auf der Theke, nackte Weiber auf dem Bett, und wir, wie wir gelangweilt bei der Action zuschauen, wartend auf den nächsten Kick. Das war zumindest der Plan.
Es verlief dann aber doch ein bisschen anders, als wir feststellen, dass das Adagio City Aparthotel ((was auch immer “City Aparthotel” heissen soll. Ein apartes Hotel? Ein Apartement-Hotel? Und wieso dieses unnötige “City” davor? Und heisst nicht ein schäbiger Laden am Potsdamer Platz Adagio?)) am anderen Ende des Ku’Damms ist (das Ende, das man vom Zoo aus im Impaktwinter nicht unbedingt zu Fuß erreichen will) und wir bis zur Ankunft schon völlig ermüdet waren. Wir befanden uns im Westen Berlins: das alleine war schon neu für uns. Die Straßen waren uns unbekannt, wir fühlten uns wie Touristen. B. hielt krampfhaft seinen Brustbeutel fest. Als wir unsere Herberge endlich entdeckten, überfiel uns eine Art Wehmut und Heimweh. Wir hofften auf eine warme Willkommensumarmung.
Ich feier kein Weihnachten. Als Kind gläubiger Moslems durften wir einmal im Jahr für knapp 30 Tage hungern und wenige Wochen später zum Dank ein Schaf schlachten, um die blutigen Überreste an arme Menschen zu verteilen. Meine deutschen Freunde Silke und Klaus haben sich in der Zwischenzeit an kleinen Hundewelpen, Holzmöbel und neuen Schulranzen von 4You erfreut. Und ihr fragt euch, warum ich gestört bin.
Später haben meine Brüder und ich uns angewöhnt, an Heiligabend zu McDonalds zu fahren und dort mit den anderen Immigrantenkindern auf drei eintönige Feiertage anzustoßen (die Juden durften nicht, die hatten Hanukkah, aber meistens schimmelten da noch ein paar Chinesen rum. Von denen waren einige auch hundertprozentig Massenmörder oder mindestens Tierquäler, so, wie die von ihren Eltern getriezt wurden. Dabei habe ich mich immer gefragt, was die eigentlich bei McDonalds machten).
Aber nur, weil ich Weihnachten aufgrund der Langweile boykottiere und völlig davon traumatisiert bin, jedes Jahr drei Tage lang aus Mangel an heidnischen Freunden und geschlossenen Etablissements mit meinen Eltern und Brüdern in einem Haus eingesperrt zu sein– jedenfalls, nur weil ich diesem Feiertag gegenüber latent abgeneigt bin, heisst das nicht, dass ich solche Feste des Konsums und Größenwahns wehement ablehne oder gar boykottiere. Mitnichten.
Ich werde zwar ungerne beschenkt (weil ich meine Wutausbrüche unterdrücken muss, wenn man nach unzähligen Bemerkungen einfach nicht verstanden hat, was ich denn eigentlich wollte), habe aber eine Leidenschaft für das Verfassen von Wunschzetteln entwickelt. Von einem komplett möbilierten Traumhaus in ewiger Perfektion bishin zu meiner eigenen H&M-Filiale steht da so einiges drauf. Für das, was halbwegs machbar ist, gibt es Amazon.
Das mit dem Konsum und dem Geld, alles schön und gut. Irgendwann wird es stumpf, weil man vieles von dem, was auf der Liste steht, weder braucht noch eigentlich dringend will. Ich möchte hier keinesfalls behaupten, dass Geld nicht glücklich macht, ich will ja nicht den Eindruck einer sentimentalen alten Trulla erwecken.. aber: es ist zu einfach. Deshalb habe ich letztens eine ganz andere Liste erstellt. Einen Wunschzettel an Dingen, die man sich nicht kaufen kann ((wenn wir ehrlich sind, dann können wir wahrscheinlich alles heutzutage kaufen. Ich möchte damit sagen, dass das Dinge sind, die man sich echt nicht kaufen müssen sollte)). Ich habe es mal in etwa so realistisch gehalten wie bei einem herkömmlichen Wunschzettel, deshalb steht da Weltfrieden und so ein Gesülze nicht drauf. Ich wünsch mir ja auch keinen neuen A5 für meinen Nachbarn.
Sozusagen mein eigenes kleines Weihnachtsgeschenk: ein neues Theme für mich. Und für B. natürlich, aber den habe ich gar nicht gefragt (was mehr oder weniger an dem spontanen Wunsch lag, endlich mal diese Rotze vom Screen zu hauen). Nicht, dass es tatsächlich ein neues “Theme” wäre. Wie man sehen kann, bin ich beim Back To The Future Theme geblieben.. und so schnell kommt das auch nicht mehr hier weg. Es ist nur eine Art Fortsetzung davon, was vorher hier war. Äh, whatever.
Ein bisschen bunter ist es geworden. Ich kann mir vorstellen, wie viele Menschen auf dem Minimal-Trip das jetzt furchtbar finden, aber dafür gibt es den Google Reader. Für Interaktivität bleibt ja heutzutage eh kaum noch der Nerv.
Es handelt sich bei diesem Theme übrigens um ein Premium Theme (für 14 €, also durchaus erträglich) von Zidalgo. Ich hab ein bisschen daran gefurwerkelt, bin mir ziemlich sicher, dass hier noch einiges ruckelt und mich das alles noch in den Wahnsinn treiben wird.
Aber morgen ist auch noch ein Tag. Falls euch bis dahin etwas noch Nervigeres auffällt als das Layout selbst, sagt es in den Kommentaren. Peace. Out.
Lassen wir die Ausflüchte. Ich war in letzter Zeit sehr inaktiv. Grund dafür war mein 25. Geburtstag, der mich mit dem Gesicht auf den Boden gedonnert hat: “Ey, 30 ist näher als 20. Deine Geheimratsecken werden größer, du hast jetzt zwei Haare auf dem Rücken, an einigen Stellen werden die Haare schon grau. Quarter-Life-Crisis.”
UPDATE: Ich kann gar nicht sagen, wie heftig geil das Konzert gestern war. Aber triggern wir mal kurz die Stimmung an:
Dann musste ich mir auch noch eine neue Wohnung suchen, da einer meiner WG-Mitbewohner durchgedreht ist. Nach einer kleinen Schlägerei und vielen bösen Worten habe ich den Entschluss gefasst auszuziehen, damit er mir nachts nicht die Kehle durchschneidet oder ich ihn verbrenne. Ich hasse ihn. Er ist ein psychopathischer Misanthrop. Wut beiseite.
Find mal eine Wohnung in Jena, einer Stadt, die völlig überbevölkert ist, in der es kaum Mietangebote gibt, man sich mit 50 Mitstreitern um ein Zimmer in einer WG prügeln muss, ein demütigendes Casting nach dem anderen. Aber ich wurde fündig. Berliner nehmen mich auf. Ich bin Berliner, die sind Berliner. Das Jahr geht gerecht zu Ende.
Und weil der ganze Stress an mir Spuren hinterlassen hat, habe ich vor Monaten schon präventiv das große Ausrasten gekauft. Heute Abend ist es soweit. Rammstein und ich. Und mein Dad. Es wird viel Nasenbluten geben. Und blaue Flecken. Und Feuer. Bämm-Bämm.
Ein Jahr Arbeit. Und weil einem bei durchschnittlich 36 Stunden am Tag Arbeit nicht viel Liebe und Zuneigung als die von den Arbeitskollegen übrig bleibt ((die nicht weniger wert ist, nur weil es Arbeitskollegen sind/die definitiv weniger wert ist, weil es Arbeitskollegen sind; ich kann mich da nicht entscheiden)), brauche ich gar nicht so zu tun, als würde mich das nicht irgendwie seelisch berühren.
Vor allem brauche ich nicht so zu tun, als hätte ich das letzte Jahr irgendetwas anderes gemacht, als viel und begeistert zu arbeiten. Die Begeisterung für den Job hat auch nicht aufgehört, nur ein bisschen müde wird man bei minus siebentausend Grad… Arbeit ist eben Arbeit, und es wäre jetzt viel zu einfach, sich darüber aufzuregen. Lieber gestatte ich euch einen objektiven Einblick in meinen Alltag mit den Pappnasen aus dem Büro. Langweilig? Hier geht’s immerhin um mich!
Außerdem, wer kann dieser Denkerpose schon widerstehen?
Mehr davon gibt’s auf “meinem” anderen Blog (wenn wir ehrlich sind, kann ich die Anführungszeichen auch weglassen. Es ist faktisch gesehen mein Blog, auch wenn da ein Corporate Logo dahinter steht. Irgendwann werde ich dort Nacktbilder von mir veröffentlichen und es einen Marketing-Gag nennen). Der gutaussehende Mann auf dem Bild, der eine mir ähnliche Gehirnleistung erbringt, heisst übrigens Philipp und nimmt Avancen von gutaussehenden Frauen gerne an.
Neben unzähligen Weihnachtsfeiern, auf denen ich zu 90% am Ende nackt auf irgendeinem Tisch den Polka tanzte, ungewollten Zahnarztbesuchen die mir das letzte Geld aus der Tasche ziehen, einer Adoptivkatze für die einsamen Feiertage und dem unerträglichen Nasenschleim, der sich nun in den Nebenhöhlen eingenistet hat, passiert eigentlich sonst nicht viel. Das merkt man daran, dass nichts passiert. Und B? Der scheint das Wochenende (vielmehr seinen Geburtstag) nicht überlebt zu haben.
Bevor hier eine Pandemie der Entzugserscheinungen ausbricht: heute gibt’s mich aber trotzdem. In Farbe. Und bunt. Wieso? Weil mein Manager sagt, dass man sich auch mal auf ein Level mit den Fans begeben muss. Ihr wisst schon, die Nähe zu den Fans, dann denken die dass man selbst ja auch ganz normal und bodenständig ist. Die Deppen.
Also. Ihr erinnert euch sicher, Ausdruck, das war das Magazin das Christoph vor Kurzem durch die Blogosphäre geschleudert hat. Es war vor allem konzipiert worden, um meine Großartigkeit zu demonstrieren (die anderen Texte sind nur Lückenfüller und Teaser). Mein Beitrag, Interconnectica, den ich mir übrigens auch nicht aussuchen durfte, ist schlecht vorzulesen und beinhaltet viele Fehler, die unerträglich ist. Deshalb macht es wahrscheinlich umso mehr Spaß, den heute Abend vorzutragen.
“Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist S und ich schwitze gerade mächtig zwischen den Arschbacken.”
Wer also zum kollektiven Live-Durchfall antreten möchte, sei herzlich zu den Festivitäten eingeladen. Hier die Infos:
Christoph: Ich brauche dir ja nicht das Magazin zuschicken, oder? Ich geb’s dir einfach persönlich. S: Yo ne is klar, dann bring mal irgendwann vor der Lesung mit.
… das hat ja dann wohl eher nicht funktioniert. ;)