Why Our Jobs Are Getting Worse

True dat. Von The Guardian:

What makes this so interesting is not just that retailers employ more than one in 10 British workers, or that supermarket bosses such as Terry Leahy or Justin King are often mimicked by executives in other businesses. It’s that management thinkers such as Tom Peters and Charles Handy have spent decades telling us that the workplace of the future is a shiny, hi-tech grotto where people are free to exercise initiative and innovate. Yet the reality is that innovation is imposed on staff and where initiative is encouraged it’s within heavily circumscribed borders. Grugulis and her colleagues note how one manager broke with orders on displaying goods; the resulting layout was far better, and yet he implored the academics not to take photos for fear head office would find out.

Not all routine is bad. The commutes, the tea breaks – these make up the essential scaffolding of our working days. But when more and more of your work is claimed by routine and control, it becomes hard to bear, especially when you have the qualifications that entitle you to expect more.

Why? What? Where

Und wenn wir schon dabei sind können wir ja auch die anderen Kategorien mal etwas besser darstellen… mhm, You, Me, Fuck Fuck sag ich dazu nur. Kristina Rose, Hauptdarstellerin, ist übrigens nach Sasha Grey mein absoluter Favorite. Not Safe For Work, Leute. Und das dürfte ja dann wohl auch für meinen Zuckertörtchenausbruch entschuldigen.

Teenage Dream

Ganz, ganz furchtbar; danach muss man eigentlich duschen gehen, so furchtbar ist das, was jetzt kommt. Ich bin ja nur im Herzen so ein Zuckertörtchen, ich muss mich gleich mal selber verprügeln.

Big Pimpin’

Ihr kennt das: man kommt in einen Raum rein und stuft die sich darin befindlichen Menschen direkt ein. Jeder hat dafür seine eigenen Kategorien, aber – wir sind erwachsen, wir dürfen jetzt ehrlich sein und das mit den Märchenwelten ausblenden – eigentlich kommt es nur auf sehr wenige Abstufungen an. Davon ganz unten “Oh Gott gib mir mein Augenlicht zurück”, in der goldenen Mitte “Hmm kann man machen” und natürlich die heiligste aller heiligen und seltenen Kategorien “Muss ich SOFORTwegballern sonst fallen mir die Klöten ab.”

Jetzt werden vor allem viele Gentlemen und -women der älteren Generationen erschrocken und gar empört erwidern, dass ich ja nicht alle Tassen im Schrank hätte und mit meinen Worten wieder nur provozieren möchte, aber, ey, sorry: wenn das nicht jeder so macht, dann lass ich mich direkt einweisen. Wir sind hier in der Gruppentherapie. Ich möchte damit auch gar nicht behaupten, dass man auf diese kategorische Zuweisung unbedingt handelt. Bei manchen Typen kann man das gezielt beobachten, bei Frauen ebenso (auch, wenn das zumeist subtiler ausfällt). Nicht alle reagieren. Aber machen wir uns nichts vor: diese Zuweisungen sind wichtig, damit wir im Leben klar kommen und uns von unseren instinktiven Trieben sagen lassen können, auf welche Pheromone wir anzuspringen haben. Wir tun es doch nur für die Kinder, die nicht aussehen sollen wie Monsterhöllengeburten.

Anyway. Was ich eigentlich sagen wollte: bei Frauen fällt mir diese Kategorisierung erheblich leichter. S macht die Bitches klar, ihr wisst Bescheid. Bei Männern ist das Einstufen immer ein bisschen auch Verzweiflungsakt, weil man plötzlich über Liga und Klassengesellschaft nachdenken muss sobald man einen Mann so gut aussehend findet, dass man sich Ponys und Regenbögen vorstellt. Bei Frauen geht das irgendwie klar, da kann man das, wenn man selber Angehörige dieser wahnsinnigen Zucht ist, einfach objektiver bewerten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Frauen nur vier bis fünf wichtige Labels gibt, und die werde ich jetzt euch offenbaren. Vorarbeiten nennt man das.

Zuckertörtchen – die Frau, die niemals alt wird. Einfach unglaublich süß, mädchenhaft, versprüht eine Aura die leise BESCHÜTZ MICH schreit. Da denkt man nicht ans Ficken, Jungs. Da denkt man nur an Liebe machen am Sandstrand, und weiße Schimmel reiten, und sowas. Und ganz, ganz doll fest halten. Ladylike im Abendkleid, selbst wenn sie ihre Haare nur wild hochstecken sehen sie aus wie Cinderella. Ein umwerfendes, völlig entwaffnendes Lächeln. Frauen wollen ihre beste Freundin sein. Manchmal verprügel ich sie einfach. Aus Neid. Weil Zuckertörtchen keine Büffelhüften haben wie meine Wenigkeit. Und so niedlich zärtlich aussehen. Und nie Pickel hatten. Ja, man könnte sagen, Zuckertörtchen sind vom Aussterben bedroht und zwar nur Dank mir und den  Schlägerbitches mit Bartwuchs.

Fick-Mich-Gesichter – Fick Mich Gesichter sind die ÜBER Pornohauptdarsteller. Facettenreich, von braun bis blond, von groß bis klein, von Mediterran-Muschi bis Moskau-Madonna. Ausstrahlung ist hier der Schlüssel. Fick-Mich Gesichter haben meistens riesige Augen und tragen ständig Strapse. Man sieht das nicht, okay, man kann das nicht sehen, aber jede andere Frau im Umkreis von 500 km kann es mindestens fühlen, die schwarzen Sex-Strapsen, und schärft schon mal ihre Krallen für den Kampf um ihren Stecher. Penisse merken das auch, ohne irgendeine Emotion ihres Besitzers. Wenn man Zuckertörtchen und Fick-Mich Gesichter übrigens zusammenschmeisst, kriegt man meistens das urtypische Mann-Drama mit, dieses “Oh nein, das hier soll die Mutter meiner Kinder werden, aber ich bin so heiß auf das Fick-Mich-Gesicht aus meiner Firma!” Fick-Mich-Gesichter tragen damit viel Verantwortung und haben wahrscheinlich den größten Applaus verdient, weil sie sich durch alle Altersgruppen ziehen und chamäleonartig umschalten können, wenn es mal seriös gehen soll.

The Girl Next Door – Früher hießen The Girl Next Doors auch “Sporty Spice”, aber an die 90er will sich ja keiner mehr erinnern, und an Mel C, das olle Butterface, schon mal gar nicht. Deshalb hat man Mitte der 2000er diese ganz neue Hybridkategorie eingeführt, irgendwo zwischen Fick-Mich-Gesicht und Zuckertörtchen, sozusagen der unerreichbare Traumwagen der Pseudo-Unkonventionen. The Girl Next Door bekifft sich mit Typen, fickt herum, ohne jemals als Schlampe entlarvt zu werden, hört gute Musik, kennt sich eigentlich sowieso immer und überall aus und säuft andere unter den Tisch ohne danach contenancelos in die Ecke zu kotzen oder wahllos Schwänze zu lutschen. Im Gegeteil- bei sieben Promille lackiert sie sich die Fingernägel noch knallrot, drückt verwirrten Jungs einen dicken Kuss auf die Wange und geht ihren exzentrischen Hobbies (Busfahren, beispielsweise, wegen der Atmosphäre und so weiter) nach. Sie trägt Festivalbändchen und Hippiekleidchen oder Jogginghosen und Super-Sneaker. Sie ist hübsch, wird aber von Zuckertörtchen und Fick-Mich-Gesicht in den Schatten gestellt, und erst nach dem dritten hingucken von Kerlen ihres Alters bemerkt (ihre ausreichende sexuelle Erfahrung sammelte sie vor allem mit haarigen Männern mit gepflegten Moustaches). Wahrscheinlich macht sie Musik. Sie spielt Triangel. Sie könnte auch Zooey Deschanel heißen.

Butterface – Das Butterface ist eigentlich nur der weibliche Wingman, völlig unbedrohlich. Obwohl Butterface ja schon sehr diskriminierend ist, ist dieses Mädchen selten wirklich hässlich – ich meine, wer ist schon hässlich auf dieser Welt, jeder ist schön, außer deine Mutter – aber sie steht im Schatten ihrer Selbst, gefressen von Unsicherheiten und einer irgendwie porrös wirkenden Haut und damit wirkt sie automatisch hässlich. Männer können mit ihr nichts anfangen, weil sie so nervös wird bei einer Unterhaltung, dass sie anfängt zu stammeln und im nervösen high-pitch anfängt hysterisch zu lachen. Mit der Zeit wird sie zum Mauerblümchen. Sie entwickelt seltsame, geheime Fetische, die sie eines Tages mit ihrem glatzköpfigen Liebhaber ausleben kann. Sie ist sozusagen die Charlotte aus Sex and The City – mit mehr Komplexen. Wer es mit ihr aufnimmt und über die anfänglichen Hürden hinwegkommt, wird mit viel Zuneigung, viel Spaß, Spannung und Action belohnt, denn hier trifft der Spruch “Stille Wasser sind tief” ganz großartig zu.

Schlägerbitches – Sie reissen jedem dem Arsch auf, Männern, Frauen, Priestern, Müttern, Präsidenten, Chuck Norris. Die Schlägerbitch hat die größte Klappe, und will dir nur auf’s Maul hauen und schreien “HOL DEINEN BRUDER DU HURENSOHN”. Oh ja, Schlägerbitches- auf dem ersten Blick beeindruckend maskuline Ausstrahlung und beängstigende Muskelbespannung, aber irgendwo findet sich (nach vielen Schlachten, wenn man das denn herausfordern möchte) auch ein weicher Kern.. nicht, dass man danach mit weniger blauen Flecken davon kommt, aber sobald sich die Schlägerbitch auf deiner Seite befindet kommst du nie wieder als Verlierer aus einer dicken Klatscherei heraus. Schlägerbitches kann man übrigens sehr leicht mit Fick-Mich-Gesichtern verwechseln, weil sie genauso selbstsicher auftreten, allerdings würde ich jedem von diesem Fehler abraten. Schlägerbitches ergeben sich vor allem der Berufung als Dominatrix oder Cougar, was ich persönlich ja nur gutheißen kann.

Jungs; ihr könnt mir dankbar sein, dass ich das für euch so aufgebröselt habe. Ab sofort müsst ihr euch nie wieder fragen, ob das, was ihr fühlt, eigentlich rational erklärbar sein muss oder nicht. Huldigt mich, ich habe euch gerettet.

ZPYZ

Minimal. Alles, woran man denken kann, wenn man in Berlin ist – dreckiger Minimal. Oder vielleicht auch harter Techno. Aber hauptsächlich Minimal. Ich jedenfalls.

Umso entspannter wenn dann soetwas wie ZPYZ auftaucht. Und ich meine nicht nur ein Album, was im Briefkasten liegt. Ich meine die Jutebeutel, die in Bars rumhängen, mit diesem Logo, das einen wieder backflashen lässt.. da war doch so ein Sound, man.. und diese kleinen Videos..

Das Album – 2080 – ist endlich veröffenlticht worden. Ich hasse Alben, in ihnen zerfließen die Tracks, die aus einem Handgelenk, aus einer Session gekommen sind, zu einem einzigen, undurchsichtigen Song. ZPYZ haben die Tradition für mich durchbrochen- ziemlich interessant, fast schon legendär, sowas zu schaffen…

Dreckig ist es trotzdem, dieses Elektropopding, und das düstere Sci-Fi Image, dass die Jungs sich aufgebaut haben. Immer wieder habe ich sie verpasst; Konzerte, Interviews. Shit. Und beim Berlin Festival sind sie auch nicht. Dafür halt hier; neben Marteria zur Zeit der einzige deutsche Gig, der halt genau meinen Geschmack trifft. Vielleicht neben Marteria auch der einzige deutsche Gig zur Zeit, der überhaupt irgendeinen Geschmack trifft. Wenn auch nur popmäßig.

Un-FuckYou

Gerade ist alles irgendwie so gut, dass sogar auch schlechte Sachen nach geschminkter Hundescheisse aussehen. Irgendwie lustig, bizarr, ekelhaft und doch… faszinierend gut. Ich werde jetzt Bücher schreiben, das habe ich mir vorgenommen, auf meiner Reise. Bücher schreiben, und viel, viel lesen, anders als jetzt, wo ich ADS-gestört herumlaufe und nicht mal einen Tweet zu Ende lese weil mir so schnell nach was anderem ist. Mir ist durchaus bewusst dass das eine völlig naive Aussage ist. Wahrscheinlich werde ich auf der Reise genau nichts machen. Aber auch das wäre ja mal was.

POWER

Kanye, mein Megalomaniac. Vergesst alles, vergesst jeden, Kanye West, Weezy, the Gunman, mein Gunman, mit Hovva, mit Swizz Beatz, das Original schon ein Prachtstück und jetzt auch noch dieses umgekrempelte, dieser Prozess von “Es rockt, aber es geht besser” und dann macht er das auch noch. JEDES VERDAMMT MAL.

Kanye West featuring Jay- Z and Swizz Beatz -Power (Remix) by Hypetrak