SELENE

Ich habe Moon immer noch nicht gesehen, aber mir wurde soeben ein Grund geliefert, warum das schleunigst nachgeholt werden muss: der Score wurde von Clint Mansell komponiert, der schon Aaron Aronofskys Debut, “Pi”, und seinen Kult-Mindfuck Film “Requiem For A Dream” komponiert hat. Jeder, der letzteren schon mal gesehen hat, erinnert sich an die berühmt unangenehmen, dramatischen Klänge von “Lux Aeterna“. Wo wir schon dabei sind, auch The Wrestler, Black Swan, The Fountain (die übrigens auch alle von Aaron Aronofsky sind, was für ein Zufall) klingen nicht gerade nach Sonne aus dem Arsch.

Anyway, Filme mal kurz beiseite: Clint Mansell mag zwar nicht der vielfältigste Komponist seiner Zeit sein, aber im Bereich der Gänsehautmusik dominiert er sein Fach. Nicht, dass meine Meinung hierzu irgendetwas wert wäre, da er der einzige Filmkomponist ist, dem ich auch Filme zuordnen kann. Ach naja, und Hans Zimmer. Aber das ist ja schon auf “Bunte” Niveau.

Ich bin nicht die einzige, die so viel von Clint Mansell hält. Richard Rich & Max Tannone sampelten den Score zu Moon und machten daraus eine gelungene Hip Hop EP. Es ist kein großartiges Geschenk der Rap-Kultur, beweist aber, wie weit man sich intermedial heutzutage eigentlich inspirieren lassen kann, und wo der Unterschied zwischen “Remixkultur” und “dreister Diebstahl” liegt. Letztere Aussage mag etwas zusammenhangslos wirken, aber wenn ihr kurz darüber nachdenkt, macht es bestimmt wieder Sinn (es wird leichter, wenn man meine unzulängliche Logik nutzt). Das Album steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und heisst Selene. Auf jeden Fall hörenswert.

(Moon ist übrigens nicht von Darren Aronofsky)

Woes

Bei Dingen, die mir besonders wichtig sind, oder an die besonders viele positive Erinnerungen gekettet sind (die negativen Fallen bei meiner Vergangenheits-Sehnsucht nach der Jugend sowieso irgendwann weg), kann ich mich einfach nicht aufraffen sie wieder zu beleben. Man, ich hab so viel Angst vor Enttäuschung, dass ich mich schon seit Ewigkeiten nicht ins Robert Johnson trauen will.. und ob es dieses Mal passiert ist auch fraglich.

John The Vagabond

Zugegeben, meine Reiseerfahrungen beschränken sich auf die letzten fünf Monate in einer halb-flashgepackten Attitüde mit viel Geld und angenehmen Komfort, deshalb werde ich mich nicht sehr stark über die Vergangenheit auslassen. Allerdings habe ich von vielen älteren, in gewissen Maßen “hängengebliebenen” Reisenden, auch viel darüber gehört, wie sehr sich das Backpacken verändert hat und wie sehr heutzutage die Abenteuermentalität auf Kosten von modernen Kommunikationsformen leiden muss.

Ja- es sind nicht die günstigen Flugpreise, es sind nicht die Menschen selbst, sondern es ist von allen Dingen die Kommunikation, die das (pseudo-abenteuerliche) Reisen beschweren. Ich habe in Australien John kennen gelernt, der seit mehr als zwanzig Jahren nun die Welt bereist. John ist ein ganz schwer zu beschreibender Mensch- er hat so unglaublich intensive Augen, die einem unangenehm in die Seele starren. Er ist groß und muskulös und augenscheinlich verwahrlost. Struppiges Haar, zerfetzte Klamotten, schlechte Tattoos, aber mit einem Lächeln, dass die Welt verzaubert. John wirkte ernst und gleichzeitig fallengelassen, als ob es nichts gäbe, was ihn auf der Welt noch überraschen könnte. Und vielleicht ist das auch so. In einem Schneckentempo arbeitet er sich wortwörtlich durch alle Kontinente; er arbeitet, wenn er kein Geld mehr hat, und wenn es genug ist um weiterzuziehen, dann tut er das. Er führt ein Kofferleben, das ihm mehr gefällt als die Idee vom Hamsterrad. Ein Amerikaner, der sich in der Romantik des Vagabundenlebens ein zu Hause gebaut hat, so paradox es auch klingen mag. Ich traf ihn in einem Café in Melbourne, wo er sich für einen Tag etwas Freizeit leistete, bevor er zurück auf die Farm ging, für die er (illegal) arbeitete. Dort kocht er für die Working Holiday Makers. Er schreibt, er hört Musik, er trinkt abends mit den Farmbesitzern Bier. Er ist ein unglaublich intelligenter und inspirierender Mensch und ich bin sehr traurig darum, nicht mehr Zeit mit ihm verbracht zu haben. Vor allem bin ich traurig, weil ich ihn wahrscheinlich nie wieder sehen werde. Denn anders als die meisten anderen Reisenden, die ich getroffen habe, hat er keinen Facebook Account. Er hat auch keine E-Mail Adresse. Er ist ein smarter Typ, knappe fünfzig Jahre alt, er kennt sich mit Computern aus; daran liegt es nicht. “Wenn du ständig Kontakt hälst, wo bleibt dann der Zufall, der einst die Basis einer solchen Reise bildete?”

Seit unserer Begegnung muss ich über diese Aussage nachdenken. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, die sich von Kommunikation nährt: Fernsehen, Handys, Internet, all das macht es mir sehr leicht von unterwegs auch zu Hause zu sein. Auf der Reise habe ich das oft mitbekommen, der Kontakt zu Freunden und Familie war nicht nur da, er war überwiegend das, worum ich mich in den stillen Momenten (oder in den Wi-Fi bedeckten Zonen) gekümmert habe. Natürlich ist das gut, weil es viele Probleme, Sorgen oder den Stress der Entfernung beschwichtigt. Aber es gibt auch den wesentlichen Nachteil, den John so treffend formulierte: der Zufall bleibt auf der Strecke. Und das hat vor allem etwas mit virtuellen Netzwerken wie Facebook zu tun.

Ich sitze gerade hier zu Hause und kann beobachten, wo sich alle meine Begegnungen auf der Reise gerade befinden. Durch ihre Bilder und ihre Status Updates weiß ich nicht nur, was sie machen, sondern auch mit wem sie unterwegs sind, wo sie als nächstes hingehen, was sie gerade beschäftigt während sie die Welt erkundigen. Sicherlich regt das nicht nur im minimalen Maße mein Fernweh, aber darum geht es nicht mal. Alleine diese Informationen während man unterwegs ist zu haben bedeutet oft, bewusst oder unbewusst einen kleinen Bogen um den ursprünglichen Plan einzuschlagen, um diese Menschen wiederzusehen. Es ist diese Bequemlichkeit der bereits bekannten Begegnungen, die einen anzieht; und genau diese Bequemlichkeit, die man ja eigentlich vermeiden wollte, als man auszog, um ein Abenteuer voller Spontanität und Ungewissheit zu erleben.

John macht das nämlich anders. Er hält keinen Kontakt zu den Leuten, die ihn auf seiner Reise sporadisch begleiten. Er lebt nach dem Motto des Schicksals oder des Zufalls und sagt, “wenn es bestimmt ist, dass wir uns auf dieser Reise wieder begegnen, dann wird es so sein.” Und in seinen zwanzig Jahren on the road ist es mehrmals passiert, dass er Menschen wiedergetroffen hat, mit denen er einst auf einem ganz anderen Kontinent schon mal ein Bier getrunken hat. Nicht nur das; er fesselte sich nicht an diese beruhigende Art des bereits Bekannten (das gilt sowohl für Menschen als auch für Orte). Kein “Date” mit jemandem auf dem Weg zu haben, so wie ich es mehrmals hatte (Status Update: “I’m in Ko Chang at Sunrise Bungalows, if anyone of you guys is here too let’s meet up!”), zwingt einen quasi dazu aus seiner Comfort Zone heraus zu treten und weitere, neue Gesichter in sein Universum eintreten zu lassen. Entweder das, oder man vereinsamt, aber das wäre dumm.

Ich fragte John, ob er sich denn nicht jemals wünscht, jemanden Besonderes wiederzusehen – und ob es ihn denn nie reizen würde, die offensichtlich verfügbare Möglichkeit des Internets dafür zu nutzen. Heute hat jeder ein Facebook Account, der reist, weil es einem eben einfach macht, den Überblick zu behalten ohne große Kontaktpflege zu leisten. John meinte darauf hin zu mir, dass es ihm den Spaß nehmen würde. Dass eine besondere Person in seinem Leben entweder da ist, oder eben nicht da sein soll.

Es ist natürlich eine Sache der Erfahrung und auch der Einstellung, wie man das Reisen angehen soll. Alleine, mit Freunden, mit Facebook und der ganzen Welt oder eben so wie John. Ich bin ziemlich dankbar gewesen für ein Medium, dass mich mit den Menschen, die ich in meinem Leben haben wollte – ob Reise oder nicht – in Verbindung setzen konnte. Aber mir fällt eben auch auf, dass das nicht die einzige Art ist, so eine Reise zu erleben, ganz im Gegenteil; dass die ultimative Form “Abenteuer Reise” erst dann eintreffen kann, wenn man sich von dem Luxus der Bequemlichkeiten abstrahiert und den Schritt, das Risiko wagt, zu stranden… und frage mich konsequenterweise, ob ich es beim nächsten Trip auch so machen würde.

Ghosts

Es wird definitiv Zeit für Sommer, oder mindestens Frühling. Ich sehe diesen Song übrigens demnächst in einigen Serien oder sogar in einem US-College-Film im Hintergrund dudeln… das letzte Mal, dass ich das gesagt habe, war das bei Harlem Shakes’ “Strictly Game” und hey, ich hatte recht.

Inspiration

Lederjacken mit Hoodies, International Klein Bleu, der Schriftzug von Coca Cola in verschiedenen Sprachen, Larry Clark, der Geruch von frischer Wäsche, süßer Minztee, fette Katzen, Kinder mit dunklen Haaren und hellen Augen, sehr dünne blaue Kugelschreiber, Kreide, der saure Schock beim Reinbeißen in eine Zitrone, gerade Linien, Diplo, To Do Listen, Notizbücher in Lederbänden, karierte Boxershorts, Life of Pi, Kanye West, Explosm, Zahnlücken, Geigenspiel, der Sonnenaufgang im Robert Johnson oder in der Panorama Bar, das Klicken meines iPod Wheels, große Bibliotheken, der Geruch von Weed, lange Autofahrten/Busfahrten/Zugfahrten, das Zimmer von Julian, alte Postkarten, Aril Brikha, schöne Frauenhüften, das Geräusch von Skateboardrollen, die Akustik in Flughäfen, Burlesque, Bücher mit Widmungen, klebrige Körperflüssigkeiten, Mützen, Wörter wie “Backpfeife” und “Tattergreis”, ein Motorrad zwischen den Beinen, das Wort “Vienna”, Dessous, So Me, Darren Aronofsky, DT64, Polaroidbilder, Fußbälle, die Website von Vimeo, alte Campervans in Australien, das eine Surfbrett von Martin und Alex, Rucksackschnallen, vollgetaggte Sperrmüll-Fernseher, Sprüche auf Klowänden, Himbeeren, Portugiesisch, britische Höflichkeit, Batman Comics, Boarding Passes, Kokain, malaysische 5 Ringid Scheine, getrocknete Aprikosen, Asics Onitsuka Tigers, Ellen Allien & Apparat, HB Bleistifte, amerikanische College Notebooks, Weltkarten, Bass, Goldketten, Casio Uhren, T-Shirts mit Dreiecksausschnitt, to be continued

Oooh

Um es mal mit berühmten Worten auszudrücken: “We fucking love Rap Music”. Mic Steward sieht übrigens genauso aus wie der Mr. X in meinen Träumen, mit dem ich schlafe, wenn ich an Sex mit jemanden denke, den ich nicht kenne.

Momente aus Marrakech

Mutter’s Kommentar über die Innenstadt: “So viele Ausländer, das hätten wir in Offenbach auch haben können.” Fremdenfeindlichkeit und Zynismus sind bei mir ganz offensichtlich erblich veranlagt.

Man glaubt mir nicht, wenn ich sage, dass ich Deutsche bin. Selbst, wenn ich Deutsch spreche, glaubt man mir nicht.

Ich verstehe jetzt, wieso sich so viele Ausländer über den Ruf zum Gebet am Morgen (oder egal um welche Tageszeit) beschwerten, obwohl ich mich daran erinnere, das in Damaskus immer als ganz großartigen Moment erlebt zu haben. Der Unterschied liegt in der Koordination der Akustik. In Marrakech kann man immer und überall jeden Imam und jede Moschee hören, sodass man das Gefühl bekommt, den Alarm einer Naturkatastrophe mitzubekommen. Und das fünf Mal am Tag. In anderen Städten (ich kann nur für den Libanon und für Syrien attestieren) kann man meistens immer nur eine Moschee hören. Keine Stimme war schöner als die unserer Moschee in Damaskus… seitdem ich denken kann stehe ich jedes Mal auf dem Balkon um dem Gesang zuzuhören, wenn es so weit ist, und jedes Mal fesselt es mich. Ich hoffe, dass es eine Aufnahme ist, und dass ich das für immer hören werden kann. In Marrakech wollte ich mir in den Kopf schießen.

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Marrakech

Ich bewundere Menschen, die in ihren Ambitionen und Leidenschaften auch eine berufliche Zukunft sehen, sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und dabei auch noch verdammt cool aussehen. Das gilt nicht für jeden Beruf, es gibt nämlich kein Universum, in dem Sportreiten oder Kunstturnen als “cool” bezeichnen werden könnte, aber lassen wir das.

Mein ganzes Leben lang wollte ich nichts anderes außer auf der Couch skommern und hin und wieder schlechten GV praktizieren, aber es sollte nicht sein. Ich musste mich einem unfairen System unterwerfen, Mathe und Physik lernen, mit den Opfern unseres Planeten zur Schule gehen und auch noch mit Firlefanzen wie Eltern und Religion und ganz furchtbar rücksichtslosen Männern ertragen. Also runter von der Couch, ganz bestimmt keinen GV und dem elendigen Leben nachgehen. Der einzige Pluspunkt bei dieser Qual war, dass ich anfing mich in Geschichten zu verstecken und irgendwann selber Lust hatte, Geschichten zu schreiben. Glücklicherweise habe ich die FanFiction-Phase eines jeden 12-Jährigen Autors übersprungen und bin direkt zum Bloggen gekommen. Und das ist sowohl der Anfang, als auch das Ende meiner künstlerischen Passion. Ich schreibe gerne auf, welch Pein und Höllenleiden meine Nerven zwingen, weil ich sonst meinen Kopf auf Beton aufschlagen würde. Nicht zu schreiben ist für mich wie für einen Heroin Junkie nicht zu fixen, wie Charlie Sheen nicht zu ficken, wie für Xena nicht zu fisten und wie für Guttenberg nicht zu fußnoten. Eine durstige Notwendigkeit also.

Das alleine sagt leider nichts über die Qualität meines Gekritzels aus; ich rede und reflektiere meine eigenen Texte nicht sehr gerne und mir fehlt die Geduld, die Ausdauer, die Motivation, daran irgendetwas zu ändern. Ich habe keine gesunde Beziehung zu Meta-Ebenen. Themen so lange in Wörter aufzulösen bis sie verschwinden ist wie so lange ein Wort laut aufzusagen bis es seinen Sinn verliert. Einigen wir uns auf die Tatsache, dass ich hier bin, weil ich hier sein muss, und ihr hier seid, weil ihr sonst nichts Besseres zu tun habt und weil ich gut aussehe.

Aber egal, wie sehr ich es brauche und liebe, mir fehlen Worte. Mir fehlen Sätze, ganze Konzepte, Strukturen. Ich kann viel über die Gehirnwindungen gestörter Menschen (also ich) philosophieren, aber ich kann nichts beschreiben, ich kann keine Situationen oder Momente oder Äußerlichkeiten in Worte fassen. Ich kann sagen, was ich denke; das kann jeder Stammtischbesucher. Ich kann keine Filme und keine Musik kritisieren oder reflektieren, weil mir Vokabeln fehlen und ich keine Metaphern finde. Ich fliege in den Urlaub und rieche und sehe unglaubliche Dinge und könnte bestimmt Romane darüber schreiben, aber tatsächlich kann ich es nicht. Ich höre und fühle und nicht ein Wort lässt sich finden um das für immer in Papier (oder in die digitale Alternative) zu prägen. So lange, wie meine Erinnerungen reichen, und dann… nichts mehr.

Also habe ich mir eine Kamera gekauft. Nicht, dass ich fantastische Fotos schießen würde, das meine ich nicht; deshalb auch meine anfängliche Bewunderung für Menschen, die in ihrer Freizeit etwas finden, was sie in ihrem Leben erfolgreich (also mit Anerkennung und ohne finanziellen Stress) integrieren können. Versteht mich nicht falsch; mein Drang, etwas zu fotografieren, hat nichts mit der Aussortierung meines kranken Kopfes zu tun, kompensiert also nicht die fehlenden Worte. Aber das Werkzeug der Fotografie ist wertvoll, unglaublich wichtig, um vielleicht, eines Tages, wenn meine eigenen Bilder schon verblasst sind, endlich die richtigen Worte zu finden…

Leider reicht alles nicht an die Farben und Momente und fantastischen Explosionen der Inspiration und Ästhetik meiner Kurzreise nach Marrakech heran. Dieser Ort ist toxisch und ansteckend in seiner Schönheit und in seinem Chaos. Obwohl ich selbst in Damaskus schon viele Male in der alten Stadt war und dort eher genervt war von herumlaufenden Hühnern und ständig pöbelnden Verkäufern, war dasselbe Bild mit einer Kamera verfolgt und mit einem ganz anderen Auge für die schönen Dinge ein komplett anderes. Auf einmal juckt es mich umso mehr, in den Mittleren Osten zu reisen und all die Dinge, die mich vorher so frustriert haben, weil ich sie nicht benennen konnte, für immer auf Bildern zu verbannen. Selbst, wenn sie auf Ewigkeiten in meiner Schublade (oder halt auf meiner Festplatte) zerrotten, das ist es mir wert. Und an dieser Stelle bedanke ich von ganzem Herzen bei meiner guten, alten Canon. Ohne sie hätte mir das alles nicht halb so viel Spaß gemacht (und aus Prinzip auch ein ganz spezielles Dankeschön an mein Moleskine).

The Thing An Artist Does

Ich bin wieder zurück im Land, und bevor ich meinem Internet- und Schreibentzug gerecht werde, möchte ich einen aktuellen Seth Godin Artikel zitieren. Dazu muss man auch erwähnen, dass ich wirklich jedes Wort aus der Feder dieses Mannes nehmen und mir auf den Körper tättowieren könnte in voller Überzeugung, dass es sich um wahre Aussagen handeln; ja tatsächlich niemals mehr Wahrheit im Leben existiert hat. Seth Godin könnte der erste Mann sein, mit dem ich eine währende Beziehung führe und für die ich kein Ende absehen kann. Eine Quelle der Inspiration der es lediglich an Existenz fehlt.

“Art is what we call…

the thing an artist does.

It’s not the medium or the oil or the price or whether it hangs on a wall or you eat it. What matters, what makes it art, is that the person who made it overcame the resistance, ignored the voice of doubt and made something worth making. Something risky. Something human.

Art is not in the eye of the beholder. It’s in the soul of the artist.”

Seth Godin, God of Words