BEST TRACKS OF 2013: TAKE OFF SONGS

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Es gibt meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club.

Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen des Langstreckenfluges. Ich gebe zu, ganz alleine verantwortlich für den Klimawandel zu sein. Trotz meiner latenten Flugangst weigere ich mich, meine elektronischen Geräte beim Take-Off auszuschalten. Das ist der kritische Moment bei einem Flug: entweder man stirbt oder man lebt. So läuft das jedenfalls in meinem Kopf ab. Und in diesem kritischen Moment, ganz alleine und ohne meine Mutter, will ich wenigstens von Musik begleitet werden, die mich in den Himmel bringt. Ich weiß nicht, wieso das eine Genre-Kategorie in meinem Leben ist, aber das funktioniert nicht mit jedem Song. Es geht nur mit Songs, die Fernweh auslösen. Die ich mit dem Reisen (oder halt mit dem dramatischen Tod bei einem Flugzeugabsturz) assoziiere.

Diese Songs funktionieren auch gut auf Road Trips im Auto. Mit der Hand aus dem Fenster gestreckt und der Sonne im Auge. Wer mehr über meine Reisen lesen will, der muss sich zu 80Days, meinem Reiseblog, begeben.

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BEST TRACKS OF 2013: PIMPING

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Es gibt meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club.

Ach, fuck it. Ich will auch Spaß haben. Und es gibt Songs, die sind nur dafür gemacht. Sie sind frauenfeindlich – wenn überhaupt – und meistens eher sinnlos. Aber man kann in seinem schrottigen Auto so tun, als würde man rulen. Fenster runter und Vines dabei machen. Und sich innerlich wünschen, man wäre dunkelhäutig damit man das N-Wort mitrappen kann und nicht immer so umständlich “digga” daraus machen muss.

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BEST TRACKS OF 2013: SERIOUS DANCE LESSONS

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29”).

Ich stand das ganze Jahr bestimmt 90% der Zeit vor irgendeinem DJ-Pult und feierte mir den Arsch ab. Nicht, weil das Leben so schön ist, sondern weil ich endlich einen ordentlichen Zugang zu House/Techno bekommen habe. Und ich meine jetzt nicht die elitären deep-digger Plattennazi-Leidenschaft, ich meine einfach eine ganz furchtbar oberflächliche Zuneigung zu kitschigen Piano-Melodien und käsigen Drops im Kontext des Clubs. Der Zugang zur elektronischen Produktion an sich wurde mir an anderer Stelle (vor allem durch bessere Boxen) gewährt. Hier also die Top 10 der Songs, zu denen ich 2013 am liebsten im Club getanzt hätte (und oft auch habe).

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BEST TRACKS OF 2013: Moodswings

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29”).

Ausgeglichenheit bedarf eine gewisse Stimmungsstütze. Egal ob gut oder schlecht gelaunt (obwohl die düstere Seite der Gedankenwelt hier definitiv dominiert), Musik untermalt – wie ein Soundtrack – das flüchtige Kopfkino, die Bilder, die vorbei rauschen und die Begegnungen, die man hat. Wie fühlt man sich, wenn man sich nach nichts fühlt? Ist das ein gutes Gefühl oder ist das etwas bedrängendes, nicht einschätzbares, bedrohliches? Meine Top 10 Moodswing-Songs 2013 könnten deshalb auch Kiffer-Songs sein. Sie fangen mich ein, wenn ich fliege.

Mir fällt auf, dass diese 10×10 Listen rein von der Betitelung verwirrend sein können. Sie sind eben nicht nach Genre oder anderen universal gültigen Kriterien gestrickt. Ich denke, man kann ihnen trotzdem ein gewisses Gefühl nachempfinden. Wer sich die Zeit nimmt und sich die Songs anhört, der wird sicher Muster erkennen, die ich hier gar nicht sprachlich veräußern kann. Dafür ist ja die Musik gedacht.

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Best Tracks of 2013: Feel Good Bounce

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29”).

Die willkürlichste meiner Listen ist sicherlich meine Feel Good Bounce Liste, denn sie ist weder konzeptionell noch musikalisch so wirklich zusammen gehalten. Alles, was sie verbindet, ist meine innere, irgendwie manische Interpretation davon, was gute Laune auf Crystal Meth mit unendlichem Zugang zu Käsekuchen bedeutet.

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Best Tracks of 2013: Heartbreak Songs

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29”).

Wir beginnen mit den Heartbreak Songs, denn so hat mein Jahr auch angefangen. Jeder einzelne Song hat dafür gesorgt, dass ich Wasser sparen und mir meinen Körper mit hauseigenen Tränen waschen konnte. Kitschig und rührend und hauptsächlich todestraurig. Passenderweise fühle ich mich auch am Ende des Jahres genau so. Könnte nicht besser sein, der Moment, in dem diese Liste zustande kommt.

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Top 10 Albums 2013

Frohe Weihnachten! Mir ist langweilig. Während wie immer alle (und mit alle meine ich: niemand) auf meine ganz persönliche Top 100 2013 warten, hier schon mal etwas, das ich noch nie gemacht habe und vielleicht ein bisschen von meinem Erwachsenwerden zeugt: eine Top 10 Album Liste. Dass ich überhaupt ein Album am Stück höre ist sowieso unglaublich. Dass es gar mehr als 10 geworden sind in diesem Jahr ist fast schon lächerlich für jemanden, der seit jeher die Einstellung vertritt, dass Alben ein total überholtes Konzept sind. Oh well, fuck me then.

10. Disclosure – Settle

Hat mich erwischt wie ein Virus. Die Popstars des Dancefloors aus England haben dieses Jahr ein grauenhaft ansteckendes Album hingelegt, und wann immer die Songs liefen, bewegten sich mein Mund, meine Füße und mein Gehirn wurde zu Brei.

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Dots

Zu Hause ist, wenn ich keinen Hunger mehr habe und die ganze Nacht wach bleibe, um mich in irgendein nerdiges Fachgebiet einzulesen (etwa durch die Meilensammler-Foren oder Keto-Diät-Fanatiker). Diese Weihnachten soll aber alles anders kommen, denn ich habe Dots entdeckt.

Dots ist eine App für das iPhone, die genau die Mitte zwischen “dummes Sabbern” und “angestrengte Konzentration” erfordert. Man kann es so oder so spielen. Letztlich geht es nur darum, Punkte zu machen, indem man gleichfarbige Dots miteinander verbindet. Umso besser, wenn man ein Quadrat macht, denn dann verschwinden alle Dots der Farbe. Das ist wirklich stupide langweilig und sinnlos, hat aber einen noch höheren Suchtfaktor als Spark, meiner anderen neuen Lieblingsapp, die ich euch jetzt aber noch nicht vorstelle. Ich übe noch. Und dann zeige ich euch die besten Resultate meiner Spark-Fähigkeiten (okay, weil ihr so fragt: hier mein erstes Video über den Diabetiker-Haushalt, in dem ich hier meinen Urlaub verbringe).

Anyway. Dots. Frohe Weihnachten. Happy Hannukah. Leute, beide Toilettenspülungen in diesem Haus sind kaputt.

A’MILLION & WEBOOGIE & FRIENDS: CHRISTMAS PARTY

Ja, wir sind alle zugezogene Parasiten, die sich pünktlich zur Weihnachtszeit aus der Hauptstadt verpissen. Die seltenen Originale haben endlich den Raum, den sie brauchen, um die Stadt zu genießen, fahren an Heiligabend alleine in der U-Bahn und setzen sich in die ganzen fancy Hipster-Bars, in die sie normalerweise nicht gehen würden, “weil die Druffi-Spanier und Asi-Schwaben” drin sitzen. Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der die echten Berliner auch glücklich sein dürfen, weil alle anderen zu Mama und Papa in den Süden gefahren sind. Berlin: leer, atemlos schön, ruhig und leise, und im Berghain ist die Schlange ganz kurz und der Club wahrscheinlich tot.

Anyway. Und weil wir alle nach Hause fahren, wir hässlichen Ausländer, gibt es noch mal eine kleine Abschiedsparty am Freitag in einem Keller in Neukölln. Die Anlage wird schon kaputt sein, bevor die Party startet, die DJs besoffen, bevor 21 Uhr ist, die Kasse geklaut, die Veranstalter verschuldet, der Weihnachtsbaum abgefackelt, die Feiertage versaut. Garantiert auch: alle DJs spielen das neue Beyoncé-Album von Anfang bis Ende durch, because, you know, WE CAN.

Ich freue mich schon sehr auf diese Party, denn unsere allerbesten und bestaussehndsten Freunde von WeBoogie machen das mit uns, und das Line-Up ist – auch wenn wir alle hässliche Muggel sind – sozusagen der Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres der Zerstörung. Kommt alle, kommt zahlreich, bringt Eierlikör, grüne Zweige und Weihnachtsmänner mit langen Bärten und zahlreichen Hoe Hoe Hoes mit.

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Dominator Festival 2013

Leider nicht so fleissig, wie ich gerne wäre (bezogen auf die Top 100). Wie machen wir das dieses Jahr eigentlich? Darf ich auch Songs reinbringen, die nicht 2013 veröffentlicht wurden, die dieses Jahr aber erst relevant für mich waren? Interessiert das eigentlich irgendjemanden, wenn die Songs älter sind? Wir sind immerhin nicht bei Pitchfork oder irgendeinem totalitären Magazin. Hier mache ich (hauptsächlich) die Regeln!

So oder so hat es mich in die Vergangenheit katapultiert, als man mir das Dominator 2013 Afterparty Video zeigte. Das Dominator Festival ist ein Hardcore Techno Festival, das vor allem in seiner Größe fasziniert. Man denkt, so überheblich wie man ist, man hätte in Berlin schon jegliche Berührungspunkte zu “neuen” oder “andersartigen” Subkulturen (gerade in der Musik) gehabt, aber dann kommt so eine ausgestorben geglaubte Nummer in den Niederlanden und zerfetzt jegliche Vorstellungskraft, die ich hatte.

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