BARNT

Ein Typ, dessen Musik sich genauso anhört, wie er aussieht. Barnt ist irgendwie gruselig. Und der Techno, den er produziert, auch. Aber nicht gruselig wie ein Splatter-Film, sondern anspannend wie ein Thriller mit unsichtbarem Mörder und psychischen Mindfucks. Ich kann das jetzt aber auch nicht so richtig in House- und Technovokabular beschreiben, irgendwas mit MIDI-Geräuschen und intensiven Melodien, die von einem Hypnotiseur zum Töten angestiftet wurden. Ist ja auch egal.

Barnt ist hart und zart und ich steh drauf.

Seinen Hit “Geffen” hört man immer noch ab und zu durch die Clubs plätschern, aber besser wird der Kompakt vs. Comeme-Mann für mich dann, wenn er die Peitsche rausholt und richtig brettert. Stac etwa (überhaupt die ganze Ariola EP, die für Barnts bisherigen Output maximal roh und minimal ist, ohne auf treibenden Beat und Spaß verzichten zu müssen).

Oder All World All Times.

So richtig zum verlieben lädt das nicht ein, aber wenn ich eine Halloween-Party für Raver schmeissen müsste, würde ich dem nur ‘n schwarzes Hemd anziehen und hinter eine Orgel stellen. Der Horror wäre perfekt.

Am Freitag legt Barnt zusammen mit Even Tuell im Chesters auf. Wer noch Gästeliste gewinnen möchte, sollte bei FindingBerlin vorbei gucken.

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