Einfach mal Kontrolle über das erringen, gegen das man immer machtlos sein wird: die verfluchte Zeit – die Nemesis der Gegenwart, die ohne Unterlass Rache an dir verübt und auf den Bewertungsskalen deiner Gedanken und deines Handelns (und Nicht-Handels) ihren ganz eigenen emotionalen Abdruck hinterlässt. Mann, sie ist stets bereit zu reagieren um dann doch nur wieder der eigene Film mit Werbepause zu bleiben. Sie ist und bleibt unkontrollierbarer Luxus – eine Erkenntnis, die einen regelmäßig erleuchtet ohne dass man aus ihr schlau wird.
Mann, was gäbe ich darum, diesen verdammten Dolorean vor meiner Tür stehen zu haben.
Fragen, die mich seit Monaten sehr beschäftigen und auch hin und wieder quälen: Wo ist meine Zeit geblieben und wie kann ich sie mir zurückerobern? Wie kann ich Kontrolle über die fehlende Zeit gewinnen, die doch unkontrollierbar bleibt? Wie kann ich verhindern, dass der Mangel an Zeit, das Schwinden der Freizeit mein Leben verändern?
[Grafik: Tebe Interesno]
Ich weiß auf diese Fragen keine Antworten, was wirklich ziemlich erschlagend ist, wenn man seit Monaten daran arbeitet, seine Alltagsmechanismen zu verstehen um dann daraus das beste für sich und sein soziales Umfeld zu machen.
Ich glaube fast, dass dieses Unterfangen unmöglich sein muss. Der perfekte Zeitpunkt um sich damit anzufreunden, dass das Leben wirklich nicht einfach ist.
Wenn ich über Menschen schreibe, die sich exzessiv der Unkrontrollierbarkeit hingeben, die Gesetze der freien Zeit ins Reziproke stellen (und auch wie sie dies tun), dann ist das in erster Linie der Neid und die vielen Erinnerungen, die aus mir sprechen.
Das, was andere mit ihrer Zeit anstellen können, ist das, was ich mir zumindest als Option wünschen würde. Aber es geht nicht. Ich habe keine Zeit mehr.
Ich frage mich also ob ich zwischen meiner Vorstellung über Freizeitgestalung und die der anderen, sowie zwischen der Möglichkeit meiner Freizeitgestaltung und die der anderen unterscheiden muss. Und genau das ist es, was mich manchmal so quält.
Vor zwei Jahren habe ich mein Studium beendet und bin seitdem in einem festen Beruf, der fünfmal die Woche neun bis zehn Stunden meiner Zeit frisst. In diesem Job kann ich mich verwirklichen und er macht mir Spaß, vielen Dank, Onkel Maslow. Und danach? Manchmal das reine organisierte Chaos:
1. Zuerst musste ich lernen, strikt zwischen Berufs- und Privatleben zu unterscheiden. Und damit meine ich vor allem, dass ich Druck und Stress nicht mit nach hause nehmen kann. Das hat sehr lange gedauert, bis ich das begriffen habe. Auch nach zwei Jahren ist man immer noch Berufseinsteiger und dieser Begriff ist wirklich mehrdeutig. Es gab wirklich viele schmerzhafte Momente, die mir viel Antrieb und Energie geraubt haben. Aber davon darf man sich im Beruf eben nicht beeinflussen lassen, weil ruckzuck ist man nicht mehr im Job, weil man keine Leistung mehr bringt und gegangen wird. Oder aber man kollabiert. Das gilt besonders für Berufe, die einem neben Stressresistenz auch viel Verantwortung abverlangen. Ich habe so einen Beruf ergriffen. Und solche Resistenzskills stehen zwar pro forma im Bewerbungsanschreiben, aber so wirklich kann man das gar nicht wissen, ob man dieser Dinge wirklich mächtig ist. Oder genug mächtig ist. Manchmal steht man wirklich vor der Wahl: Entweder Berufs- oder Privatleben. Was mich auch zum nächsten Punkt führt: Die Balance mit Zeit und dem eigenen Zeitmanagement.
[Grafik: Tebe Interesno]
2. Das ist die zweite große Phase, das zweite große Jammertal deines Lebens. Und es ist vor allem davon abhängig, was für ein Mensch du bist und wie deine Persönlichkeit beschaffen ist. Und es ist auch von äußeren Umständen abhängig, die du ebenso wenig wie die Zeit kontrollieren kannst. Ich bin in meinem direkten Umfeld der erste und einzige, der bereits berufstätig ist. Alle anderen befinden sich noch im Studium und haben Glück gehabt nicht auf Bachelor studieren zu müssen, was heißen soll, dass sie wesentlich mehr Spielraum für das eigene Zeitmanagement haben. Wenn man als so ziemlich einziger in seinem Umfeld berufstätig ist, dann ist das eine totale Bürde, die einen ohne Unterlass begleitet und beschäftigt. Eine Mischung aus Neid, Wut, Arroganz, Nihilismus kocht da in finsteren Momenten in einem. Ich bin isoliert, ohne dass ich isoliert werde. Ich werde nicht gemieden, überhaupt nicht. In vielen Punkten ergänzt es sich sogar ziemlich gut. Anfangen zu arbeiten bedeutet eben nicht, dass man sich menschlich verändert. Es verändert nur dein Leben radikal. Und das ist oftmals wirklich tragisch.
Ich kann sehr oft nicht da sein, wo das Umfeld ist. Denn entweder bin ich auf Arbeit oder aber es ist zu spät am Abend und ich kann eben nicht bis zum Ende dabei sein, wenn die anderen zusammen sind. Ich kann mich unter der Woche nicht auch mal total gehen lassen, auch wenn ich mir das manchmal total wünsche. Einfach mal nicht aufstehen und leistungsfähig sein müssen.
So manches Mal liege ich zu hause und wünsche mir sehnsüchtig, dass alle, die man so kennt und mag in ein und demselben Alltagsstatus stecken. Das würde mir mein Leben nicht nur leichter machen, es würde mir auch viel lebendiger vorkommen.
Zur Einsamkeit verdammt man sich meistens selber. Und das ist der Punkt, der die Balance auf den Punkt bringt: Man möchte meinen, wenn man viel arbeitet, dann braucht man auch viel soziales Leben, damit man Gleichgewicht hält. Tatsächlich ist es so, zumindest bei mir, dass es die Ambitionen im sozialen Leben mitzumischen sind, die mich fertig machen. Freizeitstress. Schon die kleinste Überlastung und mir geht es schlecht und ich mache genau das Gegenteil vom klassischen Mittelweg: Ich kehre alles um und ziehe mich zurück.
Und dann sitze ich da und versuche zu kapieren, was ich denn falsch mache. Immer wieder denselben Menschen abzusagen, tut einem persönlich sehr weh, weil man immer irgendwo versucht den latent vorhandenen, vorwurfsvollen Ton aus dem Verständnis des Gegenübers rauszuhören, den man sich des öfteren sicher auch nur einbildet. Aber man kann da selber kaum noch klar sehen, so sehr ist man mit seiner subjektiv-eingefärbten Wahrnehmung bestraft. Man begreift sehr schnell, dass man nicht allen und allem gerecht werden kann, wenn man sich selber gerecht werden will. Ich habe es versucht und bin damit schon dutzende Male auf die Fresse gefallen. Hätte ich doch einfach mehr Zeit.
Und dann beginnt man zu verstehen, dass man einen ertragbaren Mittelweg einschlagen muss, der sich sehr schnell als nicht zufrieden stellender Kompromiss mit sich selber entpuppt.
Dieser Mittelweg bedeutet für mich, dass ich Nein sagen lernen muss. Ich muss respektieren, dass ich niemand bin, der neben beruflichen Stress auch noch sozialen Stress noch und nöcher auf sich nehmen kann. Das kotzt mich riesen an, aber es ist so. Ich muss respektieren, dass ich einfach jemand bin, der auch viel Zeit für sich benötigt, um den eigenen Interessen nachzugehen, die mit zunehmenden Alter einfach bescheidener werden. Ich brauche Ruhe, damit ich meinen Antrieb nicht verliere, damit ich nachdenken, lesen, schreiben und Musik hören kann. Alles Dinge, die mich im Alltag ausmachen. Beruflich wie privat. Und addiere ich die Zeit, die ich für mich alleine brauche mit meinem Beruf und dem Schlaf, den ich ja auch benötige, so bleibt unterm Strich echt nicht viel Zeit übrig.
Ich habe versucht allen gerecht zu werden: Burnout. Und es hat zur totalen Oberflächlichkeit geführt, wenn man nur eine halbe Stunde mit jemanden verbringt. Nein, ich brauche viel und intensive Zeit, wenn ich Menschen gut kenne und schätze. Also kann ich nur beschneiden. Knallhart sagen, dass ich keinen Kontakt mehr zu Leuten haben kann, die meinem Privatleben eine dauerhaft säuerliche Note von Dauerstress und Drama geben. Und weil ich zu feige bin, das knallhart zu sagen, benutze ich meine zwangsweise vorhandene Isolation in meiner fehlenden Zeit um Beziehungen zu vereinfachen, zu distanzieren, damit ich für wenige Menschen voll da sein kann, wenn die Kacke am dampfen ist oder um Spaß und Ernst zu teilen. Einige bekommen das nicht mit, dass sich unsere Beziehungen vereinfachen. Andere wiederum sind sensibel genug das zu bemerken und damit nicht einverstanden zu sein.
Und hier wird es ziemlich schmerzhaft. Das Gleichgewicht kommt nicht nur zustande, weil man durchblickt und klug handelt. Es kann nur zustande kommen, wenn alles nach deinem Plan funktioniert. Kein Plan ist perfekt. Und deswegen komme ich von manchen einfach nicht los, was mir Zeit raubt, was mich unglücklich macht.
Wie erklärt man Menschen, dass man sie gerne hat, aber das kein Platz mehr da ist? Wie kann man demjenigen klar machen, dass es einem auch weh tut, man aber keine Wahl hat, weil man sich sonst auf ganz kleiner Flamme auf Dauer selbst kaputt macht?
Man ist zwar zufrieden mit seinem Zeitmanagement, das man so langsam beginnt zu verstehen, aber das macht es nicht gut, sich mit Enttäuschung anderer konfrontiert zu sehen. Selbst wenn diese subtil ist. Wie kann ich sagen, dass es nicht meine Schuld ist? Wem kann ich anstelle von mir die Schuld geben? Der Zeit? Ich würde es am liebsten, aber was man nicht kontrollieren kann, kann man selten an den Eiern kriegen.
Wie ich lebe und wie die weiteren Aussichten aussehen, stimmt mich zufrieden. Ich weiß, wie ich es besser machen kann, wie ich bestimmter sein kann und so weiter. Und ich muss mich damit abfinden, dass ich nicht alles nehmen kann, was man mir geben will. Es würde im Gegenteil enden.
Balancehalten – das ist der gottverdammte Sinn meines Lebens. Zumindest im Hier und Jetzt.
Rücksichtnahme nicht mit Selbstaufgabe zu verwechseln – Das ist mein Dilemma, im Hier und Jetzt.
Und wenn ich sehe, dass ich am Anfang meines Lebens stehe, dann bleibt mir nur eins zu sagen:
Ich schaffe das. Für mich und allem, was mir lieb und teuer ist, wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube mir.

sehr geil. gefällt außerordentlich gut und ich kann mich sehr damit identifizieren.
Ich respektiere extrem, wie gut du damit umzugehen weisst- und wie sehr du deine eigenen Bedürfnisse von dem, was Notwendig ist, auch abstrahieren kannst. Mir geht es genauso wie dir, Arbeit, Freizeitstress, sich zwingen, abends noch Zeit für Dinge zu haben für die man keine Zeit hat. Aber einen Unterschied gibts: ich hab nicht gelebt. Ich habe nichts gemacht! Ich hab das Gefühl, zu schnell zu alt zu werden- wo sind meine Gammelsemester hin? Wo ist meine Arm-sein-Zeit? Wo sind meine Sommertage im Park, meine Clubnächte in Großstädten? Wo ist mein vollgepacktes Bücherregal, mein Abschlusszeugnis, meine Ex-Beziehungen? Wo sind diese ganzen Dinge?
Ich hab Jahre übersprungen und mich für temporäre Karriere entschieden, etwas, dass ich zwar nicht bereue aber definitiv nicht wieder machen würde. Und hier ist noch ein weiterer Unterschied: auch wenn ich merke, dass ich mich aufgrund der Arbeit von Dingen trennen muss, trenne ich mich nicht von den Menschen, die mich bis hierher begleiten konnte. Stattdessen differenziere ich zwischen denen, die mich weiter begleiten wollen – denen es egal ist, ob wir uns nur 3 mal im Monat zum Kaffee sehen können – und denen, die mich für uncool befinden, weil ich eben nicht da sein kann.
Das es dir noch so viel mehr ans Herz geht, nicht jedem dieselbe Intensität zu widmen, das tut mir leid; denn ich glaube, man kann einfach nicht jedem mit derselben Intensität gerecht werden (und trotzdem befreundet bleiben oder für diese Person einen Platz finden- ich bin überzeugt, dass das geht).
Ein hervorragender Beitrag, B.
das ist gut :).
@S:
ich weiß, dass es geht. es geht aber manchmal nicht bei jedem. Ich versuche es wirklich, so recht gelingt es mir noch nicht. ein bisschen besser ist es aber schon geworden.
Ich muss gestehen, dass ich mich gar nicht in diese Lage einfinden kann, und ich auch ab und an zu den Leuten gehörte, die feststellten, dass wichtige Menschen nicht mehr so viel Zeit hatten.
Inzwischen, und dank Deines Beitrags, habe ich aber gelernt, dass Menschen, die eben auch gerne und viel arbeiten (müssen), viel mehr Zeit für sich brauchen, und Dich nicht weniger schätzen, nur weil Du weniger Zeit für sie hast. Sie bereuen es auch. Aber Zeit für sich haben ist eben ein wichtiger Aspekt, den man unterschätzt, wenn man selbst nicht in dieser Viel-Arbeiten-Routine steckt.
Und wie Sara schon sagte, gibt es Leute, denen es nichts ausmacht, Dich eben nur alle paar Wochen mal auf ‘nen Abend zu treffen. Und Leute, die es echt schade finden, Dich weniger zu sehen. Und denen gilt es das klar zu machen.
Schöner Beitrag. Ich stecke gerade in einem ziemlich ähnlichen Dilemma. Genau genommen war gerade vor einer Stunde wieder mal so eine müßige Entscheidung fällig.
Problematisch an dem Ganzen ist, für mich, dass einen weder das eine noch das andere wirklich erfüllt. Ich habe auch einen Job der oft lange geht, in letzter Zeit hatte ich unter der Woche kaum Zeit für mich. Allerdings merke ich wie das an mir nagt. In Wochen in denen ich von morgens ab 9 bis abends um 24 Uhr unterwegs bin kommt es mir vor als hätte ich diese Woche gar nicht gelebt, als hätte ich nichts davon mitbekommen. Das liegt daran, wie wohl auch bei dir, dass ich ein Mensch bin der Zeit für sich braucht um bewusst zu leben, um zu sein, zum nachdenken, lesen, Musik hören, whatever. Manche Menschen brauchen das, andere nicht.
Gerade im Zusammenspiel mit Verantwortung bei der Arbeit kommt es dazum Konflikt. Verantwortung nimmt man immer auch mit nach Hause. Wäre ich Fabrikarbeiter könnte ich die Abende wohl verbringen ohne an den nächsten Tag zu denken, so aber muss ich mir zwangsweise Gedanken darum machen. Muss immer bereit sein zu reagieren. Bin ich mit Freunden unterwegs und habe Spaß bin ich in einer ganz anderen Rolle, es ist schön, aber dennoch, die Zeit für mich brauche ich um mir meines Lebens bewusst zu werden.
Was bleibt also übrig? Nein sagen lernen, ganz klar. Trotzdem, wirklich gut fühlt man sich dabei nicht, egal in welcher Art man jetzt den Kontakt zu bestimmten Menschen reduziert. Irgendwo bleibt immer dieser bittere Beigeschmack, dieses Gefühl man würde etwas falsch machen, wenn man Menschen die man mag, und die einen mögen, einfach nein sagt. Genaugenommen will ich das ja auch gar nicht, denn das ist auch ein Teil von mir, ein Teil den ich nicht missen will.
Anfangs habe ich versucht, und versuche es teilweise immernoch, die Zeit auf der Arbeit zu reduzieren und Verantwortung abzugeben. Zur Arbeit nein zu sagen. Dass das dem Wunsch nach einer aufstrebenden Karriere im Weg steht ist aber wieder ein Punkt der einen nicht wirklich damit zufrieden sein lässt. Zu wissen man könnte, hätte man nur mehr Zeit. Innerlich frisst einen das alles auf.
Der Weg den ich in diesem Dilemma seit einer Woche eingeschlagen habe ist leider auch keine Lösung. Nein sagen konnte ich noch nie gut, zu nichts, und das wird mir zum Verhängnis. Deswegen bleibe ich lange bei der Arbeit, und lasse mich danach von Freunden noch zum Weggehen überreden. Die Zeit die ich für mich brauche nehme ich mir momentan danach, was bedeutet dass ich seit vier Tagen von morgens bis abends arbeite, von abends bis nachts Kontakte pflege (wie eben per Skype), und von nachts bis morgens die Dinge tue die mich ich sein lassen. Das Ergebnis sind dabei maximal 3 Stunden schlaf pro Nacht, was mich körperlich einfach unglaublich runterzieht (vor allem da ich normalerweise jemand bin der viel Schlaf braucht), und was sicherlich nicht mehr lange gut geht, und was im Endeffekt auch ziemlich negative Auswirkungen auf die Dinge hat die ich dann tue.
Das nein sagen, das konnte ich noch nie, es ist ein ständiger Kampf. Vielleicht helfen feste, kürzere und dafür konzentrierte Zeiten. Keine Ahnung. Nicht alles nehmen was man mir geben will, genau das, wäre es nur nicht so verdammt schwer, denn meistens verzichtet man dabei ja auf Dinge die ansich nichts schlechtes sind.
Nein sagen zu Gutem, was kann es schwereres geben?
Schlimm dabei ist auch, dass ich bei in meiner jetzigen Situation, in der ich versuche mit biegen und brechen alles in die vorhandene Zeit hineinzuquetschen was geht, und in der ich versuche die vorhandene Zeit so weit wie möglich auszudehnen, viele wichtige, aber nicht ganz so freudige Dinge, links liegen lasse. Das fängt mit dem Aufräumen des Zimmers an und endet mit den Bewerbungen die geschrieben werden wollen.
Ein einziges großes Dilemma, aus dem man sich langsam herausarbeiten muss. Was ist das sonst für ein Leben, in dem man sich sogar beim Wichsen beeilen muss? Tschah…
Mann, Björn. Mir geht es wirklich wirklich wirklich haargenauso. Ich habe auch schon soviel versucht.
Dass mit dem wenig schlafen, wird dich fertig machen, glaub mir das. ich habe es selber erlebt. hat drei wochen gedauert, dann war ich ausgebrannt.
“Wie kann ich sagen, dass es nicht meine Schuld ist?” – gar nicht. Es ist nunmal so (also nicht die Schuld, sondern die Entscheidung). Wie sagte mein ABO-Professor: Man hat kein Zeit, sondern ein Prioritätsproblem. Sei es von außen oder innen aufdoktriniert. Und das ist in erster Instanz einfach erstmal so. Entweder können andere Menschen sich daran – oder man sich mit ihnen – arrangieren, oder halt nicht. Gilt nicht nur für den Faktor Zeit, sondern auch für “Persönlichkeitsdifferenzen”. Das ist nicht unbedingt schön, aber nun mal der Lauf der Dinge. Und da gilt es dann ggf. das Skalpell zu zücken und Bande zu cutten.