Die ersten Tage.

Aufgeregte Ernüchterung. Ermüdender Koffeinkonsum. Am Durst ertrinkend. Ein Gitter aus Freiheit. Braungefärbter Milchschaum. Beats. Ein grüner, verrosteter Haufen Schrott, den ich seit der ersten Fahrt liebe. Existenzängste, die Existenz erst spürbar machen. Ein Error, der das System verbessert. Beats. Zwei Kreuzburger mit Pommes. Zuviel Luft, um zu atmen. Alle Staffeln von Mighty Boosh für 29 Euro. Die Ästhetik des Verdreckten. Die Romantisierung des Kaputten. Die Modernität des Alten. Eine Komposition aus Krach. Beats. Ein ehemaliger GSSZ-Darsteller, der weintrinkend und mit offenem Hemd versucht, sich dieses Etiketts zu entledigen. Ein randalierendes Harmoniebededürfnis. Kunstvoller Vandalismus. Jedes Lebensgefühl als Sticker an der Toilettenwand. Hauswände als Pilgerstätte. Herzzerreißende Gleichgültigkeit. Weißwein-Soße. Eine große Pizza für 2,50 Euro. Hundescheiße, die trotzdem stinkt. Beats. Berlin.


11 comments in “Die ersten Tage.”
March 4th, 2010 at 12:37
[...] habe noch gar nicht erwähnt, dass ich seit Kurzem auch bei Dragstripgirl Posts raushaue. Deshalb hier einfach nur der Hinweis auf den Neusten. Ich [...]
March 4th, 2010 at 13:37
Welcome to the jungle :) Sehr schön zusammengefasst, was Berlin eigentlich so ausmacht, nämlich alles…
March 4th, 2010 at 13:51
willkommen, mann.
March 4th, 2010 at 14:01
Welcome To The Twilight Zone!
(Und schicke Bildauswahl. Hihi.)
March 4th, 2010 at 14:26
Baaam, ja, danke S, dass dus noch zugefügt hast. Und vor allem danke Jeriko, dass du dieses geile Bild gemacht hast.
March 4th, 2010 at 15:48
Gefällt! Vor allem im Romantisieren des Kaputten bin ich sehr sehr gut!
Eine Berlinerin
March 4th, 2010 at 18:44
trifft unglaublich gut.
toller, intensiver, trotzdem simpler/purer text.
March 4th, 2010 at 19:29
berlin.
ich vermisse dich.
March 4th, 2010 at 22:33
Simpler Text, der genau das wiederspiegelt was ich letztes Jahr in Berlin erlebt habe :-)
March 5th, 2010 at 19:03
waren wohl auc ziemlich geile Beaaaaats ;)
March 22nd, 2010 at 19:13
Gefällt mir. Kann es nicht erwarten, endlich dorthin zu gehen.