"Girl gone wide."


Info

Ihr kennt das: man kommt in einen Raum rein und stuft die sich darin befindlichen Menschen direkt ein. Jeder hat dafür seine eigenen Kategorien, aber – wir sind erwachsen, wir dürfen jetzt ehrlich sein und das mit den Märchenwelten ausblenden – eigentlich kommt es nur auf sehr wenige Abstufungen an. Davon ganz unten “Oh Gott gib mir mein Augenlicht zurück”, in der goldenen Mitte “Hmm kann man machen” und natürlich die heiligste aller heiligen und seltenen Kategorien “Muss ich SOFORTwegballern sonst fallen mir die Klöten ab.”

Jetzt werden vor allem viele Gentlemen und -women der älteren Generationen erschrocken und gar empört erwidern, dass ich ja nicht alle Tassen im Schrank hätte und mit meinen Worten wieder nur provozieren möchte, aber, ey, sorry: wenn das nicht jeder so macht, dann lass ich mich direkt einweisen. Wir sind hier in der Gruppentherapie. Ich möchte damit auch gar nicht behaupten, dass man auf diese kategorische Zuweisung unbedingt handelt. Bei manchen Typen kann man das gezielt beobachten, bei Frauen ebenso (auch, wenn das zumeist subtiler ausfällt). Nicht alle reagieren. Aber machen wir uns nichts vor: diese Zuweisungen sind wichtig, damit wir im Leben klar kommen und uns von unseren instinktiven Trieben sagen lassen können, auf welche Pheromone wir anzuspringen haben. Wir tun es doch nur für die Kinder, die nicht aussehen sollen wie Monsterhöllengeburten.

Anyway. Was ich eigentlich sagen wollte: bei Frauen fällt mir diese Kategorisierung erheblich leichter. S macht die Bitches klar, ihr wisst Bescheid. Bei Männern ist das Einstufen immer ein bisschen auch Verzweiflungsakt, weil man plötzlich über Liga und Klassengesellschaft nachdenken muss sobald man einen Mann so gut aussehend findet, dass man sich Ponys und Regenbögen vorstellt. Bei Frauen geht das irgendwie klar, da kann man das, wenn man selber Angehörige dieser wahnsinnigen Zucht ist, einfach objektiver bewerten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Frauen nur vier bis fünf wichtige Labels gibt, und die werde ich jetzt euch offenbaren. Vorarbeiten nennt man das.

Zuckertörtchen – die Frau, die niemals alt wird. Einfach unglaublich süß, mädchenhaft, versprüht eine Aura die leise BESCHÜTZ MICH schreit. Da denkt man nicht ans Ficken, Jungs. Da denkt man nur an Liebe machen am Sandstrand, und weiße Schimmel reiten, und sowas. Und ganz, ganz doll fest halten. Ladylike im Abendkleid, selbst wenn sie ihre Haare nur wild hochstecken sehen sie aus wie Cinderella. Ein umwerfendes, völlig entwaffnendes Lächeln. Frauen wollen ihre beste Freundin sein. Manchmal verprügel ich sie einfach. Aus Neid. Weil Zuckertörtchen keine Büffelhüften haben wie meine Wenigkeit. Und so niedlich zärtlich aussehen. Und nie Pickel hatten. Ja, man könnte sagen, Zuckertörtchen sind vom Aussterben bedroht und zwar nur Dank mir und den  Schlägerbitches mit Bartwuchs.

Fick-Mich-Gesichter – Fick Mich Gesichter sind die ÜBER Pornohauptdarsteller. Facettenreich, von braun bis blond, von groß bis klein, von Mediterran-Muschi bis Moskau-Madonna. Ausstrahlung ist hier der Schlüssel. Fick-Mich Gesichter haben meistens riesige Augen und tragen ständig Strapse. Man sieht das nicht, okay, man kann das nicht sehen, aber jede andere Frau im Umkreis von 500 km kann es mindestens fühlen, die schwarzen Sex-Strapsen, und schärft schon mal ihre Krallen für den Kampf um ihren Stecher. Penisse merken das auch, ohne irgendeine Emotion ihres Besitzers. Wenn man Zuckertörtchen und Fick-Mich Gesichter übrigens zusammenschmeisst, kriegt man meistens das urtypische Mann-Drama mit, dieses “Oh nein, das hier soll die Mutter meiner Kinder werden, aber ich bin so heiß auf das Fick-Mich-Gesicht aus meiner Firma!” Fick-Mich-Gesichter tragen damit viel Verantwortung und haben wahrscheinlich den größten Applaus verdient, weil sie sich durch alle Altersgruppen ziehen und chamäleonartig umschalten können, wenn es mal seriös gehen soll.

The Girl Next Door – Früher hießen The Girl Next Doors auch “Sporty Spice”, aber an die 90er will sich ja keiner mehr erinnern, und an Mel C, das olle Butterface, schon mal gar nicht. Deshalb hat man Mitte der 2000er diese ganz neue Hybridkategorie eingeführt, irgendwo zwischen Fick-Mich-Gesicht und Zuckertörtchen, sozusagen der unerreichbare Traumwagen der Pseudo-Unkonventionen. The Girl Next Door bekifft sich mit Typen, fickt herum, ohne jemals als Schlampe entlarvt zu werden, hört gute Musik, kennt sich eigentlich sowieso immer und überall aus und säuft andere unter den Tisch ohne danach contenancelos in die Ecke zu kotzen oder wahllos Schwänze zu lutschen. Im Gegeteil- bei sieben Promille lackiert sie sich die Fingernägel noch knallrot, drückt verwirrten Jungs einen dicken Kuss auf die Wange und geht ihren exzentrischen Hobbies (Busfahren, beispielsweise, wegen der Atmosphäre und so weiter) nach. Sie trägt Festivalbändchen und Hippiekleidchen oder Jogginghosen und Super-Sneaker. Sie ist hübsch, wird aber von Zuckertörtchen und Fick-Mich-Gesicht in den Schatten gestellt, und erst nach dem dritten hingucken von Kerlen ihres Alters bemerkt (ihre ausreichende sexuelle Erfahrung sammelte sie vor allem mit haarigen Männern mit gepflegten Moustaches). Wahrscheinlich macht sie Musik. Sie spielt Triangel. Sie könnte auch Zooey Deschanel heißen.

Butterface – Das Butterface ist eigentlich nur der weibliche Wingman, völlig unbedrohlich. Obwohl Butterface ja schon sehr diskriminierend ist, ist dieses Mädchen selten wirklich hässlich – ich meine, wer ist schon hässlich auf dieser Welt, jeder ist schön, außer deine Mutter – aber sie steht im Schatten ihrer Selbst, gefressen von Unsicherheiten und einer irgendwie porrös wirkenden Haut und damit wirkt sie automatisch hässlich. Männer können mit ihr nichts anfangen, weil sie so nervös wird bei einer Unterhaltung, dass sie anfängt zu stammeln und im nervösen high-pitch anfängt hysterisch zu lachen. Mit der Zeit wird sie zum Mauerblümchen. Sie entwickelt seltsame, geheime Fetische, die sie eines Tages mit ihrem glatzköpfigen Liebhaber ausleben kann. Sie ist sozusagen die Charlotte aus Sex and The City – mit mehr Komplexen. Wer es mit ihr aufnimmt und über die anfänglichen Hürden hinwegkommt, wird mit viel Zuneigung, viel Spaß, Spannung und Action belohnt, denn hier trifft der Spruch “Stille Wasser sind tief” ganz großartig zu.

Schlägerbitches – Sie reissen jedem dem Arsch auf, Männern, Frauen, Priestern, Müttern, Präsidenten, Chuck Norris. Die Schlägerbitch hat die größte Klappe, und will dir nur auf’s Maul hauen und schreien “HOL DEINEN BRUDER DU HURENSOHN”. Oh ja, Schlägerbitches- auf dem ersten Blick beeindruckend maskuline Ausstrahlung und beängstigende Muskelbespannung, aber irgendwo findet sich (nach vielen Schlachten, wenn man das denn herausfordern möchte) auch ein weicher Kern.. nicht, dass man danach mit weniger blauen Flecken davon kommt, aber sobald sich die Schlägerbitch auf deiner Seite befindet kommst du nie wieder als Verlierer aus einer dicken Klatscherei heraus. Schlägerbitches kann man übrigens sehr leicht mit Fick-Mich-Gesichtern verwechseln, weil sie genauso selbstsicher auftreten, allerdings würde ich jedem von diesem Fehler abraten. Schlägerbitches ergeben sich vor allem der Berufung als Dominatrix oder Cougar, was ich persönlich ja nur gutheißen kann.

Jungs; ihr könnt mir dankbar sein, dass ich das für euch so aufgebröselt habe. Ab sofort müsst ihr euch nie wieder fragen, ob das, was ihr fühlt, eigentlich rational erklärbar sein muss oder nicht. Huldigt mich, ich habe euch gerettet.

Comments

51 Comments

  1. August 24, 2010

    Danke für den Exkurs in meine Psyche. Ich möchte allerdings behaupten, dass in der Realsituation, sprich im Club, nur drei Kategorien existieren: #1: Fastfood, #2 Feinkost, #3 Non-Food.

  2. S #
    August 24, 2010

    @Matthias: Ey im CLUB gilt sowieso nur: ficken oder gefickt werden… und nach genügend Promille kategorisiert man nicht mehr, sondern man spielt Reise nach Jerusalem..

  3. August 24, 2010

    Und weil ich nicht auf der Reise nach Jerusalem verloren gehen will, kipp ich genau so viel, dass wenigstens diese drei Kategorien noch unterscheidbar bleiben. Naja, Hauptsache #1 bleibt erkennbar. :D

  4. fk #
    August 24, 2010

    Ganz falsch analysiert: Die Zuckertörtchen. Denn gerade die will man als Mann so richtig hart durchnehmen, auf dass sich ihre süßen Gesichter vor versauter Lust verzerren.

    Völlig korrekt analysiert: Die Fick-mich-Faces, ich nenne sie Spritzgesichter. Muss es geben.

    Unerträglich: The girl next door.

    Irrelevant: Butterfaces.

    Unbekannt: Echte Schlägerbitches. 99% spielen das nur.

    Fazit: Schöne Zusammenstellung. Zum Glück gibt es Frauen, die so 2-4 davon in sich vereinen und was gutes draus machen.

  5. R #
    August 24, 2010

    Grandios. Meine derzeitige Klassifizierung ist etwas anders, ich überlege allerdings, zu diesem Schema zu wechseln.

    Städte bewerte ich übrigens ab und zu bei Spaziergängen unterbewusst mit einem Fuckability-Faktor. Das erste mal ist mir das dieses Jahr in Vancouver bewusst geworden, als ich mich dabei ertappte, im Gehirn zwei Strichlisten gemacht zu haben: Eine mit der Anzahl Frauen, die mir auf meiner Rundreise vom Hotel zum Einkaufszentrum über den Weg gelaufen sind, die zweite mit der Anzahl der Frauen, die ich aufgrund Ihres Aussehens nicht aus dem Bett schmeissen würde (solange Sie ihren Mund nicht zum Reden aufmachen – da bin ich eigen – manche Tonlagen gehen gar nicht). Vancouver gab glaub ich auf einen Fuckability Index von 0.05 an diesem schönen März-Morgen; aber das ist weder objektiv noch repräsentativ.

  6. August 24, 2010

    Sara du bist doch in echt nen Kerl… <_<

    Jetzt ist es raus und ich werde das nächste Mal verhauen ._.

  7. S #
    August 24, 2010

    @fk: Jajajaja, das will man alles, ne, aber die Zuckertörtchen lassen dich nicht. Und deshalb wirst du halt zum Fick-Mich-Gesicht wechseln. DAS IST RELIGION, MAN!!

    Und die Schlägerbitches- da hast du natürlich recht. Die wären viel lieber sogar Fick-Mich-Faces, aber können bei den Blaselippen nicht mithalten und haben 2 Brüder die das nicht zulassen würden. Mindestens. ;)

  8. S #
    August 24, 2010

    @Paulchen: Im Herzen ein Mann, Paulchen. Im Herzen.

  9. August 24, 2010

    Danke für die Widmung. Ich versuche verzweifelt alle Anspielungen zu finden.
    Woher verdammt, weißt du das mit den Strapsen?
    Dank dir bin ich jetzt stolz auf meine Porno-Moves und mein Fick-Mich-Gesicht. Danke fürs Komliment.
    :D

  10. August 24, 2010

    Danke fürs “Komm-pliment”! :D

  11. fk #
    August 24, 2010

    @S: Die Zuckertörtchen zu allem zu bringen, was sie eben doch eigentlich wollen, aber nie zu denken wagten, und sie dann für was interessanteres stehen zu lassen ist die einzig alzeptable Art, mit ihnen umzugehen, weil sie sonst viel zu langweilig wären. Religion ist Persuasion.

    Fick-Mich-Faces sind die Burger Kings unter den Frauen. Keiner spricht drüber, aber alle rennen ab und zu in perverser Lust hin. Und hinterher ist Dir schlecht.

  12. S #
    August 24, 2010

    @fk: Nenenenene. DU willst das Butterface, jemand dem man das nicht ansieht, der aber gerne so wäre. Oder sowas wie ein Girl Next Door – Fick Mich Gesicht Hybrid. Aber das gibt’s nicht. Zuckertörtchen sind Zuckertörtchen, langweilig hin oder her, die meisten Typen entscheiden sich für langweilig weil das besser aussieht. Das ist Fakt. Und bei dir hören sich die Fick-Mich Gesichter an wie Naddel Nutten, aber ich mein nicht die Platinblonde, vollbusige Billigvariante der Ibiza-Gogotänzerinnen, ich meine Rassefrauen, mit denen der Urnormale 08/15 Typ nie zusammen sein wird.

  13. fk #
    August 24, 2010

    Haha, was ich will? Die Mischung. Und vor allem die Option auf ständig neue interne Kräfteverhältnisse. Eine oder zwei Sorten alleine wären so oder so langweilig. Sind extrem, extrem selten, solche Hybrids. Aber nicht unmöglich.

    Zuckertörtchen sind so lange Zuckertörtchen, bis jemand mit dem Pfefferstreuer kommt und sie pervertiert. Ansonsten wird möglichst bald geheiratet, damit die Gefahr gebannt ist.

    Okay, die Fickmicher sind für mich durchaus Rassefrauen, aber dadurch halt auch nichts, was der durchschnittliche Spießer seiner Mutter oder seinen Spießerkumpels vorstellen würde. Also redet er nicht drüber. Es gibt auf jeden Fall zu wenig davon.

  14. S #
    August 24, 2010

    @fk: Hehe, alles klar, darauf können wir uns glaube ich einigen.. die Fickmichbräute sind aber auch echt die Härte.. gegen die kommt ja keiner an… und dann sahnen die auch noch bei allem ab. Tttzzzz.. ;)

    Die Mischung macht’s auch definitiv. Ich freue mich auch immer, wenn man mal ‘ne Mischung kennen lernt. Dummerweise lassen sich die meisten Frauen wirklich zu einfach einordnen, weil das eben auch ein bisschen gefordert wird. Mal sehen ob ich eines Tages die Erleuchtung habe das auch bei Männern zu können, bisher gibt’s da nämlich nur “fickbar” und “nicht fickbar”. Oder vielleicht bin ich einfach nur zu eindimensional gestrickt.

  15. August 24, 2010

    ich finde diese zwei kategorien für männer sind völlig ausreichend für die nächsten zehn jahre, dann wirds kompliziert. ;D

  16. August 24, 2010

    Ich hatte erst am Wochenende mit zwei Freundinnen großen Spaß daran, die restlichen Partygäste in Kategorien einzuordnen. Interessant war nur, dass die Frauen in “fickbar” und “unfickbar” eingeordnet wurden, die Männer in “cool” und “uncool”. Scheinbar waren diese Schubladen doch alle manngemacht.

  17. R #
    August 24, 2010

    Was die meisten Anwesenden (aus jugendlichem Drang heraus, wahrscheinlich) hier zu vergessen scheinen: Die Halbwertszeit der Fickmich-Bräute ist weitaus geringer als die der Zuckertörtchen. Schau Dir die Fickmich-Braut in 20 Jahren an, da sieht sie meist aus wie Ihre Mama, die in Jogginghosen mit Caked-up Make-Up durch den Netto schlurft.

  18. S #
    August 24, 2010

    @R: Waaaaaaaas!! Fick-Mich Bräute sind doch die perfekten MILFs! Watt stellt ihr euch denn für Solariumschwestern vor… ich rede nicht von Titti-Ficki bei Jackeline aus dem Ghetto und Plastikstuhl-Veranda in Meck-Pomm.. ich bin total frustriert von euch :D ich red von Kate Beckinsale! Und Catherine Zeeta Jones! Die können zwar auch so tun als wären se Zuckersüß aber eeh dat sind ultimative Ficker..

  19. August 24, 2010

    Ich frag mich grad, welches davon ich bin. Ich will es glaub ich nicht wissen. Jedenfalls… danke. Ich liebe dich.

  20. August 24, 2010

    sara – das sind männer! die haben, was das angeht ne andere wahrnehmung. die lesen “fick-mich-gesichter” und ejakulieren im geiste schon darauf ohne weiterzulesen.
    die haben nicht verstanden, dass diese King-Bräute (die nicht zwangsweise billig und solariumgebräunt sind) auch ihre Einser-Studien-Abschlüsse in der Tasche haben und genau wie Männer nur offen ihren Spass an Sexualität leben wollen!

    Ich denke da zum Beispiel an Natalie Portman. Altaaa, was für ‘ne Fich-mich-Frau.

  21. S #
    August 24, 2010

    @ebbe: aaaaaaaauf jedeen… wir verstehen uns ebbe! word!

  22. August 24, 2010

    Es fehlt leider der Psychotest: “Welcher Frauentyp bin ich?”

  23. August 24, 2010

    @vero@franzi sorry, wenn ihr versucht euch in irgendeine kategorie zu pressen, habt ihr die welt und den tieferen sinn dieses blogposts nicht verstanden. ärgerlich. #typischfrau

  24. S #
    August 24, 2010

    @ebbe: na ebbe, heute ma auf schlägerbitch machen? :D

  25. R #
    August 24, 2010

    @S: OK, klare Fehlklassifizierung dann, sorry. Welche Kategorie hast Du für die Solariumschwestern? Und in welche Kategorie sortierst Du Dich selbst? ;)

  26. R #
    August 24, 2010

    @ebbe natürlich ist mir klar, dass ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Fick-mich-Bräute auch Einser-Studienabschlüsse (meist in BWL oder Jura – zumindest sind das meine Erfahrungswerte) in der Tasche hat. Das ändert aber nichts an Ihren Müttern!

  27. August 24, 2010

    Naja, ich finde die Einteilung ja etwas… sexuell fokussiert? Mein persönliches Schema:

    1. Elfenmädchen: Ästhetisch, anmutig und schön – unnahbar, mysteriös, geheimnisvoll, zerbrechlich und gefährlich. Versprüht massiv Autonomie und zieht die Männer an wie das Licht die Motten, die meisten aber nur oberflächlich. “Mein Typus Frau” und absolut tödlich, nach deiner Einteilung vermutlich die Vereinigung von 1.+2..

    2. Muttertypus: Sieht aus oder erinnert dich an deine Mutter. Gibt dir die nötige Sicherheit und Geborgenheit, macht dir Essen, telefoniert dir aber auch hinterher, neigt dazu zu kletten und ist im Bett eher wenig inspirierend. Wird vor allem dann anziehend, wenn einem ein Elfenmädchen das Herz gebrochen hat, früher oder später aber zu langweilig.

    3. Das Mädchen dazwischen/Sonstige: Im Idealfall ideal, zumindest, wenn man genau die “Mitte” sucht. Gibt es in verschiedensten Abstufungen, wenngleich eine Tendenz in Mutti- oder Elfenrolle vorhanden ist. Ist entweder gänzlich uninteressant oder landet irgendwo im nahen bis entfernten Freundeskreis.

    Die große Kunst ist es, ein Elfenmädchen zu finden, für dieses interessant zu werden und mit diesem dann eine Beziehung anzufangen, ohne, dass aus der Elfe eine Mutti wird. Langeweile und schlechter Sex killen jede Beziehung, und gerade bei einem Elfenmädchen wäre das sehr schade.

    Oh, Elfenmädchen… tödlich, absolut tödlich.

  28. S #
    August 24, 2010

    @Robby: Ah, aber GENAU das wollte ich ja – sexuelle fokussieren. Denn obwohl deine Einteilung zwar den Kern trifft, sind charakterliche Muster schwerer auf den ersten Blick zu kategorisieren… letztendlich hat jedes Mädchen oder jede Frau irgendwann einfach so viel Tiefe, dass man das nicht mehr zuordnen kann, wenn man alle Faktoren einbeziehen will. Es geht eher um den ersten Eindruck. In einer Beziehung gibt’s ja auch kein Fick-Mich-Gesicht mehr, sondern halt nur noch Traumfrau.

  29. August 24, 2010

    @ebbe sorry, wenn du denkst, mein kommentar wäre ein Hinweis darauf gewesen, dass ich versuche, mich in irgendwelche Kategorien zu pressen, hast DU meinen Kommentar nicht verstanden. ärgerlich. #typischmann

    PS: Nenn mich nie wieder “Vero”. Sonst mutiere ich doch noch zur Schlägerbitch.

  30. August 24, 2010

    @Veronika: Da muss ich dir Recht geben, was ebbe hier abzieht, ist so dermaßen typisch Mann und peinlich, dass ich mich als Geschlechtsgenosse in Grund und Boden schämen muss.

  31. S #
    August 24, 2010

    Wir brauchen endlich einen Ironie-Tag für das Internet.

  32. August 24, 2010

    @veronika ja sorry, fürs abkürzen und fehlinterpretieren. auf boxen stehe ich nicht so, wegen meiner künstlichen nägel. ;D
    nichts für ungut. wir frauen sollten uns einfach nie in irgendwelche kategorien pressen oder psychotests ausfüllen, aber ironie ist im netz einfach leicht zu überlesen.

    bitte schlag mich nicht.

  33. August 24, 2010

    @S: Als Psychologe geht alles *gnihi* Und das sind meine drei Oberkategorien. Wobei es noch eine vierte gibt, die der gänzlich uninteressanten *lach* Und sexuell steckt da genauso viel hinter. Mit dem Elfentypus hat man grandiosen Sex, mit dem Muttitypus wohl eher gar keinen und mit denen dazwischen… nun ja, eine Bandbreite. Dass im Endeffekt jede Frau individuell betrachtet werden will und sollte, steht außer Frage. Zum Clustern/Stereotypisieren reicht das aber, neben einer Vielzahl Subtypen und Variationen.

    An sich lässt sich das Leben ganz einfach mit zwei Dimensionen charakterisieren: Autonomie und Bindung/Beziehung (Sicherheit). Wenn man das einigermaßen erkennt und kommunizieren kann (und will), erhält man unheimlich viel Macht *nick* Und gerät im Idealfall nicht an die falschen Frauen *hehe*

  34. S #
    August 24, 2010

    @Robby: Mimimimi. Ich wollte es für die anderen, minderbemittelten Menschen hier halt aufs Wesentliche reduzieren: ficken. :D

  35. August 25, 2010

    @S: Hach, selbst übers Ficken kann man noch viel diskutieren :D Wo wir gerade beim Thema sind: Bild #2, Kate Beckinsale, wie ich gerade sehe: UIUIUIUIUI. Wenn die mich auch intellektuell reizen kann, würde ich glatt mit ihr schlafen *lach*

  36. R #
    August 25, 2010

    @Robby zum Thema “intellektuell reizen” gibt es auch eine lustige Anekdote…

    Ein Kumpel hatte vor kurzem auf einer nächtlichen Taxifahrt von Club zu Club in Berlin bekanntgegeben, dass ab sofort seine Partnerinnen mindestens einen Doktortitel haben müssten… 2 Wochen später wiedergetroffen, er eine gemeinsame Bekannte im Schlepptau. me: “Uhm, dude, she doesn’t have a Ph.D., she doesn’t even finish her bachelor degree yet!” *verwerfende Handbewegung* him: “Ah, that’s not serious. We’re just having fun!”

  37. August 25, 2010

    ahehe. Mädchen also.
    @ ebbe: nichts für ungut also, von deinem Kommentar schloss ich komischerweise sofort auf einen Mann ;).

  38. August 25, 2010

    Christina Ricci soll ein Butterface sein? Bitte schauen Sie sich “Black Snake Moan” an. Sofort. Danke.

  39. S #
    August 25, 2010

    @Nils: Ey, im Film sieht jede Alte anders aus.. aber Christina Ricci entspricht nicht dem konventionellen Schönheitsideal. Die Frau sieht aus wie Frankenstein mit Make Up. Das ist ja nicht schlimm, und hässlich ist sie auch nicht, aber ich will einen Kerl sehen der SIE zuerst bemerkt wenn daneben noch Zuckertörtchen und Fickmichface stehen.

  40. August 25, 2010

    @veronika leider oder zum glück verhalte ich mich manchmal wie ein mann. und leider oder zum glück explodiere ich im moment bei sexistischen themen. :D #feminismustrip#frauensinddiewahrenmänner

    @sara für mich hat die ricci massivst viel sexappeal, die für uns “guten Männer” würden das checken. ;)

    …und doktortitel haben für in der regel mehr sexappeal, als ein geiles face. isso. (naja vielleicht mit einschränkung einiger studienrichtungen.)

  41. S #
    August 25, 2010

    @ebbe: Oha, da lehnste dich aber gut aus dem Fenster.. ich kenn auch echt furchtbare Schabraken mit nem Doktortitel… ich meine die sind süß und nett und so weiter aber Kopulieren würd ich eher mit nem Piranha…

  42. S #
    August 25, 2010

    @ebbe: Wobei es manchmal ja auch so Päärchen gibt da kann man nur staunen und sich dabei erwischen wie man denkt “OH GOTT WIE KÖNNEN ZWEI SO HÄSSLICHE MENSCHEN SICH GEGENSEITIG SO GEIL FINDEN” aber meh, ich als Durchschnittsopfer sollte da mal ganz ruhig sein.

  43. August 25, 2010

    @R: Ach, Doktortitel hat nicht automatisch etwas mit intellektuellem Reiz zu tun. Aber ungeachtet dessen: Legen… wait for it… dary :D

    @S: Nun ja, “zwei hässliche Menschen” erklärt den Sachverhalt doch ziemlich einfach?!

  44. S #
    August 25, 2010

    @Robby: Nee, das hab ich nie so richtig verstanden. Nur weil man selbst hässlich ist heisst das doch nicht dass man dann auf hässlich steht, oder? Oder ist das so ein “man muss halt nehmen was man kriegen kann” Ding? Brr. Oder um einen Tweet von gestern zu zitieren: “Oh, ist das ein Noppenkondom? Ich spüre dich so intensiv!” “Nein, ich hab Gänsehaut weil du so hässlich bist”

  45. August 25, 2010

    Naja, wer findet sich schon wirklich hässlich ;)

    Studien haben gezeigt, dass Hässlich nicht nur die Reste fickt, sondern Hässlich Hässlich schön findet. Außerdem gibt es ja noch irgendso eine Regel, dass die untersten 25% oder so der Menschheit sich für die Tollsten halten. Das sind die, über die man bei Talk- oder Castingshows lacht *lach*

  46. S #
    August 25, 2010

    @Robby: Ich glaube ich will Statistik studieren oder so… das scheint genau das zu sein, was ich machen möchte :D

  47. August 25, 2010

    @S: Viel Spaß. Mich kotzt es schon an, den Scheiß im Zuge meiner Diplomarbeit zu brauchen #fail Ich meine, ein paar Sachen zu wissen ist ja schon ganz nice, aber deswegen das Ganze gleich zu studieren?! Well… :p

  48. anja #
    August 26, 2010

    wow :D die Beschreibung von “The Girl Next Door” gefällt mir echt sehr.Sehr gut gelungen <3

  49. August 31, 2010

    Hättest du Flattr, würde ich dich bezahlen, der Post ist zu geil. :D

Trackbacks & Pingbacks

  1. Zuckertörtchen, Fick-Mich-Gesichter & Bitches | I ♥ electru.de
  2. Was machst du grade? | Design Is Nowhere

Comments are closed.