48 Stunden später bin ich gefangen in einem Zeit-Raum-Kontinuum, dass die Welt angehalten hat. Ein einziges Leuchten aus verschiedenen Farben, die kein Mensch sich jemals ausdenken könnte, bildet einen Ozean in dem ich restlos in Erschöpfung und gleichzeitiger Begeisterung ertrinke. Wie lange hatte ich das schon nicht mehr? Wie ein kleines Kind will ich alles anfassen und sehen und schmecken. Vom Sternenhimmel, den wir aus nächster Nähe in der klarsten Nacht meines Lebens durchfliegen, bis hin zum Sonnenaufgang in Regenbogenfarben.

Alles ist so übertrieben wunderschön und perfekt – ich habe das drängende Verlangen, mir die Haut zwischen meinen Zehen einzuritzen um aus diesem lächerlichen, unwirklichen Traum aufzuwachen. Dann wiederum will ich ja auch doch nicht, dass er endet. Walking Tour durch die Innenstadt, Sundowner auf dem Signal Hill, ein Schaumbad im One & Only.

Seit Dienstag morgen bin ich nun auf den Beinen und auf dem Weg nach Südafrika. Die Strecke Berlin – Kapstadt ist nicht zu unterschätzen, aber die Magie, die einen bei der Ankunft erwartet, entlohnt die Rastlosigkeit und den zehnstündigen Flug in der Nacht. Seitdem wir hier gelandet sind, kann ich meinen Mund vor Staunen nicht mehr schließen. Egal ob Menschen, Essen oder die gnadenlos luxuriöse Unterkunft, in der wir einquartiert wurden: es hört nicht auf. Und dabei ist der erste von sieben Tagen nicht mal ganz um. Ich weiß jetzt schon, dass ich wieder herkommen werde, weil ich diese Luft nur atmen zu brauche um auf mein Leben nicht mehr klar zu kommen. Aber mehr davon, wenn ich wieder unter den Lebenden weile.

Hard Facts: zusammen mit einigen weiteren Bloggern – Isa, Nico, Camilla und René – bin ich für Südafrika und Mini in Kapstadt und Umgebung unterwegs, eine ganze Woche lang. Weil ich mich aber so fühle als wäre ich die letzten drei Tage auf Crack gewesen, gibt es erstmal nur wenige Worte, dafür einige anteasernde Impressionen davon, mit welchem Ausmaß an OH MEIN GOTT WAS GEHT HIER EIGENTLICH AB wir es hier zu tun haben.

This article has 3 comments

  1. Buzzter

    Viel Spaß in der Mothercity :)

    Und wenn’s ums Essen geht, unbedingt mal Abends den Bombay Bicyle Club testen.

  2. MC Winkel

    Die Bilder sind nicht mehr normal! Dear Sara, bidde gib’ Nico mal eine Afterhelplesson, so sollen die in dem WHUDAT-Beitrag dann auch sein. Okay? Wenn’s nicht klappt, ist es Deine Schuld! :)
    Enjoy

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