"Girl gone wide."


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Wisst ihr noch – damals, als noch nicht jeder 2girls1cup geguckt hatte, und es dann eine massive Anzahl an Videos im Internet gab, wo Reaktionen von Leuten gefilmt wurden, die das groteske Spektakel zum ersten Mal sehen? Ich finde, für dieses Video sollte man das wieder einführen. Im Übrigen fehlt dem deutschen Sprachschatz immer noch ein Wort, dass “AWKWARD” bedeutet. Das Konzept der Befremdlichkeit. Ich kenne Menschen, die müssen sich übergeben, wenn sie das folgende Video anklicken.

(Im Übrigen ist mir bewusst, dass das Format dieser Sendung diese Befremdlichkeit anstrebt. Aber der ultimative Test – GUCKEN UND AUSHALTEN – wird dadurch nicht minderwertiger).

(via T&B)

by yeahs in Ohne Worte


Es kommt mir unglaublich unverschämt vor ein anderes Review zu zitieren bevor ich meines geschrieben habe. Mache ich es mir zu einfach, wenn ich zuerst andere Kritiken lese, um meine eigene richtig formulieren zu können?

Möglicherweise ist “Cloud Atlas” ein Film, bei dem sich viele Journalisten und geübte Kritiker nach einer Bedienungsanleitung sehnen. Dieses Epos und Meisterwerk von einem Film verdient nicht weniger als eine tiefgehende, weitreichende, super-komplexe Interpretation. Sich bei anderen zur Hilfe zu bedienen erscheint im Sinne unseres Zeitalters: vieles ist mittlerweile so verworren und unübersichtlich dass es anmaßend wäre, eine einzige Person mit der Verantwortung einer umfangreichen Erklärung zu belasten. Die Finanzkrise, das Urheberrecht in der digitalen Welt, der Nahost-Konflikt. Das sind, unter anderem, große Probleme unserer Zeit. Da ist es nur gerecht einen Film zu produzieren der genauso unlösbar erscheint.

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by yeahs in (Pop)Kultur Ohne Worte


Okay, mag sein dass ich öfter mal meine Titten zeige um Geld zu verdienen, fair enough. Aber an dieser Stelle habe ich lediglich einen gut gemeinten Tipp, der nicht geldlich kompensiert wird. Dies ist eine ehrliche und auch sehr kurzfristige Empfehlung für alle, die auf einem Haufen digitaler Bilder sitzen und heute Abend noch nichts vorhaben.

Soeben erreichte mich ein Paket voller Abzüge, und ihr wisst überhaupt nicht, GAR NICHT, was das für ein erquickendes Gefühl ist. Endlich all die Bilder der letzten Jahre – 800 Stück an der Zahl in meinem Fall – in den Händen halten, richtig haptisch und auf glänzendem Papier. Für nur sechs Cent pro Bild – also für 60 Euro pro Tausend Fotos – könnt ihr dieses Angebot auch noch nutzen, allerdings nur noch heute, bei Fotoquelle. Das Angebot gilt für die 10×15 Abzüge und die Bilder kamen bei mir in weniger als 4 Werktagen an. Sogar Instagrambilder habe ich damit entwickeln lassen. Ich glaube, meine Wand kriegt heute noch ne neue Tapete.

by yeahs in Ohne Worte

Hallo du. Wie viele Artikel über Social Media, Internet, den Gebrauch dieser virtuellen Gegenstände und ihren unvorhersehbaren Nebenwirkungen hast du eigentlich diese Woche schon gelesen? Waren sie in den Sparten Gesellschaft, Psychologie, oder im Feuilleton zu finden? Hast du sie über Quote.FM, Facebook oder Twitter gefunden? Bist du nicht auch so genervt von dieser endlosen Meta-Diskussion? Was nervt dich mehr: das ständige Verlangen, nach ein Bild bei Instagram hochzuladen, oder die hämischen Kommentare deiner Freunde, wenn du es mal wieder getan hast?

Hast du nicht auch manchmal Angst davor, etwas zu verpassen, wenn du dir die aufregenden Leben deiner Freunde im Online-Zeitraffer zu Gemüte führst? Fühlst du dich manchmal alleine und aufgeschmissen, wenn kein Netzempfang und Wi-Fi verfügbar sind? Musst du dich ab und zu zwingen, zehn bis dreißig Minuten konzentriert und mit größter Willenskraft nicht deine E-Mails oder jeglichen anderen relevanten Postfächer inklusive SMS und Telefon zu checken?

Hast du auch schon das Gefühl gehabt, dass es mit deiner Aufmerksamkeit bergab geht? Sieht es auch bei deiner Familie mittlerweile so aus, das am Essenstisch alle mit dem Handy auf dem Schoß oder neben dem Teller drapiert dinieren, ohne miteinander zu reden? Regst du dich über das Fernsehen auf, weil es dir keine für dich relevanten Nachrichten aus deiner Umgebung zeigt, die dich wirklich interessieren könnten? Fragst du dich manchmal, ob du eine Verhaltenstherapie brauchst, weil du trotz entspanntem Job und regelmäßigem Sport an einem Höllenstress leidest?

Hast du bereits darüber nachgedacht, dass du unglaublich viel Zeit damit verbringst, auf Nachrichten und Kommunikationsmedien zu reagieren? Haben sich schon einige deiner Freunde bei gängigen sozialen Netzwerken abgemeldet, weil sie sich von der Matrix der Kommunikation gestört fühlen? Hast du in den letzten Monaten ein Buch in Ruhe zu ende lesen können? Gibt es für dich nichts schlimmeres als Langweile und Menschen, die nicht sofort auf eine E-Mail von dir reagieren? Haben mehrere Leute in deinem Umfeld schon mal mit der Faust auf den Tisch gehauen und gesagt “wir hören jetzt auf damit, das macht uns doch nur fertig!”?

Hast du schon öfter darüber nachgedacht, den Erfinder Facebook-Event Notifications an Eiter und Arschpusteln ersaufen zu lassen? Trägst du dein Smartphone-Ladegerät auch in deiner Handtasche beim Feiern mit dir herum, damit du das Gerät im Zweifel hinter der Bar anstecken kannst und keine Twitter-Gelegenheit verpasst? Lässt du auch im Flugzeug dein Handy noch an, damit du bis zum Ende des Netzempfangs und bis zur Landung in den zivilisierten Raum sofort available bist?

Hast du dich schon mal von kontext-loser Informationsflut unter Druck gesetzt gefühlt? Hast du einen Ruhepol in deiner Seele, den du auch noch spürst, wenn du nicht mit Freunden unterwegs, von Familie getröstet oder vom Laptop bestrahlt wirst? Kannst du nachts einschlafen, wenn dein Handy aus ist? Setzt du deinen Klingelton auf volle Lautstärke, wenn du unter der Dusche stehst, damit du das beruhigende Geräusch einer ankommenden Nachricht hörst und dich darüber für später freuen kannst und eventuell sogar ein bisschen Wasser sparst, weil du dich jetzt für diese besondere Gelegenheit extra beeilst?

Fühlen Sie sich alleine? Haben Sie Liebeskummer? Sind sie grundlos depressiv und kommen nicht darüber hinweg? Keine Sorge. In diesem Zeitalter hilft die Dauerverdrahtung zum Netz und natürlich die endlose Diskussion darüber, ob das jetzt gut oder schlecht ist und wie wir mit diesem neu gewachsenen Trend-Bewusstsein der Internet-Enthaltsamkeit und der globalen Massenbeschleunigung unseres Alltags umgehen sollen. Die Lösung ist: das Internet ist an allem Schuld. An dem Tod deiner Mutter, an der gescheiterten Beziehung und an der fristlosen Kündigung deines kleines Bruders. Ich persönlich vermute, dass die Fernsehlobby dahinter steckt, denn der großartige, harmlose Fernseher möchte der einzige wahre Freund des erbärmlichen, single-schlafenden Alleinseiners sein.

Netz-Diät. Klinisch attestierte Sucht. Burn-Out dank Apple-Produkten. Die Assoziationen sind unendlich. Was Diäten bringen, sehen wir ja an den ganzen erfolgreich abgespeckten Menschen, die jeden Tag den Ratgebern im Hugendubel hinterlaufen, als ob da irgendwas drin stehen könnte, was man nicht schon längst gewusst hätte. Der größte Witz ist dann der ermahnende Zeigefinger, der einem etwas von Karate-Style Willenskraft und Disziplin erzählt, die wir nach 10 Jahren Insta-Spam einfach so aus unseren Mittelfingern zaubern sollen. Die Apokalypse des digitalen Zeitalters ist die seelenlose, selbsterschaffene, mutige, neue Welt, eine die sich traut, mehr zu sein als nur aus Fleisch und Blut. Spirituelle ist sie, metaphysisch. Wie Worte kann man auch einen Twitteraccount nicht anfassen. Was würde Saussure zu der Symbolik eines Emoticons sagen?

Wir sind die Versuchskaninchen in einem unübersichtlichen, selbstversorgenden Experimenten-System geworden. Keiner weiß, was uns hier angetan wird, nicht mal die Leute, die den Käfig gebaut haben und uns die Medikamente spritzen. Im Rückblick werden wir natürlich erfahren, was gegen den Untergang hätte helfen können, vielleicht sogar: was geholfen hat. Weltkriege? Atombomben? Religion? Alles nur, um den zeitgeistlichen Anti-Christ “Internet” zu besiegen?

Gruppentherapiestunde für alle erkrankten Netzbürger. Menschen zwischen 0 und 69 Jahren, versammelt euch in meinem Wohnzimmer und redet mit mir darüber, welche Wehwehchen euch das Netz angetan hat. Rastlosigkeit, Einsamkeit und Freizeitstress – gestern war es die Großstadt, heute ist es das Internet. Zusammen ergeben sie das Kryptonit einer ganzen Gesellschaft. Und was ist schon ein Laptop ohne Netzzugang? Genau. Ein Solitaire-Spiel mit eingebautem MP3 Player.

by yeahs in Ohne Worte


“Mixed Signals” ist die Ansage für neue Fernsehen. Die gute Nakedei-Frau in diesem Samsung Clip macht jedenfalls vor, welche futuristische Maschine (neben Hoverboards) ich gerne schon bald mein eigen nennen möchte. Sehe ich das richtig? Nie wieder schmerzhafte Couch-Kämpfe um den Drücker, die Macht, den Steuerknüppel? Mit kleinen Fingergestikulationen eine visuelle Welt kontrollieren und dabei Gott spielen? Schlüpfrig und lasziv Männer verrückt machen, indem ich den Fernseher direkt vor dem Fenster platziere und halbnackt, anrüchig tanzend meinen Bildschirm aus der Ferne finger?

Die Zukunft kann schon was.

(Mit freundlicher Unterstützung von Samsung)

by yeahs in Ohne Worte

Nach mehr als fünfzig Tagen mit dem Nissan Leaf wird es Zeit, das Auto mal etwas zu bewerten. Es hat mich schon einige Male vor Regen, Laufen oder Faulheit gerettet und mir ein bequemeres Leben verschafft, aber überraschenderweise ist das nicht der wirkungsvollste Faktor an einem Elektroauto. Es stellte sich vor allem ein ganz unerwartetes Phänomen ein: die Leute reden darüber. Besser gesagt: sie reden mit mir darüber und erwarten leider ausgiebige Informationen, die ich ihnen nicht geben kann, weil ich nichts von Autos weiß und eigentlich auch nichts darüber lernen möchte. Ich weiß nicht, ob mir das mehr über den Nissan und seine Voll-Elektro-Ausstattung oder über die deutsche Mobilfahrzeugmentalität sagt, aber in jedem Fall ist es immer eine Konversation wert. Egal ob in meinem Freundeskreis oder bei Fremden auf der Straße, die sich über das zerlotterte Kind mit dem unordentlichen Taxi wundern – alle quatschen darüber, was das wohl kann, wie viel es kostet, was es auf dieser Erde möchte und warum sich jemand wie ich nicht endlich seinem Stereotypen hingibt und einen mit richtig lauter Engine kauft um die Welt zu verpesten (lies: dieses Auto stiehlt mir die Show und muss deshalb sterben).

Natürlich findet mein ganzer Freundeskreis plus deren Mütter und angeheirateten Onkel das Auto auch gut, weil hey, Sara hat ein Auto. Sara kann jetzt die ganze Zeit durch die Gegend fahren und einkaufen, abholen, zurückbringen und generell Dinge erledigen. Ich habe dann einen ganz einfachen Deal draus gemacht: wer das Auto bzw. meine Dienste möchte, der muss es dann aber auch vollgetankt zurückbringen. An dem Punkt hatte dann doch niemand mehr so richtig Lust, denn der Nissan ist zwar ein smoothes Gerät, aber nicht unbedingt zeitschonend. Der verbraucht mit einem vollen Tank im Eco-Modus ungefähr 100 km. Das ist auch innerhalb der Stadt nicht besonders viel. So kommt es im Schnitt dazu, dass ich alle drei Tage für eine Stunde an der einzigen Schnell-Ladestation in Berlin stehe. Wehe dem, der ihr weh tut! Denn dann wird es stressig: in der Stadt sind zwar auch einige “normale” Ladestationen (8 Stunden bis zum vollen Tank) verteilt, aber die sind immer wirklich so schlecht platziert und deren Parkplätze fast immer belegt, dass ich lieber den Umweg nach Schöneberg in Kauf nehme und dort eine Stunde warte, als mich auf der Suche zur Quälen.

Der Nissan ist groß, geräumig, schön und elegant zu fahren. Aber das Tanken ist ein ausschlaggebender Punkt, der richtig nervt. Das bringt aber wahrscheinlich auch ganz ungewollt einen weiteren energiesparenden Effekt: man lässt das Auto dann eher einmal mehr stehen. Aber das ist nicht unbedingt positiv zu bewerten. In einem Notfall kann man nicht einfach in das Auto springen und ins nächste Krankenhaus fahren, wenn nicht genug E-Sprit drin ist. Man kann nicht schnell für 4 Minuten an der Tankstelle rausspringen, abzapfen und losfahren. Das tut ein bisschen weh, wenn man bedenkt, wie praktisch und schön und sauber die Alternative zu den Standard-Karren ist.

Vielleicht ist das bei kleineren E-Autos anders. Der Leaf ist ja ziemlich groß für einen Kleinwagen. Er ist zwar immer noch kompakt, aber da passt wirklich eine ganze arabische Familie rein, wenn man es drauf anlegt, und die Oma von den Nachbarn, und noch einen Kühl-Korb mit Leckereien aus der Heimat. Ebbe liebt das Auto. Sie transportiert immer halb Berlin darin herum, hat seit dem ein Faible für Sperrmüll entwickelt, den sie in den Kofferraum schmeisst um zu Hause zu gucken ob er noch funktioniert. Man könnte also behaupten, der Nissan Leaf induziert ein gewisses Messi-Verhalten. Aber dafür gibt es noch keine empirischen Studien.

Jetzt, wo der Sommer mit Bazukaladungen Hitzestrahlen da ist, bleibt der Leaf immer öfter auch mal alleine zu Hause um Elektroteilchen zu schonen. Allerdings stehen noch einige Dinge an, für die er durchaus nützlich sein könnte: ein Ausflug an den See, eine Foto-Tour durch Berlin, ein Besuch bei Ikea und natürlich um Menschen anzufahren die mir hart gegen den Strich gehen. Der Derby hat übrigens auch einen schönen Beitrag geschrieben, der ein bisschen mehr ins Detail geht.

(Was das Auto sehr gut kann: Musik. Und so könnte man theoretisch den Tag damit verträumen, auf ausgiebigen Landstraßen zu fahren und die Freiheit der grenzenlosen Bewegung zu spüren. Wenn da nicht das mit dem Aufladen wäre).

by yeahs in Ohne Worte


Kapstadt. Mein Durst nach urbaner Kämpfergroßstadt mit exotischem Twist wird nicht gestillt, stattdessen werde ich nur von allen Seiten mit einem paradiesischen Anblick verblüfft. Alles ist süß und charmant – nicht dirty, nicht hochgefährlich, sondern erquickend und reich an Gelegenheiten zum Lachen. Die schönsten afrikanischen Klischees (bunt, warmherzig, verschmitzt und kontrastreich) treffen auf einen mitteleuropäischen roten Faden (Kolonialstil, nette blonde Männer, reiche Touristen in Luxusbuden). Wir sind in Südafrika, wo Erwartungen und Realität zugleich übertroffen werden und verblüffen können. Ein einziger Melting Pot an Hautfarben, Sprachen und Kulturen – und doch ist alles anders, als gedacht, zumindest was meine rudimentären Vorstellungen betraf.

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by yeahs in Ohne Worte Urlaub


Das Ding ist doch, dass nicht am Ende jeder Folge einer Serie sich das liebende Paar in überzogener Romantik über Berge und Täler und im regnerischem Sturm in die Arme läuft. Man muss immer so geduldig sein, die Spannung zu ertragen und die Geschichte auszuformulieren. Es gibt kein “sofort”, wenn man Unterhaltung will. Es gibt nur Staffelenden, die mit einem riesigen Cliffhanger antizipieren lassen, was als nächstes geschieht – nämlich in sechs Monaten oder in gar 12, wenn die nächsten Episoden abgedreht sind und endlich den Zuschauern vorgeführt werden können. Zeit und Liebe nähren sich voneinander, und genauso gehen beide Konzepte zu Grunde, wenn man ihnen eine Sache vorenthält. Was wir jetzt brauchen: mehr Zeit, um die Liebe zu vergessen. Was dann kommt: Liebe, die die Zeit vorbei rasen lässt. Lass uns die Akkus aufladen und den Platz für neue Geschichten schaffen, neue Folgen mit neuen Darstellern und Höhepunkten und Wendungen, die keiner erwartet hätte, weil die Writer mal wieder extrem verrückte Dinge geplant haben.

Auch wenn die Spannung uns fast zerreisst: wir müssen dran bleiben.

 

by yeahs in Gangster Ohne Worte


Er ist ja auch irgendwie der Dieter Bohlen der deutschen Mongo-Blogosphäre. Ein echter Troll, provokant und polarisierend, jemand, auf den die intellektuelle Elite gerne mit den Finger zeigt, der Sündenbock der Schmuddelgeneration, der Verkorkser aller Jugendlichen unseres Landes, der Grund, wieso es immer weniger Ehen, immer mehr elternlose Kinder, und lügende Bundespräsidenten gibt: Marcel Winatschek, Begründer von Amy&Pink, Wahrzeichen Wahnsinn. Hier ist einer, der traut sich auch mal, gehasst zu werden. Ich bin ja der Meinung, dass die Welt so etwas braucht, denn ohne Yin und Yang gibt es kein Gleichgewicht, welches man erzielen könnte. So ist es doch, oder?

Und um die Balance in der deutschen Blogger-Gesellschaft für besonders idiotische und zigfach durchgekaute Themen wieder zum Fokus unserer Arbeit zu machen, gibt es mit THE INVADER ein neues Projekt von Marcel und einem großartigen, vollbusigen Team, bestehend aus allseits bekannten und wunderschönen Mädchen. Damit meine ich hauptsächlich mich selbst, aber do what you want with it, bitches.

Guckt euch The Invader an, hasst es, verflucht es, verbrennt es, so wie ihr es immer tut, aber wenigstens habt ihr jetzt wieder ein Thema neben Kony und Spotify, über das ihr yip und yappen könnt. Internet, y u so jelly?

by yeahs in Ohne Worte


Beim derzeitigen Stand um die Welt wünsche ich den Mayas nichts weiter als unendlich viel Glück für ihre Prophezeihung. Wenn die Menschheit Ende 2012 der Apokalypse gegenüber steht – und man fest daran glaubt – hat man jedenfalls die perfekte Entschuldigung dafür, sich wie Sau zu benehmen, fett jedem auf’s Maul zu geben, der es irgendwie verdient hat und für die Dinge im Leben zu stehen, die es wert sind. Tendenzen gen Nihilismus mögen angebracht sein, ich wäre aber eher dafür, noch mal ein Ausrufezeichen an das Ende aller Tage zu setzen.

Anyway – das denkt sich die Ur-Philosophin in ihren Tagträumereien. Andere, wie zum Beispiel die nette Menschen von Axe, nutzen die Gelegenheit um mal wieder ein paar nette Gegenstände zu verschenken, die man auf die rettende Arche mitnehmen kann. Arche, Holz, Holzitems! Da macht’s auch richtig Spaß, das Feuer neu zu erfinden. Und was braucht unsere zukünftige Jugend, um eine neue Generation zu gründen? Richtig: Tischkicker, DJ-Mischpult, Soundanlage, was das Hedonisten-Herz auf der großen Endzeitkreuzfahrt begehrt! Diese Nettigkeiten kann man auf der Axe Effect Facebook Seite gewinnen. Was man dafür tun muss: berichten, was man gerne noch mal machen möchte, bevor die Welt in Trümmern liegt. Ich persönlich? Ich habe keine offenen Wünsche. Wenn die Welt untergeht, gehen alle meine Probleme auch unter. Mehr Spaß kann kein Mensch sich wünschen. Außerdem würde ich mir nicht mehr so viel Mühe ob der Körperpflege machen. Denkt dran: gut gesprüht ist halb geduscht!

by yeahs in Ohne Worte