99 Problems ‘n a Bitch, Too

Shopping ist schon eine fantastische Sache. Man kann einfach seinen ganzen Frust, seine ganze negative Energie, in latente Selbstzerstörung investieren. Das bedeutet: wer nicht traut, sich zu ritzen, kann ja ein Loch in seine Geldbörse brennen. So sieht es nämlich aus. Meine Routine besteht entweder aus arschteuren Investitionen – neues Handy, neue Kamera, neue Objektive, neue Schuhe, all gold everything versteht sich das – und natürlich dem obligatorischen Gang zu DM, wo ich für hundert Euro Ramsch klaue und für hundert Euro Ramsch kaufe, einfach so, weil ich beides kann und beides will.

Im selteneren Fall surfe ich auch das Web für widerliche Geldausgabemöglichkeiten. Weil ich mir weh tun möchte. Ebay ist für mich keine Herausforderung, aber Amazon Prime One Click Fick, das ist das, worauf ich stehe. Achttausend Dispo, I don’t give a fuck. Einen Gutschein von Zalando einsetzen? I don’t think so. Das ist alles zu einfach. So verarbeite ich das Minus-Vergnügen auf dem Lebenskonto, und ich hasse mich dafür. Das ist die ultimative Un-Disziplin, und es ist auch nicht so, als würde es mir Spaß machen. Es macht mir keinen Spaß. Das macht in etwa so viel Spaß wie Butter löffeln, aber ich kann nicht aufhören.

Wieso ist das so, frage ich mich? Wieso kann ich nicht – wie andere, normale Menschen – einfach aufhören zu essen und meine Faust gegen die Wand hauen bis sie blutig ist? Wieso muss sich das auf so eine Art und Weise äußern, dass ich eines Tages meine Steuern nicht zurück zahlen kann und dann hinter Gittern lande, HINTER GITTERN, so real bin ich. Ich hasse es. Ich brauche diese neue Jacke. Ich brauche diese neuen Schuhe. Ich darf nicht kochen, weil das kostet zu wenig. Keine Challenge. Ich spare nicht. Ich kann auch nicht mit einem neuen Zalando Gutschein sparen, ich schmeisse ihn lieber weg oder bastel daraus Origami. That’s my issue. Frauen haben dieses Problem, oder? Alle Frauen? Oder nur die mies gelaunten?

July 23rd, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off

Swimming Pools (Drank)

Dieses Jahr ist immer noch wie ein unpointierter Coming of Age Roman. Der tröpfelt dann einfach irgendwie aus, auch wenn der Protagonist keine lebensändernde Erkenntnis hatte. Darum geht es doch in diesen Büchern immer: das Leben produziert sich selbst irgendwie weiter, auch wenn man mit 17 noch nicht die Bomben-Einsicht in die Philosophie hat. Immerhin erkämpft man sich einen Geschmack vom Leben: man lebt, man lebt weiter, man lebt durch die guten und durch die schlechten Phasen, aber wenn wir ehrlich sind dann fühlt sich meistens alles eher so an wie der Sommer 2012, der sich mit dem Sommer 2011 gepaart hat: ab und zu blitzt die Sonne durch die Wolken, und weil das so selten ist, freut man sich umso mehr.

Ich möchte also nichts lieber tun, als in meinen neuen Bikini von 7trends in den Pool zu springen. Völlig breit und benebelt irgendwo hin treiben. Und dann irgendwann wieder aufwachen, erschrocken darüber, dass ich klar und unbelastet bin. Aber das gibt es diesen Sommer nicht, dieser Sommer ist nur ein Staffelende: keiner weiß, was in den Sommerferien passiert. Wir kommen dann im Herbst wieder zusammen und zelebrieren unsere Erfahrungen. Alleine wie die Wölfe. In Sandalen die Berge unserer Wünsche besteigen. Hach, diese hochgeschwollenen Vorstellungen. Dabei passiert jetzt einfach wieder nichts, und das Wetter entspricht meinem Inneren. Alles ist gut und schlecht zugleich. Ich freue mich auf Leere und einen ordentlichen Ramadan. Nichts essen entspricht genau meiner Laune. Und so bin ich ja auch, wie ich feststellen durfte.

July 16th, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off

Café Zero Summer Boat

In alljährlicher Manier begaben sich letzte Woche die Auserwählten der Next Generation auf die Arche Noah, um während eines romantischen Sommersturms gegenseitige Liebe zu bekunden und für elitären Nachwuchs zu sorgen. Während des heftigen Regens und des schwülen Drucks wurden die Wege zwischen den Gefühlen immer enger, der Schweiß, vermischt mit Wassertropfen und sonstigen Bekundungen der Menschlichkeit, lief bis zum Boden hinab. So kam es also, dass wir trotz des schlechten Wetters also doch noch die Erfrischung eines gefrorenen Eis-Kaffee-Shakes brauchten. Und glaubt mir: wir hatten Spaß dabei.

Dass die Mischung “Spritz Aperol” / “Café Zero” zu einer lebenslangen Gastritis führen kann, haben wir erstmal – der Swag heiligt die Mittel – gekonnt ignoriert. Mit auf Eis versetzte Gehirne und richtig viel Suff im Blut gab es dann kleine (und große) Tanzeinlagen auf dem wunderschönen Hauptstadtfloß, besonders viel Leidenschaft beim Essen der äußerst delikaten italienischen Häppchen und hier und da auch mal einen Rülpser durch’s Mikrofon.

Wie angekündigt wurden auch die fünfzehn Tracks der teilnehmenden Blogger gespielt. Ich bilde mir ein, dass meiner (“Everything That’s Yours” von Mike G) definitiv gewonnen hätte, wäre er nicht unfairerweise (und wir wissen alle, wer daran Schuld war!) als aller erstes gespielt worden. Sarah Farina, Göttin aller gottlosen Berliner DJanes, wollte nur nicht dass ich in ihr Game steppe. Ich verzeihe ihr, weil ich gnädig bin und gerne fünf Mal Gästeliste für ihren nächsten Gig möchte.

Gewonnen hat dann tatsächlich der Killer-Sommer-Track “Worst Love” von Robosonic. In einer so eklektischen Mischung an Menschen auf dem Boot hat dann also doch der elektronische Sound von Konfetti und Sonnenschein gewonnen. WHO WOULDA THUNK IT. Gewinner-Blog ist damit Shambo.de – geht rüber und guckt, ob ihr die Vespa schon gewinnen könnt und wenn ja, dann sagt mir bitte Bescheid, damit ich 45 Kommentare unter falschem Namen abgeben kann.

Ganz viel Liebe geht raus an alle, die beteiligt waren und insbesondere an diejenigen, die es nicht versäumt haben nach sieben Promille ihre Liebe zu beichten und mir subtil an den Arsch zu fassen. Ich liebe euch auch und bin der Meinung, dass es schöner ist, mit euch im Regen unter Deck eingesperrt zu sein, als mit anderen auf Festland in der Sonne zu toben.

Danke ganz herzlich auch an das Team von i-ref und cor berlin für’s Gutaussehen und Café Zero für die wunderschöne Gelegenheit Wenke mal wieder tanzen zu sehen.

Wer noch dabei war: whudat.de, blog.gilly.ws, drlima.net, langweiledich.net electru.de, welikethat.de, allet-ohne-schminke.de, frauflauschig.de, travelettes.net, kalinkakalinka.de, iamnosuperman.componydanceclyde.de, kontemporat.tumblr.com und zimtsternin.de

June 21st, 2012 Posted in Ohne Worte | 1 Comment »

Seductive Motion

“Mixed Signals” ist die Ansage für neue Fernsehen. Die gute Nakedei-Frau in diesem Samsung Clip macht jedenfalls vor, welche futuristische Maschine (neben Hoverboards) ich gerne schon bald mein eigen nennen möchte. Sehe ich das richtig? Nie wieder schmerzhafte Couch-Kämpfe um den Drücker, die Macht, den Steuerknüppel? Mit kleinen Fingergestikulationen eine visuelle Welt kontrollieren und dabei Gott spielen? Schlüpfrig und lasziv Männer verrückt machen, indem ich den Fernseher direkt vor dem Fenster platziere und halbnackt, anrüchig tanzend meinen Bildschirm aus der Ferne finger?

Die Zukunft kann schon was.

(Mit freundlicher Unterstützung von Samsung)

June 1st, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off

Leaf & I (#nissanleafcar36 #tbto #nissanleaftbto)

Nach mehr als fünfzig Tagen mit dem Nissan Leaf wird es Zeit, das Auto mal etwas zu bewerten. Es hat mich schon einige Male vor Regen, Laufen oder Faulheit gerettet und mir ein bequemeres Leben verschafft, aber überraschenderweise ist das nicht der wirkungsvollste Faktor an einem Elektroauto. Es stellte sich vor allem ein ganz unerwartetes Phänomen ein: die Leute reden darüber. Besser gesagt: sie reden mit mir darüber und erwarten leider ausgiebige Informationen, die ich ihnen nicht geben kann, weil ich nichts von Autos weiß und eigentlich auch nichts darüber lernen möchte. Ich weiß nicht, ob mir das mehr über den Nissan und seine Voll-Elektro-Ausstattung oder über die deutsche Mobilfahrzeugmentalität sagt, aber in jedem Fall ist es immer eine Konversation wert. Egal ob in meinem Freundeskreis oder bei Fremden auf der Straße, die sich über das zerlotterte Kind mit dem unordentlichen Taxi wundern – alle quatschen darüber, was das wohl kann, wie viel es kostet, was es auf dieser Erde möchte und warum sich jemand wie ich nicht endlich seinem Stereotypen hingibt und einen mit richtig lauter Engine kauft um die Welt zu verpesten (lies: dieses Auto stiehlt mir die Show und muss deshalb sterben).

Natürlich findet mein ganzer Freundeskreis plus deren Mütter und angeheirateten Onkel das Auto auch gut, weil hey, Sara hat ein Auto. Sara kann jetzt die ganze Zeit durch die Gegend fahren und einkaufen, abholen, zurückbringen und generell Dinge erledigen. Ich habe dann einen ganz einfachen Deal draus gemacht: wer das Auto bzw. meine Dienste möchte, der muss es dann aber auch vollgetankt zurückbringen. An dem Punkt hatte dann doch niemand mehr so richtig Lust, denn der Nissan ist zwar ein smoothes Gerät, aber nicht unbedingt zeitschonend. Der verbraucht mit einem vollen Tank im Eco-Modus ungefähr 100 km. Das ist auch innerhalb der Stadt nicht besonders viel. So kommt es im Schnitt dazu, dass ich alle drei Tage für eine Stunde an der einzigen Schnell-Ladestation in Berlin stehe. Wehe dem, der ihr weh tut! Denn dann wird es stressig: in der Stadt sind zwar auch einige “normale” Ladestationen (8 Stunden bis zum vollen Tank) verteilt, aber die sind immer wirklich so schlecht platziert und deren Parkplätze fast immer belegt, dass ich lieber den Umweg nach Schöneberg in Kauf nehme und dort eine Stunde warte, als mich auf der Suche zur Quälen.

Der Nissan ist groß, geräumig, schön und elegant zu fahren. Aber das Tanken ist ein ausschlaggebender Punkt, der richtig nervt. Das bringt aber wahrscheinlich auch ganz ungewollt einen weiteren energiesparenden Effekt: man lässt das Auto dann eher einmal mehr stehen. Aber das ist nicht unbedingt positiv zu bewerten. In einem Notfall kann man nicht einfach in das Auto springen und ins nächste Krankenhaus fahren, wenn nicht genug E-Sprit drin ist. Man kann nicht schnell für 4 Minuten an der Tankstelle rausspringen, abzapfen und losfahren. Das tut ein bisschen weh, wenn man bedenkt, wie praktisch und schön und sauber die Alternative zu den Standard-Karren ist.

Vielleicht ist das bei kleineren E-Autos anders. Der Leaf ist ja ziemlich groß für einen Kleinwagen. Er ist zwar immer noch kompakt, aber da passt wirklich eine ganze arabische Familie rein, wenn man es drauf anlegt, und die Oma von den Nachbarn, und noch einen Kühl-Korb mit Leckereien aus der Heimat. Ebbe liebt das Auto. Sie transportiert immer halb Berlin darin herum, hat seit dem ein Faible für Sperrmüll entwickelt, den sie in den Kofferraum schmeisst um zu Hause zu gucken ob er noch funktioniert. Man könnte also behaupten, der Nissan Leaf induziert ein gewisses Messi-Verhalten. Aber dafür gibt es noch keine empirischen Studien.

Jetzt, wo der Sommer mit Bazukaladungen Hitzestrahlen da ist, bleibt der Leaf immer öfter auch mal alleine zu Hause um Elektroteilchen zu schonen. Allerdings stehen noch einige Dinge an, für die er durchaus nützlich sein könnte: ein Ausflug an den See, eine Foto-Tour durch Berlin, ein Besuch bei Ikea und natürlich um Menschen anzufahren die mir hart gegen den Strich gehen. Der Derby hat übrigens auch einen schönen Beitrag geschrieben, der ein bisschen mehr ins Detail geht.

(Was das Auto sehr gut kann: Musik. Und so könnte man theoretisch den Tag damit verträumen, auf ausgiebigen Landstraßen zu fahren und die Freiheit der grenzenlosen Bewegung zu spüren. Wenn da nicht das mit dem Aufladen wäre).

May 26th, 2012 Posted in Ohne Worte | 1 Comment »

Good Hope Under My Cape

Kapstadt. Mein Durst nach urbaner Kämpfergroßstadt mit exotischem Twist wird nicht gestillt, stattdessen werde ich nur von allen Seiten mit einem paradiesischen Anblick verblüfft. Alles ist süß und charmant – nicht dirty, nicht hochgefährlich, sondern erquickend und reich an Gelegenheiten zum Lachen. Die schönsten afrikanischen Klischees (bunt, warmherzig, verschmitzt und kontrastreich) treffen auf einen mitteleuropäischen roten Faden (Kolonialstil, nette blonde Männer, reiche Touristen in Luxusbuden). Wir sind in Südafrika, wo Erwartungen und Realität zugleich übertroffen werden und verblüffen können. Ein einziger Melting Pot an Hautfarben, Sprachen und Kulturen – und doch ist alles anders, als gedacht, zumindest was meine rudimentären Vorstellungen betraf.

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May 19th, 2012 Posted in Ohne Worte, Urlaub | 4 Comments »

Jägermeister Wirtshaus Tour Berlin 2012

Das letzte Date mit der braunen Brühe endete für mich in einer sang- und klanglosen Verabschiedung von allen Sinnen und meines kontrollierenden Körpergefühls. Normale Menschen würden sich dann das leere Versprechen geben, es nie, nie, niemals wieder anzurühren. Ich hingegen freue mich auf die kleinen Momente im Leben, wo ich den Krach avantgardistischer Bands über mich ergehen lasse um mit anderen Abhängigen für einige Stunden in den Ring zu treten und mein KO zu kassieren. So geschehen auch vor nicht allzulanger Zeit in meinem Lieblingsschuppen am Maybachufer: Loftus Hall. Der Insidertipp unter den spanischen Berlin-Ravern ist eine umgebaute Vereinshütte die eher an Omas Eiche Rustikal als an vertanzte Sonntagmorgen erinnert, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch: im Gegenteil. Erst hier können sich die wilden Chaoten in Glitzerkostümen entfalten, hier, wo Coolness keine Rolle spielt und nur die Wahrheit, die im Inneren des Betrunken schlummert, ans Strobolicht kommt.

Zur Gast auf der Jägermeister Wirtshaus Tour waren die Eskimo Callboys, Tek-One und Dumme Jungs. Letztere waren dann auch Namenspaten für die gesamte Veranstaltung: so viel Spaß kann man nur haben, wenn man Verstand und Seele abschaltet und sich der hingebungsvollen Kunst öffnet, die auf der Bühne vorgetragen wurde. Ein bisschen Dubstep, ein bisschen Shoutcore, ein bisschen Techno und vor allem wild umherfeiernde Kinder. War ich die einzige, die sich ein bisschen an Urinstinkte erinnert fühlte, bei dem ganzen Schweißregen?

Ein Raum weiter wurde über Gott und die Welt und das berühmt-berüchtigte Spiel “Jenga” philosophiert. Wer genaue Eindrücke vom Abend ergattern möchte, sollte sich unbedingt an BJs Talenten festklammern, der mal wieder ein unglaublich gutes Video zusammengeschnitten hat. Bei so vielen gutaussehenden Menschen, die da waren, ist das aber auch gar kein Problem. Nach unzähligen Jägi Bull Kombinationen musste ich mich zwar von den hirschigen Türstehern wiederbeleben lassen, aber für Profis ist das kein Problem. Natürlich.

April 11th, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off

It’s Just Love, After All

Das Ding ist doch, dass nicht am Ende jeder Folge einer Serie sich das liebende Paar in überzogener Romantik über Berge und Täler und im regnerischem Sturm in die Arme läuft. Man muss immer so geduldig sein, die Spannung zu ertragen und die Geschichte auszuformulieren. Es gibt kein “sofort”, wenn man Unterhaltung will. Es gibt nur Staffelenden, die mit einem riesigen Cliffhanger antizipieren lassen, was als nächstes geschieht – nämlich in sechs Monaten oder in gar 12, wenn die nächsten Episoden abgedreht sind und endlich den Zuschauern vorgeführt werden können. Zeit und Liebe nähren sich voneinander, und genauso gehen beide Konzepte zu Grunde, wenn man ihnen eine Sache vorenthält. Was wir jetzt brauchen: mehr Zeit, um die Liebe zu vergessen. Was dann kommt: Liebe, die die Zeit vorbei rasen lässt. Lass uns die Akkus aufladen und den Platz für neue Geschichten schaffen, neue Folgen mit neuen Darstellern und Höhepunkten und Wendungen, die keiner erwartet hätte, weil die Writer mal wieder extrem verrückte Dinge geplant haben.

Auch wenn die Spannung uns fast zerreisst: wir müssen dran bleiben.

 

March 18th, 2012 Posted in Gangster, Ohne Worte | 4 Comments »

THE INVADER

Er ist ja auch irgendwie der Dieter Bohlen der deutschen Mongo-Blogosphäre. Ein echter Troll, provokant und polarisierend, jemand, auf den die intellektuelle Elite gerne mit den Finger zeigt, der Sündenbock der Schmuddelgeneration, der Verkorkser aller Jugendlichen unseres Landes, der Grund, wieso es immer weniger Ehen, immer mehr elternlose Kinder, und lügende Bundespräsidenten gibt: Marcel Winatschek, Begründer von Amy&Pink, Wahrzeichen Wahnsinn. Hier ist einer, der traut sich auch mal, gehasst zu werden. Ich bin ja der Meinung, dass die Welt so etwas braucht, denn ohne Yin und Yang gibt es kein Gleichgewicht, welches man erzielen könnte. So ist es doch, oder?

Und um die Balance in der deutschen Blogger-Gesellschaft für besonders idiotische und zigfach durchgekaute Themen wieder zum Fokus unserer Arbeit zu machen, gibt es mit THE INVADER ein neues Projekt von Marcel und einem großartigen, vollbusigen Team, bestehend aus allseits bekannten und wunderschönen Mädchen. Damit meine ich hauptsächlich mich selbst, aber do what you want with it, bitches.

Guckt euch The Invader an, hasst es, verflucht es, verbrennt es, so wie ihr es immer tut, aber wenigstens habt ihr jetzt wieder ein Thema neben Kony und Spotify, über das ihr yip und yappen könnt. Internet, y u so jelly?

March 13th, 2012 Posted in Ohne Worte | 2 Comments »

Das letzte Gewinnspiel

Beim derzeitigen Stand um die Welt wünsche ich den Mayas nichts weiter als unendlich viel Glück für ihre Prophezeihung. Wenn die Menschheit Ende 2012 der Apokalypse gegenüber steht – und man fest daran glaubt – hat man jedenfalls die perfekte Entschuldigung dafür, sich wie Sau zu benehmen, fett jedem auf’s Maul zu geben, der es irgendwie verdient hat und für die Dinge im Leben zu stehen, die es wert sind. Tendenzen gen Nihilismus mögen angebracht sein, ich wäre aber eher dafür, noch mal ein Ausrufezeichen an das Ende aller Tage zu setzen.

Anyway – das denkt sich die Ur-Philosophin in ihren Tagträumereien. Andere, wie zum Beispiel die nette Menschen von Axe, nutzen die Gelegenheit um mal wieder ein paar nette Gegenstände zu verschenken, die man auf die rettende Arche mitnehmen kann. Arche, Holz, Holzitems! Da macht’s auch richtig Spaß, das Feuer neu zu erfinden. Und was braucht unsere zukünftige Jugend, um eine neue Generation zu gründen? Richtig: Tischkicker, DJ-Mischpult, Soundanlage, was das Hedonisten-Herz auf der großen Endzeitkreuzfahrt begehrt! Diese Nettigkeiten kann man auf der Axe Effect Facebook Seite gewinnen. Was man dafür tun muss: berichten, was man gerne noch mal machen möchte, bevor die Welt in Trümmern liegt. Ich persönlich? Ich habe keine offenen Wünsche. Wenn die Welt untergeht, gehen alle meine Probleme auch unter. Mehr Spaß kann kein Mensch sich wünschen. Außerdem würde ich mir nicht mehr so viel Mühe ob der Körperpflege machen. Denkt dran: gut gesprüht ist halb geduscht!

February 17th, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off