Oktober (Analog)

Oktober (Analog)

Kleine Katzen, Neuseeland und ein bisschen Herbst in Berlin. Übrigens ist der Return beim analogen Fotografieren nicht unbedingt besser, aber diese Stunde Spannung bei einem abgegebenen Film ist ein kleines bisschen menschliches Restvergnügen, an dem ich mich festhalte so lange es noch da ist.

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October 24th, 2013 Posted in Berlin, Urlaub | 3 Comments »

Pai & dBridge

Pai & dBridge

Wir waren in Pai, einem Dorf im Norden Thailands. Pai gilt als das Hippie-Resort jenseits der überfüllten Thai-Strände. Es besteht maßgeblich aus einer Hauptstraße. Hier und da gibt es die typischen Bars, Hostels, Restaurants mit schlechter Pizza. Man hat ständig das Gefühl dass alle high sind. Es regiert eine überschwängliche Langweile und das hedonistische Lebensgefühl das einem in Gesprächen mit Backpackern verkauft wurde lässt sich nirgends erblicken. Zum Kiffen und in der Sonne liegen hätte es gereicht, wäre da ein Pool, etwas Meer oder wenigstens eine schöne Wiese gewesen. Die “Hippies” liebten Pai wegen der Ruhe. Keine Touristen, keine Denkmäler, keine Sehenswürdigkeiten. Perfekt zum “Aussteigen”. Was machen diese Leute in ihrer Freizeit? Was ist “Aussteigen”?

Vielleicht lag es an dieser Langweile dass meine kleine Reisegruppe nicht eine Sekunde zögerte: eine Einladung zur Jungle-Party im Umland. Wir bereiteten uns mit Neonfarben vor, so enthusiastisch war das Projekt. In Schichten stapelten sich bereits unzählige Backpacker auf den Ladenflächen der Pick-Up Trucks. Alle hatten schon diverse Substanzen gefressen. Ich setzte mich auf den Kopf eines Engländers. Es war stockdunkel und er bot mir einen Magischen Trüffel an. Ich überlegte kurz und verzichtete dann dankend. Das Psilocybin wäre mir jetzt wahrscheinlich in den Kopf gestiegen und das Ruckeln der Autos durch die Pampa in der pechschwarzen Dunkelheit hat mir schon genug toxische Schübe verpasst.

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August 20th, 2013 Posted in Musik, Urlaub | Comments Off

Malé

Wer mit dem Rauchen aufhören will, kann sich ja mal an Kautabak versuchen. Wer auch das nicht möchte, kann ja mal das Zeug antun, was die Einheimischen in Malé gerne kauen. Ein Do-It-Yourself Bastelset Zahnweiß Karbonit Gemisch, welches dafür sorgt, dass man a) in sozialen Situationen nicht an seinem Handy herumfummeln muss und b) so furchtbar und doch irgendwie gut schmeckt.

Mehr zur Hauptstadt der Malediven, Malé, gibt es auf FindingBerlin. Und damit zurück zum Alltag.

October 15th, 2012 Posted in Urlaub | Comments Off

The Return Of The Malediva

Ich hab ja die Malediven früher immer mit Moldawien verwechselt. Ist aber egal jetzt. Welche größenwahnsinnigen Vorstellungen auch immer man von der königlichen Natur auf den Malediven haben mag – sie liegen mit Sicherheit alle immer noch sehr weit entfernt von der Realität. In meinem kurzen Leben bin ich an vielen Orten gewesen, die man durchaus mit dem Adjektiven “traumhaft” oder “paradiesisch” behaften kann, aber noch nie war ich so verbannt in eine Trance der Schönheit wie auf diesen wirklichkeitsfremden Atollen. Die Sterne, das Wasser, die Luft, der Sand, die Palmen, die Früchte – ach, whatever. Ich sag euch was: das war alles professionell gephotoshopped. Selbst bei stürmischem Wetter in der Regenzeit.

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October 15th, 2012 Posted in Urlaub | 4 Comments »

MALEDIVEN PANORAMA

Ich liebe das neue iPhone Panorama Update. Damit sehen alle irgendwie auch dicker aus als ich, das finde ich gut. An dieser Stelle möchte ich noch mal jedem Anwesenden (McWinkel, Norman, Virgina, Mia & Carina) auf dem Malediventrip ein kleines Schoko-Herz schenken. Ihr wart eine Bereicherung für meine Seele, und ich hoffe ihr habt einen schmerzfreien Aufprall in der bewölkten Realität gehabt.

Mehr zu den Malediven dann, wenn ich mein post-traumatisches Stress-Syndrom vom Flug vernichtet habe.

October 13th, 2012 Posted in Urlaub | 3 Comments »

MALEDIVING

Ich brauche Urlaub. Um diesen Anlass zu feiern, wurde ich freundlicherweise gebeten, auf die Malediven zu reisen. Wie ihr sicher wisst, ist mir das Unterwasser lieber als das Drüber, und deshalb ist diese Destination quasi wie die Verwirklichung meiner ganz persönlichen Flitterwochen mit mir Selbst. Im glasklaren Wasser an heiligen Standstränden mit erbarmungslos schönen Korallenriffen werde ich fünf Tage Herbst für Rafaello-Sommer tauschen und euch zudem beweisen, dass “Malle” nicht immer unbedingt Ballermann 6 bedeutet.

Der Witz an meinem Schicksal ist allerdings, dass für die gesamte Zeit meiner Anwesenheit Tropenstürme und Megaschlechtwetterlage angesagt ist. Natürlich, bei 30 Grad Tagestemperatur im Schatten macht einem das bisschen Regen nichts aus. Ich wollte das aber trotzdem betonen – die Wettervorhersage, meine ich – um euch zu verdeutlichen, dass nicht ALLES an meinem Leben echt richtig geil und beneidenswert ist. Und bevor ihr euch jetzt mit “FIRST WORLD PROBLEMS!” Ansagen auf mich stürzt, bedenkt bitte dabei wie es den Leuten gehen muss, die jetzt tatsächlich dort ihre Flitterwochen verbringen müssen. Stürmisches Wetter auf einer Insel: richtig geil. Wenigstens habe ich die perfekten Menschen mit dabei, deren Namen ich nicht nennen werde, damit ihr nicht gleich ausrastet. Ich sag nur so: zwei unglaubliche Männer und drei unglaubliche Frauen werden mein Händchen halten, wenn ich beim Tiefseetauchen vor Aufregung in meinen Beatmungsschlauch kotzen muss. Sorry, boys & girls.

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October 4th, 2012 Posted in Urlaub | 4 Comments »

Stockholm

Von mir ist nichts mehr übrig.

July 6th, 2012 Posted in Urlaub | Comments Off

The Western Cape Road Trip: Video

Erwartet bitte nicht zu viel. Es ist mein erstes Video (dieser Art; die Keller-Videos aus meiner Teenager-Zeit, die ich damals über Tage lang mit dem Windows Movie Maker zusammenschneiden musste, zähle ich jetzt mal nicht dazu) und ich habe mich mit mir selbst darum geprügelt ob ich es nun veröffentliche oder nicht. Aber hey, first steps, right? Meine Talente sind in jedem Fall begrenzt und oft wird es solche Gelegenheiten nicht mehr geben. Der Nico hat auch noch ein schönes Video von unserer Reise auf Whudat gedroppt. An dieser Stelle noch mal props an alle die dabei waren und insbesondere an den McWinkel… man kann es nicht oft genug erwähnen: ohne ihn würde hier gar nichts laufen. Es war in jedem Fall eine wunderschöne Zeit und wenn ich könnte, dann würde ich diese Reise zu einem endlosen Groundhog Day machen. Geht aber leider nicht. Back To The Future.

Nicht, dass es vieles besser machen würde, aber guckt es euch wenigstens in HD an.

June 15th, 2012 Posted in Urlaub | 6 Comments »

Das Western Cape: Ein Rückblick

Mehr als eine Woche nach unserer Rückkehr aus Südafrika kann ich wohl behaupten (und damit auch für den Rest unserer wunderbaren Reisegruppe sprechen): das schlimmste an diesem Trip war es, wieder zurück in Berlin zu sein. Dabei war durchaus unerwartet, dass uns Mini – diese Reise gibt es übrigens auch ab sofort zu gewinnen, kann ich nur wärmstens empfehlen – und Südafrika direkt die Luxus-Tour  vorführten. Wir wurden in jedem Hotel empfangen wie Zaren und beinahe hätte ich mir auch ein kleines Krönchen aufgesetzt, um mein Fake-Rich-Dasein zu unterstreichen (als ob Hoodie und durchlöcherte Leggins nicht gereicht hätten. HALLO, MEIN NAME IST SARA, ICH KOMM AUS DEM DORF, HABE MEINE ELLENBOGEN AUF DEM TISCH WÄHREND ICH MIT DEM SCHWABBEL AUS DER AUSTER SPIELE UND FURZE HEIMLICH WENN ICH DURCH DIE LOBBY SCHLEICHE). Ich hatte kurz überlegt den Verantwortlichen mitzuteilen dass auch eine Betonpritsche, wie damals im Knast, voll gereicht hätte für meinen asketischen Lebensstandard. Aber hey – umso besser!

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June 4th, 2012 Posted in Urlaub | 1 Comment »