Man wacht auf und hofft darauf, dass alles nur ein Traum war. Ein böser Traum, der sich nicht in die üblichen Sorgen einkettet. Man wacht auf und gibt sich Mühe, „Ohnmacht“ Ohnmacht sein zu lassen. Keine Übelkeit, kein Gewichtsverlust, keine Schlaflosigkeit, keine Gedanken.
Man versucht so weiter zu machen wie bisher und stößt dabei an komische Grenzen. Mit Bauchschmerzen, Sodbrennen, Händezittern.
Man schafft das alles nur, weil um einen herum Menschen sind, die einem helfen oder Hilfe anbieten. Die neben einem liegen und Normalität simulieren. Solange bis das Gehirn wieder mitspielt.
Kopfschmerzen zehren. Und wirklich echte Normalität wird greifbarer.
Ich glaube manchmal, vielen ist nicht bewusst, was es bedeutet, dass es wirklich Menschen gibt, denen was daran liegt, dass es einem gut geht. Dass man weniger weint. Dass man wieder anfängt zu essen, obwohl man nur noch kotzen möchte.
In solchen Momenten bemerke ich all das, was ich vorher nicht so richtig bemerkt habe. Unterstützung, die mir entgegenschlägt und mir Halt gibt.
Ich meine richtigen Halt. Also wirklich ehrliche Gesten, an denen ich mich festhalten kann, weil die Beine nicht mehr hinterherkommen.
Ich weiß nicht, was ich davon habe, wenn ich das schreibe, aber ich will Danke sagen.
Danke Superheldin, danke S, danke Billy T., danke Maxim, danke Max, danke Christian und auch danke Mum und Dad.
Ich bemühe mich Hilfe zuzulassen, was für mich nicht einfach ist, weil ich immer darum bedacht war, alleine zu Recht zu finden.
Ich bin mir sicher, dass an den „Alles wird wieder gut“s irgendwas Wahres dran ist.
Ich gebe mir Mühe, das alles wieder hinzubekommen. Wieder zu lächeln. Und nicht zuzumachen.
Besserung ist absehbar. Habt also Geduld und Nachsehen.
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Comments ( 1 Comment )
[...] Toller Text von B – „Thanks a lot“ (dragstripgirl.de) [...]
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Station57.net » Blog Archiv » Zitat added these pithy words on
Mar 01 10 at
12:01


