Wenn ich jetzt sage: “Oh Shit, die Dinge wiederholen sich”, dann ist das diesmal mehr als nur ein seltsamer Moment, bei dem ich nostalgisch in die Vergangenheit und parallel dazu auch erwartungsvoll in die Zukunft blicke. Dude, diesmal ist es wirklich ernst: und plötzlich reden auch Leute über Schicksal und Fügung, die sonst eher dem ganzen skeptisch gegenüberstehen. Aber es gibt keine Zeichen, die es zu deuten gäbe. Es gibt nur den Willen zum Wollen und die Ehrfurcht davor zu was ein Mensch alleine fähig ist. Und natürlich die undankbare Relativität: endlich passiert all das, was ich mir erträumt hatte (mit naiven 15 Jahren), und doch beschäftigt mich das nur am Rande. Viel wichtiger sind die Dinge, die sich dazu geschlichen haben. Klein und leise, still und minimal berührend, geben sie den Ton an, bestimmen sie den Hintergrund und werfen sie Fragen auf, die man sich mit einem Herz voller Liebe oder Trauer – je nachdem – nunmal stellen muss. Am Ende bleiben nur folgende Tatsachen: wir träumen alle von Pinguinen, die auf der Akropolis tanzen. Und: wer nicht kifft, hat schon verloren.

This article has 3 comments

  1. Eipa

    Oh Gott, deine Pinguine bringe ich von der Akropolis nie mehr wieder runter…

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