Aus gegebenem Anlass, und weil CALIFORNICATION hier gerade groß geschrieben wird: 2012 ist das Jahr des endlosen Road Trips. Es geht nicht um LAX, es geht auch nicht um Kalifornien oder den American Dream. Es geht darum, den eigenen Traum wahr zu machen, an seine Grenzen zu kommen und die Herausforderung anzunehmen. Ja, der Weg ist das Ziel. Und wie ich es schon von meiner lang ersehnten semi-Weltreise erfahren habe ist der Traum letztendlich nicht das, worauf es ankommt, sondern die Verwirklichung dessen. In dem Sinne: dieses Jahr werden meine Entourage und ich in Los Angeles aufschlagen und dort die Sonne und die Wüste und die Sommerstürme küssen. Wir werden den Topmodels in widerlicher Manier Drinks ausgeben und die Hollywood Hills auf mongo Longboards herunterdüsen (und Longboards dann heimlich doch ganz schön cool finden, obwohl sie die Dance Aerobic Version aller Skateformen ist). Ich will nach Kalifornien und mich mit Lucky Charms und In’N'Out Burger vollstopfen, ich will mir eine alte Karre kaufen und den Highway rauf und runter düsen. Und egal, ob es wahr wird oder nicht: dieses Jahr gibt es nunmal einen neuen Traum, willkürlich und dekadent, aber ein Traum. Das ist mehr, als viele andere haben, wie ich voller Weltschmerz und Mitleid feststellen muss.

Weil aber jeder Traum überladen von Bedeutung ist und sich schnell in ein Horrorszenario verwandeln kann, muss man sich doch mit der Realität auseinandersetzen. Auch, wenn die “nur” in medialer Form daherkommt, und auch, wenn wir in Zeiten der Globalisierung nicht mehr schockiert von fremden Kulturen sein können (oder wollen): die Augen sollte man nicht vor den Tatsachen verschließen. Auch nicht, wenn man sowieso tief as fuck schläft und seinen Traum nicht unterbrechen will. In dem Sinne: Die Mädchenbanden von L.A. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort hätte ich das vollgeschissene Opfer sein können. Oder die Täterin, die gleichzeitig wie ein Opfer wirkt. Wer weiß, welches das verbittertere Schicksal erleiden muss.

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  1. Bene

    ach und dieser gehypte, stadtälteste hotdogstand is die 3 stunden schlange nicht wert, aber wenn dann all the way mit chili und allen beilagen!

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