diplo got stoned and mixed really old records for half an hour

Ich kann mir Diplo so gut vorstellen, wie er diese Tour-Pause nutzt um mit seinem Sohnemann in Los Angeles abzuhängen und sich nebenbei die Birne voll zu dröhnen. Der vielschichtige Produzent, glaube ich, hat aber langsam die Nase voll von immer den gleichen Beats und Ibiza-Trance-Dubstep-Tunes, die er in letzter Zeit vor den Massen droppen lässt. Ab und zu geht er tief in sich hinein und fragt sich ehrlich: was soll der ganze Mist eigentlich? Wieso kann ich nicht einfach mal hart chillen und so etwas wie den Glauben an die Musik zurückerobern? Shit, ich brauche noch einen Zug von der Bong. Und dann, in einem Moment der vollkommenen Freiheit, in dieser Spirale der Gedanken und Gefühle, setzt er sich an seine üblichen Tools um etwas ganz anderes zu machen. Der perfekte Hintergrundsound für jede schamanische Kiff-Session ward geboren.

Als er einige Stunden später wieder zu sich kommt, fragt er sich was zur Hölle er da eigentlich fabriziert hat und schießt es auf Soundcloud hoch, um mit seinen ganzen Fans darüber lachen zu können. “Don’t do drugs”, und recht hat er.