Hangover (Moodyman Remix)

Ich habe noch nie zuvor etwas von Charlotte OC gehört, aber der Pop- vs. Irritationsgehalt in Moodymans Hangover Remix lässt darauf schließen, dass Charlotte OC eigentlich eher sanftere Mädchenmusik macht und jetzt von der House-Legende ordentlich aufgemischt wird. Die Spannungskurve ist ertragreich, und selbst wenn der Song gegen Ende zum Dancefloor-Kracher wird, verliert er nicht die nötige Eleganz um gleichzeitig ein Hit zum Mitsingen zu werden.

Das Original ist übrigens auch nicht ultra-kacke. Erinnert ein bisschen an das, was Banks macht, nur eben ohne die rauchige Stimme und das experimentelle Geplätscher im Hintergrund. Melancholisch-selbstbewusste Songs mit düsterer Atmosphäre – selbst wenn es nur um den Morgen danach geht, wenn man ein bisschen kichert und bereut – sind auch 2014 ganz hoch oben auf der Liste der Dinge, die gut bei mir ankommen.

Mein Hangover nach 2013 beginnt just an diesem Montagmorgen in Form einer standesamtlichen Sinusitis und wird wohl noch die ganze nächste Woche proper zelebriert werden. Fantastisch, diese Realität.

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