Wow. Stop. Kendrick rappt über seinen Big Dick, 72 Stunden in Paris und Bitches? Hätte diese kleine Maus nicht so ein vielseitiges Talent und einen unbestechlichen Flow und diese bizarre Stimme, würde ich jetzt den Höllenmarsch gen kapitalistische Ausrichtung seiner Inhalte vorhersagen.

Kann ich aber nicht. Der Track ist einfach zu fett. Hit Boy hat da wieder einfach so ein paar Sachen auf seiner magischen Beatmaschine gedrückt und plötzlich springt Kendrick aus der Stratosphäre und bricht alle Rekorde.

Kendricks Major-Debut, “Good Kid, m.a.a.d city”, erscheint nächste Woche. Wenn da dieses Bitch-Ding durchgezogen wird werde ich meine Enttäuschung nicht verbergen können. Ich will ja hier nicht schon wieder das Frauen-Fiasco zum großen Thema machen, aber Kendrick kann lyrisch mainstream sein, ohne sich darauf reduzieren zu müssen. Vielleicht ist es aber nur der schlechte Einfluss, der soll mal nicht so viel mit YCMB rumhängen. Whatever. Nächste Woche, y’all.