Ich kann wieder schlafen. Rein theoretisch kann ich wieder schlafen, zur Zeit sind meine Atemwege ja noch von bakteriellem Schleim befallen. Ich kann nicht sehr gut schlafen, ich wache immer noch sehr oft auf, ich bin tagsüber immer noch sehr müde. Aber: es sind mehr als 2 Stunden pro Nacht. Ich verdanke dieses Seelenheil wohl dem Urlaub und den guten Tagen. Und meiner Playlist.
Meine Playlist ist unendlich lang, das würde den Rahmen meiner Geduld und Leidenschaft für lange Blogposts auf jeden Fall sprengen, deshalb gibt es nur eine Auswahl. Es wechselt sich eine beruhigende Mischung aus Elektro, Minimal, Dubstep mit Indie, Folksy und klassischer Musik, wobei ich die Klassik mal rausgelassen habe (weil unbetitelt und nicht zuzuordnen; danke übrigens an alle meine Follower für die Tipps zur klassischen Musik, ich werde mich die nächsten Wochen wohl mit einem neuen Genre herumschlagen, und die unendlichen Tiefen der beruhigenden Klänge erforschen).

Wenn ich schlafen gehe, und die ersten Melodien erklingen, dann ist das wie in eine andere Welt einzutauchen, in der Träume real sind, greifbar. Gute-Nacht-Lieder, die sich mit den schlafenden Gedanken vereinen und die irrsten Momente auslösen. Dieser Zustand, in dem man noch wach ist und nachdenkt, und plötzlich in einen witzigen Wahnsinn abdriftet? “Steuerklärung machen, ich muss die Steuerklärung auf einem fliegenden pinken Elefanten machen und dann die Post von dem großen Dinosaurier abholen“.
- Cave Singers – Beach House (Download via Stereogum)
- The XX – Basic Space
- Burial – Shell Of Light
- Burial & Four Tet – Moth
- Kinnie Star – Alright
- Booka Shade – Outskirts (Trentemoller Remix)
- The Six Parts Seven – Saving Words For Making Sense
- Wild Strawberries – Blunt
- Cat Power – Keep On Running
- El Perro Del Mar – From The Valley To The Stars
- Pantha Du Prince – Asha
- Sia – Breathe Me
- Stateless – Bloodstream
- Craig Armstrong – This Love (ft. Elizabeth Fraser)
- Grizzly Bear – Slow Life (with Vectoria Legrand)
- Fink - Sort Of Revolution
- Junior Boys – Dull To Pause
- Iron & Wine – Cinder and Smoke
- The Perishers – Weekends
- The Whitest Boy Alive – Rollercoaster Ride
- Fleet Foxes – Blue Ridge Mountains
- Massive Attack – Teardrop (Mad Professional Remix)
- The XX – Islands
- Boards Of Canada – Dayvan Cowboy
- Imogen Heap – Hide and Seek
- Bersarin Quartett – Und die Welt steht still
- Trentemoller – Miss You
- Bon Iver & St Vincent – Roslyn
- Fulton Lights – Breathe In, Breathe Out
Playlist gibt es wie immer bei Grooveshark (Grooveshark hat das Internet gewonnen), in der gibt es sogar noch einige mehr Songs (sozusagen als Bonus) als in dieser Liste. Gute Nacht! (Für das .zip File gibt’s mal wieder einen Hash-Tag, #mt06insomniacsdreams).

Massive Attack – Teardrop hmmmm…wonderbra
gerade gehört.
toll. wirklich.
Trentemoller – Miss You. Großartiger Song. (Mondkopfs Remix zu Johnny Cashs “Gods Gonna Cut You Down” könnte dir dann auch gefallen http://hypem.com/track/328715/Johnny+Cash+-+God+s+Gonna+Cut+You+Down+Mondkopf+Pus+de+Sommeil+Remix+ )
danke fuer “hide and seek”.