Teenage Dream

Ganz, ganz furchtbar; danach muss man eigentlich duschen gehen, so furchtbar ist das, was jetzt kommt. Ich bin ja nur im Herzen so ein Zuckertörtchen, ich muss mich gleich mal selber verprügeln.


Big Pimpin’

Ihr kennt das: man kommt in einen Raum rein und stuft die sich darin befindlichen Menschen direkt ein. Jeder hat dafür seine eigenen Kategorien, aber – wir sind erwachsen, wir dürfen jetzt ehrlich sein und das mit den Märchenwelten ausblenden – eigentlich kommt es nur auf sehr wenige Abstufungen an. Davon ganz unten “Oh Gott gib mir mein Augenlicht zurück”, in der goldenen Mitte “Hmm kann man machen” und natürlich die heiligste aller heiligen und seltenen Kategorien “Muss ich SOFORTwegballern sonst fallen mir die Klöten ab.”

Jetzt werden vor allem viele Gentlemen und -women der älteren Generationen erschrocken und gar empört erwidern, dass ich ja nicht alle Tassen im Schrank hätte und mit meinen Worten wieder nur provozieren möchte, aber, ey, sorry: wenn das nicht jeder so macht, dann lass ich mich direkt einweisen. Wir sind hier in der Gruppentherapie. Ich möchte damit auch gar nicht behaupten, dass man auf diese kategorische Zuweisung unbedingt handelt. Bei manchen Typen kann man das gezielt beobachten, bei Frauen ebenso (auch, wenn das zumeist subtiler ausfällt). Nicht alle reagieren. Aber machen wir uns nichts vor: diese Zuweisungen sind wichtig, damit wir im Leben klar kommen und uns von unseren instinktiven Trieben sagen lassen können, auf welche Pheromone wir anzuspringen haben. Wir tun es doch nur für die Kinder, die nicht aussehen sollen wie Monsterhöllengeburten.

Anyway. Was ich eigentlich sagen wollte: bei Frauen fällt mir diese Kategorisierung erheblich leichter. S macht die Bitches klar, ihr wisst Bescheid. Bei Männern ist das Einstufen immer ein bisschen auch Verzweiflungsakt, weil man plötzlich über Liga und Klassengesellschaft nachdenken muss sobald man einen Mann so gut aussehend findet, dass man sich Ponys und Regenbögen vorstellt. Bei Frauen geht das irgendwie klar, da kann man das, wenn man selber Angehörige dieser wahnsinnigen Zucht ist, einfach objektiver bewerten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Frauen nur vier bis fünf wichtige Labels gibt, und die werde ich jetzt euch offenbaren. Vorarbeiten nennt man das.

Zuckertörtchen – die Frau, die niemals alt wird. Einfach unglaublich süß, mädchenhaft, versprüht eine Aura die leise BESCHÜTZ MICH schreit. Da denkt man nicht ans Ficken, Jungs. Da denkt man nur an Liebe machen am Sandstrand, und weiße Schimmel reiten, und sowas. Und ganz, ganz doll fest halten. Ladylike im Abendkleid, selbst wenn sie ihre Haare nur wild hochstecken sehen sie aus wie Cinderella. Ein umwerfendes, völlig entwaffnendes Lächeln. Frauen wollen ihre beste Freundin sein. Manchmal verprügel ich sie einfach. Aus Neid. Weil Zuckertörtchen keine Büffelhüften haben wie meine Wenigkeit. Und so niedlich zärtlich aussehen. Und nie Pickel hatten. Ja, man könnte sagen, Zuckertörtchen sind vom Aussterben bedroht und zwar nur Dank mir und den  Schlägerbitches mit Bartwuchs.

Fick-Mich-Gesichter – Fick Mich Gesichter sind die ÜBER Pornohauptdarsteller. Facettenreich, von braun bis blond, von groß bis klein, von Mediterran-Muschi bis Moskau-Madonna. Ausstrahlung ist hier der Schlüssel. Fick-Mich Gesichter haben meistens riesige Augen und tragen ständig Strapse. Man sieht das nicht, okay, man kann das nicht sehen, aber jede andere Frau im Umkreis von 500 km kann es mindestens fühlen, die schwarzen Sex-Strapsen, und schärft schon mal ihre Krallen für den Kampf um ihren Stecher. Penisse merken das auch, ohne irgendeine Emotion ihres Besitzers. Wenn man Zuckertörtchen und Fick-Mich Gesichter übrigens zusammenschmeisst, kriegt man meistens das urtypische Mann-Drama mit, dieses “Oh nein, das hier soll die Mutter meiner Kinder werden, aber ich bin so heiß auf das Fick-Mich-Gesicht aus meiner Firma!” Fick-Mich-Gesichter tragen damit viel Verantwortung und haben wahrscheinlich den größten Applaus verdient, weil sie sich durch alle Altersgruppen ziehen und chamäleonartig umschalten können, wenn es mal seriös gehen soll.

The Girl Next Door – Früher hießen The Girl Next Doors auch “Sporty Spice”, aber an die 90er will sich ja keiner mehr erinnern, und an Mel C, das olle Butterface, schon mal gar nicht. Deshalb hat man Mitte der 2000er diese ganz neue Hybridkategorie eingeführt, irgendwo zwischen Fick-Mich-Gesicht und Zuckertörtchen, sozusagen der unerreichbare Traumwagen der Pseudo-Unkonventionen. The Girl Next Door bekifft sich mit Typen, fickt herum, ohne jemals als Schlampe entlarvt zu werden, hört gute Musik, kennt sich eigentlich sowieso immer und überall aus und säuft andere unter den Tisch ohne danach contenancelos in die Ecke zu kotzen oder wahllos Schwänze zu lutschen. Im Gegeteil- bei sieben Promille lackiert sie sich die Fingernägel noch knallrot, drückt verwirrten Jungs einen dicken Kuss auf die Wange und geht ihren exzentrischen Hobbies (Busfahren, beispielsweise, wegen der Atmosphäre und so weiter) nach. Sie trägt Festivalbändchen und Hippiekleidchen oder Jogginghosen und Super-Sneaker. Sie ist hübsch, wird aber von Zuckertörtchen und Fick-Mich-Gesicht in den Schatten gestellt, und erst nach dem dritten hingucken von Kerlen ihres Alters bemerkt (ihre ausreichende sexuelle Erfahrung sammelte sie vor allem mit haarigen Männern mit gepflegten Moustaches). Wahrscheinlich macht sie Musik. Sie spielt Triangel. Sie könnte auch Zooey Deschanel heißen.

Butterface – Das Butterface ist eigentlich nur der weibliche Wingman, völlig unbedrohlich. Obwohl Butterface ja schon sehr diskriminierend ist, ist dieses Mädchen selten wirklich hässlich – ich meine, wer ist schon hässlich auf dieser Welt, jeder ist schön, außer deine Mutter – aber sie steht im Schatten ihrer Selbst, gefressen von Unsicherheiten und einer irgendwie porrös wirkenden Haut und damit wirkt sie automatisch hässlich. Männer können mit ihr nichts anfangen, weil sie so nervös wird bei einer Unterhaltung, dass sie anfängt zu stammeln und im nervösen high-pitch anfängt hysterisch zu lachen. Mit der Zeit wird sie zum Mauerblümchen. Sie entwickelt seltsame, geheime Fetische, die sie eines Tages mit ihrem glatzköpfigen Liebhaber ausleben kann. Sie ist sozusagen die Charlotte aus Sex and The City – mit mehr Komplexen. Wer es mit ihr aufnimmt und über die anfänglichen Hürden hinwegkommt, wird mit viel Zuneigung, viel Spaß, Spannung und Action belohnt, denn hier trifft der Spruch “Stille Wasser sind tief” ganz großartig zu.

Schlägerbitches – Sie reissen jedem dem Arsch auf, Männern, Frauen, Priestern, Müttern, Präsidenten, Chuck Norris. Die Schlägerbitch hat die größte Klappe, und will dir nur auf’s Maul hauen und schreien “HOL DEINEN BRUDER DU HURENSOHN”. Oh ja, Schlägerbitches- auf dem ersten Blick beeindruckend maskuline Ausstrahlung und beängstigende Muskelbespannung, aber irgendwo findet sich (nach vielen Schlachten, wenn man das denn herausfordern möchte) auch ein weicher Kern.. nicht, dass man danach mit weniger blauen Flecken davon kommt, aber sobald sich die Schlägerbitch auf deiner Seite befindet kommst du nie wieder als Verlierer aus einer dicken Klatscherei heraus. Schlägerbitches kann man übrigens sehr leicht mit Fick-Mich-Gesichtern verwechseln, weil sie genauso selbstsicher auftreten, allerdings würde ich jedem von diesem Fehler abraten. Schlägerbitches ergeben sich vor allem der Berufung als Dominatrix oder Cougar, was ich persönlich ja nur gutheißen kann.

Jungs; ihr könnt mir dankbar sein, dass ich das für euch so aufgebröselt habe. Ab sofort müsst ihr euch nie wieder fragen, ob das, was ihr fühlt, eigentlich rational erklärbar sein muss oder nicht. Huldigt mich, ich habe euch gerettet.


ZPYZ

Minimal. Alles, woran man denken kann, wenn man in Berlin ist – dreckiger Minimal. Oder vielleicht auch harter Techno. Aber hauptsächlich Minimal. Ich jedenfalls.

Umso entspannter wenn dann soetwas wie ZPYZ auftaucht. Und ich meine nicht nur ein Album, was im Briefkasten liegt. Ich meine die Jutebeutel, die in Bars rumhängen, mit diesem Logo, das einen wieder backflashen lässt.. da war doch so ein Sound, man.. und diese kleinen Videos..

Das Album – 2080 – ist endlich veröffenlticht worden. Ich hasse Alben, in ihnen zerfließen die Tracks, die aus einem Handgelenk, aus einer Session gekommen sind, zu einem einzigen, undurchsichtigen Song. ZPYZ haben die Tradition für mich durchbrochen- ziemlich interessant, fast schon legendär, sowas zu schaffen…

Dreckig ist es trotzdem, dieses Elektropopding, und das düstere Sci-Fi Image, dass die Jungs sich aufgebaut haben. Immer wieder habe ich sie verpasst; Konzerte, Interviews. Shit. Und beim Berlin Festival sind sie auch nicht. Dafür halt hier; neben Marteria zur Zeit der einzige deutsche Gig, der halt genau meinen Geschmack trifft. Vielleicht neben Marteria auch der einzige deutsche Gig zur Zeit, der überhaupt irgendeinen Geschmack trifft. Wenn auch nur popmäßig.


Horcrux

Obwohl ich schon immer wusste dass ich nach der Schule weggehen würde – weil ich alles und jeden hasste und nie richtige Freunde und Zusammenhalt fand – war es kurz vor meinem Umzug nach Berlin doch nicht so einfach. Plötzlich hatte ich einen Freundeskreis, plötzlich war es auch gut, zu Hause zu sein. Nachdem meine damals beste Freundin von unserem Plan absprang und ich mich auf einmal völlig alleine in dieser riesigen und beeindruckenden Stadt befand, war es so als hätte mir das Schicksal einen Streich spielen wollen. Es hat lange gedauert, bis ich darüber hinwegkam. Und jetzt, wo ich endlich angekommen bin, reise ich wieder aus in die weite Welt.

Vielleicht brauche ich das, damit dieser befürchtete Stillstand nie einsetzt, der mich geistig völlig lähmt; vielleicht ist das jetzt auch nur so weil ich jung bin und Entscheidungen treffe, die ich nicht richtig einschätzen kann. Ich nehme keine dieser Entscheidungen zurück: auch wenn es hart war, Berlin hat mir nicht nur gut getan sondern mein Wesen regelrecht verändert. Und auch wenn es jetzt erst mal hart wird, mein endlich, ENDLICH geschmücktes und vorbereitetes Nest zu verlassen, wird auch die Reise gut, keine Frage.

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, meine Seele gerade ein bisschen aufzusplitten und meine Horcruxe in der Welt zu verteilen. Niemals richtig zum Atem gekommen sein. Nie wissen, wo ich nächstes Jahr bin – und obwohl ich das genau SO will, macht es mich auch völlig verrückt. Ich fange ja jetzt schon an zu planen, was nach der Reise ist, obwohl ich noch hier bin. Gleichzeitig möchte ich nichts darüber wissen, so verwirrend das klingen mag. Ich provoziere das geplante Chaos. Es wirkt verzerrt und kompliziert und auswegslos, aber für mich ist es ganz klar konstruiert und kontrolliert. Ich warte auf den Tag, an dem ich unerwartet, unbewusst stolpere und so tief falle und hart aufpralle wie noch nie in meinem Leben.

Diese Entscheidungen waren aus der Flucht heraus geboren; sie haben mich befreit, jedes Mal wieder haben sie mein Leben besser gemacht. Aber nicht, weil ich gegangen bin, sondern weil ich mir bewusst geworden bin, dass ich gehen kann wenn ich will. Vielleicht ist es auch das, was mich in dieser ganzen Beziehungswelt so aufhält, diese langen Strecken, aus denen man eben nicht mehr flüchten kann sobald man sich darauf eingelassen hat. Diese augenscheinliche Bewegungslosigkeit, der einem den Wind aus den Segeln nehmen will- ein anderes Leben zu führen, dass einen dazu zwingt, einen anderen Weg zu wählen, vielleicht sogar ein anderes Ziel. Einer der nicht schlechter ist, sondern anders und gefestigter. Wie soll man noch flüchten, wenn man die Verantwortung einer Familie oder eines Menschen auf den Schultern trägt? Wenn man gar keinen Grund hat zu flüchten und es trotzdem tut, um seine Seele zu beruhigen, so lächerlich es klingt? Und dabei tun wir gerade nichts lieber als in der Vergangenheit und in unserer Kindheit herumzuwühlen um vielleicht eines Tages ein bisschen zu verstehen, woher unsere Angst eigentlich rührt.

Ich und alle anderen sagen auch immer “du bist so jung”, aber so jung fühle ich mich gar nicht mehr. Es liegt alles vor mir, jede Möglichkeit mein Leben zu gestalten, und ich entscheide mich bewusst gegen Commitment, egal ob es um Arbeit, um Freundschaften, um Beziehungen, um Familie geht. Vielleicht komme ich davon eines Tages weg. Aber die traurige Wahrheit ist: ich wäre nicht die erste, die es nicht schafft. Ich sehe mich selbst in zehn Jahren an der selben Stelle herumtreten wie jetzt, wo man es noch entschuldigen kann, und der chaotischen, nie festgelegten Unendlichkeit hinterherrennen ohne jemals eine richtige Berechnung angestellt zu haben, ohne mal angehalten und nach dem Weg gefragt zu haben: im Alleingang, Top-Speed, mit flüchtigen Bekanntschaften und einem Hustenanfall auf halber Strecke.

Und in zehn Jahren immer noch alleine und festgebunden an meine “Freiheit”. Genauso festgebunden wie man in einer Beziehung wäre; nur einsamer.

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Bewusstsein/slos

Ich habe keine Ahnung von Ernährung, ich habe nie hinterfragt, wieso es Menschen gibt, die sich vegan oder vegetarisch ernähren. Ich wusste bis gestern nicht wer Christoph Schlingensief ist und um ehrlich zu sein weiß ich jetzt immer noch nicht und ein bisschen ist es mir auch egal. Die Geschichte von Berlin ist ein unaufgeschlagenes Kapitel für mich, besetzte Häuser, die Entwicklung der Stadt, die Menschen die in ihnen und in der Stadt leben oder gelebt haben. Politische Auseinandersetzungen, links gegen rechts, Antifa, Neonazis, Demonstrationen: willkommen in eine neue Welt, die außerhalb deines Blickfeldes stattfindet. Ich kann nicht alles wissen, aber nicht nur das, ich weiß anscheinend gar nichts.

Zwei Jahre lang arbeiten in einer Videothek und alles, was ich mitgenommen habe, ist oberflächliches Wissen. Zwei Jahre lang im Online Marketing gearbeitet und nicht mal in der Nische groß geworden. Dreihundertfünfzig Blogs später und ich habe immer noch nicht die Muse, ein richtiges Buch zu schreiben, richtige Geschichten zu formulieren.

Fotografie, Skaten, Graffiti, Filme, Musik; unendlich viele Hobbies angebrochen und nie etwas fertig gebracht. Das Bewusstsein nie für Dinge entwickelt, die um meine Seifenblase herum passiert. Mich nie auf irgendetwas festgelegt, eine saftige Portion Halbwissen und Halbgemeinbildung, die für Konversationen mit der Peer Group reichen, bei Konversationen mit gebildeten Menschen allerdings auf Belustigung stoßen.

Alles und nichts können und wissen scheint auch ein exklusiv auf mich zugeschnittenes Talent zu sein.


Un-FuckYou

Gerade ist alles irgendwie so gut, dass sogar auch schlechte Sachen nach geschminkter Hundescheisse aussehen. Irgendwie lustig, bizarr, ekelhaft und doch… faszinierend gut. Ich werde jetzt Bücher schreiben, das habe ich mir vorgenommen, auf meiner Reise. Bücher schreiben, und viel, viel lesen, anders als jetzt, wo ich ADS-gestört herumlaufe und nicht mal einen Tweet zu Ende lese weil mir so schnell nach was anderem ist. Mir ist durchaus bewusst dass das eine völlig naive Aussage ist. Wahrscheinlich werde ich auf der Reise genau nichts machen. Aber auch das wäre ja mal was.


POWER

Kanye, mein Megalomaniac. Vergesst alles, vergesst jeden, Kanye West, Weezy, the Gunman, mein Gunman, mit Hovva, mit Swizz Beatz, das Original schon ein Prachtstück und jetzt auch noch dieses umgekrempelte, dieser Prozess von “Es rockt, aber es geht besser” und dann macht er das auch noch. JEDES VERDAMMT MAL.

Kanye West featuring Jay- Z and Swizz Beatz -Power (Remix) by Hypetrak


Sun The Rain


Criminal

Gibt es eigentlich schon Anleitungen dafür, wie man seinen Kopf und seinen Bauch beide abschaltet und einfach nichts denkt und nichts fühlt außer den Moment? Ich meine außer Drogen und Achterbahnfahren. Weil langsam werde ich zu einem unmenschlichen Monster, dass sich selbst, andere und die ganze Welt tot analysiert während alle anderen Spaß am Leben haben.


Neverland Ranch

Unbedingt lesen. Und ich meine unbedingt. Vielleicht ist das der Grund, wieso in Berlin stetig dieser Feenstaub herumwedelt: weil hier niemand erwachsen werden will, und jeder der herkommt, eigentlich nach seiner verlorenen Kindheit sucht (oder seinem Erwachsenwerden aus dem Weg gehen will…).

It’s happening all over, in all sorts of families, not just young people moving back home but also young people taking longer to reach adulthood overall. It’s a development that predates the current economic doldrums, and no one knows yet what the impact will be — on the prospects of the young men and women; on the parents on whom so many of them depend; on society, built on the expectation of an orderly progression in which kids finish school, grow up, start careers, make a family and eventually retire to live on pensions supported by the next crop of kids who finish school, grow up, start careers, make a family and on and on. The traditional cycle seems to have gone off course, as young people remain un tethered to romantic partners or to permanent homes, going back to school for lack of better options, traveling, avoiding commitments, competing ferociously for unpaid internships or temporary (and often grueling) Teach for America jobs, forestalling the beginning of adult life.



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