Jerome LOL XLR8R Mix

Jerome LOL XLR8R Mix

Der +lr8r.com/podcast/2014/01/jerome-lol”>Jerome LOL XLR8R Mix
ist wie ein kleiner Abstecher durch meine Teenager-Jahre. Da ist wirklich alles dabei, was man in einem Mix eigentlich nicht haben will: Justin, 50 Cent, Miley Cyrus… gut, da war ich auch schon 21, aber man ist ja so lange Teenager, wie man einen Fun-Tumblr besitzt, stimmts?

Glücklicherweise ist es nicht ganz so schlimm, wie man nach dieser Introduction vermuten könnte, denn der tanzbare, atmosphärische Klang des digitalen Zeitalters macht sich auch zwischen den Pop-Hymnen der letzten Jahre breit. Tatsächlich ist Jeromes Mix eher ein ätherisches Öl, in dem Fragmente aller genannten Künstler enthalten sind, aber keines davon dominiert. Und wer hätte es gedacht – am Ende stimmt die Komposition sogar.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Cyber-Musik auch mal einen eigenen Beitrag wert wäre. Diese genrelose Substanz- und Künstlermusik, die sich derzeit vor allem auch visuell über hauptsächlich digital animierte Musikvideos profiliert, wabert in einem luftleeren, virtuellen Raum ohne sich so richtig in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Sie spielt mit ironischen Kennzeichen in Form von Popkultur-Altlasten, ist aber zeitgleich auch so experimentell, dass man nicht mal mehr weiß, ob das noch Kunst ist oder einfach weg kann.

There’s absolutely a method to his madness, as the mix reveals a real talent for identifying and blending sounds, irrespective of whatever cultural baggage their source material may carry. Over the course of more than an hour, there’s a continual emphasis on synthesized melodies, unobtrusive (but effective) rhythms, processed vocals, and the oddly beautiful inhumanity of modern production techniques. Even when he digs deep into his archives, there’s something familiar, even comforting, about the music on offer, not to mention a real sense of continuity from one song to the next. Jerome LOL clearly understands the dynamics of today’s pop music, but he’s also quite diligent about tracing its various elements back through history; in this way, he’s something of a musical archaeologist, and perhaps that’s what makes him such a compelling figure.

Den Mix gibt es noch nicht auf Soundcloud, man kann ihn aber bereits auf XLR8R downloaden.

January 29th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

Don’t Ever Look Back

Don’t Ever Look Back

Über Femme En Fourrure bin ich schließlich auch auf Cities Aviv gestoßen, bzw. auf seinen Song “Don’t Ever Look Back”. Ich würde euch auch den Rest empfehlen, aber den Rest hatte Theophilus London vor ein paar Jahren schon mal besser gemacht. Don’t Ever Look Back hat aber einen Twist, der sich von den üblichen Rap vs. EDM-Produktionen abhebt. Der Track schafft den schwierigen Spagat zwischen “Ich bin der klägliche Versuch ein bisschen Rave auf’s Rap-Album zu bringen” und “Ich bin ein Rap-Song mit ‘nem Touch Hood By Air Gay”.

Der Song hat eine unausgesprochene Intensität, die ihn zusammenhält und nicht unmittelbar zu Pastiche erklärt. Dass Rap mittlerweile auch künstlerisch editiert und transformiert werden kann mag keine Neuigkeit sein; aber Rap ist auch die Entschuldigung dafür, nicht singen zu können. Wird es so oft missbraucht wie in diesen Tagen, dann wird man müde vom Effekt. Der sogenannte “broken rap”, der mit visuellen und auditiven Statements, aber nicht mit Flow, Bars oder Stringenz arbeitet, erschafft ein neues Genre (in welches ich auch Based Rap o.Ä. zählen würde), das man unabhängig von der alten Schule bewerten muss. Dennoch gibt es auch in diesem neuen differenzierten System der Rap-Künste Maßstäbe (übrigens ist das nicht direkt aus dem Rap per se entstanden, sondern aus dem sich bereits ausdifferenzierten Post-Dubstep Quell, den es nur noch als Zusammensetzung vieler Sub-Genres gibt). Alles immer gleich als gut zu bewerten, weil es lediglich ästhetisch Neu ist, ist ein großer Fehler.

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January 28th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

A’MILLION: HOMECOMING

A’MILLION: HOMECOMING

Puh, Leute. Harte Zeiten kommen auf uns zu. Und wenn ich “uns” sage meine ich hauptsächlich mich. Denn hier geht es nur um mich. Immer. Erinnert ihr euch noch daran, als ich leidenschaftslos kokainabhängig im Keller meiner Ex-Schwiegereltern wohnte und mit den falschen Leute verkehrte und nur auf Partys in großräumigen Loft-Wohnungen mit B-Prominenz ging und in der ganzen Stadt als Hure bekannt war? Man, waren das noch Zeiten. Die hätte ich jetzt gerne wieder. So 2013.

Wisst ihr was auch so 2013 ist? Eine Party in der alten Luzia feiern. Aber wir sind halt old school, die Boys und ich – DT64 & Baby Lungs an den “Decks”, Liz Lemon nach fünf Minuten bereits im Koma oder von Groupies aufgefressen. Dekadente Partys brauchen eben auch ein Opfer. Das hier ist das Great Gatsby Remake für den Berliner Blog. Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen, und schon gar nicht, wen wir richtig scheisse finden: Leute, die immer noch “Pillenspanier” und “Tempelhof” sagen, so als ob wir nicht alle nach demselben Erlebnisraum lechzen würden.

Wer sich also schon mal so richtig über Julia Engelmann Fans und Markus Lanz aufregen möchte, ist bei uns richtig! Früher haben sie sich gegen Rassismus und Ungleichberechtigung echauffiert, heute investieren wir in unseren Charakter indem wir berühmte Menschen mobben die besser aussehen als wir! UND WER HAT SIE BERÜHMT GEMACHT?! 2014 ist das Jahr (übrigens etwas, was man nur im Januar noch sagen darf), wo auch ich dank eurer stupiden, treu-doofen Anhängerschäft berühmt werde. Los, macht das jetzt!

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January 23rd, 2014 Posted in Berlin | Comments Off

Fashion Week Anti-Christ

Fashion Week Anti-Christ

Es stimmt, Mode ist vielleicht nicht das schnellste und effizienteste Mittel, um den Hungertod von kleinen Kindern in armen Ländern zu stoppen. Wir brauchen uns nicht über die Oberflächlichkeit von Mode, Werbung, Presse, Prominenz, Partys oder den typischen Kreativbranchen zu echauffieren. Sie beherbergen ein paar ganz miese Gestalten, aber sie sind ja nicht existent um unglücklich zu machen. Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft, und die in ihnen identifizierten Praktiken sind nicht nur brauchbar, gar essentiell für einen funktionierenden Markt, wie wir ihn hier haben (wollen); sie strahlen auch auf all diejenigen aus, die sich für betäubt oder immun dagegen halten.

Ich bin die erste, die an der Front der Zyniker die Fackel anzündet und zur Olympiade der Menschenhasser aufruft. Aber ich bin es Leid, alles scheisse zu finden. Letztendlich ist es auch zu einfach, immer wieder die Systemkritik walten zu lassen und zu sagen “wir alle agieren in einem Raum, in dem es unmöglich ist, nicht so zu handeln”, aber tatsächlich werde ich mit jedem Jahr sanfter, was die Kritik angeht. Ist die Fashion Week oberflächlich? Sicherlich nicht mehr als jede andere Messe oder Business-Angelegenheit, nur dass vielleicht einfach nicht so viele (interessierte) Teilnehmer hier wie da anwesend sind, um dem medialen Radau stand zu halten. Auch ich amüsiere mich köstlich über die meisten Marken, pardon, “Brands” und ihre hirnrissigen Ideen, sich in Szene zu setzen. Ich unterhalte mich prächtig auf den Free Schampus Partys über die depperte Prominenz, die wahrscheinlich für ihren Auftritt bezahlt wird, während ich meiner prekären Berufung als Alleskönner nachgehe und dem nächsten Euro nachsetze.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Aber wer draußen steht und friert und nicht reinkommt und deshalb mit Steinen wirft, ist keinen Deut besser.

So oder so gibt es einen Grund für die Modewelt. Sie existiert in einem kulturellen System, in einem ökonomischen System, in einem sozialen System. So wie die Autowelt, die Werbewelt, die Ernährungswelt. Ich lege mein Recht ab, mich darüber zu beschweren, wie lächerlich doch die “Berliner Modeprovinz” im Gegensatz zu Paris oder London ist, und darüber, wie oberflächlich und verschwenderisch das alles ist. Was ist heiße Luft wenn nicht das Schreiben über etwas um die Lücken in der Berichterstattung zu füllen?

Ich bin nicht nicht kritisch. Ich bin stattdessen dafür, Phänomene und Erkenntnisse im Kleinen aufzugreifen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Alles über einen Kamm zu scheren – das ist unfair all denjenigen gegenüber, die sich in dieser Branche verwirklichen wollen. Sogar die Idioten, die es umsonst machen. Sie sind in einem System erzogen worden, dass ihnen beibringt, dass es das Wert ist. Wer will da jetzt genau noch mal drüber stehen? Die Fashion Week ist ein sehr lauter, brachialer Ausdruck für den vermeintlich befreienden Neoliberalismus. Wir sollen uns befreien und individualisieren, aber gleichzeitig nichts falsch machen. Das ist unfair jedem gegenüber, und sich wehren kostet Kraft und bringt meistens nur sehr wenig. Die Fashionbranche ist verdammt undankbar und wenn ich mir das so von außen anschaue – mit einem Fuß drinnen, aber nur wegen meinem kleinen Sneaker-Tick – dann bin ich jedes Mal wieder verblüfft darüber, wie viele Leute im Hintergrund dieser Industrie agieren und keineswegs nur auf Geld und Ruhm aus sind.

Trotzdem: der Vorwurf, hier ginge es nur um Geld, ist ungerecht. Natürlich geht es um Geld – wo denn genau nicht? Wir sind alle ein Teil davon. Statt die Arbeit der Leute, die sich tatsächlich dafür in die Bresche stellen, zu respektieren, werden sie mit verächtlichem Schnaufen begrüßt. Und selber aber kein Punk oder Rebell sein, sondern in einer Bar arbeiten und sich Tag und Nacht die Fingernägel abkauen, um ein Standbein im Leben zu errichten – wo ist das anders? Wann ist man ein Sell-Out, ab wann hat man die Welt mit Mode kaputt gemacht? Oder mit Werbung? Oder mit Pressearbeit? Oder mit Schauspielerei? Oder mit Musik? Oder mit… Dingen, die halt “kreativ” sind. Ist jetzt an der Lidl-Kasse arbeiten der ehrenwertere Job geworden, weil man da definitiv nur um’s Überleben kämpft und keinerlei Status-Gemenge ertragen muss?

Mir ist die Fashion Week reichlich egal. Aber nach sechs Jahren in dieser Stadt kenne ich genug Leute, die sich tagtäglich dafür den Arsch aufreißen. Die, frei nach Goethe, “started from the bottom now we’re here” trällern, weil sie es wirklich geschafft haben, einen harten Weg der Selbstverwirklichung zu gehen. Weil sie sich jedes Mal wieder verwundbar machen vor Menschen, die keine Ahnung von dieser Welt haben, von ihren Regeln und davon, warum sie überhaupt existiert. Sie werden mit der Oberflächlichkeit behandelt, die man ihnen in ihren Praktiken vorwirft. Das ist das widerliche an der Berliner Fashion Week: dass man sie nicht ignorieren kann, weil sie wie eine Klagemauer für alle ist, die nichts mit ihr zu tun haben.

Ein bisschen ist das wie bei der Fußball-WM: jeder hat etwas zum Team, zum Trainer, zum Spieler, zum Ball, zu den Verhältnissen auf dem Platz, zum Schiri, zu den Gastgeberländern, zu den anderen Vereinen und zum Rasen zu sagen, aber davon sind 95% nur Leute, die auf den Hype-Zug aufspringen und die Festivalisierung der Events zu “schätzen” wissen. Die anderen 5% – und das gilt auch für die Fashion Week – verbringen auch die restlichen drei Jahre mit Fußball oder Mode, mit den Menschen dahinter, mit den Marken, mit den Themen, und manchmal auch mit der Selbstkritik am Job und den Karrierechancen und den Ellebogen auf dem Markt. Und wahrscheinlich auch mit den Leuten, die ihnen sagen, wie wenig ihr Job wert ist und dass sie die Welt zu einem schlechteren Ort machen.

Vielleicht überlassen wir es deshalb auch ihnen, die Relevanz einer Fashion Week in Berlin zu bewerten. Ihnen, den hart arbeitenden Labels, die hier ein bisschen Industrie schaffen (oder schaffen wollen). Den Leuten, die ohne Ende das ganze Jahr malochen, um ein bisschen mehr von dem in die Welt zu bringen, was sie gut finden. Den Messebauern, dem Publikum, den Businessmachern, den Shuttle-Fahrern, den Partyveranstaltern, den Modebloggern, den Presseleuten, sogar den B-Prominenten, die durch ihre Anwesenheit Aufmerksamkeit erregen. Überlassen wir doch ihnen ihre Welt. Es gibt Gründe, warum es die gibt, und warum sie so ist, wie sie ist. Der einzige Grund, warum wir sie so daneben bewerten können (und warum wir deshalb nicht mal ernst genommen werden) ist, weil sie von der Öffentlichkeit lebt. Aber nur weil man eine persönliche Meinung hat, heisst das nicht, dass sie irgendwas wert ist.

An alle meine Homies im Fashion Biz: ich habe keine Ahnung, was ihr macht. Prost.

January 16th, 2014 Posted in Berlin | 3 Comments »

Waze & Odyssey BBC 1XTRA Mix

Waze & Odyssey BBC 1XTRA Mix

Hat jemand House gesagt? Für den Fall, dass ich es nicht erwähnt habe: in meiner einwöchigen Silvester-Feier, in der bestimmt 30 Stunden insgesamt in der Panoramabar war, habe ich es geschafft Waze & Odyssey zu verpassen. Der einzige Grund warum ich überhaupt das Ticket gekauft habe. Jetzt, wo ich mir sicher sein kann, dass alle Erinnerungen weg sind und nie wieder kommen werde, muss ich mich also mit meiner Idiotie auseinandersetzen.

Glücklicherweise posten die Jungs jeden Tag einen Track aus ihrem Silvester-Set (ein Messer bohrt sich tief durch mein Fleisch bei jedem Update), sodass ich überhaupt nicht das Gefühl habe, etwas zu verpassen*. *Es wird Zeit, dass wir Emojis auch in WordPress-Beiträgen benutzen können.

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January 16th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

Femme En Fourrure

Femme En Fourrure

So. Der Alltag schreitet voran und es wird Zeit, dass wir uns der Musik des Jahres 2014 widmen. Ich bin jetzt erwachsen genug, um auch das Programm der CTM einzuverleiben und hätte ich Geld, eine Akkreditierung oder einen Sponsor, würde ich sicherlich jeden Tag im HAU bzw. im Berghain sitzen und mir diese einzigartigen Kulturproduktionen anhören a.k.a. Party machen. Vergeblich suche ich Femme en Fourrure in den Listen der “vergessenen Pioniere”*, die gerade eine neue EP rausgebracht haben: The Beach.

*Ich verstehe das Leitmotto der diesjährigen CTM nicht – sie holen die Pioniere der experimentellen Musik, die keine Beachtung im Mainstream gefunden haben, weil sie irgendwie zu avantgarde für die Welt waren, darunter die überhaupt nicht erfolgreichen Fatima Al-Quadiri, Recondite und James Holden. Fragezeichen. Mal ganz abgesehen von Moritz von Oswald und anderen Technolegenden. Erklärt oder schweiget für immer wenn ich aufgesetztes Kunstgelaber mit meinem Ghettoslang vernichte!

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January 14th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

BEST SONGS OF 2013

BEST SONGS OF 2013

Weil mich niemand drum bat, ich aber trotzdem so frei bin: hier noch mal die vollständige Liste der Top 100, ganz unten auch normal aufgelistet als Soundcloud-Stream zu finden. Die sind von 100 nach 1 sortiert ohne in die Playlisten einkategorisiert zu sein. Gott ist das kompliziert.

Ein paar Fehlen, weil nicht alle auf Soundcloud und so. Mir doch egal.

Hier noch mal alle Playlisten &  Songs separat:

HEARTBREAK SONGS

10 – Autre Ne Veut / Counting
09 – Shlomo / Don’t Say No ft. How To Dress Well
08 – Tyler, The Creator / IFHY
07 – Inc. / Angel
06 – Banks / Before I Ever Met You
05 – Moodyman / Why Do U Feel
04 – James Blake / To The Last
03 – Cloud Boat / Drean
02 – Majical Cloudz / Turns Turns Turns
01 – Active Child / Evening Ceremony

FEEL GOOD BOUNCE

10 – Luscious Child / Feeling Free
09 – Snakehips / On and On
08  - Sinjin Hawke / Prom Nite
07 – Sophie / Bipp
06 – Jessy Lanza / Kathy Lee
05 – Tokyo Hands / Down 4 U
04 – Fingalick / Emotions
03 – Kode9 / Uh
02 – August Alsina / I Luv This Shit ft. Trinidad James
01 – Chaos In The CBD / Slab

TAKE OFF TRACKS

10 – Cyril Hahn / Perfect Form ft. Shy Girls
09 – Omar-S / Rewind
08 – Junip / Line Of Fire
07 – Dettmann, Wiedemann / Menuett Pt. 3 (Berghain Masse)
06 – Scala / Agoria
05 – Ikonika / Beach Mode (Keep It Simple) ft. Jessy Lanza
04 – DJ Koze / Nices Wölkchen ft. Apparat
03 – Axel Bomann / Fantastic Piano
02 – Sunless 97 / Aurora I
01 – Destinys Child / Say My Name (Cyril Hahn Rework)

IN MY CLASSY BEDROOM

10 – Jai Paul / Track 7
09 – Stumbleine / I Wanna Dance With Somebody
08 – Beyoncé / Mine ft. Drake
07 – Alpines / Chances (Cyril Hahn Remix)
06 – Autre Ne Veut / Play By Play
05 – Polica / Warrior Lord
04 – Holy Other / U Now
03- Shy Girls / Under Attack (The-Drum Remix)
02 – Inc. / 5 Days
01 – Laura Mvula / She (Robin Hannibal Rework)

Lost In A Moment

10 – Guti / Hope
09 – Barnt / Stac
08 – Breach & Dark Sky / The Click
07 – Jon Hopkins / Collider
06 – Paul Woolford / Untitled
05 – Four Tet / Parallel Jalebi
04 – Italojohnson / 7A
03 – Motor City Drum Ensemble / Send A Prayer pt. 1
02 – Simian Mobile Disco / Sacrifice
01 – Mount Kimbie / Made To Stray

MINDFUCKED BY MUSIC

10 – The Reef / Tomb
09 – Tessela / Hackney Parrot
08 – Dopplereffekt / Gene Silencing
07 – Bicep / The Game
06 – Burial / Hiders
05 – Mala / Changes (Harmonimix)
04 – Lil Ugly Mane / Throw Dem Gunz
03 – Koreless / Sun
02 – Jon Hopkins / Open Eye Signal
01 – James Blake / Retrograde

POPPED A MOLLY

10 – Bicep / Satisfy
09 – Octo Octa / Come Closer
08 – Storm Queen / Look Right Through (MK Dub III)
07 –  Jacques Renault / Back To You (Paradis Remix)
06 – Dense & Pika / Colt
05 – Ejeca / Night Rays
04 – Kölsch / Der Alte
03 – Duke Dumont / The Giver
02 – Todd Terje / Strandbar (Disco)
01 – Waze & Odyssey / Love That Burns (Hot Enough)

PIMPING

10 – Drake / Worst Behavior
09 – Schoolboy Q / Man Of The Year
08 – A$AP Ferg / Let It Go / Shabba
07 – Timeless Truth / Leave It Alone
06 – Lil Durk / Dis Aint What You Want
05 – Kanye West / Bound 2
04 – Rocko / UOENO
03 – DJ Khaled / No New Friends ft. Drake, Rick Ross & Lil Wayne)
02 – Jay-Z / Tom Ford
01 – Schoolboy Q / Yay Yay

MOODSWINGS

10 – Wiz Khalifa / Look Into My Eyes
09 – Ricky Hil / Nomads ft. The Weeknd
08 – Savages / She Will
07 – Moderat / Bad Kingdom
06 – Kanye West / New Slaves
05 – BLVCKDOUT / I’m A Flirt
04 – Salem / Lil Mama I’m Sorry
03 – Pedestrian / Hoyle Road
02 – Shabazz Palaces / An Echo From The Hosts That Profess Infinitum
01 – Wife / Bodies

SERIOUS DANCE LESSONS

10 – Close / Beam Me Up (Scubas Dub Of Doom)
09 – Kölsch / Zig
08 – Blondes / Elise
07 – Omar Souleyman / Shift Al Mani (Crackboy Remix)
06 – Sei A / Hawk Tone
05 – Lone / Airglow Fires
04 – Bicep / The Game
03 – Jimmy Edgar / Sex Drive (Scubas Dub of Doom)
02 – George Fitzgerald / Thinking Of You
01 – HNNY / Mys

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January 8th, 2014 Posted in Musik | 1 Comment »

BEST TRACKS OF 2013: LOST IN A MOMENT

BEST TRACKS OF 2013: LOST IN A MOMENT

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Es gibt meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club.

Wir sind endlich angekommen. Die letzte Playlist des Jahres 2013 ist auch eigentlich die echte Top 10, die einzige, die wirklich zählt. Denn jeder Song verspricht, dass ich meinen Kopf kurz in die Wolken stecke. Dass ich mich in meine Freunde verliebe. Dass ich neue Dinge ausprobiere. Dass ich kopfüber in meinen eigenen Pool springe. Dass ich das Versprechen, das Leben zu lieben, manchmal auch einhalten kann. Jeder Song berührt irgendeinen G-Punkt in mir so fett, dass ich vor Freude fast explodieren möchte. Gekoppelt an eine 2013-Erinnerung, die mit dem Eröffnungstakt getriggert wird. Das werde ich nie wieder los, das will ich nie wieder los. Es macht Spaß, Musik als Orientierungspunkte der Vergangenheit zu nutzen. Jeder Song ein bisschen Liebe, Tragik, Drama, Komödie. Alles so punktiert und festgezurrt. Nichts kann das nehmen. Der Moment, wenn du einen Song hörst – zum ersten Mal, mit jemandem zusammen, alleine – und entscheidest, “den höre ich jetzt öfter”, und dann kommt er plötzlich im Auto oder im Club, ohne dass du es kontrollierst.. genauso wenig, wie man kontrolliert, welche Erinnerungen letztendlich daran gekoppelt werden. Naja. Let’s go.

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January 8th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

BEST TRACKS OF 2013: POPPED A MOLLY

BEST TRACKS OF 2013: POPPED A MOLLY

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Es gibt meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club.

Die nächsten drei Kategorien des Jahres-Best Of sind meine Lieblingskategorien, denn 2013 war das Jahr, als mir elektronische Tanzmusik (wieder, auf eine gewisse Art und Weise) näher gekommen ist. Ich hätte alle Songs auch in eine Kategorie packen und die Top 30 der besten House/Techno Tracks nennen können, aber ganz so einfach ist es nicht. Es gibt die feinen Unterschiede, und in der ersten Kategorie bestimmt ein gewisser Kitsch die Auswahl mit. Das sind Songs, die ich ganz sicher nicht als einzige großartig fand, und die jeden Dancefloor zum Ausrasten gebracht haben. Und weil “Popped A Molly” auch so ein 2013er Ding ist, tun wir einfach so, als hätten wir die folgenden Tracks hauptsächlich druff genossen.

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January 6th, 2014 Posted in Musik | Comments Off

BEST TRACKS OF 2013: In My Classy Bedroom

BEST TRACKS OF 2013: In My Classy Bedroom

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Es gibt meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club.

Es gibt Momente, da will man die ganze Welt in sein Schlafzimmer sperren um es nie wieder verlassen zu müssen. Nie wieder die Decke vom Körper ziehen, nie wieder auf’s Klo gehen müssen, nie wieder nicht kuscheln und verstecken spielen und Kerzen anzünden. Eine Traumvorstellung, die in 5-Sterne-Hotels gehört, oder in romantische Liebeskomödien (kotz). Aber auch die brauchen ja ihre Hintergrundbeschallung. Immer mit einem kleinen Anflug von Melancholie, weil man weiß, dass der Moment vorübergehen wird und jedes Festhalten daran den Schmerz beim Abschied nur noch schlimmer machen wird…

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January 3rd, 2014 Posted in Musik | 1 Comment »