Peaches ist mindestens ein mal im Jahr als DJ-Show oder Live-Act drin. In Berlin ist das auch nicht schwer. Auch nicht schwer ist Peaches besoffen auf dem Bürgersteig liegend zu finden oder von ihr auf einem ihrer Konzerte mit Schampus vollgespritzt zu werden oder einen feuchten Kuss auf die Lippen abzubekommen.

Nicht, dass mir das jemals passiert wäre.

Am Samstag haben wir uns in Darmstadt einen DJ-Gig angeguckt und es hält wie jedes Mal alle Versprechen: der Sound ist scheisse, Peaches kann um’s Verrecken nicht auflegen und ihr Support besteht hauptsächlich aus maskierten Buben die ihr Handwerk auch nicht richtig versteht. Das Publikum, ein Mix aus biederen Vorstadtlesben und dreadgelockten Studentenmuffels. Ich musste ja ein bisschen ob dieser bizarren Kontraste zu Berlin lachen (oder weinen). Dass Peaches überhaupt in Darmstadt mit ihrem Bastelkatalog an schrillen Tönen angekommen ist, Wunder!


(Ich bin einfach total fasziniert davon, dass die alte dieses Interview komplett druff und vollgeschminkt gibt. Authentizität oder Wahnsinn? Ein schmaler Grat.)

This article has 1 comments

  1. Fred

    Ah.
    Schön, dass mich der Artikel im Feedreader daran erinnert, dass ich dich ja auch am Samstag vollgelabert habe. Oder zumindest wollte, bist mir aufgefallen ist, wie unheimlich creepy so eine Situation ist. Du hast keine Ahnung wer da vor dir steht, aber diese Person weiß ziemlich viel über dich – wenn auch wahrscheinlich nur oberflächlicher Kram. Egal, irgendwie komisch.

    Trotzdem danke fürs Ertragen meines betrunkenen Geschwätzes.

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