Primer ist ein durchweg unspektakulärer und dennoch fesselnder Film. Kompliziert, abstrakt, hautnah, wissenschaftlich, irritierend, fesselnd. Physisch. Philosophisch. Ich habe meinen größten Spaß an Mindfuck-Filmen und bin in diesen faulen Momenten gerade daran eine vollständige Liste zu erstellen, Filme die mir Spaß machen, die sich von der normalen Hollywood-Formel abheben (was nicht zwangsweise bedeutet, dass sie Low-Budget oder nicht aus Hollywood sind, siehe Inception).

Whether it involved the history of the number zero or the invention of the transistor, two things stood out to me. First is that the discovery that turns out to be the most valuable is usually dismissed as a side-effect. Second is that prototypes almost never include neon lights and chrome. I wanted to see a story play out that was more in line with the way real innovation takes place than I had seen on film before.[3]

- Wikipedia

Ich umgebe mich derzeit sehr stark mit naturwissenschaftlichen Dingen… und wenn auch nur, weil ich einen Drang verspüre, die Welt zu verstehen, und außerdem weil mir langweilig ist. Ich verstehe fast nichts von dem, was mir in so vielen Büchern und Sendungen erklärt wird, aber das macht überhaupt nichts, denn es ist immer noch unterhaltsamer als mir im Internet wunderschön gedrehte Videos im Zeitraffer von der nächsten Stadt anzugucken. Alles verschwimmt. Ich halte mich an Dingen fest, die nicht verschwimmen. Uncoole Sachen. Wie koche ich Ketamin? Schüttet der Körper eines Mannes nach dem Sex wirklich Bindungshormone aus? Dinge, die ihr nie verstehen würdet.

Primer ist ein fantastischer Film.

This article has 3 comments

  1. Robby

    Wie koche ich Ketamin? – Hmm, das ist die einzige Droge, die ich unter kontrollierten Bedingungen wirklich mal ausprobieren wollen würde.

    Schüttet der Körper eines Mannes nach dem Sex wirklich Bindungshormone aus? – Nicht nur der des Mannes. Oxytocin nennt sich der Stoff, gibt es auch als Spray *lach*

    Dinge, die ihr nie verstehen würdet. – Go for it.

  2. pinky

    die Liste würde mich interessieren! :)
    ich mag deine Texte, somit auch irgendwie dein Leben…und somit auch irgendwie dich… ;-)
    Ich bin nun 28 und irgendwie habe ich das Gefühl ich stecke immer noch irgendwo zwischen “2″ und “3″ ;-) Ok…ein paar Einsichten oder Erkenntnisse sind schon mittlerweile dazu gekommen…aber so im Grunde?… den richtigen Knall und das richtige “a-Ha!” gab es nicht, wobei ich eigentlich auch niemals in der “Realität” der “Anderen” ankommen möchte…

    bleib auf deinem Weg (auch wenn du denkst, du suchst ihn noch..)… er hört sich genau richtig für *dich* an!

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