Sommerloch

Veröffentlicht July 10, 2011

Heute wird man nur noch ein lautes, resigniertes Seufzen hören, wenn man mich trifft. Nach fast einem Jahr der Hamsterradabstinenz geht es nun (“endlich”) weiter mit dem richtigen Leben: Morgen ist Montag. Der erste Montag in einem neuen Leben, bespickt mit Arbeit und einem Studium und einer eigenen Wohnung und einer BZ und einem Kaffee Togo und vielleicht auch endlich mal einem Fahrrad und überhaupt. Ein neuer Computer, ein festes Einkommen, 27 Tage Urlaub im Jahr, Abends kaputt sein, in ein paar Jahren kann man dann über Kinder und Hochzeit nachdenken. Sowieso: ich nahm mir ein Jahr frei und fand mich selbst an einem völlig anderem Ort unter völlig anderen Umständen wieder.

Ich reiste, ich lebte, ich kotzte ab, ich weinte, ich küsste und liebte und ich vermisste und hoffte und jetzt bündelt sich das alles in einem Sommerloch. Ninetofive meets reguläre Verrücktheit in der Hauptstadt. Ich kann nicht sagen, dass ich traurig darüber bin, denn jede neue Entscheidung für einen weiteren Schritt Richtung Zukunft ist bisher eine gute; und auch die doofen, störenden Wege, die man genommen hat, führten letztendlich immer wieder zu ausschließlich positiven Erfahrungen und weicher Haut und Käsekuchen.

Die großen Pläne werden jetzt mit dem besten Qualitätsholz befeuert: im Oktober wird wieder alles anders, und bis dahin muss noch einiges getan werden. Wir riefen Arbeitskräfte, es kamen YeahSaras.

 

1 comment in “Sommerloch”

  1. frau sarah says:


    man ej, wenn ich das lese, will ich wissen was du meiiiinnnnst. jetzt binnich zu gespannt. auf in den kampf!

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