In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen Protagonisten eines anderen Lebens (anderer Welten, Dimensonen, Zeiten und Gesellschaftsformen) ihre Gedanken, Erlebnisse und Traumata hier. Manche sind Alter Egos ihrer selbst, einige gibt es wirklich, doch die meisten haben nie existiert. In einem Zustand des Nicht-Da-Seins finden sie ihren Frieden darin, in die Außenwelt zu schreien, was sie nicht mehr in sich tragen können. Um ihre Anonymität zu wahren, werden nur ihre Pseudonyme preisgegeben. Willkommen in der Restrealität…

Solche Einträge auf dragstripGirl.de sollen keine Seltenheit bleiben, sondern zu einer eigenen kleinen Dokumentation werden. Anonym über Dinge zu schreiben, die so normal sind, dass es weh tut– oder Dinge, die so weh tun, dass es nicht mehr normal ist. Das ist das, was ich hier erreichen möchte, ein Ventil, ein Fluchtweg, etwas, das nicht festzunageln ist, wo keiner weiß, wer gemeint ist, und wo fiktive Personen auf reale Situationen anspielen.
Wer ist wo, was ist wie? Das alles zählt nicht in der Restrealität. Hier zählt nur, dass etwas gesagt wird. Auch wenn es kein anderer sonst versteht.
Wer mitmachen möchte, der schreibt uns eine E-Mail: restrealitaet@dragstripgirl.de
photo by Chris Jeriko
