Kann sein, dass es an der derzeitigen Jahreszeit liegt, aber zunehmend suche ich nach geschmeidigen Sachen, wobei mir Mayer Hawthorne den Einstieg in den Herbst schon erheblich erleichtert hat. Durch einen Freund wurde ich heute auf Jonathan Jeremiah aufmerksam (siehe auch die wirklich nette Website). Und da kann ich nur von Dankbarkeit sprechen.

Dieses Jahr war irgendwie ein gutes Jahr für smoothe Besänftigungsmusik – Broken Beats. Und Jonathan Jeremiah, dessen ersten beiden EPs bei Island Records erschienen (ehemaliges Independent-Label aus Jamaika, das unter anderem auch Bob Marley hochzog), trifft diesen ganz besonderen Nerv. Vor allem der großartige Song „Happiness“, der vor kurzem als EP erschienen ist, klingt wie eine bittersüße Hommage, wie ein Liebesbrief an die geschmeidige Seite des 70er-Jahre-Radio-Pops. Empfehlenswert sind in dem Zusammenhang auch die Remixes des Tracks (Quite Village Remix & Morgan Geist’s Port Authority Remix). Großer Stoff.
Auf die erste LP, das Debut, warte ich jedenfalls gespannt. Klingt auf jeden Fall nach wirklich geilem Scheiß. Und auch wenn der Dude aussieht wie Jesus, tut es! Hört es euch an!
Ein bisschen beneide ich ja schon die Leute, die das Glück hatten ihn dieses Jahr auf dem Haldern Pop zu sehen. Bängeräng.
Browse Timeline
- Next: » Madrid
- Previous: « BEST OF: Wie man als Mann versuchen kann an lesbischer Liebe teilzunehmen und jämmerlich daran scheitert
Comments ( 2 )
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von saripari, B erwähnt. B sagte: Neuer Post: Jonathan Jeremiah http://www.dragstripgirl.de/ruhestorung/jonathan-jeremiah/ [...]
--reply
Tweets die Jonathan Jeremiah | dragstripGirl: this is heavy. erwähnt -- Topsy.com added these pithy words on
Nov 30 09 at
15:04
Hawthorne gefällt mir besser. Orgineller und vielseitiger.
