A’MILLION: HOMECOMING

A’MILLION: HOMECOMING

Puh, Leute. Harte Zeiten kommen auf uns zu. Und wenn ich “uns” sage meine ich hauptsächlich mich. Denn hier geht es nur um mich. Immer. Erinnert ihr euch noch daran, als ich leidenschaftslos kokainabhängig im Keller meiner Ex-Schwiegereltern wohnte und mit den falschen Leute verkehrte und nur auf Partys in großräumigen Loft-Wohnungen mit B-Prominenz ging und in der ganzen Stadt als Hure bekannt war? Man, waren das noch Zeiten. Die hätte ich jetzt gerne wieder. So 2013.

Wisst ihr was auch so 2013 ist? Eine Party in der alten Luzia feiern. Aber wir sind halt old school, die Boys und ich – DT64 & Baby Lungs an den “Decks”, Liz Lemon nach fünf Minuten bereits im Koma oder von Groupies aufgefressen. Dekadente Partys brauchen eben auch ein Opfer. Das hier ist das Great Gatsby Remake für den Berliner Blog. Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen, und schon gar nicht, wen wir richtig scheisse finden: Leute, die immer noch “Pillenspanier” und “Tempelhof” sagen, so als ob wir nicht alle nach demselben Erlebnisraum lechzen würden.

Wer sich also schon mal so richtig über Julia Engelmann Fans und Markus Lanz aufregen möchte, ist bei uns richtig! Früher haben sie sich gegen Rassismus und Ungleichberechtigung echauffiert, heute investieren wir in unseren Charakter indem wir berühmte Menschen mobben die besser aussehen als wir! UND WER HAT SIE BERÜHMT GEMACHT?! 2014 ist das Jahr (übrigens etwas, was man nur im Januar noch sagen darf), wo auch ich dank eurer stupiden, treu-doofen Anhängerschäft berühmt werde. Los, macht das jetzt!

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January 23rd, 2014 Posted in Berlin | Comments Off

A’MILLION & WEBOOGIE & FRIENDS: CHRISTMAS PARTY

A’MILLION & WEBOOGIE & FRIENDS: CHRISTMAS PARTY

Ja, wir sind alle zugezogene Parasiten, die sich pünktlich zur Weihnachtszeit aus der Hauptstadt verpissen. Die seltenen Originale haben endlich den Raum, den sie brauchen, um die Stadt zu genießen, fahren an Heiligabend alleine in der U-Bahn und setzen sich in die ganzen fancy Hipster-Bars, in die sie normalerweise nicht gehen würden, “weil die Druffi-Spanier und Asi-Schwaben” drin sitzen. Die Weihnachtszeit ist die Zeit, in der die echten Berliner auch glücklich sein dürfen, weil alle anderen zu Mama und Papa in den Süden gefahren sind. Berlin: leer, atemlos schön, ruhig und leise, und im Berghain ist die Schlange ganz kurz und der Club wahrscheinlich tot.

Anyway. Und weil wir alle nach Hause fahren, wir hässlichen Ausländer, gibt es noch mal eine kleine Abschiedsparty am Freitag in einem Keller in Neukölln. Die Anlage wird schon kaputt sein, bevor die Party startet, die DJs besoffen, bevor 21 Uhr ist, die Kasse geklaut, die Veranstalter verschuldet, der Weihnachtsbaum abgefackelt, die Feiertage versaut. Garantiert auch: alle DJs spielen das neue Beyoncé-Album von Anfang bis Ende durch, because, you know, WE CAN.

Ich freue mich schon sehr auf diese Party, denn unsere allerbesten und bestaussehndsten Freunde von WeBoogie machen das mit uns, und das Line-Up ist – auch wenn wir alle hässliche Muggel sind – sozusagen der Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres der Zerstörung. Kommt alle, kommt zahlreich, bringt Eierlikör, grüne Zweige und Weihnachtsmänner mit langen Bärten und zahlreichen Hoe Hoe Hoes mit.

Facebook-Event.

December 18th, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

TDTD: THROW DEM GUNZ

TDTD: THROW DEM GUNZ

Heute Abend könnt ihr Nico und mich in der Luzia spielen hören. Ein kleiner Aufwärm-Gig bevor es morgen bei A’MILLION hoffentlich zu explosionsartigen Euphorie-Momenten kommt. Wer sich darauf vorbereiten möchte, kann sich Throw Dem Gunz anhören- der geht so unter die Haut wie meine latente Nervosität.

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October 25th, 2013 Posted in Track Of The Day | Comments Off

LUZIA SIX

Guess who’s back? Als hätte jemand quer durch’s Don Xuan Center “einmal Ente Kross” gerufen, so watschel ich völlig zerballert von einem 10-Stunden-Flug zurück in mein geliebtes Kreuzberg und stelle fest, dass die Arbeit leider genauso auf mich gewartet hat wie ihr auf die Sonne. Wie sehr sich meine abgebrannte Haut von meinen Knochen schälen lässt, dürft ihr aber alle morgen in ganz nah miterleben, wenn ich am Rande der Ohnmacht und vom Jetlag gefickt an den “Turntables” (hahaha) stehe und mit meinen Lieblingsboys ein Set spiele, von dem wir noch keine Ahnung haben, was es beinhalten wird. Beim sechsten Luzia-Geburtstag wird 36 für eine Nacht ins Ghetto verlegt. Die einen kennen es als ranziges Schwimmbad, die anderen als Austragungsort für die Boiler Room Afterparty, ich kenne es nur als Nachbar zur naheliegenden Superkneipe “Magendoktor”; dort habe ich mal gewohnt. Für die Groupies unter euch: wir sind erst spät dran und wer will sich eigentlich Koze anhören, ich meine, SCHON WIEDER?! Geht also zeitig ins Bett und steht zum Sonnenaufgang auf, fahrt zum Stattbad und lasst euch zum Sektfrühstück ein bisschen Bass in die Ohren brettern. Immerhin bin ich der Diplo unter den Amateuren.

Mehr zu den Abenteuern meines Lebens gibt’s dann, wenn ich wieder mehr kann als nur in der Ecke liegen und leise vor mich hin wimmern.

April 5th, 2013 Posted in Berlin | 5 Comments »

A’MILLION LABEL PARTY 28.09.2012

Verkackte Übergänge, schlechter Sound, MP3s in mieser Qualität, keine Free Drinks, hässliche Menschen, gegen den Takt klatschende Rentner im Erdgeschoss von Einkaufshallen, überteuerte Prostituierte am Straßenrand, generell also ein ziemlich schlechter Abend für alle Beteiligten, die aus Frust um Mitternacht schon im Bett liegen und wütend masturbieren. Wenn euch die Vorstellung an so viel dämonischer Anti-Party anmacht, seid ihr genau richtig am Freitag in der breitbeinigen Luzia, wo wir Leitungswasser in die Menge spritzen werden, weil wir uns keinen Sekt leisten können. A’MILLION.

Für Boobies gibt’s T-Shirts. Für Ballers gibt’s Faust in Gesicht. Grind on me, bitches, und bringt Schlagsahne mit. Wenn wir bis Freitag genug Geld mit unseren Crack-Geschäften gespart haben, dann gibt’s vielleicht auch professionelle Hoes.

September 25th, 2012 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

T&B Minimix

Wie ihr wisst, werde ich jetzt DJane. Meine Künstlernamen werden u.A. sein:

– Burkini Faso
– Hijab Hampel
– Assirien

Nur so, damit ihr schon mal Bescheid wisst. Für den Mies-Blog habe ich daher schon mal meinen Fame in Stein gemeißelt, indem ich einen seichten Mix gesponsort habe. Ist er gemastert? Nein. Hat Traktor funktioniert? Nein. Ist der Mix besonders gut? Nein, auch nicht. Aber nur, weil ich um’s verrecken nicht auflegen kann, heißt das ja nicht, dass ich nicht berühmt werden kann.

September 13th, 2012 Posted in Musik | 4 Comments »