"Girl gone wide."


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Guess who’s back? Als hätte jemand quer durch’s Don Xuan Center “einmal Ente Kross” gerufen, so watschel ich völlig zerballert von einem 10-Stunden-Flug zurück in mein geliebtes Kreuzberg und stelle fest, dass die Arbeit leider genauso auf mich gewartet hat wie ihr auf die Sonne. Wie sehr sich meine abgebrannte Haut von meinen Knochen schälen lässt, dürft ihr aber alle morgen in ganz nah miterleben, wenn ich am Rande der Ohnmacht und vom Jetlag gefickt an den “Turntables” (hahaha) stehe und mit meinen Lieblingsboys ein Set spiele, von dem wir noch keine Ahnung haben, was es beinhalten wird. Beim sechsten Luzia-Geburtstag wird 36 für eine Nacht ins Ghetto verlegt. Die einen kennen es als ranziges Schwimmbad, die anderen als Austragungsort für die Boiler Room Afterparty, ich kenne es nur als Nachbar zur naheliegenden Superkneipe “Magendoktor”; dort habe ich mal gewohnt. Für die Groupies unter euch: wir sind erst spät dran und wer will sich eigentlich Koze anhören, ich meine, SCHON WIEDER?! Geht also zeitig ins Bett und steht zum Sonnenaufgang auf, fahrt zum Stattbad und lasst euch zum Sektfrühstück ein bisschen Bass in die Ohren brettern. Immerhin bin ich der Diplo unter den Amateuren.

Mehr zu den Abenteuern meines Lebens gibt’s dann, wenn ich wieder mehr kann als nur in der Ecke liegen und leise vor mich hin wimmern.

by yeahs in Berlin


Wir haben uns mal wieder ultra viel Mühe dafür gegeben, alles so furchtbar wie möglich abzumischen, auf Play zu drücken und wie David Guetta hinter seinen Millionen verschanzt alles zu tun, nur nicht aufzulegen. Wir haben Poster an die Wand gehängt, heiße Bräute bestellt, neue Anlagen besorgt und Rosenverkäufer eingeladen, alles nur, um vom Sound abzulenken. Vergesst eure Drogen nicht, ihr werdet sie beim verschämten Bump & Grind noch brauchen.

Ich würde mich sehr freuen, eure zarten Gesichter heute Nacht beim Pop & Lock Contest auf dem Bass-Floor sehen zu können. Von meinem Thron aus. Es gibt Prinz von Zamunda T-Shirts (kein Scheiss) für alle die gut aussehen beim Schwitzen oder bei Backstreet Freestyle auswendig mitrappen können.

by yeahs in Berlin Gangster


Geht schneller, als man denkt! Kreuzberg wird von schlechten Übergängen und gedrückter Partystimmung unsicher gemacht. Ihr braucht jemanden, der drei Stunden lang nicht aus dem Arsch kommt und vergisst, den Bass wieder reinzunehmen? Kein Problem! YEAHSARA KOMMT HERBEISABOTIERT!

Am Freitag, den 05. 10. 2012 werden REW & LUIS exklusiv von mir gefeiert. Ob das mit den Platten gut geht weiß man zwar nicht – aber wenn ihr schon betrunken kommt können wir davon ausgehen, dass wir problemlosen Spaß haben werden.

by yeahs in Gangster Musik


Der Trick am Auflegen ist doch nicht, den Panic Room in der Luzia mit so vielen Hits zu beschallern, bis sich alle gegenseitig gröhlend im Schwitzkasten halten und mein Laptop an die Wand geschmissen wird. Nach dem 34. Rewind von Niggas in Paris geht es nur noch darum, wer am nassesten ist, sowohl von der Eigentranspiration als auch von der Jägermeisterdusche. Und ich bin kein Querulant was Partys angeht: auch ich weiß es, meine stressige Woche gepflegt auf dem Boden der Club-Tatsachen und an den Schultern anderer zu zerstampfen. Ich bin dann auch diejenige, die am lautesten schreit, wenn Justin Timberlake, Destinys Child oder, ach, von mir aus auch Christina Aguilera gespielt wird. Das hat aber weder etwas mit Tanzmusik noch mit Hip Hop zu tun. Das ist eher so dieser Moment der Verbundenheit, wo alle sich noch mal jung fühlen, weil ein alter Song gespielt wurde. Wenn man den Text kennt, macht es das halt auch ein bisschen leichter.

Aber der Trick ist doch, dass man Highlights setzt in seinem Set und es schafft, die Leute auch zum Tanzen zu bringen, wenn sie den Song nicht kennen. Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen, hier muss man eben ein Gefühl haben für das, was die Leute wollen und auch kennen. Hier muss man sich einen Namen und einen Ruf machen, darf nicht darauf setzen, dass das Publikum supportet. Denn am Ende der Nacht betteln sie dich trotzdem an, dass du doch mal “Simon Says” spielt (sorry babe), auch nach dem 45. Event, auf dem genau dieser Song eigentlich nur dafür sorgt dass jemand erstickt und der DJ sich in seinen frühen Tod langweilt. Ich habe mich übrigens NICHT gerade einen DJ genannt, ich möchte nur damit sagen: wenn ich den scheiss schon durchziehe, aus Spaß oder weil ich es jetzt gerade mit dieser neuartigen Karriere ernst meine und stacks on stacks on stacks verdienen möchte, dann aber genau so, wie ich es im Club gerne hätte. Ob das dann qualitativ hochwertig genug ist um andere Leute zu begeistern… who gives a fuck.

Nichtsdestotrotz: danke an alle die da waren und vor allem an alle, die beim nächsten Mal auch da sein werden.

by yeahs in Gangster Musik


Verkackte Übergänge, schlechter Sound, MP3s in mieser Qualität, keine Free Drinks, hässliche Menschen, gegen den Takt klatschende Rentner im Erdgeschoss von Einkaufshallen, überteuerte Prostituierte am Straßenrand, generell also ein ziemlich schlechter Abend für alle Beteiligten, die aus Frust um Mitternacht schon im Bett liegen und wütend masturbieren. Wenn euch die Vorstellung an so viel dämonischer Anti-Party anmacht, seid ihr genau richtig am Freitag in der breitbeinigen Luzia, wo wir Leitungswasser in die Menge spritzen werden, weil wir uns keinen Sekt leisten können. A’MILLION.

Für Boobies gibt’s T-Shirts. Für Ballers gibt’s Faust in Gesicht. Grind on me, bitches, und bringt Schlagsahne mit. Wenn wir bis Freitag genug Geld mit unseren Crack-Geschäften gespart haben, dann gibt’s vielleicht auch professionelle Hoes.

by yeahs in Berlin Musik

Wie ihr wisst, werde ich jetzt DJane. Meine Künstlernamen werden u.A. sein:

- Burkini Faso
- Hijab Hampel
- Assirien

Nur so, damit ihr schon mal Bescheid wisst. Für den Mies-Blog habe ich daher schon mal meinen Fame in Stein gemeißelt, indem ich einen seichten Mix gesponsort habe. Ist er gemastert? Nein. Hat Traktor funktioniert? Nein. Ist der Mix besonders gut? Nein, auch nicht. Aber nur, weil ich um’s verrecken nicht auflegen kann, heißt das ja nicht, dass ich nicht berühmt werden kann.

by yeahs in Musik