Im Sommer 2007 musste ich, um mein Taschengeld ein wenig aufzustocken, einen Job finden. Prompt nahm man mich in einer Gastwirtschaft, weil ich die einzige war, die sich bewarb. Und natürlich wegen meiner üppigen Oberweite. Ich hatte viel Spaß im Job, weshalb ich schon nach sechs Wochen wortwörtlich das Handtuch warf und mit meiner gesparten Kohle meine Schuldner beglückte. In einem schwachen Augenblick dokumentierte ich einige meiner Erlebnisse, und möchte, dass auch die Nachwelt noch in den Genuß meiner Eindrücke kommt…

Kellnern: ein bisschen ist es ja wie in die Großstadt fahren und erstmal ohne Geld eine Existenz aufbauen, immer hart am Rande des Versagens, während man dann nachts zu Hause noch an seiner Kunst arbeitet. Rede ich hier von Coyote Ugly? Ja, ich rede hier von Coyote Ugly. Welch Überraschung also, dass ich nicht in einer Szene-Bar in NYC einen gewaltigen Strip auf der Tequila-Theke hinlege, sondern einem, nun ja, “gemütlichen” Biergarten im heimatlichen Kaff die fetten Fußballwampen bedienen muss.
Ich meine, ich arbeite in einer guten Gegend, nicht in irgendeiner Studententränke, nicht in einer öligen Asiaabsteige, nicht in der Russendisko aus dem Nachbarort. Es ist ein Restaurant mit gutem Ruf, in einer sauberen Gegend mit anständiger Kundschaft. Allerdings vermute ich eine gewisse Gleichheit unter Restaurantbesucher auf der ganzen Welt, unabhängig vom Ambiente und vom Preis: Man ist temporärer Sklave für Menschen, die ständig Sprüche raushauen. Sprüche, die, ganz grob gesagt, schlichtweg scheisse sind und definitiv gegen den ersten Artikel im Grundgesetz verstoßen. Manchmal hole ich extra mein Lexikon für Säufer und Arschlöcher raus, um sie zu verstehen.
“Hier wird nüschd weggehaun!”, wenn man ein Glas abräumen will, weil man nicht zehn Sekunden warten möchte, bis der Herr den letzten Spuckschluck auch ausgetrunken hat.
„Mach ma Luft naus.”, welches übersetzt bedeutet “Ey du Tier, du arbeitest doch hier, füll ma’ mein Glas auf!”.
Wirklich interessant wird es, wie ich letztens merken durfte, wenn das T-Shirt um einen Spalt nach unten verrutscht. Besonders an der Bar. In animalischer Gewalt werden da Wampen von exorbitanten Ausmaßen gezüchtet: Bier, Spare Ribs, Fußball, hin und wieder ein erleichternder Furz. In dem raren Augenblick, in dem dieses Ereignis statt findet – oh mein Gott, zwei Millimeter Dekollté (umgangsprachlich als “Dökoll-te” bezeichnet) bei einer richtigen Frau mit richtigen Möpsen, die 40 Jahre Kampf mit der Schwerkraft noch vor sich haben – herrscht plötzlich Stille im Laden. Jedenfalls fast: man hört noch das übrig gebliebene, leises Frauengemurmel, welches normalerweise von den tiefen Bässen der Kneipenkaiser übertönt wird (und man ist sich ziemlich sicher, dass diese Grazien dazu erzogen wurden, nur über das Sortieren verschiedener Wäschesorten und/oder diverse Schweinsbratenrezepte Konversation zu führen). Und auf einmal ist es scheiss egal, welche Mannschaft verliert. Das Team besteht jetzt ausschließlich aus zwei Spielern: Meinen Titten.
Dann gibt es noch die Gesellschaften, die besonders hohe Ansprüche haben. Wie zum Beispiel: Bitte im Salat keinen Salat, das Dressing in einer extra Schüssel, Tomaten bitte schälen und die Gurken ohne Kerne. Gibt es die Schweinshaxe auch vegetarisch? Könnten wir bitte nach der siebten Ladung nochmal kostenlos Brot haben, weil wir zu geizig für ein Hauptgericht sind?
Mit gerührtem Pipi in den Augen musste ich später feststellen, dass mein Trinkgeld ungefähr doppelt so hoch ist wie mein Gehalt und plötzlich ist mir klar geworden, warum man sich Erniedrigungen wie “Haben sie nie gelernt, wie man ein Hefe zapft?!” ((WEIL ES IM LEBEN NICHTS WICHTIGERES GIBT, ALS ZU LERNEN, WIE MAN HEFE ZAPFT, DENN WENN MAN DAS NICHT WEISS KANN MAN DIREKT VOR DEN ZUG SPRINGEN, ABER SELBST DER WIRD EINEN BOGEN UM MICH HERUM MACHEN, WEIL, OH MEIN GOTT SIE KANN KEIN HEFE ZAPFEN, SIE VERDIENT NOCH NICHT MAL DEN TOD, SIE MUSS DIE HÖLLENLEIDEN IHRER SCHAM DURCHSTEHEN BEVOR SIE STERBEN DARF!)) antun will, ja aufgrund dieser wirtschaftlichen Ebene regelreicht gezwungen dazu bin.
Denn am Ende des Tages, wenn der Jungesellenabschied den Synapsenfasching feiert und später noch laute Parolen durch den Laden schreit (sowas wie “Und wirft der Arsch auch falten, wir bleiben doch die Alten“) und ich in der Ecke stehe und mich fremdschäme für diese Bestien und warum ich jetzt auch noch deren Geschiss wegräumen muss, UND KANN MAN EIGENTLICH AUCH IN DIE ASCHENBECHER ASCHEN ODER IST DAS ZU SCHWER FÜR EUCH IHR PENNER, fuck dude, am Ende des Tages gehe ich nach Hause mit richtig vielen Geldscheinen und wundere mich, was ich dafür eigentlich ganz aktiv getan habe: Ich habe mein Gehirn ausgeschaltet, dann habe ich Teller und Gläser serviert so wie abgeräumt. Manchmal hab ich es auch nicht so weit geschafft, weil ich ein Körperklaus bin und gerne Dinge fallen lassen. Und manchmal muss ich fast lachen, wenn meine Kollegin an der Bar steht, spaßeshalber “Geschüttelt oder gerührt?” fragt und als Antwort vom Stammidioten “Ich wäre gerührt, wenn du mir einen schüttelst” kommt. Ich lache aber eben nur fast. Aus Protest.
Ich bin auch nicht wirklich gut in diesem Job. Mein Gott, ja, als gute Tochter arabische Eltern hätte ich das servieren natürlich aus dem FF können müssen, aber wie es das Schicksal wollte, rebellierte ich gegen diese Klischees. Ich vergesse ständig, welche Gläser für welches Getränk sind, ganz zu schweigen von den Tischnummern (es macht ja auch VOLLKOMMEN und RECHTMÄSSIG Sinn, dass in einem Restaurant mit knapp 30 Tischen alle Tische dreistellige Zahlen haben. Ich meine, what?), und außerdem kann ich noch keine Fragen zur Speisekarte beantworten, weil ich mir schon merken muss, welche Weine nach was schmecken. “Nuss. Frucht. Bitter.”

Ich dachte früher immer, Kellnern wäre der erste Schritt zum Hartgeldstrich, mittlerweile glaube ich aber, dass es genau andersherum der Fall ist. Wer gekellnert hat, freut sich auf die Prostitution, weil da die Kunden wenigstens noch dankbar für diese Aufopferungstat sind. Und man verdient sich dumm und dämlich. Im Restaurant? Tja, da ist man nur Abschaum, wird von allen Seiten zusammengebrüllt und hat meistens dabei auch noch Achselkaffee unter’m Arm. Kellnern ist wie Sex. Alleine. Ohne Hände.
Das Problem bei der ganzen Demütigungsgeschichte ist aber eigentlich nur, dass ich mich selbst in den Gästen wiedersehe. Die Drecksteenager, die das Geld ihrer Eltern für Porsche und eine XBox 360 ausgeben dürfen, weil Mami und Papi halt können, genießen süffisant ihre Apfelschorlen und ein Garnelenpfännchen (“Bitte ohne Knoblauch, man weiß ja nie welchen Traumprinzen man noch trifft, HAR HAR FUCKING HAR“), räkeln sich dabei genüsslich unter dem strahlend weißen Sonnenschirm, rauchen ihre Marlboros und sehen aus wie aus der Raffaelo-Werbung rausgekackt: das sind die, die die Bedienung behandeln wie den letzten Dreck. Außer sie sehen gut aus (“oh Gott, das ist ein Arschpirat, HUNDERPRO, schwul, definitiv, egal, ich himmel ihn trotzdem bis ins Verderben an!”). Das machen sie, weil sie überzeugt davon sind, nie in dieser Hölle des einfachen Handwerks zu landen, oh Gott, wie kann man nur anderen Menschen DAS ESSEN AN DEN TISCH BRINGEN ICH GEH LIEBER KLEBER INHALIEREN. DAS, meine lieben Leute, DAS bin ich. Das wäre ich zumindest, wären meine Eltern reich und würden mir hin und wieder Diamant in den Arsch blasen.
Aber ich denke, jeder Kellner muss schlecht behandelt werden, damit auch jeder Kellner zu dieser grundsätzlichen Erleuchtung kommt, es ist sozusagen ein gewisses berufliches Privileg, weil der Kellnerjob etwas so besonderes ist, ein Einblick in die Psyche der Menschheit, wenn man will. Einfach für einige Stunden eine so mittelalterliche Rolle einnehmen und feststellen, dass man nichts anderes ist als das einfach Proletariat. S, die Bierschubse.
Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.
Es gibt einige Dinge im Leben, die ignoriert man so lange, bis sie einfach im Nebel der Nichtigkeiten verschwinden: Kummer. Depressionen. Herpes. Ihr wisst, was ich meine. Auch ich, trotz meiner unverkennbaren Genialität und umwerfenden Schönheit, habe da ein paar Anliegen in letzter Zeit verdrängt: Die Mitesser auf meiner Nase. Die Mitesser in meiner WG. Meinen Chef. Ihr wisst schon.
Und dann ist da noch das Thema “Blogs”, vielleicht auch “BlogBlues“, oder “Metadiskussion zu Blogs”. Und das Thema “Arbeit”, auch genannt “Sklaverei”, vielleicht auch vielmehr “Prostitution”. Die Leute kommen und fragen, “Hey S, was machst du eigentlich den ganzen Tag, und wieso verbringst du so viel Zeit im Internet? Hast du etwa kein Leben? Trägst du Kopftuch oder so? Bist du zu fett um aus dem Haus zu gehen?” Und jedesmal muss ich verschämt zur Seite blicken und leise murmelnd antworten: “Nein man.. ich bin… ich arbeite im Online-Marketing”. Bäm.

Eine Frau fällt in Ohnmacht, nachdem sie einen lauten Schrei des Entsetzen ausstößt. Die anderen treten einen Schritt zurück, irgendwie wissen sie nicht, was sie mit dieser Ansage anfangen sollten. Einige beginnen zu tuscheln, andere lachen. Alles in allem wenden sie sich ab, und meine Erklärungsversuche gehen unter. Ja, ich wäre auch lieber wieder fett. Ich schäme mich. Wie kann ich nur meine Internetkenntnisse, die mir Pro-Bono von anderen Bloggern und der ganzen Community so warmherzig und selbstlos beigebracht wurden, einfach so verkaufen? A fucking sell-out, that’s what it is.
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Was später eine riesige Herausforderung werden wird, ist nicht so zu werden, was man immer verabscheut hat. Man kann nämlich gar nicht so schnell gucken – Bämm – ist man ruckizucki wie Dr. Joe Gerner aus GZSZ und schläft mit einer Frau, die ihrer Tochter vorgibt, ihre Schwester zu sein, damit die Kamera einen Grund hat mal ordentlich ins Close-up zu gehen um die ganzen schockierten Visagen ins Visier zu nehmen, wenn die nächste schmierige Intrige aufgedeckt wird. Einmal wie der gute Herm in der U-Bahn neben einem in der Daily-Soap bereits verstorbenen Darsteller sitzen. Nur einmal. Mann. Wir brauchen definitiv mehr Fokus.

So vom Tischlersohn in fancy Schornseinfeger-Outfit, den man nie malochen und stehts im “Mokka” rumchillen sieht, wie er seinem neuen schwulen Kumpel voll tolerant die Hand gibt. Ist irgendwem mal aufgefallen – bevor ich zur eigentlichen Sache zurückkomme – dass die in GZSZ immer irgendwelche Getränke bestellen, die sie dann nicht trinken um sie dann mit einem fürstlichen Trinkgeld von 20 Euro stehen zu lassen? Und überhaupt: Wann arbeitet dieser komische Joe Gerner überhaupt? Ständig sieht man ihn finster und schmierig grinsend an einer Kamera vorbeischielen. Als würde die Welt nur aus ihm und Gott bestehen, den es zu erledigen gilt. Dieser Blick erinnert mich ein bisschen an mich selber, wie ich mich früher an meiner Schwester gerächt habe, wenn sie mich mal wieder verpetzt oder Leuten erzählt hat, ich sei im Besitz einer Spice-Girls-CD. Ja, es ist wahr. Aber grundgütiger, es war 1996, ich war im Stimmbruch und bekam Haare an den Genitalien. Joe Gerner saß damals noch im Rollstuhl und war der Endgegner der Miesepetrigkeit. Sorry, aber das sind alles Umstände, die es zu berücksichtigen gilt.
Auf jeden Fall hab ich dann angefangen, die Umstände so zu drehen, dass meine Schwester leiden musste. Ich war damals schon subversiv freischaffend und schlich nachts in ihr Zimmer um ihr Tamagotchi zu reseten oder ihr Fireball-Jojo so zu manipulieren, dass der Leerlauf nicht mehr funktionierte. Es hat sie ganz langsam über einen längeren Zeitraum zermürbt und ich habe mich daran gelabt. Also so wie Joe Gerner aus GZSZ. Ich habe dann auch finster in eine imaginäre Kamera gelächelt und so getan, als würde hinter der ganzen Intrige ein tieferer Sinn bzw. ein akribischer Plan stecken.
So. Das war jetzt ein viel zu ausführliches Intro. Was ich eigentlich nur sagen wollte: Wer so werden will wie Joe Gerner, der schleudert in seiner Freieit auch Katzen am Schwanz durch die Luft und gibt feuchte Fuzzies.
Und um noch konkreter zu werden: Erwachsenwerden gefällt einem im Normalfall nicht sonderlich, aber man spielt mit, weil es witzigerweise genau das Dilemma ist, das das Leben zu einem Normalfall macht. Schon komisch irgendwie. Erwachsen zu sein ist im Gegensatz zum Erwachsenwerden nochmal viel seltsamer. Vor allem, wenn man dazu irgendwie gezwungen wird. Ich zum Beispiel sitze gerade (es ist 6:59 Uhr morgens) im Zug nach München, wegen Arbeit. Im Moment könnte es auch an der morgentlichen Wintermelancholie liegen, aber müsste ich mich jetzt mit zwei Songs zudecken, dann wären das I WALK THE LNE von Johnny Cash und NEEDLE IN THE HAY von Elliott Smith. Voll oft merke ich, wie ich aufpasse, was ich zu anderen sage. Das ist neu. Aber auch irgendwie gut. Man findet es prinzipiell gut, wenn man Dinge an sich beobachtet, die einen reifer wirken lassen.
Erst gestern abend hatte ich ein ganz gutes Gespräch mit meiner neuen Mitbewohnerin, die gerade 19 oder 20 ist. Sie macht viel Party und verkörpert all das, was ich jetzt nur noch verachte, weil ich es nicht mehr machen kann. Und sie hat voll die guten, aber auch phrasenhaften und naiven Dinge vonn sich gegeben. Ich saß daneben und habe versucht zu verstehen, wie sie die Dinge und die Welt sieht.
Das fällt mir wirklich schwer mittlerweile, wenn es um Hedonismus geht. Da muss ich mich stetig in Toleranz üben. Aber ich habe „Cool“ gesagt und zugehört. Das klingt voll einfach. Aber wenn fast so gut wie jeder in meinem Umfeld noch studiert oder nur am Partymachen ist, dann ist das wirklich sehr schwer. Und man fühlt sich oft sehr einsam oder wie in dem Song NEEDLE IN THE HAY.
Mich unterscheidet eigentlich kaum was von meiner Mitbewohnerin. Außer dass ich eben hin und wieder Verantwortung für mein Leben übernehmen muss. Ganz alleine. Ich muss gucken, was meine Lebensversicherung macht. Muss meine Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlen, jeden Tag zehn Stunden auf Arbeit sein und viel überlegen. Ich muss mich in meiner Freizeit dazu zwingen, nicht Fernsehen zu gucken, sondern auch mal zu lesen. Ich muss dafür sorgen, dass ich nicht nur außschließlich von Tiefkühlscheiße lebe. Ich muss mich zwingen, meine Freunde gerne zu sehen. Ich muss mich in Toleranz üben, anderen gegenüber, die noch ein Stück weit länger schlafen können als ich. Ich darf meinen Status nicht vorschieben, um auf andere herunterzublicken oder zu verachten. Ich übernehme volle Verantwortung für die Frau, die ich liebe.

Muss meine Zeit managen. Ich muss mir Gedanken darüber machen, dass ich morgens aufstehe, obwohl ich das was ich gerade mache, manchmal einfach nicht leiden kann. Und was ist überhaupt wenn ich weinen will oder wütend bin? Wann soll ich das machen? Erwachsen zu sein, heißt Spontanität gegen Verantwortung an vielen Ecken und Enden einfach auszutauschen. Und damit komme mal einer klar, der vor einem oder zwei Jahren noch völlig anders gelebt hat. Und was ich schlussendlich nicht vergessen darf: Ich sollte nicht jammern, denn ist eigentlich mehr als okay und fair. Ich bin mir gegenüber sehr fair.
Das hätte man mir aber alles mal vorher sagen sollen, dann wäre das nicht so eine große Umstellung gewesen. Dann müsste ich jetzt nicht so bewusst darauf aufpassen, das zu werden, was ich nie werden wollte: Ein bescheuerte Hedonist, der sich von seiner Jugend nicht trennen kann, weil er es als unfair empfindet, nicht mehr mitspielen zu können.
So wie Andreas Elzholz, den ich damals, als ich in Berlin noch an einer Tankstelle arbeitete, bediente und der wirklich sehr freundlich war. Der durfte auch nicht mehr bei GZSZ mitspielen. Aber GZSZ ist nicht wahre Leben. Wissen auch nicht viele, glaube ich.
[Bilder via yay!everyday]
Das wird jetzt keinen großartig interessieren, und eigentlich weiß sowieso keiner, worum es geht. Aber hier ist ein Key-Learning, das mich in den letzten Wochen umgehauen hat: meine Motivation steht und fällt mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten darf– oder muss.
Nun musste ich mich ja vollständig der Lethargie, der Paranoia, Verlustängsten und auch ein bisschen Genitalherpes hingeben, als ich feststellen musste, dass der großartigste Dude, den ich Berlin kennen lernen durfte (ok, Marcel ist auch in Ordnung), einfach mal wegzieht. Ins kalte Hamburg auch noch. Tja. Und dann kommt das: heute habe ich Geburtstag, und mir wird verkündet, dass das doch nicht der Fall ist. Die olle Knalltüte bleibt nämlich.
SUCK IT!

PS: Danke an alle, die mir zum Geburtstag gratuliert haben. Vor allem Riesendank an die StudiVZ-Opfer, die mir meine Pinnwand zugeschmalzt haben, obwohl ich noch nicht mal mehr weiß, was das für Leute sind. Zeit, da mal die Pforten dicht zu machen.
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