Spring Break, Spring Break

Spring Breakers zu gucken war wie sich in einen Eimer voll Konfetti reinzulegen um dann bei einem Skrillex-Rave durch die Gegend getreten zu werden. Voll schön.

You’ve probably read the synopsis of the film time and time again, the gist being that four girls go on spring break and shit gets fucked up. It’s a simple story, but it’s well-told and should resonate with a generation who are facing high unemployment and feeling so desolate and bored that getting wasted seems to be a reasonable way to escape. (via)

Technisch wie ein Song, visuell wie ein Videoclip; Drogen, Alkohol, Spaß, Sonne. All diese Dinge, die ungezügelte Lust, die Freiheit der Partymomente, der Hedonismus in seiner ganzen Abartigkeit, komprimiert auf einige Minuten von Harmonie Korines absurder Traumwelt. Es kribbelt im Film ständig so unter der Haut, als hätte man selbst gerade eine Pille geworfen. Man ist dabei und mittendrin und völlig hyperaktiv zugange.

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March 26th, 2013 Posted in (Pop)Kultur | 1 Comment »

BLESSED / CARTOONS & CEREAL

Kendrick Lamar hat sich in mich verbissen, ich schwöre es. Ich will ihn überhaupt nicht mögen, auch wenn er ein Ausnahmetalent ist: zu hoch der Grad der Enttäuschung, wenn man die Künstler dann machen lässt. Siehe Lupe Fiasco, ein Drama in 3 Alben. Und außerdem nervt mich Kendricks nölige Stimme, und sein destruktiver Flow lässt mich nicht mitfühlen. Aber doch, und doch, und immer wieder saugt er sich fest, bis ich seine Tracks auf Repeat verschlinge und das Ghetto in mir durchbricht. Kendrick Lamar, man.

February 22nd, 2012 Posted in (Pop)Kultur, Musik | Comments Off

Burial x Massive Attack

Was ist eigentlich mit diesem überkrassen Teil von Burial los? Was ist das für ein unfehlbares, perfekt komponiertes Stück der Vollendung, das mir hier zuteil wird? Welche übersinnlichen Kräfte haben auf Paradise Circus und in den Gehirnströmen von Burial wirken müssen, um mich in eine unwirkliche, außerkörperliche Trance zu befördern? Wenn Sinnlichkeit auditiv greifbar wäre, könnte man sie in diesem Song finden. Sie, mich und alle anderen Menschen, die die höhere Kunst der dunklen, vernebelten Stimmungsmusik wertschätzen können. Das geht übrigens mittlerweile auch Hand in Hand mit dem vollständigen Verzicht auf die gefährliche Nikotin-Teer-Mischung. Damals dachte ich noch, man müsse, um zur avant-garde zu gehören, mindestens rauchen können, besser noch drogenabhängig sein. Ich verzichte jetzt mal auf beides und befinde mich mit den anderen Trend-Spießern auf Höhe der grünen Rebellion.

Aber erstmal die Gänsehautattacke nach diesem Song überleben.

October 21st, 2011 Posted in Musik | 1 Comment »

Zapping

Sehnscheidenentzündung. Nicht viel tippen oder tun. Nur zappen (mit der guten Hand).

November 3rd, 2010 Posted in Uncategorized | Comments Off

BKK / Evil Boy

Ich lese ja selbst keine Reiseberichte, ich gucke mir nur die Fotos an. In Bangkok scheint gutes WiFi allerdings rares Gut zu sein weshalb jetzt Meckmeck angesagt ist. In der Zwischenzeit gibt’s ein kleines Roundup an Dingen, die mir wichtig sind:

Zuerst das wichtigste: Diplo + Die Antwoord = S rastet aus. Ich war wirklich noch nie ein grosser Fan von irgendwas, also Musikloyalitaet oder so war bisher nicht angesagt. Aber Diplo. Alter. Ich hab sein Bild in meiner Geldboerse und ich werde mir MJRLZR rueckwaerts in die Kimme tattowieren lassen, einfach, weil er es verdient, versteht ihr, das ist Liebe.

Denn auch schon zum naechsten Kuenstler – erinnert ihr euch an DT64, die schmucke Torte, die bei FindingBerlin die guten Bilder macht und die Videos dreht? Jetzt, wo ich gegangen bin, laesst er sich auch gerne auf Affaeren ausserhalb der gluecklichen Hauptstadtbeziehungen ein. Schnappt ihn euch, bevor es jemand anderes tut. Checkt das Portfolio von DT64 hier und sein neuestes Video hier:

findingberlin.com // a sunday kind of love from DT64 on Vimeo.

Hach, ist das herrlich, und ja, ich vermisse Berlin. Aber fuer Sticky Rice mit Mango zum Fruehstueck, Mittag und Abendessen kann ich auch gerne noch eine Weile auf Metropolis verzichten.

Apropos Videos, hier ist ein weiterer Mann auf meiner Liste von kreativen, halbautistischen Traummaennern, der gerne die Kamera in die Hand nimmt. Und obwohl es hier und da ein bisschen ruckelt, ist das ein vollends wunderschoenes Video. Und jetzt vermisse ich Berlin doch, nicht wegen der Stadt, sondern wegen .. ihr wisst schon. Alles.

kachelofenroadtrip from theradiantchild on Vimeo.

Aber wirklich, eigentlich steht dieser Post nur wegen dem Diplo/Antwoord Track, sorry boys.

October 7th, 2010 Posted in Berlin | 2 Comments »

Why? What? Where

Und wenn wir schon dabei sind können wir ja auch die anderen Kategorien mal etwas besser darstellen… mhm, You, Me, Fuck Fuck sag ich dazu nur. Kristina Rose, Hauptdarstellerin, ist übrigens nach Sasha Grey mein absoluter Favorite. Not Safe For Work, Leute. Und das dürfte ja dann wohl auch für meinen Zuckertörtchenausbruch entschuldigen.

August 24th, 2010 Posted in Musik | 3 Comments »

Any Given Saturday

Man möchte meinen, dass man sich ja irgendwann mal von Berlin auch langweilt und raus möchte und so weiter, aber je nächer mein Abflugdatum rückt, desto eher frage ich mich, wieso ich diese Stadt eigentlich je verlassen wollte. Mittlerweile rede ich mir ein, dass ich unbedingt gehen muss, damit ich es bei meiner Rückkehr auf jeden Fall noch doppelt genießen werde.

Mit genießen meine ich unter anderem Spasti Aktionen von irgendwelchen Expats die die Berliner Öffis huldigen möchten und einen Contest für die Miss U-Bahn 2010 machen, wo so ziemlich alles (inklusive Wetter) schief läuft und man mit einem Gefühl von “WTF IS THIS SHIT” zurück bleibt. Großartig im Mittelpunkt waren vor allem die Fotografen, die wahrscheinlich von jedem noch so kleinem Presseblättchen der Stadt ausgesandt wurden um dieses Happening für immer und ewig festzuhalten. Was auch gut so ist, denn (ein Teufelskreis!), wenn man da war, hat man ja sowieso nix gesehen, also muss man sich am Ende Videos und Bilder angucken. So machen diese Pappnasen also ihre Kohle ((und ich war wirklich froh, nur meine kleine Kamera mitgenommen zu haben, so konnte ich mich nämlich voller Inbrunst über diesen Medienmissbrauch lustig machen ohne direkt dazu zu gehören. Heuchlerisch, aber gutanfühlend)).

Und dann gibt’s auch so Boote auf der Spree, von denen man den absolut wunderschönsten Ausblick hat, und sich von absolut unschlagbarer Achtziger Jahre Mukke berieseln lassen kann. Ein Tag, an dem man sich einfach partout nicht ernst nehmen kann oder will, hat das prädikat “perfekt” verdient. Kommt nicht oft vor. Umso besser.

August 16th, 2010 Posted in Berlin, Gangster | Comments Off

Graggifitti

Graggifitti, ein gerade von mir erfundener und hoffendlich bald in den täglichen Sprachgebrauch übergehender Begriff, by Insa & Inkie – glorreiche Meisterstücke, ich möchte das bitte in meinem Zimmer mit einem Beamer projeziert, und schön wäre es, wenn ich auch malen könnte.

Dann wären wahrscheinlich alle meine Probleme gelöst.

(via)

August 11th, 2010 Posted in Uncategorized | 1 Comment »