News For Original Girls

Veröffentlicht January 26, 2012

Ab sofort findet ihr mich auf dem neuen adidas Projekt “News For Original Girls” als Berliner Außenstelle. Ich weise explizit darauf hin, dass vor allem viele meiner Kolleginnen großartige Persönlichkeiten verkörpern und ein drüber lesen wert sind. Danke für diese Gelegenheit, die immerhin schon alte Freundschaften hat wieder aufleben lassen (“Ey! Kennste mich noch? Wir haben mal zusammen studiert! Ich hab dein Bild auf dem Blog von Palina gefunden! Schön dich wieder zu sehen!”).

Unser Netzwerk an Autorinnen, die aufmerksam und kreativ durchʼs Leben gehen, ermöglicht uns, täglich frische News, herausragende Artikel und einzigartige Reportagen zu servieren. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen von Events, Festivals und Shootings, sorgen für authentische Looks und sprechen mit jungen Künstlern, die etwas zu sagen haben. Dazu zeigen wir die schicksten Pieces aus der aktuellen adidas Originals Women Kollektion, kombinieren Tagesoutfits und setzen sie in stilvollen Fashion-Shoots in einen neuen Kontext. Wir haben keine Angst vor Ironie und das im Auge, was andere übersehen.

Die Macher der Plattform haben sich auf jeden Fall hohe Ansprüche auf die Stirn geschrieben – ich hoffe, durch meine Teilnahme genau dazu beitragen zu können. Ich freue mich über euer Feedback dazu. Dieser Versuch meinerseits hat mich auch lange ins Grübeln darüber gebracht, inwiefern man seinen Namen auf einem gebrandeten Vertikal zur Verfügung stellen sollte, aber die Gedanken darüber möchte ich an einer anderen Stelle noch mal betonen. Hebt euch also was das betrifft euer Feedback erst mal auf. Erst Mal muss ich nämlich noch mal in diesem Leben dazu kommen, für anstehende Klausuren zu lernen…

 
 

amuse

Veröffentlicht January 13, 2012

Pünktlich zur Fashion Week in Berlin veröffentlicht mein Homeboy Nico seinen Kurzfilm für ASVOFF namens “amuse”, der aus einer Zusammenarbeit mit Philipp Humm heraus entstanden ist.

Wer weiß bei so einem kreativen Prozess zumindest teilweise dabei war und im Austausch zugehört hat, weiß auch, wie viel Aufwand, Arbeit, Energie und Kraft in so wenige Sekunden gesteckt werden müssen. Dafür und für das schöne Ergebnis gibt’s einen ganzen Käsekuchen von mir (für mich, mein ich).

 
 

Aeroplane November Mix / Berlin

Veröffentlicht November 26, 2011

Es regnet wieder. Das ist gut, denn der Feinstaub machte sich in der Stadt schon breit. Und es ist gut, denn Regen ist nicht Schnee. An diesem Samstagmittag scheint die Zeit stehen zu bleiben während ich mein Gesicht in die seltenen Sonnenstrahlen strecke. Gut so, denn es gibt viel zu tun. Mit dem neuen Aeroplane Mix dürfte das aber immerhin sehr smooth gehen.

 
 

Flashdance

Veröffentlicht November 25, 2011

Wir sollten wieder etwas mehr für unsere Zwecke tanzen. Das machen Protestierende auf Demonstrationen immer sehr gerne. Bisher habe ich noch keine dabei gesehen, die so glücklich aussah. Ob es MDMA oder pure Tanzliebe war – I don’t care. Ich möchte auch sowas.

Aufgenommen auf der Banken In Die Schranken Demo am 12. 11. 2011.

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Herbstwetterblues

Veröffentlicht November 19, 2011

Ich hatte ja letztes Jahr vergessen, wie schön der Herbst sein kann. Wahrscheinlich, weil es keinen Herbst gab und man von 30 auf Minus 10 Grad gedrückt wurde, innerhalb von Sekunden. Das war ja auch der Grund dafür, wieso ich den härtesten Winter Europas übersprang, um im schlechtesten Sommer Australiens zu vegetieren. Das war auch eher wie Herbst, aber in doof. Dieses Jahr war ein schöner Herbst. Mit wunderschönen Blättern in allen Facetten des Sepia-Farbspektrums, mit grandiosem Sonnenlicht-Spiel, das an Filmmomente aus New York erinnerte, mit einem leichten kitzeln auf der schon vom kühlen Wind angetrockneten Haut, mit den Laubbergen vor der Haustür, in die man so gerne reingesprungen wäre (wenn man nicht Hunde beim Reinkacken beobachtet hätte).

Der Herbst hat mich vor allem daran erinnert, dass ich winterfeste Schuhe brauche. Der Herbst war auch gleichzeitig mein Semesterbeginn, und das wiederrum war ausschlaggebend für den Kauf eines neuen Rucksacks (cheers to Curly Sue for making it happen). Meine neue Timbs sind großartig, mein neuer Eastpak kassiert fette Props bei coolen Leuten, der Herbst ist vorbei und ich hör jetzt auf, mein Geld für Sachen auszugeben, die wie Herbst aussehen. Immerhin ist es ja jetzt kalt.

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SUPERIEST

Veröffentlicht October 25, 2011

Auch, wenn ich den Namen immer noch ein bisschen sperrig finde — ein ganz großes Ding bahnt sich in der DSLR-Welt an, nämlich die Kombination der unglaublichen Kräfte von Clemens-Ignant und Marcus-DT64 zu einem einzigen Think Tank der Bewegungsbilder: SUPERIEST.

Ich freue mich sehr für die zwei und hoffe dass die Nachwelt sich ab sofort auf grandiose Videos, von Mood über Dokumentationen, freuen kann. Es ist auch nicht mehr lange hin, dann lege ich ihnen sowieso ein paar Doku-Konzepte vor. Ich mache jetzt nämlich in Boulevard, Gossip und Unterschichtenfernsehen, da steckt noch Geld drin, im Bildungsdefizit unseres Landes.

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Moustachemania

Veröffentlicht October 6, 2011

Zugegeben, ich mache mich ja auch gerne über die Über-Stylos unserer gentrifizierten Straßenblöcke lustig. Die mit den missverstandenen Schnurrbärten und vor allem diejenigen, die (leider) zu fett sind für den hinterhergezerrten Trend des Tages (Skinnyjeans, enge Hemden, die um die Wampe spannen, ihr kennt den Faux-Pas). Dann steht man, selbst als gekennzeichneter Trendmensch und ohne jeglichen Zweifel daran, dass man sich wenigstens äußerlich mindestens Mühe gegeben hat, gerne mit dem Neonpfeil auf dem Bürgersteig und zeigt ihn gnadenlos auf alles und jeden, der besser eine Rechtfertigung für sein Auftreten hat. Oder besonders gut aussieht.

Das ist ja mit gewissen, auch abstrakteren Sachen so, wie etwa Vegetarier (oder Veganer) sein oder besonders ökologische Themen auf die Agenda schreiben. Oder eben auch die neuentdeckte urbane Leidenschaft für Rennräder. An jeder Stelle dieser Stadt machen ja derzeit die spezialisierten Vintage-Bike Läden dicken Umsatz. Ich selbst fahre ein Single Speed Bike welches wunderschön aussieht, schnell ist, elegant zu fahren ist und einfach Spaß macht. Leider gibt es unter den neuen Fanatikern auch ein paar Idioten (das erinnert mich stark an eine gewisse Skateboardphase mit 15), die nicht verstanden haben, dass man Fixed Gear Bikes nicht unbedingt ohne Bremse fahren muss, wenn das mit dem Skidden nicht hinkriegt. Und so steht man wieder bedingungslos da und lacht den Pfosten an der roten Ampel aus, der beinahe eine Massenkarambolage hinlegt. Hauptsache gut aussehen.

Bei der ganzen Trendkritik und dem Schafverhalten, was wir (als Teil dieser Bewegungen, selbstverständlich) gerne aufzeigen möchten und höhnisch verspotten (weil wir meinen es ja viel ernster / wir haben es zuerst gemacht / wir sehen wenigstens gut darin aus / wir können wenigstens richtig Fahrrad fahren), muss ich mich auf eine bequeme Metaebene bewegen um das bunte Treiben richtig beurteilen zu können. Es gibt Trends und Hypes, die sind nicht besonders langlebig, haben keinen ursprünglichen Zweck und können durchaus vernachlässigt werden. Aber bei vielen anderen Dingen sehe ich ein großes Potenzial, wie etwa beim Fahrradfahren. Der Umwelt möchte es doch eigentlich egal sein, warum die Menschen lieber wieder in die Pedalen treten. Sie interessiert sich nicht dafür, wie viel Geld in Laufräder oder schöne Rahmen gesteckt wurde: hauptsächlich möchte Mutter Natur doch nur, dass wir uns weniger den Autos bedienen, fitter werden und uns in der Stadt auf möglichst großartige Weise bewegen. Wenn es nun so ist, dass ein Trend uns zum Sport und zur Nachhaltigkeit bewegt (auch wenn wir möglicherweise dabei manchmal etwas dumm sind), dann ist das im Großen und Ganzen doch eine gute Sache.

Ich finde es traurig, dass man mit “Erwachsen sein” auch “ernst sein” gleichsetzen muss. Ich finde es schön, wenn wir das Leben als eine Spielwiese betrachten, die Spaß machen soll und für die wir uns immer wieder neue (oder eben alte, recycelte) Dinge ausdenken. Sprich: bunte, schöne Fahrräder, in die wir viel Liebe und Leidenschaft investieren. Oder interessante, neumodische, Restaurants, die sich für bewussten Genuss einsetzen. Die überreizte Grenze zwischen Trend und Prätentiösität ist in vielen Bereichen doch eigentlich ganz nebensächlich. Wo liegt der Unterschied zwischen “es mit Überzeugung machen” und “es aus Spaß machen / es machen, weil die Freunde es machen / cool sein”, wenn es als Mittel zum Zweck, ganz grob gesagt, okay ist?

Ich freue mich auch über jeden Menschen, der einen PoetrySlam oder eine Lesung besucht, auch wenn ich es selber nicht so sehr mag. Dieser bittere Nachgeschmack von elitären Philosophiestudenten oder Literaturkünstlern, die seltsame Awkwardness bei intimen, stillen Momenten, wenn jeder für sich selbst nachdenkt und der Raum mit der Stimme eines Erzählers gefüllt wird – vielleicht bin ich persönlich nicht stark genug für so viel zwischenmenschlichen, ehrlichen Trubel (an dieser Stelle sei erwähnt, dass ich selbst nächsten Montag vorlese und ich euch auf sehr, sehr viel (also mehr als sonst) Awkwardness einstellen könnt). Aber junge Leute, die unter sozialen Zusammenkünften heutzutage (dank “Trendbewegung”, was auch immer das an dieser Stelle eigentlich bedeuten soll) mehr verstehen als nur absaufen und druff sein (jedenfalls manchmal), hey, das finde ich okay. Auch, wenn’s nur da ist, um cool zu sein. Wer weiß, was man dabei noch aufschnappt.

Natürlich: kritisches Denken ist immer verlangt. Man will ja auch nicht Opfer des Gegenteils sein und mit Trends gegebenenfalls Schaden zufügen. Nichtsdestotrotz möchte ich weniger auslachen, lieber mitlachen, einfach auch mal sagen “sei ein Hipster, wenn du und ich beide davon profitieren”, und denk nicht so viel darüber nach, ob du jetzt doof bist, weil du machst was alle machen. Vielleicht ist das ja genau das, was die Welt manchmal braucht. Mehr Fahrräder, mehr Vegetarier, mehr Lesungen.

 
 

RAP CITY BERLIN

Veröffentlicht September 21, 2011

Das ist so interessant geil. Irgendwo is immer halligalli! Und hier gibt’s jetzt nich nur Türken!

 
 

Joy

Veröffentlicht September 20, 2011

Ich mag das aktuelle Wetter: Sonnenschein und eine unfreundliche, aber kuschelige Kühle. Wenn ich die Reichenberger Straße runtergucke, dann ist alles in so einem goldenen Licht gehüllt. Es ist nicht kalt, aber es ist auch nicht warm, und ich erkenne das Ende der Straße nicht, weil die Sonne so blendend durch die Bäume scheint.

Alles hat was verschlafenes, wie am Neujahresmorgen fühlt sich das dann an. Als ob man sich jetzt die Augen reiben müsste, jeden Morgen, weil man viel schwieriger aus dem warmen Bett kommt. Mein Bus fährt die Oranienstraße lang, wo vor 10 Uhr morgens eigentlich nur die Early Bird Touristen zu sehen sind. Das fühlt sich dann so an, wie selbst auf einer kleinen Reise sein, mit dieser “früh aufstehen!” Stimmung, wenn alles noch so ruhig ist und man den Tau von den Holzbänken ablecken könnte und die Straßen von Kaffee und Kehren murmeln.

Ich mag das sehr, mich dann nochmal gedanklich umzudrehen, einzukuscheln und am Ende vom Sommer zu riechen.. jetzt kommt der Herbst. Alle Karten werden neu gemischt. Der Sommer ist vorbei. Der Ausnahmezustand ist vorbei. Jetzt gucken wir, ob sich das alles auch für das richtige Leben bewahren kann, ohne Wärme, ohne Sonnenschein, ohne das Gefühl von kurzer Hose und Strand, die uns etwas schönreden, was vielleicht nie schön war. Der Herbst scheut sich nicht vor der Wahrheit.

Joy · Kategorien: Inspiration · Comments Off
 
 

Finding Berlin Tours

Veröffentlicht August 16, 2011

Ich bin unendlich stolz auf das, was wir geleistet haben. Mit “wir” meine ich hauptsächlich mich. Aber auch uns, Nico, Marcus, Maria, alle anderen, die an FindingBerlin bisher mitgewirkt haben – und natürlich Martin. Der hat eine Idee, ein virtuelles Konzept, welches unberührbar ist, in eine Plastik gepresst. Vielmehr: in wunderschöne Fahrräder. Und die kann man sich nun ausleihen.

So seelenlos wie ich es hier gerade beschreibe ist es natürlich nicht. Es ist ein herrliches Ein-Mann-Business, dass aus Freundschaft, Leidenschaft und urbaner Begeisterung entstanden ist. Martin ist ein großartiger Touristenführer und ein mindestens genauso talentierter Fahrradbauer, lebt in Berlin und ist zufälligerweise einer meiner besten Freunde. Solltet ihr in Berlin sein: nutzt die Gelegenheit, die Stadt in einer alternativen, individuellen und amüsanten Tour zu erkundigen, fernab von riesigen Gruppen, Pub-Crawls und dem 08/15 Sightseeing der Unwissenden. FindingBerlin-Tours soll es möglich machen. Viel Spaß, über euer Feedback freue ich mich!

 
 
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