Proust-Fragebogen für Blogger

Ich bin die Nummer 49 beim Proust-Fragebogen für Blogger auf der ZeitOnline Webseite. Richtig witzig: die Fragen könnten aus dem Jahr 1995 sein, als man noch nicht genau wusste, wie sehr das Internet und die “Bloggerkarriere” eigentlich die Gehirnzellen beschädigen können. Damals, als noch nicht klar war, dass Blogger keine Hexen sondern normale Menschen sind. Ich verdrehte leicht die Augen, beschloss aber dann doch, mitzumachen und endlich über meine tiefsten Wünsche zu schreiben. Falls ihr mich vorher nicht für einen witzlosen Idioten gehalten habt, werdet ihr es mit diesem Interview hoffentlich checken und mich endlich in Ruhe lassen.

Über welches Talent würden Sie gern verfügen? Ich würde echt gerne Krumpen können. Die meisten halten das für einen totenTrend. Ich finde aber, dass Krumpen – eine Mischung aus Bodypaint und Unterleibsschmerzen, die man auch tanzen kann – eine reine Form der emotionalen Alltagsbewältigung sein kann. Leider habe ich weder das Talent zum Malen, noch zu einheitlichen Körperbewegungen, es reicht also nur zum Bloggen.

January 7th, 2013 Posted in (Pop)Kultur, Crystal Meth | Comments Off

Amy&Sara

Dieses Jahr bekommt mein Lebenslauf einen neuen Punkt, nämlich “Projekte/Magazine/Blogs/Zeitungen/Zeitschriften für die ich schon geschrieben habe”; dieses Jahr wird dieser Liste widerrum Amy&Pink hinzugefügt. Ja, ich weiß. Hätte ich auch nicht gedacht. Aber es macht Sinn, schließlich haben Marcel und ich das Internet ganz am Anfang alleine bewohnt was die deutsche Sprache anging. Er borgt sich mein Talent aus, und ich gucke mal wieder durch den Gullideckel nach oben um zu sehen wie es wäre, berühmt zu sein.

(Danke für eure Unterstützung. DragstripGirl rückt seinem 2. Geburtstag entgegen, mit SeptemberRave sind das schon 5 Jahre. Mir bedeuten eure Kommentare und E-Mails (immer noch) mehr als ihr euch je vorstellen könntet. Ich bin keine Schriftstellerin, ich teile mich auch nicht mehr als andere gerne der Welt mit; ich schreibe. So wie andere Leute Sport machen. Meine unreifen Gedanken im Internet zu veröffentlichen und mich dabei selber bloßzustellen ist nicht immer einfach oder vernünftig. Jedes Mal, wenn ich überlege, das Schreiben auf Papier und Stift zu beschränken, kommen von euch die großartigsten Worte und Antworten und Rückmeldungen. Und jedes Mal ist es mir den ganzen Stress wieder wert zu wissen, dass es Menschen gibt, die meine unausformulierten, verqueerten Gedanken tatsächlich nachvollziehen können. Ihr seid doch alle auf Crack! Danke.)

February 13th, 2011 Posted in Ohne Worte | 1 Comment »