Life Change

Jedes Mal, wenn ich Fight Club lese, komme ich zu dem Schluss dass das Buch eindeutig nicht dem Film gerecht wird. Ich weiß, es ist eigentlich anders herum, aber was Finchipinchi aus Brad Pitt und Eddie Norton rausgeholt hat ist einzigartig und kann nicht in Worte gefasst werden. Auch nicht in die Worte der Person, die sich das ganze Konzept der Fight Club Dimension ausgedacht hat. Ich weiß nicht, ob man das in die Kategorie “Ironie” fassen kann, wenn Interpretationen oder Visionen besser sind als die eigentliche Idee, aber interessant bleibt es trotzdem. Ich glaube, Chuck P. hat das selber irgendwann gesagt, dass erst der Film das Buch zu dem gemacht hat, was es ist.

Nur eine einzige Stelle wurde ausgelassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es im Rahmen audiovisueller Welten den Rahmen gesprengt hätte, aber es ist die wichtigste Szene der Geschichte, und im Film wird sie ausgelassen. Das macht mich jedes Mal wieder traurig.

I’ve met God across his long walnut desk with his diplomas hanging on the wall behind him, and God asks me, “Why?” Why did I cause so much pain? Didn’t I realize that each of us is a sacred, unique snowflake of special unique specialness? Can’t I see how we’re all manifestations of love? I look at God behind his desk, taking notes on a pad, but God’s got this all wrong. We are not special. We are not crap or trash, either. We just are. We just are, and what happens just happens. And God says, “No, that’s not right.” Yeah. Well. Whatever. You can’t teach God anything.

December 12th, 2010 Posted in (Pop)Kultur, Musik | Comments Off