"Girl gone wide."


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Damn, wieso können meine Freunde nicht coole Leute sein, die nachts fette Bikes reiten, bombige Musik hören und geile Videos drehen?
… just kidding boys, I love you.

[via overkillblog & dt64]

by yeahs in (Pop)Kultur


Der knapp zweieinhalb minütige Kurzfilm „PIXELS“ von Patrick Jean, unterlegt mit „L.A. Trumpets“ von Naive New Beaters, ist eine echt ansehnliche Hommage an unsere Videokonsolen-Superhelden aus Kindheitstagen der späten 80er und der 90er Jahre.

Eine 8-Bit-Invasion von Kreaturen wütet in New York City, wo das Video gedreht wurde. Wie eine Infektion fällt die 8-Bit-Pixel-Armada in Manhattan ein und verpixelt alles, das sich nicht retten kann. Well done:

(Danke an Maik für den Tipp)

by B in Ohne Worte


Kann sein, dass es an der derzeitigen Jahreszeit liegt, aber zunehmend suche ich nach geschmeidigen Sachen, wobei mir Mayer Hawthorne den Einstieg in den Herbst schon erheblich erleichtert hat. Durch einen Freund wurde ich heute auf Jonathan Jeremiah aufmerksam (siehe auch die wirklich nette Website). Und da kann ich nur von Dankbarkeit sprechen.

jonathanjeremiah (1)

Dieses Jahr war irgendwie ein gutes Jahr für smoothe Besänftigungsmusik – Broken Beats. Und Jonathan Jeremiah, dessen ersten beiden EPs bei Island Records erschienen (ehemaliges Independent-Label aus Jamaika, das unter anderem auch Bob Marley hochzog), trifft diesen ganz besonderen Nerv. Vor allem der großartige Song „Happiness“, der vor kurzem als EP erschienen ist, klingt wie eine bittersüße Hommage, wie ein Liebesbrief an die geschmeidige Seite des 70er-Jahre-Radio-Pops. Empfehlenswert sind in dem Zusammenhang auch die Remixes des Tracks (Quite Village Remix & Morgan Geist’s Port Authority Remix). Großer Stoff.

Auf die erste LP, das Debut, warte ich jedenfalls gespannt. Klingt auf jeden Fall nach wirklich geilem Scheiß. Und auch wenn der Dude aussieht wie Jesus, tut es! Hört es euch an!

Ein bisschen beneide ich ja schon die Leute, die das Glück hatten ihn dieses Jahr auf dem Haldern Pop zu sehen. Bängeräng.

by B in Musik


W00t, gerade habe ich bei Nerdcore folgende Nachricht gelesen, und mein Wochenende dürfte damit endgültig besiegelt sein: Es gibt zwei Zombie Flashmobs am Samstag in Berlin. Count me in!

Zombie Flashmob Berlin

Lets be a Zombie!!!

Wann? Samstag, 29.8.09, 16 Uhr
Wo? Potsdamer Platz und Reichstag

Auf der Seite des Veranstalters, BerlinCityMobber, gibt es noch mehr Informationen zum Ablauf:

Also wir treffen uns zunächst alle gemeinsam etwa 15.30 Uhr am S-Bahnhof Potsdamer Platz. Dort können nochmal alle Unklarheiten beseitigt werden und wir können uns als Zombies zurechtmachen (Blutkapseln werden von Maskworld.com gestellt, sowie n paar Wunden etc, alles andere bitte selber mitbringen z.B. altes Shirt, Haarspray etc). Dann verteilen wir uns am Potsdamer Platz.

„Das schreiende Mädchen“ positioniert sich zentral auf dem Platz. Es folgt ein Pfiff, alle Leute sterben.
Die Musik geht an und alle erwachen als Zombies wieder. Taumelt zum Zentrum des Platzes immer in Richtung des Mädchens. Dieses wird anfangen zu kreischen sobald der erste Zombie sie berührt, wird panisch und läuft weg.

Zum Ende der Schauermusik bewegen sich nur die Choreozombies auf einen Punkt zu (vorher markiert) und bilden ihre Formation. „Thriller“ von Michael Jackson setzt ein und sie ziehen ihre Choreo durch, während DIE NORMALEN ZOMBIES WEITER DAS MÄDCHEN VERFOLGEN.
Mit Ende des Thrillerliedes sinken alle Zombies (sowohl Choreozombies als auch normale Zombies) zu Boden und das Mädchen rennt (unter Erklingen einer diabolischen Lache) schreiend davon. Ist das Mädchen weg stehen alle ganz normal auf und gehen weg.

Ist die Aktion vorbei, laufen wir zum Reichstag (10min) und verteilen uns dort vor dem Reichstagsgebäude. Das Mädchen setzt sich auf die Stufen des Reichstags.  Es erfolgt wieder ein Pfiff und alle sterben. Die Musik geht an, alle erwachen als Zombies wieder…(siehe Ablauf vorher)

Das hört sich nach Abwechslung und Spaß an, würde ich sagen. Wer also am Samstag Bock auf gute Laune hat- einfach mal antreten!

by yeahs in Berlin


Ich bin ja auch ohne großes Trarara ein Riesenfan von Typen, die ihren Vorfahren Respekt zollen und durch die Gegend klettern. Das ganze wird noch um einiges sympathischer, wenn die Jungs gut aussehen und muskulös sind ((ich finde, wir sollten eine Frau genauso portraitieren, wie sie ist: oberflächlich und nutzlos)).

Anyway, vor einiger Zeit (ungefähr 2-3 Monate ist es her), sind Traceurs im Hinterhof unseres Quatiers am Gendarmenmarkt rumgeturnt und haben funky Sachen gemacht. Wir saßen ziemlich gebannt im Büro rum und haben aus dem Fenster geglotzt wie die Vollpfosten. Es wurden grausame Wetten auf das Leben der mutigen Männer abgeschlossen. …

Twitter Käuferportal Parcour

Ich erwähne das jetzt nur, weil ein Video von besagten Freerunnern aufgetaucht ist, das genau diese Szenen zeigt. Man kann sich das Video aber auch gerne ganz ansehen, es lohnt sich (auch wenn die ihren ausländischen Kollegen absolut nichts vormachen können und die Musik ein bisschen nach Ostblock-DJ namens Sergej-Trance klingt).

by yeahs in (Pop)Kultur Berlin

Ich bin ja schon immer ein Fan von coolen Freestyles und innovativen Beats gewesen. Dieses Video auf YouTube kassiert aber definitiv den Hit des Monats. Erstens sind die Lyrics sehr nice, zweitens macht der Typ das ganz alleine, und drittens könnte der Beat von ‘nem Top-Producer kommen.

Bin ich eigentlich die einzige, die rappende Männer zu 100% und ohne Ausnahme attraktiv findet? Wobei man hier stark differenzieren muss zwischen Rap und FAIL! à la 50 Cent. Die Atmosphäre, die manche Typen On Stage erschaffen, ist einfach einzigartig. Es ist einfach nur traurig, dass Rap als Trendmittel ausgeschlachtet wird und solche Acts fast gar nicht beachtet werden, Leute, die echt was zu sagen haben, es verdammt gut sagen könnten, wenn sie die Chance bekämen.

Das erinnert mich auch ein bisschen an meinen Kurztrip nach Amsterdam: Weil man da überall breit rumliegen kann, ist Amsterdam im Sommer stark von Amerikanern und Engländern besucht. In unserem Hotel gab es eine Gruppe von Rappern und ihren Freunden, die sich gerade in Europa zu etablieren versuchten (wobei fraglich ist, wie etabliert die schon in den USA sind). Wir haben uns ziemlich gut mit ihnen verstanden und sind ab und zu gemeinsam um die Häuser gezogen. Abgesehen davon, dass Amerikaner es verstehen, jedes Klischee zu bedienen (laut, naiv, ein bisschen ungebildet und selbst als liberale Menschen immer noch sehr konservativ), war es “hella nice” mit den Jungs.

Die haben ihren Trip dadurch finanziert, dass sie sich abends in die Touri-Ecken gestellt haben und rappten. Talentiertes Freestyling trotz Gangster-Attitüde ist einfach nicht zu vergleichen mit dem ganzen Rotz, der auf MTV und in den Billboard Charts hoch- und runtergespielt wird.

Enzyme Dynamite

Abgesehen davon, dass die gut rappen konnten- die Jungs waren dazu auch noch ziemlich cool drauf. Vom Party machen haben die was verstanden, und von Musik sowieso. Ganz besonders abgedreht war Enzyme Dynamite, der ständig irgendwelche seltsamen Hüte hervorzauberte und immer so bekifft war, dass er drei Stunden für einen Satz brauchte. Ich glaube, der hatte ein bisschen ADS. Der hat die ganze Zeit Shrimps gegessen und dabei über Amsterdam gerappt und ständig Leute gefragt, ob sie Gras kaufen wollten. In Amsterdam. Dann hat er uns zu einer Goa-Party geschleppt und auf der Fähre komplett psychopathische Videos gedreht, von denen ich befürchte, dass sie bald auf YouTube landen werden…

Eh. Ich finde, es sollte mehr Rapper geben auf dieser Welt, die rappen können. Hier ist ein Track von Enzyme Dynamite. Sein neues Album, StereoVision, ist auch gerade bei iTunes erschienen. Geht aber mehr in die Richtung Electro. Wer drauf steht, hört’s sich einfach an.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Ameisen gehören zwar nicht zu meinen Lieblingstieren, aber die Technologie der Makroaufnahmen ist faszinierend genug, um mir auch das mal aus der Nähe anzugucken. Und wenn ich “Nähe” sage, dann meine ich auch motherfucking Nähe.

ant-views from Jörg Brönnimann on Vimeo.

Sweet! Die musikalische Untermalung befriedigt mich auch rundum. Vimeo ist echt eine Goldgrube.

by yeahs in (Pop)Kultur

Den Charakter eines Menschen über Suchmaschinen festlegen können? Das nenne ich eine sehr effizente Form des Stalking. Bonus: vorbei mit den seltsamen Blind Dates! Oder etwa nicht?

charakter

Meine Ergebnisse pikieren mich jedenfalls ein wenig. Wo sind Sex, Drugs & Rock’n'Roll? Und was soll das von wegen Accident? Was ganz richtig ist: Online und Musik. Meistens gleichzeitig, erfolgreich und rund um die Uhr. Vielleicht sollte ich wirklich desöfteren Mal meinen richtigen Namen ((der übrigens aus dem Bild gephotoshopped wurde)) angeben bei den Dingen, die ich online mache. Oder eben auch nicht.

by yeahs in Ohne Worte