"Girl gone wide."


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Ich kann mir Diplo so gut vorstellen, wie er diese Tour-Pause nutzt um mit seinem Sohnemann in Los Angeles abzuhängen und sich nebenbei die Birne voll zu dröhnen. Der vielschichtige Produzent, glaube ich, hat aber langsam die Nase voll von immer den gleichen Beats und Ibiza-Trance-Dubstep-Tunes, die er in letzter Zeit vor den Massen droppen lässt. Ab und zu geht er tief in sich hinein und fragt sich ehrlich: was soll der ganze Mist eigentlich? Wieso kann ich nicht einfach mal hart chillen und so etwas wie den Glauben an die Musik zurückerobern? Shit, ich brauche noch einen Zug von der Bong. Und dann, in einem Moment der vollkommenen Freiheit, in dieser Spirale der Gedanken und Gefühle, setzt er sich an seine üblichen Tools um etwas ganz anderes zu machen. Der perfekte Hintergrundsound für jede schamanische Kiff-Session ward geboren.

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by yeahs in Musik


Jetzt wo Trap und Hip Hop und die ganze Rap-Revolution und damit auch die SoCa-Beats und UK-Kram und Garage und 2Step und Notting Hill Carnival und all diese interessanten und exotischen Dinge auch im Alltag angekommen sind, müssen wir auch Daggering noch mal zur Sprache bringen. In diesem kleinen Film sieht und hört man alles was essentiell für das Verständnis dieser Tanzrichtung ist.

Split Your Jeans, But Don’t Break Your Dick from Insight Clothing on Vimeo.

Ey yo fuck it. Hier gibt es zwei Sachen zu lernen: 1. Daggering ist verdammt verrückt, und das nicht nur für den “Uh, ich komme aus Deutschland und ich bin total bieder was Sexualität in der Öffentlichkeit angeht” Maßstäbe, sondern auch für so ziemlich alle anderen. Daggering, die ABC-Massenvernichtungswaffe unter den jugendlichen Freizeitaktivitäten die gegen die Erziehungsberechtigten gerichtet ist! Da war das Geklimper der Beatles von wegen Freiheit und Drogen nichts dagegen. No copy, alter. Wie viel Willenskraft muss ein friedlicher Mensch besitzen, um bei so viel Trockensex nicht gewalttätig zu werden?

Meine Leidenschaft für Reefer, karibische Beats, Daggering und Diplo waren bisher kein Geheimnis und ich werde mich auch zukünftig nicht davon distanzieren wenn Major Lazer weiterhin solche verräterischen Videos produzieren (siehe Get Free, siehe Express Yourself) und damit eine Horde weißer Jugendlicher auch in Bad Schwalbach dazu bringen sich dem Daggering anzunehmen. Ich hoffe so hart, dass dieser Tanzstil nach Jumpstyle der nächste Trend wird. Akward Junge reibt seinen Schritt an das flachbusige Mädchen mit Sommersprossen während im Hintergrund die Radiowerbung von Obi oder irgendeinem anderen Bauhaus läuft. Jabadaiai Yippie Yippie Yay. Ausnahmezustand auf deutschen Schulhöfen.

Ach ja, Lektion 2: so macht man gute Werbevideos.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Wo ist eigentlich auch der Unterschied zwischen “es möglich gemacht bekommen” und “absoluter sell-out sein”? Sponsored Partys, weil man seine Message in die Welt schreien möchte: Markenname auf der Flasche und Umsonst-Werbung für den “Enabler”. Das kenne ich noch aus meinem Abiturjahrgang, da haben wir das ganze Dorf abgeklappert um Leute zu finden, die gegen einseitige Anzeigen in unserem ABI-BUCH (!!!!) den Druck springen ließen. Ich setze die Anführungszeichen da nicht ran, weil ich das System selbst so erschreckend finde, sondern weil es lediglich ein bisschen stillos ist. Ich meine, ich hab auch nicht in einem armen Dorf in der Nähe von Bratislava gelebt, ich komme aus einer westdeutschen Kleinstadt wo jeder zum 18. Lebensjahr erstmal eine neu geleasten VW Golf vorgesetzt bekommt und pünktlich um 19 Uhr zum Abendessen nach Hause muss, zumindest in der Welt meiner Oberstufe. Da, wo ich als Quotenausländerin immerhin noch so viel Dekadenz besaß mich dafür einzusetzen, dass wir doch bitte andere Möglichkeiten für den Druck finden als irgendeinen Dulli-Bäcker aus der Einkaufspassage mit sozialem Druck zu nötigen.

Jedenfalls war die ganze Diskussion für mich sowieso gestorben als unser Abimotto gewählt wurde (AbituriENTEN). Heute lebt diese Diskussion in mir wieder auf, denn ich befinde mich in einem Strudel des Werbe-Sogs: man wird gefördert (durchaus auch mit finanziellen Mitteln… meist aber eher nicht), um ein T-Shirt des Förderes zu tragen, wenn man es mal so ausdrücken möchte. Im Sport eine sehr angesehene Sache, übrigens. Im persönlichen Bereich möchte ich da gar nicht näher drauf eingehen, denn bisher lief es auf “eine Hand wäscht die andere” hinaus und ich möchte behaupten, dass meine persönlichen “Profite” immer hoch genug lagen dass ich mich nicht ausgenutzt fühlte. Und falls sich hier einige höchst beleidigte Leser angesprochen fühlen sollten auf diesen ganzen Nissan-Kram und vielleicht etwaige andere Werbe-Leistungen, die zum Beispiel auf diesem Blog getätigt wurden: macht euch mal locker, esst mal ein leckeres Eis, habt Spaß am Leben, denn den habe ich auch. Gegen Kritik sei nichts einzuwenden, aber ich glaube hier nahm bis jetzt kein Fremdkörper die Überhand und ich lege größten Wert darauf, immer ein nettes Experimentierfeld zu haben. Dennoch: es gibt Angebote, die will man nicht ausschlagen, weil sie einem Traum gleichen. Traumjobs, zum Beispiel.

Als ich meine Weltreise 2010 startete, ging ich mit eigenem Geld los. Ich hatte hart und ehrgeizig gespart, bin ungefähr 8 Monate auf Tour gewesen und zufrieden wieder in Berlin angekommen, auch wenn ich letztendlich nicht die ganze Welt gesehen habe. Heute würde ich das nicht mehr machen. Das ist zu viel Geld für zu wenig Komfort. Ich erwarte keine fünf Sterne Design Hotels, nicht nach den Holzpritschen in Bangkok; aber wer die Welt sehen will, muss entweder Reisejournalist sein, sehr niedrige Standards und viel Zeit haben oder die Gelegenheit nutzen, wenn man seine Leidenschaft (das Schreiben oder Fotografieren) mit einem gewissen kommerziellen Erfolg bündeln kann. Die Buh-Rufe kommen selbstverständlich, auch wenn ich mir heutzutage darüber keine Sorgen mehr mache. Ich weine immer noch einer gewissen amerikanischen Laxheit hinterher, die hier trotz Internet-Globalisierungs-Kommunikations-Gedings niemals angekommen ist. Wer Inhalte scheisse findet, darf sie gerne scheisse finden. Wer Inhalte scheisse findet weil sie an Geld gekoppelt sind, der soll es bitte selber und anders besser machen, wenn er wie ich sechs Kinder mit dem Namen Ahmadullah Mohammed Al-Rahman al Rahim zu pflegen hat und das nächste schon im Anmarsch ist. Just kidding. Aber wenn ich damals die Weitsicht, die Zeit für die Arbeit und die Geduld gehabt hätte, dann hätte ich es sofort anders gemacht. Mir den kleinen Ausflug bezahlen lassen im Tausch gegen Extra-Absätze (wir reden hier jetzt auch nicht von gebrandetem Urlaub, sondern von Jobs).

Worauf ich hinaus will: wenn man Dinge sowieso gerne machen würde, es aber alleine – also ohne die Anzeige des lokalen Bäckers aus der Einkaufspassage – nicht schafft, muss man sich dann dafür ein bisschen schämen? Ist das tatsächlich ein Sell-Out, oder wäre es verkappter Idealismus und ein bisschen Torheit, wenn man es für einen Sell-Out halten würde? Wie bereits erwähnt: in dieser Welt mache ich niemanden mehr den Vorwurf, in kommerziellen Rahmen zu denken und zu handeln. Please Dear God, gerade im Internet werden so viele Möglichkeiten gegeben, da möchte ich niemandem im Wege stehen. Das heißt aber nicht, dass ich die Inhalte gut finden muss, denn darauf kommt es letztendlich an. Für mich verhält es sich so: lieber lasse ich mir einen bezahlten Post oder Artikel zu einer chinesischen Wandergruppe auf einer verlorenen Insel vorlesen, der GUT ist, als eine lieblose Ansammlung an Fakten und zusammengewürfelten Bildern, die von Werbebannern umrahmt werden. Es ist eine gewisse Balance, es ist aber auch persönliche Präferenz. Whatever.

Ich denke über all das nach, weil gerade das Video vom Diplo-produzierten FKI Video “I Think She Ready” veröffentlicht wurde und man in diesem interaktiven Spektakel kleine Shopping-Links finden kann. Die Verknüpfung zu meinen unsortierten Gedanken überlasse ich euch.

(Das auch nur so, falls sich jemand mal gewundert hat, worüber ich eigentlich den ganzen Tag beim Musik hören nachdenke)

by yeahs in Gangster Musik


Manchmal wünschte ich mir, mehr Leute würden ihre zeitweilige Armseligkeit an die große Glocke hängen. Nicht, weil ich vor Mitgefühl strotze, sondern weil ich ungerne alleine in meinem Elend suhlen möchte. Eine Party: für diejenigen, die an der Supermarktkasse stehen und weinen. Für die, die sinnlos auf fremde Leute einprügeln. Für alle Menschen die sich besaufen, bis sie nicht mehr stehen können und nachts in den kalten Armen von Ersatzmenschen liegen und versuchen ihre Gefühle abzuschalten. Und was sonst soll einen auch darauf vorbereiten?

Ich fühle mich wie Hermine Granger. Super-Streberin, relevant gebildet, kleine Klugscheisserin, rational unbestechlich. Und dann, in der Praxis, steht sie vor dem Besen und weiß nicht wie sie losfliegen soll. Nichts, kein Film, kein Song, keine Literatur hat je im Ansatz die Ausmaße dieser Katastrophe-Auf-Repeat erfasst. Zweifelsfrei ist es meine eigene, kleine Katastrophe, die null gesellschaftliche Relevanz mit sich bringt. Aber vielleicht gibt es irgendwo da draußen einen anderen, elendigen, armen Menschen, der sich selbst bemitleidet und das hier liest und sich denkt: ja, so fühle ich mich auch. Willkommen in meinem Club. Ich werde mir deine Story nicht anhören, weil ich zu beschäftigt bin damit, keinen Ausweg mehr für mein trauriges Leben zu sehen. Aber sei trotzdem gegrüßt.

Wisst ihr, warum wir alle Hanky Moody Fans sind? Obwohl er so ein ätzender, mieser, armseliger Typ ist? Wisst ihr das? Weil er liebt. Und weil er leidet (freilich leidet er wahrscheinlich nicht so wie ich – weinend an der Supermarktkasse, weinend an der Tankstelle, weinend im Bett, weinend am Esstisch, weinend beim Musik hören, weinen beim Tee kochen, weinend beim Arzt, weinend im Club – aber er leidet). Wir verzeihen einer fiktiven Figur diese ganzen unrealistischen Makel dafür, dass er ja eigentlich im Kern ein guter Junge ist. Aber in Wahrheit gibt es keine Sympathiepunkte für leidende (oder liebende) Menschen. Selbstmitleid, Negativität, Zynismus, das gehört doch alles nicht ins perfekte Bild der Selbstdisziplin und der erwachsenen Bewältigung. Im besten Falle betrinkt man sich drei Monate und setzt in der Zeit sein Herz aus den zerbrochenen Teilen wieder zusammen. Ein Jahr später verliebt man sich wieder und ist dann wahrscheinlich so voller Angst vor dem Ende der letzten gescheiterten Beziehung, dass man auch das frische, neue Etwas kaputt gehen lässt.

Aber: wen interessiert nächstes Jahr, wenn man sich heute schon brühend heißes Wasser über die Schenkel bis zum Arsch laufen lässt und zusätzlich zu einem gebrochenen Herzen, einer Nasennebenhöhlenentzündung, Minus auf dem Konto und abgemetzelten Verwandten in der Heimat jetzt auch noch riesige, sichtbare Narben von einem der sinnlosesten Unfälle aller Zeiten ertragen muss. Wenigstens habe ich jetzt einen Grund zum Weinen, den andere auch ohne Verachtung in der Stimme aktzeptieren können. Falls mich jemand also beim nächsten Mal nach meiner schlechten Laune fragt: ich hatte einen Unfall, hier, an meinen Beinen könnt ihr sehen, was passiert ist, und die Tränen in meinen Augen bescheinigen euch, dass es weh tut.

Die offiziell heißeste Frau der Welt ist mit einem Banger zurück: Bad Girls, das wieder in einem starken Video von Romain Gavras triumphiert, wird die Lautsprecher in gewohnter Brutalität zerbomben. Obwohl der lyrische Rückschritt irgendwie anekelt, bin ich erleichtert: die experimentelle Soundgeschiss-Phase ist vorbei, zurück zur Pop-Produktion, frei nach dem Motto: Sex Sells und Araber sind voll im Trend. CHAIN HITS MY CHEST WHEN I’M BANGING ON THE DASHBOARD – ein bisschen so, als wäre Lady Gaga in einem neuen/alten Körper erschienen. Soll mir recht sein, denn eigentlich hatte ich nicht mit einem postwürdigen Comeback gerechnet seit Diplo nicht mehr regelmäßig reinhält.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Es ist aber auch schwer, es besser als Diplo zu machen.

Übrigens, hey, wer hätte es gedacht, Australier haben in jeglicher Hinsicht einen ganz eigenen Musikgeschmack, und wie in jedem Land wird Diplo auch hier einfach vernachlässigt. Ich werde diese Mauer durchbrechen, ihr müsst mir nicht danken.

by yeahs in Musik Urlaub

Noch ein Killer, und wieder einmal von Wonderboy Diplo produziert (diesmal leider ohne visuelle Unterstützung): Paper Route Gangstaz, Stop N Go

Download bei OnSmash!

by yeahs in Musik

Wisst ihr, was mir manchmal fehlt? Ich sag es euch: der Rhythmus. Obwohl ich in elektronischen Gewässern aufgewachsen bin und mir bei minimalen Beats das Herz aufgeht, brauche ich manchmal einfach etwas, dass mich auf eine andere Art und Weise bewegt. Bass, keine Frage. Aber eben auch mehr als nur das Dingelingeling der synthetischen Harmonien. Manchmal, aber nur manchmal, und vor allem wenn das Wetter so bombastisch ist, brauche ich etwas, dass mich tatsächlich aufweckt.

Und geben wir das zu, was wir schon längst befürchtet hatten: die üblichen Retter unserer Tanzgeneration sind tot. Nehmen wir einmal M.I.A. – diese Frau hat es geschafft, Hip Hop, Elektro und X zu einem wunderbaren Tanzmonster zu machen, seltsam, vielleicht, aber durchzogen von BEAT, der nicht ausschließlich dem Bass dient. Und alles, was wir jetzt bekommen, ist die gezwungene Schredder-Musikentwicklung. Pft, Entwicklung, my ass.

Noch kurioser wird es aber wenn man merkt, dass das X, welches M.I.A. einst zu meiner Königin krönte, sich distanziert hat, um was eigenes zu machen. Diplo ist mein Meister, ihm sei ich hörig, denn er befreit mein Herz von der eisern unterkühlten Te-Te-Tekkno Faust.

Diplo, vielleicht der talentierteste, aber mindestens ein begnadeter Producer, der M.I.A. zu dem Status beförderte, der sie letztendlich durchdrehen ließ. Und dabei agiert er meist doch eher im Hintergrund, und lässt seine Puppen tanzen – Puppen wie Spank Rock, Amanda Blank, Maluca, Santigold und sogar motherfucking Justice. Sein letztes Meisterwerk war das Label auf dem hauseigenen Balkon namens Mad Decent – kommt einem spätestens seit dem letzten Rusko Eintrag auch irgendwie bekannt vor, nicht wahr?

The artist M.I.A. brought mainstream international popularity to Brazilian Funk with her single Bucky Done Gun released in 2005, and attention to a DJ called Diplo who worked as its producer. He had worked on M.I.A.’s 2004 mixtape Piracy Funds Terrorism in addition to the tracks Baile Funk One, Baile Funk Two, and Baile Funk Three[15]. He made a 2004 bootleg mix CD Favela On Blast[16] after finding Ivanna Bergese compiled remix-tapes of her performance act Yours Truly. – Wikipedia

Und wen findet man dort- nebst Diplo selbst natürlich sein Alter Ego in der Kollaboration mit Switch, einem weiteren Meister seiner Zunft – Major Lazer. MAJOR FUCKING LAZER, der uns M.I.A. meets Crack auf goldenen Tellern serviert. DJ Blaqstarr, der massig für M.I.A. funktioniert (allerdings weniger auf dem letzten Album, dass ja mehr so Richtung Chillwave tendieren möchte, aber nicht mal das hinbekommt). Mehr namedropping aus der Mad Decent Killer Artists Reihe? Wie wär’s mit Crookers, oder Boy 8-Bit? Yeah. Sogar Snoop Dogg und Kid Cudi konnte Diplo schon in die Tasche stecken.

Major Lazer – Pon De Floor

Aber es hört hier nicht auf, denn dieser Typ hat genau eines getan, für das ich mich für immer und ewig in Dankbarkeit wägen möchte: er hat mir den Favela Funk gezeigt.

Funk Carioca (English: Rio Funk ), favela funk and, elsewhere in the world, baile funk, is a type of dance music from Rio de Janeiro, derived from Miami bass.[1][2] In Rio de Janeiro it is most often simply known as funk, although it is very different musically from what funk means in most other places.[3] “Baile funk”, in Rio, refers not to the music, but to the actual parties in which the music is played.[4] – Wikipedia

Absoluter Fave-Track zur Zeit aus dem Rio Baile Funk: Favela Booty Beats Album (eh, das findet man relativ einfach):

Favela Funk ist Sommer. Und dazu gibt’s jetzt sogar einen Doku-Film – von Diplo höchstpersönlich produziert mit dem glorreichen Titel “Favela On Blast”. Ich. Raste. Aus. Und habe meine Liebe für Sonnenscheinmusik neu entzünden können. Und dann dieses geschmeidige Portugiesisch, dass ich niemals verstehen werde, was aber trotzdem seit Jahren schon soetwas wie meine Lieblingssprache ist. Wenn es denn sowas gibt. Ach, egal. Techno kann im Herbst wieder.

Wenn ihr auf gute Musik steht: zieht euch Favela on Blast an. Es ist der Wahnsinn.

by yeahs in Musik

Es gibt Tracks, die bohren sich so tief ins Gehirn, dass man Monate braucht um sie wieder zu vergessen. Jetzt denken alle wieder, ich wäre komplett bescheuert, weil hey, wer will schon einen guten Song vergessen, aber wir alle wollen das. Gibt es denn etwas schöneres, als einen Song nach Jahren wieder zu entdecken?

Genau, nichts. Mal sehen also, welchen dieser Songs ich am liebsten vergessen möchte.

Major Lazer – Good Enough ft. Lindi Ortega & Collie Buddz

Ich weiß zwar nicht, wie der Song auf meiner Festplatte gelandet ist, dafür habe ich aber herausgefunden, dass er auf der im April erscheinenden Major Lazer EP erscheinen wird (auf derselben EP wird auch Sound of Siren ft. Busy P & MIA sein, wobei ich den Track ja für eine mittelschwere Enttäuschung halte). Good Enough ist der Sound des Frühlings, Leute, und ich kann nur jedem empfehlen, einmal reinzulauschen und bei Gelegenheit dazu ein paar Mal an einer grünen Zigarette zu ziehen. Diplo ist ein Gott. Download.

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by yeahs in Musik