"Girl gone wide."


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Noch genau 97 Tage bis zum Abflug. Kitzeln im Bauch macht mich verrückt- naja, das, und die Weltmeisterschaft natürlich (jedes Spiel: heute verlieren wir. Heute fliegen wir raus. Dann packen wir es doch wieder. Aber gegen Argentinien schaffen wir es nicht).

Projekte, Projekte, Projekte. Und Geld. Und hier und da mal ein paar Fotos knipsen (was nicht ernst zu nehmen ist. Auch die Pose nicht. Die nur wegen das hier). Und Geld. Und Fußball und eine neue Folge Entourage und ein bisschen weinen, weil die Hormone durchdrehen, und weil ich zu viel Geld ausgegeben habe. Und Mama vermissen, und fett werden, und keine gute Musik mehr finden. Außer das hier:

Das hier bombt mich einfach weg. Macht Mad Decent aber sowieso immer. Here I’m coming.

by yeahs in Musik


Vor gefühlten drei Millionen Jahren wurde ich mal von aufmerksamen Lesern dazu aufgefordert, doch mal ein Dubstep-Mixtape zu machen. Da ich Dubstep hauptsächlich in fertigen Sets höre (die meistens aus Remixen bestehen), war es natürlich entsprechend schwer, einzelne Tracks herauszufiltern. Ich verkünde hiermit das mieseste Mixtape, dass dieses Blog jemals sehen wird und hoffe, ihr verzeiht es mir ((ich liebe übrigens alle Tracks in der Playlist, versteht mich nicht falsch, aber bei den meisten weiß ich nicht mal, ob man das wirklich Dubstep zuordnen kann. Außerdem, wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind, ist Burial doch alles, was man hören muss. Die perfekte und unzerstörbare Schönheit. Kunst. Magie. Nennt es wie ihr wollt, es ist schlicht und ergreifend perfekte Musik)).

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by yeahs in Musik


Es gibt diesen Moment im Verlauf einer jeden bewegten Pubertät. Er hat mit den verstaubten Platten der Eltern zu tun oder mit den zerkratzten Maxi-CDs des großen Bruders. Der Moment in dem du das erste Mal wirklich Musik hörst, ganz bewusst, mit allen Sinnen. Der Moment indem sich das Fundament bildet auf dem sich im Verlaufe deines Lebens dein Musikgeschmack erstrecken wird und damit auch ein wichtiger Teil deiner Identität (manche haben ihn nie und deshalb gibt es die Charts).

Jason Chung hatte diesen Moment als Drittklässler, dank des Fahrers seines Schulbusses. Der hörte täglich den lokalen HipHop-Sender und so verliebte sich der kleine Jason in die Hochglanz-Beats von Dr.Dre und die Sound-Experimente der Beatjunkies während draußen die Großraum-Landschaft von Los Angeles vorbeirauschte. Mit 13 gipfelte die Verehrung für seine Lieblings-Produzenten im Wille ihnen nachzueifern und so bastelte er solange am PC seines Vaters herum, der angeblich sogar mit WORD Probleme hatte, bis er zuhause seine eigenen Beats zusammenfummeln konnte. Er saugte alles auf, erforschte jedes Genre, erlebte seinen ersten RAVE, entdeckte seine Leidenschaft für INDIE, ging zu Punk-Konzerten und versuchte dann zuhause all diese Einflüsse, Interessen und Stile in einem Sound-Kosmos zu vereinen. Beim zeichnen von Graffiti-Skizzen drückte der Stift durch und er las seinen Namen rückwärts; sein Synonym war gefunden: NOSAJ (no such) THING. Dann kam die LOW END THEORY. Eine wöchentliche Partyreihe in LA bei der all die bekannten Dub-step-electronica-progressive-whatever-Leute spielten, von Flying Lotus bis Dadelus. NOSAJ hatte seine musikalische Heimat gefunden und gleichzeitig die Plattform, die er für seine eigenen Produktionen brauchte. 2006 veröffentlichte er seine erste EP Views/Octopus, da war er 20. Von da an war er das beatbastelnde Wunderkind aus LA. Zwischenzeitlich bekam er größere Aufmerksamkeit weil Kid Cudi einen seiner Tunes auf seinem vielbeachteten Mixtape man on the moon verwendete. Nosajs Durchbruch kam allerdings erst letztes Jahr. Mit seinem Debüt Drift.

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by N in (Pop)Kultur Berlin Musik


Es gibt Tracks, die bohren sich so tief ins Gehirn, dass man Monate braucht um sie wieder zu vergessen. Jetzt denken alle wieder, ich wäre komplett bescheuert, weil hey, wer will schon einen guten Song vergessen, aber wir alle wollen das. Gibt es denn etwas schöneres, als einen Song nach Jahren wieder zu entdecken?

Genau, nichts. Mal sehen also, welchen dieser Songs ich am liebsten vergessen möchte.

Major Lazer – Good Enough ft. Lindi Ortega & Collie Buddz

Ich weiß zwar nicht, wie der Song auf meiner Festplatte gelandet ist, dafür habe ich aber herausgefunden, dass er auf der im April erscheinenden Major Lazer EP erscheinen wird (auf derselben EP wird auch Sound of Siren ft. Busy P & MIA sein, wobei ich den Track ja für eine mittelschwere Enttäuschung halte). Good Enough ist der Sound des Frühlings, Leute, und ich kann nur jedem empfehlen, einmal reinzulauschen und bei Gelegenheit dazu ein paar Mal an einer grünen Zigarette zu ziehen. Diplo ist ein Gott. Download.

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by yeahs in Musik