"Girl gone wide."


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Das nicht nur Tyler, The Creator und Hodgy Beats aus der Monsterschmiede der Hip Hop Bombe ODD FUTURE WOLF GANG KILL THEM ALL produzieren und im entferntesten Sinne auch rhymen können beweist Syd Tha Kyd. Bisher ist die schmächtige 18-Jährige nur im Hintergrund als Produzentin und DJane für die Jungs aufgetreten. Mit ihrem neuen Solo-Projekt, dass sich deutlich von dem brutalen Rap-Muster der selbsternannten Wölfe abhebt, trifft sie auf jeden Fall einen gewissen Zeitgeist: sanftere Töne, dem Hip Hop entliehene Einflüsse in Kombination mit elektronischen Harmonien.

Dass sie für das Projekt den eher undurchsichtigen Namen “Internet” gewählt hat, mag zwar nervig für alle Power-Googler sein, macht aber nichts. Durch den Fame und den Hype des Rudels geht sie nicht unter. Zusammen mit dem Jet Age Of Tomorrow (auch ein OFWGKTA Projekt) Produzenten Matt Martian wurden schon einige Songs geleakt. Jetzt ist auch ein neuer Internet Track samt Video erschienen.

Ich fasse mich dazu kurz, und das fremdsprachlich, weil mir auf Deutsch leider die nötigen Vokabeln fehlen: this shit’s so awkward, it’s making me cringe. Zugegeben: der Song ist okay. Aber das Video, selbst wenn es sich nicht so haarsträubend oberflächlich eines Girl-On-Girl Szenarios bedienen würde, ist so furchtbar durch die AWKWARDNESS der Hauptdarstellerin – namentlich Syd Tha Kyd (no offense, sie steht wirklich auf Frauen, aber muss das sein, frage ich mich, MUSS DAS SEIN). Ich habe das Video nun zum zweiten Mal geguckt und bin bedient. Hoffentlich kommt das anstehende Album ohne weitere visuelle Hintergrundbemalung aus.

by yeahs in Musik

Peaches ist mindestens ein mal im Jahr als DJ-Show oder Live-Act drin. In Berlin ist das auch nicht schwer. Auch nicht schwer ist Peaches besoffen auf dem Bürgersteig liegend zu finden oder von ihr auf einem ihrer Konzerte mit Schampus vollgespritzt zu werden oder einen feuchten Kuss auf die Lippen abzubekommen.

Nicht, dass mir das jemals passiert wäre.

Am Samstag haben wir uns in Darmstadt einen DJ-Gig angeguckt und es hält wie jedes Mal alle Versprechen: der Sound ist scheisse, Peaches kann um’s Verrecken nicht auflegen und ihr Support besteht hauptsächlich aus maskierten Buben die ihr Handwerk auch nicht richtig versteht. Das Publikum, ein Mix aus biederen Vorstadtlesben und dreadgelockten Studentenmuffels. Ich musste ja ein bisschen ob dieser bizarren Kontraste zu Berlin lachen (oder weinen). Dass Peaches überhaupt in Darmstadt mit ihrem Bastelkatalog an schrillen Tönen angekommen ist, Wunder!

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by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Gute Musik macht junge Mädchen feucht.

Tyler, The Creator und James Blake in einem Dreier der absoluten Gegensätze. Keine langanhaltende Affäre, aber eine intensive. Eine, wo man sich danach die Brüste festhalten muss, wenn man die Treppe ohne BH herunterläuft. Eine, wo man Tage später noch ein gewisses Kitzeln empfindet und Gänsehaut einen unerwartet erwischt. Ich sehe schon, 2011 wird das Jahr der Gloomy/Creepy/Mindfuck Musik, die einen im Schlaf noch jagt und psychische Vergewaltigung zu verantworten hat. Die abartigste Art des Gehörficks. Würde ich nicht alleine anpacken wollen, diese Mission.

by yeahs in Musik


via dt64

A Berlin Summer by DT64

We all knew that this was special. The time was magic. We lived a dream. We knew that this will finish. We knew that we have to move on. What lasts are our memories on that summer 2010 in Berlin. We were there, together. These moments got part of our lives, you got part of me. Thank you for that. This is for the Crew.

DT64 is my man. This is my mix. Finding Berlin.

by yeahs in Berlin Musik

by yeahs in Musik


Und wenn wir schon dabei sind können wir ja auch die anderen Kategorien mal etwas besser darstellen… mhm, You, Me, Fuck Fuck sag ich dazu nur. Kristina Rose, Hauptdarstellerin, ist übrigens nach Sasha Grey mein absoluter Favorite. Not Safe For Work, Leute. Und das dürfte ja dann wohl auch für meinen Zuckertörtchenausbruch entschuldigen.

by yeahs in Musik


Minimal. Alles, woran man denken kann, wenn man in Berlin ist – dreckiger Minimal. Oder vielleicht auch harter Techno. Aber hauptsächlich Minimal. Ich jedenfalls.

Umso entspannter wenn dann soetwas wie ZPYZ auftaucht. Und ich meine nicht nur ein Album, was im Briefkasten liegt. Ich meine die Jutebeutel, die in Bars rumhängen, mit diesem Logo, das einen wieder backflashen lässt.. da war doch so ein Sound, man.. und diese kleinen Videos..

Das Album – 2080 – ist endlich veröffenlticht worden. Ich hasse Alben, in ihnen zerfließen die Tracks, die aus einem Handgelenk, aus einer Session gekommen sind, zu einem einzigen, undurchsichtigen Song. ZPYZ haben die Tradition für mich durchbrochen- ziemlich interessant, fast schon legendär, sowas zu schaffen…

Dreckig ist es trotzdem, dieses Elektropopding, und das düstere Sci-Fi Image, dass die Jungs sich aufgebaut haben. Immer wieder habe ich sie verpasst; Konzerte, Interviews. Shit. Und beim Berlin Festival sind sie auch nicht. Dafür halt hier; neben Marteria zur Zeit der einzige deutsche Gig, der halt genau meinen Geschmack trifft. Vielleicht neben Marteria auch der einzige deutsche Gig zur Zeit, der überhaupt irgendeinen Geschmack trifft. Wenn auch nur popmäßig.

by yeahs in Musik