"Girl gone wide."


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Nach einem ernüchternden Blick auf meinen Kontoauszug am ersten des Monats, nachdem meine Lunge nur noch rotgrüne Schleimbrocken fabrizierte und das Kopfkissen von einer dicken Schicht meiner vornächtlichen Magensäure überzogen war, wusste ich, dass das schöne Leben als unbesiegbares Stück Jugendfleisch vorbei war. Es summierte sich langsam, aber mit tragendem Fortschritt. In den letzten Wochen waren die Symptome meines leichtsinnigen Lebens nicht mehr zu ignorieren.

via Chris.Jeriko

Ich bin in den kalten Monaten wieder regelrecht aufgequollen. Die Speckebene, die sich um meinen Körper gelegt hat, droht zum allesfressendem, lebendem Tier zu mutieren. Meine Haut sieht aus wie ein Mienengraben in Sarajewo. Ich schmecke ohne Glutamat nicht mehr. Harte Wahrheit: ich bin klinisch tot. Und deshalb muss sich in meinem Leben etwas grundlegend ändern.
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by yeahs in Berlin Musik


Generation Un-Kultur, Generation Fashionvictim, Generation Bloghouse-Hype, Generation post Post Merriweather Pavillion, Generation Hipster. An Bedeutungslosigkeit, Lethargie und Ironie kaum zu überbieten. Wenn man das alles auf einen Haufen schmeissen und definieren wollen würde, wäre eben die Abwesenheit einer klaren Aussage genau das, was es ist.

last year i used to live with my girlfriend in her dealer’s basement. i paid no rent, and slept all day, and on the nights when we didn’t have enough money to score yay from upstairs i’d drink cough syrup and listen to french house records with the lights off and the bass way up.

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by yeahs in (Pop)Kultur Gangster Musik


Ed Banger ist längst kein Namen mehr, sondern ein Synonym. Es steht für die konsequenteste Inszenierung elektronischer Musik, die es je gab. Für die reine Eskalation der Feierei. Für Beatgemetzel und Synthie-Terror. Ed Banger ist drei Stunden durchdrehen und dann in irgendeinem coolen T-Shirt von coolcats abstürzen, während ein französisches Model einem die Hand hält. Es ist der hedonistische Nullpunkt. Techno-Rock-n-Roll.

Das französische Label ist eine elektronische Hypefabrik in der die Komposition von Krach perfektioniert wird. Am konsequentesten verkörpern natürlich JUSTICE die Philosophie des Labels, die nach ihrem Debüt-Album und spektakulären Live-Shows zu absoluten Superstars wurden. Deshalb lohnt es sich genauer hinzuhören wenn am nächsten Donnerstag SebastiAn im Rahmen der Levi’s Colors of Noise Tour, das Ed Bangerische Lebensgefühl durch die Boxen des Dice Cubs pressen wird. Der Pariser, jugoslawischer Abstammung, ist seit 2005 dabei und hat sich vor allem als Support der legendären Daft Punk Tour internationale Beachtung erspielt. Ich habe ihn an Silvester in Amsterdam erlebt und kann nur sagen: es gibt hart was auf die Ohren und in die Fresse. Nach seiner Show wird man vollkommen erschöpft in der Ecke liegen und sich fragen wie intensiv Leben eigentlich sein kann. Allerdings bildet SebastiAn nur den Höhepunkt eines elektronischen Gourmet-Abends. Denn die Organisatoren haben das Programm ähnlich gekonnt zusammen geschneidert wie eine gute alte Levi’s 501.

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by N in Berlin Musik


Nosaj Thing, der versprochene Killerabend, es kostet mich meine ganze Kraft das zu sagen: ausgefallen. Wir haben den Abend noch recht erfolgreich verbracht, ja, aber nichts konnte die Vorfreude kompensieren, nichts die bittere Enttäuschung ruhig stimmen. Als die Sonne aufging prasselte es Regen auf unsere Clubköpfe hinab, frei nach dem Motto: es ist noch nicht so weit, der Sommer ist noch nicht da, der Rave noch nicht ready.

Aus Last Night The DJ Saved My Life wird “Oh DJ, Where Art Thou?” und einem großen Wochenende, welches den Händen und Köpfen der elektronischen Musikmachern gewidmet war, wurde ein Stück Belanglosigkeit, von kleinen Wassertropfen des Hauptstadtfrühlings weggeschwemmt…

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by yeahs in Berlin Musik

Es gibt Tracks, die bohren sich so tief ins Gehirn, dass man Monate braucht um sie wieder zu vergessen. Jetzt denken alle wieder, ich wäre komplett bescheuert, weil hey, wer will schon einen guten Song vergessen, aber wir alle wollen das. Gibt es denn etwas schöneres, als einen Song nach Jahren wieder zu entdecken?

Genau, nichts. Mal sehen also, welchen dieser Songs ich am liebsten vergessen möchte.

Major Lazer – Good Enough ft. Lindi Ortega & Collie Buddz

Ich weiß zwar nicht, wie der Song auf meiner Festplatte gelandet ist, dafür habe ich aber herausgefunden, dass er auf der im April erscheinenden Major Lazer EP erscheinen wird (auf derselben EP wird auch Sound of Siren ft. Busy P & MIA sein, wobei ich den Track ja für eine mittelschwere Enttäuschung halte). Good Enough ist der Sound des Frühlings, Leute, und ich kann nur jedem empfehlen, einmal reinzulauschen und bei Gelegenheit dazu ein paar Mal an einer grünen Zigarette zu ziehen. Diplo ist ein Gott. Download.

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by yeahs in Musik


Uh, es ist mal wieder so weit: meine Temporäre Favorite Tracks Playlist (die ich in iTunes mit dem spirituellen Namen “Momentum” belegt habe) beinhaltet mehr als (nur) irgendwelche R&B-Rotze, die mir immer im Gehör kleben bleibt. Anders ausgedrückt: eine Version der Favorites, die mir nicht (nur) peinlich ist. Die Songs, die ich finden konnte, habe ich bei Grooveshark in die Playlist gehauenLet it roll, baby.

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by yeahs in Musik


Marcel, die alte Fettbacke, will es mir nachmachen und ein paar Kilo verlieren. Sein Ziel: bis nächsten Sommer (haha, wurde wohl doch zu heiß unter’m Sweatshirt) den Babyspeck loswerden und weiteren Fressattacken vorbeugen. Und wer kann da besser helfen als Dr. S? Richtig, niemand. Vor allem, weil ich in drei Monaten Hardcore-Sport und Hungerstreiks ungefähr sechs Gramm verloren habe. Oh shit, meine Vulkanpizza ist da.

Marcel

Jedenfalls, Marcel hat mit seinen dicken Wurstfingern eine klägliche E-Mail, die geradezu nach Hilfe schreit, an mich verfasst. Und weil ich mich ja gerne über dicke Menschen lustig mache (haha, Büffelhüfte!) ((ok ernsthaft, ich darf das auch, ich kann meinen rechten Oberschenkel zu Sumo-Weltmeisterschaften schicken und der kommt als Sieger wieder her)), hier ein kleiner Ausschnitt aus unserer etwas bizarren Konversation:

Harald,

Ausdauer und Bewegung.. dann sollte ich sobald ich wieder gesund bin doch endlich mal mein scheiß Rad richten lassen und joggen gehen. Keinen Plan wieso mir das so schwer fällt. Wahhh.. bin ich wirklich so scheiße faul?!

Du darfst nur 1000 Kalorien futtern? Krass.. man jetzt sag mal: Wie hältst du das durch? Ne jetzt mal ernsthaft, hopp sags mir. Und jaaa genau das wollt ich noch wissen: Hast du n gutes Workout-Mixtape?

Daaankeee.

Pascal,

Joggen ist scheisse anstrengend und die ersten 10-20 Wochen wirst du jeden Tag hechelnd nach Hause kriechen während dich die fetten Muttis mit ihren Kinderwagen überholen. Aber dann! Dann kommt der Tag (irgendwann im Jahre 2014) an dem du mit gestählter Brust und mit zusätzlichen Gewichten an den Hoden so schnell bist wie der Rote Blitz.

Hey Marci: This is why you’re fat.

Ich fand das schon ziemlich motivierend von meiner Seite. Aber darum soll es gar nicht gehen. Marcel wollte vor allem wissen, zu welchen Beats man am besten Fett abbaut. Ein Mixtape wollte die Fettgondel also! Und dachte ich mir: na gut, wenn ich da jetzt eh etwas zusammenstellen muss, wieso dann nicht gleich für alle? Richtig.

work-it-out

Eins vorweg: Nur weil ich dazu trainiere, heißt das nicht, dass es unbedingt für jeden das passende ist. Ich stehe auf verschiedene Geschwindigkeiten und habe kein Problem damit, mich denen auch anzupassen (für Sprints oder harte Strecken). Die größte Schwierigkeit besteht darin, Musik zu finden, die mich nicht ablenkt, langsamer macht oder großartig zum Nachdenken anregt. Deshalb möchte ich euch bitten, bei der Qualität des Tapes mal ein Auge zuzudrücken… es sind einfach nur ein paar Tracks, die ich gerne auf dem Crosstrainer reinhaue oder beim Laufen hochdrehe. Hier gibt es nichts zu sehen, weitergehen.

  1. Codec & Flexor – Crazy Girls (Make My Heart Go Boom Boom)
  2. The Kills – Sour Cherry
  3. Orson – Ain’t No Party
  4. Chromeo – Bonafied Lovin’
  5. Cut Copy – Lights & Music (Boys Noize Happy Birthday Remix)
  6. The Dance Party – Sasha Don’t Sleep
  7. Fatboy Slim – The Rockafeller Skank
  8. Michael Jackson – Beat It
  9. Tittsworth – Almond Joy
  10. Yelle – Je Veux Te Voir
  11. The Black Eyed Peas – Boom Boom Pow
  12. Chemical Brothers – Galvanize
  13. Justice – D.A.N.C.E (Benny Blanco Remix ft. Mos Def & Spank Rock)
  14. Katy Perry – Waking Up In Vegas (Calvin Harris Remix)
  15. Major Lazer – Pon De Floor (Diplo Rap Remix) ft. Ninjasonik
  16. The Moffats – Bang Bang Boom
  17. Nelly Furtado – Man Eater
  18. Q-Tip vs. Michael Jackson – Breathe and Stop vs. Don’t Stop Till You Get Enough (White Label Mix)
  19. The Sonics – Have Love Will Travel
  20. Lady Gaga – Just Dance

Hashtag ist diesmal #mt05workitout und beeilt euch, das liegt nicht lange da rum. Und mit dem Risiko, dass es sich bei meinen Lesern nur um Pommespanzer handelt, frage ich trotzdem mal so in die Runde: Was hört ihr beim Pumpen so? Helft Fleischballon-Marcel dabei, nächstes Jahr in einen Bikini zu passen!

by yeahs in Musik


Okay, ich hätte es ja kaum vorhersagen können, dass in der Hipster-Hochburg Berlin das Florence + The Machine Konzert ausverkauft sein würde. Ich vergesse halt manchmal, dass mein großartiger und elitärer Musikgeschmack in Berlin nicht als solcher wahrgenommen wird. Als ich noch bei den Eltern gewohnt habe wurde ich mit Respekt und Bewunderung als “Track Dealer” bezeichnet, weil ich die Suchtkrüppel mit den neuesten Klängen aus der Musikwelt fütterte. Fuck, ich wusste immer ganz genau, was groß rauskommt, noch bevor es rauskam. Seriously.

Florence + The Machine

… in Berlin schaffe ich es gerade so, mitzuhalten. Klar könnte ich mich da auch noch weiter reinsteigern, aber ich hab mittlerweile besseres zu tun und bin lediglich frustriert, wenn ich drei Wochen lang die gleichen Songs höre und mir davon langweilig wird. Umso ärgerlicher ist es, dass ich das Tickets kaufen für Florence & The Machine ständig aufgeschoben habe. Florence hat es als einzige in ungefähr 6 Monaten geschafft, meine Artists Charts mal ein bisschen aufzurütteln. Und dabei bin ich mit dem Album noch nicht mal vollständig durch! Eine Katastrophe ist das alles.

Weil ich aber diesen Verlust an Live-Action kompensieren möchte und nicht auf meine monatliche Dosis “Gutaussehende Frau mit Hammer Stimme” verzichten will, habe ich mich in einer spontanen Aktion mit Marcel zusammengeschlossen – der übrigens immer noch jammert wie ein Akkordeon weil er eine leichte Erkältung hat- und werde stattdessen dem Bat For Lashes Konzert im Postbahnhof beiwohnen dürfen. Und spontan war das jetzt eigentlich auch nicht.

Bat For Lashes hat meiner Meinung nach ein eigenes Genre entwickelt, dass Florence dann halbherzig übernommen und noch in etwas viel besseres umgewandelt hat. Natasha Khan (so heißt die Bat For Lashes Uschi, und ich musste echt ein bisschen überlegen ob ich sie nicht liebevoll “Bat” nennen soll) hat so eine milde Thrillermusik auf den Tisch gekloppt. Ich nenne es “Panik-Pop”. Ich komme nicht drumherum, mir bei ihrem zweiten Album,  Two Suns, ständig irgendwleche nebelige und dunkle Märchenwälder mit schizophrenen Einhorns vorzustellen. Und ja, ich weiß dass “Einhorns” kein Plural ist, und es ist mir egal.

Anyway. Natasha und Florence, das nenn ich einen Girl on Girl Porno. Wer also noch ein Ticket für das F+tM Konzert am Montag übrig hat, weiß, wen er damit glücklich macht: mich. Und wenn ich nicht glücklich bin, gibt’s auch keine Umsonst-BJs (die gibt’s auch nicht, wenn ich glücklich bin, aber dann schrumpft immerhin das Risiko dass ich euch verprügel).

by yeahs in Berlin Musik


Was sehen meine alten und müden Augen da? Uffie, die Vorzeigeschickse des französischen Elektro-House-Whatever Labels Ed Banger (ihr erinnert euch, das waren die Typen von Justice, und wo wir gerade dabei sind: wo sind Justice eigentlich geblieben und wieso machen die keine gute Musik mehr?), hat es nach gefühlten tausend Singles endlich geschafft, tatsächlich ein Video rauszubringen. Pop The Glock (nicht Hot Chick? Nicht Ready To Uff? Wirklich, Uffie? Wirklich?)

Uffie Pop The Glock from Uffie on Vimeo.

Ich finde es übrigens großartig, dass das Video so auf Softporno gemacht ist.

Wenn man bedenkt, dass ich an meinem 19. Geburtstag auf dem Uffie Konzert zur Levis Party im Hafen 2 (Offenbach) war, und das jetzt schon irgendwie genau zwei Jahre her ist, dann macht mir das ein bisschen Angst– wieso zur Hölle bringt die jetzt erst ein Video raus? Ich dachte ja, die wäre tot! Und ich wette, dass mir das jetzt wieder die Ohren vollbluten wird, weil die ganzen MTV-Idioten und Radio-Loyalisten das jetzt erst entdecken. Den Song, meine ich. Und ich darf den ganzen Hype auf Dauer-Rotation nochmal mitmachen. Großartig.

On another note, weil wir es eben von zwei Jahren hatten: Ich bin genau gestern vor einem Jahr nach Berlin gezogen. Also, ich bin jetzt quasi Berlinerin. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die meisten nicht länger als sechs Monate in Berlin bleiben, wenn sie zum Studieren hinziehen. Ich geh hier jedenfalls nicht mehr so schnell weg.

by yeahs in Musik


Es ist mal wieder Zeit für eine gesunde Portion Ohrwürmer, oder wie ich sie gerne nenne: Verdammt fette Beats, die ihr wie immer verpasst habt. Man merkt anhand der aktuellen Auswahl vor allem zwei Dinge: Gossip Girl ist wieder auf Sendung, und ich höre zur Zeit gerne eine ganz seltsame Abwandlung der Rap-Musik: Hipster Hop (gebrandet von Kanye West, hat weniger mit Sprechgesang als mit einem sicken Bass zu tun)! Aber genug der Worte, legen wir los… ((Übrigens, bei der Abmahnwelle in der deutschen Blogosphäre zur Zeit möchte ich mich nicht der Unsittlichkeiten strafbar machen, weshalb es diesmal keine Direktlinks gibt… dafür aber einige tolle Blogbeiträge, die von den Künstlern handeln. Hust Hust)).

Kid Cudi

Little Dragon – Blinking Pigs Passend zur Schweinegrippe gab’s jetzt den Titel Blinking Pigs von Little Dragon, einer großartigen Band aus Schweden (und ich meine, woher auch sonst), die ganz sanfte elektronische Musik mit Vocals fabriziert.

Spank Rock – Loose (ft. Amanda Blank) Heilige Scheisse, wie konnte ich diesen Track nur bisher übersehen? Danke Sven für den Tipp vom letzten Mixtape. Ernsthaft. Hört euch den Beat an. Und guckt euch das trashige, von Lapdance kopierte  NSFW-Video an. Mit Amanda fucking Blank auf der Schüssel. Holy Camoly. A++, would fuck again.

Kid Cudi – Up Up & Away (The Wake & Bake Song) Ach, ich liebe Kud Cudi ja. Dieser Mann hat so viel Charme und eine unglaublich beruhigende Stimme. Up Up & Away ist ein Song, den sogar meine Oma gut fände, auch wenn da das Wort “motherfucker” erwähnt wird. Der Mann kann gute Laune machen. Das lang erwartete Album, Man On The Moon, ist mittlerweile auch erschienen und ein Must-Have 2009. Kaufen: Man On The Moon: The End Of Day [Explicit] (Affiliate Link)

Jay-Z – Off That (ft. Drake) … wahrscheinlich nicht der beste Song auf dem neuen Album, The Blueprint III, das ungefähr zeitgleich mit Kid Cudi’s Platte erschienen ist, aber der einzige, der mir von Anfang an ins Ohr gegangen ist. Das liegt wohl auch an Drake, den ich seit seiner Collabo mit Lykke Li ziemlich sympathisch finde. The Blueprint 3 [Explicit] kaufen (Affiliate Link)

Big Boi – Fo Yo Sorrows (ft. Too Short & George Clinton) Eigentlich steh ich nur auf die Hook. Ich kann mir diesen Typen so gut beim Grinsen vorstellen. Außerdem: ein weiterer Strich auf der Hipster Hop Liste. Und wer steht bitte schön nicht auf Big Boi und Too Short?

Fo Those Who Think Life Is Unfair Cause I Blow My Smoke In The Air
As If No One Is Standing There Then I’ll Roll One Tonight Fo Yo Sorrows
In My Chair As I Sit Back Smiling From Ear To Ear
With A Fistful Of Your Girlfriends Hair
Yeah She’ll Blow One Tonight Fo Yo Sorrows

The Smiths – There Is A Light That Never Goes Out Dieser Track schafft es alle paar Wochen mal wieder in meine Playlist, wieso auch immer. Einer der besten Songs aller Zeiten, und seltsamerweise kennen den auf einmal so viele Leute. Früher wurde ich immer mit Tomaten beschmissen wenn ich mit “so komischer Musik” ankam. Naja, aber alles wird ja besser im Retro-Chique der Hauptstadt, wa.

Just Jack – Embers Das Intro ist so ziemlich das abgefahrenste, was man sich vorstellen kann. Vor allem, weil so schön nach Gossip Girl und reichen Gören schreit, dass ich mich ein bisschen im Schrank verstecken will. Dabei finde ich Just Jack selbst so richtig schlecht. Aber sowas passiert halt, wenn man Bilder dabei im Kopf hat.

The Smiths

Owl City – Fireflies Death Cab For Cutie in Guter Laune.

Miike Snow – Animals & Miike Snow – Plastic Jungle Ich könnte mich so auf Anhieb gar nicht für das bessere Lied entscheiden, aber hier haben die Schweden wieder eindeutig die Playlist gewonnen. Wieso ist das so? Wieso können die alles besser als der Rest der Welt? Wieso steh ich so darauf? All diese Fragen…

I escaped through a keyhole before they erased me
I married the beetle and learned to be graceful
It’s why all this warfare pours out of my eyes.

Los Campesinos! – The Sea Is A Good Place To Think Of The Future Gänsehaut-Mukke, mein armes Herz musste so leiden hinter dieser unglaublich nervenzerfetzenden Story. Egal wie unspektakulär das sein mag, und wie viele Leute jetzt “Pop!!” schreien werden, aber ich hab keinen Bock auf die elitäre Scheisse, ich steh auf sowas.

Calypso – Casually Sad Mercedes Guter, alter Queens Of The Stone Age mäßiger Teenage-Rock über, wer hätte es gedacht, Teenager. Ich möchte bei diesem Song die Luftgitarre rausholen und meine zerfetzten Jeans anziehen.

Blakroc – Hoochie Coo Was sich erstmal wie eine weitere Hip Hop Absonderung der Amerikaner anhört, ist beim zweiten Blick ein zeitloser Synergieeffekt. Blakroc soll nämlich ein LP Projekt von The Black Keys (schmacht) und diversen Hip Hop Artists werden. Auf diesem Track kann man schon mal Mos Def und Jim Jones bewundern, und ich geh dann mal den Track auf die Playlist für meinen Absturz in die Drogenwelt setzen.

Calypso

The Rapture – No Sex For Ben Erstens ist der Track gut, weil er von The Rapture ist, und zweitens ist der Track gut, weil mein australischer Mitbewohner Ben auch keinen Sex hat, weil er so viel arbeiten muss.

Kings Of Convenience – I Don’t Know What I Can Save You From (Röyksopp Remix) Ach, schon wieder Ikea. Ich gebe auf, ich geh jetzt sterben, so viel Kunst kann doch nicht in so kalten Gegenden entstehen!

I tried so hard to follow,
but didn’t catch a half of what had gone wrong,
said “I don’t know what I can save you from.

AA Bondy – I Can See The Pines Are Dancing Perfekter Song für den Herbststart, obwohl es sich für mich gerade eher anfühlt wie nuklearer Winter. Ernsthaft jetzt, am einen Tag Sonne, T-Shirt und Eis essen, am nächsten Tag fette Jacke und Mundfrost. Scheisse man. Aber der Song ist trotzdem wunderschön.

Miike Snow – Burial (Benny Blanco Remix ft. Neon Hitch) Schöner Bass, schöner Beat, schön zum chillen. Thumbs Up, obwohl ich kein großer Remix-Fan bin.

… boah das hat jetzt schon wieder viel zu lange gedauert, und eigentlich gibt’s noch ein paar Millionen Songs. Ich glaube, ich brauche einen Co-Autor. Hmpf.

by yeahs in Musik