"Girl gone wide."


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Zu einer guten Party gehört eigentlich nicht viel pompöser Schnickschnack; man will ja bescheiden bleiben. Erfahrungswerten persönlich erhobener Statistiken nach sind diejenigen Partys am erfolgreichsten, die tatsächlich nicht in einem Club stattfinden, sondern den Charakter einer wilden Übernahme haben. Draußen im Park, in der U-Bahn, in einer Sparkasse, unter der Brücke, in einem Kleiderschrank oder eben in einer Kreuzberger Tiefgarage. Scheissegal, Hauptsache, alle haben Bock (Bonuspunkt für Hip Hop). Die netten Party-Philosophen von der Proud haben das vor einigen Wochen ganz ordentlich hinbekommen. Das war von Musik hinterlegte Party-Atmosphäre, bei der die Kinder endlich raus zum Spielen kommen konnten, ohne von zu coolen Glotzern oder gar der Polizei gehindert zu werden. Das Video dazu gibt es hier (exklusive Facebook-Shares sind scheiße), und ich erinnere gerne an den kollektivinternen Plan, diesen Sommer noch mal eine eigene kleine Fete zu organisieren.

(Wie schön (und creepy) es eigentlich auch ist, in unserer heutigen Zeit, von jedem kleinen Schnipsel Erlebnis auch noch eine audiovisuelle Erinnerung zu haben. Das macht es vor allem leicht, Menschen zu stalken, seine Kinder zu beeindrucken und sich selbst am Kopf zu kratzen und zu fragen: shit, was hab ich da eigentlich gemacht und wie bin ich wieder nach Hause gekommen?)

by yeahs in Gangster


Damn, wieso können meine Freunde nicht coole Leute sein, die nachts fette Bikes reiten, bombige Musik hören und geile Videos drehen?
… just kidding boys, I love you.

[via overkillblog & dt64]

by yeahs in (Pop)Kultur


Marcel, die alte Fettbacke, will es mir nachmachen und ein paar Kilo verlieren. Sein Ziel: bis nächsten Sommer (haha, wurde wohl doch zu heiß unter’m Sweatshirt) den Babyspeck loswerden und weiteren Fressattacken vorbeugen. Und wer kann da besser helfen als Dr. S? Richtig, niemand. Vor allem, weil ich in drei Monaten Hardcore-Sport und Hungerstreiks ungefähr sechs Gramm verloren habe. Oh shit, meine Vulkanpizza ist da.

Marcel

Jedenfalls, Marcel hat mit seinen dicken Wurstfingern eine klägliche E-Mail, die geradezu nach Hilfe schreit, an mich verfasst. Und weil ich mich ja gerne über dicke Menschen lustig mache (haha, Büffelhüfte!) ((ok ernsthaft, ich darf das auch, ich kann meinen rechten Oberschenkel zu Sumo-Weltmeisterschaften schicken und der kommt als Sieger wieder her)), hier ein kleiner Ausschnitt aus unserer etwas bizarren Konversation:

Harald,

Ausdauer und Bewegung.. dann sollte ich sobald ich wieder gesund bin doch endlich mal mein scheiß Rad richten lassen und joggen gehen. Keinen Plan wieso mir das so schwer fällt. Wahhh.. bin ich wirklich so scheiße faul?!

Du darfst nur 1000 Kalorien futtern? Krass.. man jetzt sag mal: Wie hältst du das durch? Ne jetzt mal ernsthaft, hopp sags mir. Und jaaa genau das wollt ich noch wissen: Hast du n gutes Workout-Mixtape?

Daaankeee.

Pascal,

Joggen ist scheisse anstrengend und die ersten 10-20 Wochen wirst du jeden Tag hechelnd nach Hause kriechen während dich die fetten Muttis mit ihren Kinderwagen überholen. Aber dann! Dann kommt der Tag (irgendwann im Jahre 2014) an dem du mit gestählter Brust und mit zusätzlichen Gewichten an den Hoden so schnell bist wie der Rote Blitz.

Hey Marci: This is why you’re fat.

Ich fand das schon ziemlich motivierend von meiner Seite. Aber darum soll es gar nicht gehen. Marcel wollte vor allem wissen, zu welchen Beats man am besten Fett abbaut. Ein Mixtape wollte die Fettgondel also! Und dachte ich mir: na gut, wenn ich da jetzt eh etwas zusammenstellen muss, wieso dann nicht gleich für alle? Richtig.

work-it-out

Eins vorweg: Nur weil ich dazu trainiere, heißt das nicht, dass es unbedingt für jeden das passende ist. Ich stehe auf verschiedene Geschwindigkeiten und habe kein Problem damit, mich denen auch anzupassen (für Sprints oder harte Strecken). Die größte Schwierigkeit besteht darin, Musik zu finden, die mich nicht ablenkt, langsamer macht oder großartig zum Nachdenken anregt. Deshalb möchte ich euch bitten, bei der Qualität des Tapes mal ein Auge zuzudrücken… es sind einfach nur ein paar Tracks, die ich gerne auf dem Crosstrainer reinhaue oder beim Laufen hochdrehe. Hier gibt es nichts zu sehen, weitergehen.

  1. Codec & Flexor – Crazy Girls (Make My Heart Go Boom Boom)
  2. The Kills – Sour Cherry
  3. Orson – Ain’t No Party
  4. Chromeo – Bonafied Lovin’
  5. Cut Copy – Lights & Music (Boys Noize Happy Birthday Remix)
  6. The Dance Party – Sasha Don’t Sleep
  7. Fatboy Slim – The Rockafeller Skank
  8. Michael Jackson – Beat It
  9. Tittsworth – Almond Joy
  10. Yelle – Je Veux Te Voir
  11. The Black Eyed Peas – Boom Boom Pow
  12. Chemical Brothers – Galvanize
  13. Justice – D.A.N.C.E (Benny Blanco Remix ft. Mos Def & Spank Rock)
  14. Katy Perry – Waking Up In Vegas (Calvin Harris Remix)
  15. Major Lazer – Pon De Floor (Diplo Rap Remix) ft. Ninjasonik
  16. The Moffats – Bang Bang Boom
  17. Nelly Furtado – Man Eater
  18. Q-Tip vs. Michael Jackson – Breathe and Stop vs. Don’t Stop Till You Get Enough (White Label Mix)
  19. The Sonics – Have Love Will Travel
  20. Lady Gaga – Just Dance

Hashtag ist diesmal #mt05workitout und beeilt euch, das liegt nicht lange da rum. Und mit dem Risiko, dass es sich bei meinen Lesern nur um Pommespanzer handelt, frage ich trotzdem mal so in die Runde: Was hört ihr beim Pumpen so? Helft Fleischballon-Marcel dabei, nächstes Jahr in einen Bikini zu passen!

by yeahs in Musik