Winterlieferdienst: 2 x 25 € für Pizza.de gewinnen!

Winterlieferdienst: 2 x 25 € für Pizza.de gewinnen!

Ich hab nichts gegen den Winter. Seit gefühlt drei Jahren ist meine Stimmung voll drauf eingestellt: bitte dunkel, warm und schlecht-gelaunt. Die Winterdepression 2012/2013 war jedenfalls voll im Gange, trotz eher milden Temperaturen. Daran hat sich über den Sommer nichts geändert. Jetzt, wo er wieder vor der Tür steht (oh Gott, ich werde alt) kommen aber auch wieder all die Vorteile:

- ich muss das Haus nicht verlassen, weil kein anderer es verlassen wird
- ich kann den ganzen Tag Serien gucken und bin nicht bleicher als die anderen
- ich muss zum Essen nicht einkaufen gehen, denn ich kann mir ja was bringen lassen

Letzteres ist essentiell für die Glückseligkeit bei Scheisswetter, und deshalb empfehle ich heute – nebst allen anderen Möglichkeiten, die man gerade in Berlin hat – pizza.de als treuen Begleiter und Helden der tiefdunklen Winternacht. Eins muss man aber dazu sagen, das ist meine ehrliche Einschätzung und wurde schon im Freundeskreis vieldiskutiert so bestätigt: es gibt keine gute Lieferpizza in Berlin. Seriously. Sogar in meiner pimmeligen Vorstadt konnte man sich vor guter Lieferpizza kaum retten. Klar, da gab’s halt auch sonst nichts zu tun, außer zu Hause rumzuhängen und sich das Futter bringen zu lassen. Trotzdem. Wie groß muss der Preis- und Konkurrenzdruck in der deutschen Hauptstadt sein, dass es keinerlei gute Pizza gibt? Die Zutaten sind immer aus der Dose, der Teig suppt immer irgendwie durch, meistens kommt sie kalt an oder in einer abartigen Version, die man sich so nicht gewünscht hat. Falls jemand dem widersprechen möchte: ihr seid dazu aufgefordert, eure heißen Tipps für Kreuzberg und Neukölln mit mir zu teilen!

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November 13th, 2013 Posted in Berlin, Konsumbehindert | 22 Comments »

Das letzte Gewinnspiel

Beim derzeitigen Stand um die Welt wünsche ich den Mayas nichts weiter als unendlich viel Glück für ihre Prophezeihung. Wenn die Menschheit Ende 2012 der Apokalypse gegenüber steht – und man fest daran glaubt – hat man jedenfalls die perfekte Entschuldigung dafür, sich wie Sau zu benehmen, fett jedem auf’s Maul zu geben, der es irgendwie verdient hat und für die Dinge im Leben zu stehen, die es wert sind. Tendenzen gen Nihilismus mögen angebracht sein, ich wäre aber eher dafür, noch mal ein Ausrufezeichen an das Ende aller Tage zu setzen.

Anyway – das denkt sich die Ur-Philosophin in ihren Tagträumereien. Andere, wie zum Beispiel die nette Menschen von Axe, nutzen die Gelegenheit um mal wieder ein paar nette Gegenstände zu verschenken, die man auf die rettende Arche mitnehmen kann. Arche, Holz, Holzitems! Da macht’s auch richtig Spaß, das Feuer neu zu erfinden. Und was braucht unsere zukünftige Jugend, um eine neue Generation zu gründen? Richtig: Tischkicker, DJ-Mischpult, Soundanlage, was das Hedonisten-Herz auf der großen Endzeitkreuzfahrt begehrt! Diese Nettigkeiten kann man auf der Axe Effect Facebook Seite gewinnen. Was man dafür tun muss: berichten, was man gerne noch mal machen möchte, bevor die Welt in Trümmern liegt. Ich persönlich? Ich habe keine offenen Wünsche. Wenn die Welt untergeht, gehen alle meine Probleme auch unter. Mehr Spaß kann kein Mensch sich wünschen. Außerdem würde ich mir nicht mehr so viel Mühe ob der Körperpflege machen. Denkt dran: gut gesprüht ist halb geduscht!

February 17th, 2012 Posted in Ohne Worte | Comments Off

Best Songs 2011

Jeder Song bindet sich an einen Moment und wird damit zu einem Bedeutungsträger, einem Symbol für die Zeit, ein Konservat, gebündelte Erinnerungen. Meine Lieblingssongs werden zu kleinen Schatztruhen, die Gefühle und Bilder vergangener Zeiten in sich bergen. Eine Liste der besten Songs ist willkürlich; jeder einzelne davon gehört auf meinen Number 1 Spot, denn jeder einzelne wiegt schwer in meiner Geschichte. Am Ende des Tages bewährt sich dann, was ich im Lichte aller mir verfügbaren Gedanken und Gefühle auch bewusst als “das beste” bewerte; nur, das kann man dann eher im subjektiven Licht betrachten, rein objektiv liegt mir nichts ferner als musikalische Rezensionen zu den 100 besten Songs des Jahres schreiben…

Zusammengefasst: Musik ist anekdotisch. Diesmal soll der Jahresrückblick aber mehr sein als nur eine Liste mit seltsam-introvertierten Kommentaren meinerseits. Diesmal sollt ihr auch was davon haben. Der Berliner Lifestyle- und Streetwear-Store Def-Shop war so großzügig, für diesen Beitrag 2×1 WESC Kopfhörer zu spendieren. Was ihr dafür machen müsst? Euren Lieblingssong 2011 in die Kommentare posten (mit einer funktionierenden E-Mail Adresse!). Dafür habt ihr bis zum 3. Januar 2012 Zeit. Wer in Berlin ist, sollte sich auf jeden Fall den Store auf der Friedrichstraße mal reinfahren. Basketballschuhe, Sneaker, alles da – nicht entgehen lassen.

Wer die Vergangenheit auch noch mal antesten möchte, findet die 200 aus 2000 Liste und das Best Of 2010 in den Archiven. Zu 2011 gibt es folgende Zusammenfassung: dieses Jahr war dem Hip Hop verschrieben, mehr als jemals zu vor. Dieses Jahr hat vor allem Drake (rein quantitativ) die Liste erobern können. Was das über mich und ihn aussagt ist zwar fraglich, aber wir wollen jetzt nicht zu weit vorgreifen. Einzig wofür ich keine Zeit mehr hatte: die mediale Ausstattung mit Download-Links oder Grooveshark-Playlist. Aber ich denke, das werden wir alle gemeinsam überleben. Habt Geduld beim Laden: so viele YouTube-Videos auf einer einzigen Seite sind für die schnellste W-Lan Connection nur schwer zu verkraften (ich habe es bereits nach den ersten Beschwerden ausgedünnt).

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December 29th, 2011 Posted in Musik, Ohne Worte | 56 Comments »