"Girl gone wide."


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Es gibt Dinge, die sind so absurd und lächerlich, die kann man einfach ohne weitere Worte so stehen lassen. Copyright, my ass.

Aus dem offiziellen YouTube Blog:

For years, Viacom continuously and secretly uploaded its content to YouTube, even while publicly complaining about its presence there. It hired no fewer than 18 different marketing agencies to upload its content to the site. It deliberately “roughed up” the videos to make them look stolen or leaked. It opened YouTube accounts using phony email addresses. It even sent employees to Kinko’s to upload clips from computers that couldn’t be traced to Viacom. And in an effort to promote its own shows, as a matter of company policy Viacom routinely left up clips from shows that had been uploaded to YouTube by ordinary users. Executives as high up as the president of Comedy Central and the head of MTV Networks felt “very strongly” that clips from shows like The Daily Show and The Colbert Report should remain on YouTube.

Viacom’s efforts to disguise its promotional use of YouTube worked so well that even its own employees could not keep track of everything it was posting or leaving up on the site. As a result, on countless occasions Viacom demanded the removal of clips that it had uploaded to YouTube, only to return later to sheepishly ask for their reinstatement. In fact, some of the very clips that Viacom is suing us over were actually uploaded by Viacom itself.

Update 11:35 Uhr, 19. März 2010

Kleines Update, habe auf Reddit eine interessante Diskussion dazu gefunden und dachte das könnte vielleicht zu einer halbwegs vernünftigen Erklärung des Viacom Super-GAUs führen:

from Reddit.com:

They obviously can see the benefit of sharing media but legally they are restricted from doing so.
permalinkreportreply
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This.
Broadcasting networks make a significant portion of their money from selling their shows to foreign broadcasting networks. These are usually sold with an exclusive distribution right for the region.
As an example, CTV has the exclusive distribution rights in Canada to many of the Fox and Comedy Central shows. If Fox or Comedy Central were to distribute the shows for free online and Canadians were able to access them, they would be in breach of contract and CTV would sue them.
This is why there is geo-IP restrictions on many of the network approved, online distribution platforms like Hulu, ABC.com, etc…
I suspect these lawsuits against YouTube are more about maintaining plausible deniability than actually winning the case.

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[...]
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Don’t worry, if what the YouTube Chief Counsel says is true and there is proof, this is going to be a backfire of epic proportions. Foreign broadcasting networks are probably going to start filing suit against Viacom for breach of contract.
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Viacom could simply make the “marketing” argument that their actions increased the popularity and thus interest of the foreign audience, making the show more valuable to foreign broadcasting network.
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It would depend on the particulars of the contracts, the videos that were uploaded by employees and the ones they were made aware of and allowed to remain online.
If they are all just short clips then they might successfully make the marketing claim. If they are extremely long clips or full episodes then they wouldn’t have a very compelling argument that it was merely marketing.

Und wo wir gerade bei YouTube sind: Nutzt unbedingt die Feather Beta, wenn ihr die hässlich zugeballerte und richtig schön langsame Seite wieder lieben lernen wollt.

by yeahs in Ohne Worte


Ich bin enttäuscht von der Zukunft. Twitter, Latitude, Wave, Facebook- großartig, noch mehr Erinnerungen daran, dass ich überhaupt keine Freunde habe und ständig nur irgendwelche Links mit Fremden austausche. Fremde, mit denen ich meistens im echten Leben bewusst und verständlicherweise nichts zu tun hätte.

We Used To Be Friends

Ich habe letztens ein N95 gefunden ((ich habe es nicht zurückbringen können, ihr unsportlichen Moralaposteln, und abgesehen davon ist es jetzt bereits das sechste Mobiltelefon, dass ich so vom Boden aufklaube, irgendwann reicht es auch mit dem positiven Karma und man steckt den Scheiss halt ein. Es war höhere Gewalt!)), und habe mich tierisch gefreut dass auch ich jetzt den Schritt in die Zukunft mache und mobil im Netz bin. Bis mir auffiel, dass es mich nicht kickt, nicht bockt, und ich viel lieber meine Bettwäsche aufhängen möchte. Ich habe nichts zu erzählen aus meinem “Unterwegs-Leben”, weil ich kein Unterwegs-Leben mehr habe.

Und jetzt will man mich vielleicht auf meine Ignoranz hinweisen und sagen, dass dies die notwendigen Schritte in die Zukunft sind, und das wir so alle immer enger vernetzt werden, Brücken schlagen können zu Menschen, mit denen man ansonsten nicht in Berührung kommen würde. Man möchte mich doch bitte wachrütteln und mir zeigen, dass ich selbst der Informations- und Kommunikationssucht erlegen bin, das deutlichste Beispiel diese Plattform! Ich könne das alles ja nur nicht richtig schätzen, und man muss ja auch die positive Seite sehen. Aber am Ende läuft es trotzdem darauf hinaus, dass wir über das Leben auf einer Metaebene schwadronieren, ohne überhaupt mehr zu wissen, was das Leben eigentlich ist.

Es sollte aus mehr bestehen als Fakten, Informationen, Essays und Tweets. Mehr als nur das geschriebene Wort. Mehr als nur ein Video von etwas, was vielleicht gar nicht passiert ist. Aber das gibt es nichts, denn uns passiert nichts mehr. Wir setzen uns nur noch einen virtuellen Helm auf, der uns in eine unendliche Welt eintauchen lässt. Wir stellen uns lieber vor, wie wir Berge erklimmen, anstatt es zu tun. Das ist gut und das ist schlecht. Aber vor allem ist es deprimierend, wenn man so sehr an der Zukunft teilnehmen möchte und feststellt, dass der Fortschritt dorthin selbst es ist, der einen davon abhält.

Ich rede hier nicht von Kausalitäten und dem “gefährlichen Internet”, aber ich kann verstehen, wieso Leute an Überfettigung oder wegen eines Amoklaufes sterben: von einem Extrem ins Nächste, wenn das alles ist, was uns übrig bleibt. Und die Diskussion darüber? Es verändert sich nichts, außer die Plattformen, auf denen wir unsere inhaltslosen Nachrichten verbreiten. Die gleichen Themen und Best Of’s wie vor drei oder sechzehn Jaren. Nicht nur in anderen Wörtern, sondern auch in anderen Gewändern. Diesmal aber nicht auf einem Blog, im Fernsehen oder in der Zeitung, sondern in einem Wave. Oder in einem Tweet. Oder bei Ffffound.

Der Kontext bleibt auf der Strecke. Plötzlich sammeln wir irgendwelche Grafikschnipsel, auf denen weise Zitate stehen. Wir haben keine Zeit mehr, das ganze Buch zu lesen, weil wir vielleicht den Tagesstream verpassen könnten. In ein paar Jahren werden diese Spruchfetzen auf Häuserwände projeziert, nämlich per Laserstick aus der Hosentasche heraus. Und so drücken wir uns dann aus. Nicht mehr mit Händen und Füßen, nicht mehr mit Papier und Stift, sondern mit Lichteffekten und ohne Kontext. Wir sehen nicht, wer hinter der Kunst steht. Wir drehen nur noch Filme, die von Filmen inspiriert sind, nicht von der Realität. Ist es Sucht, ist es ein Überfluss an Synthetik, ist das das natürliche Habitat des Menschen, ist das Evolution oder Depression? Und dann stellt sich die ganz großartige Frage, so klar oder vielleicht doch nicht so klar: wer braucht noch Kommunikationsmittel, wenn es nichts mehr zu kommunizieren gibt, und niemanden, mit dem man kommunizieren will?

Ein Haufen Pixel auf einer ewig langen Timeline.

Versteht mich nicht falsch: ich finde das alles nicht schlecht. Oh, im Gegenteil. Ich bin der größte Fan von kurzlebigen Informationsfluten, die dann wieder langsam aus meinem Gehirn bröckeln. Und ja, ich bin die erste, die sich dieser Sucht, Leidenschaft, Krankheit hingibt. Aber es bleibt nicht ohne bitteren Nachgeschmack, wenn ich das Gefühl habe, nach 15 Stunden Arbeit im Internet genug gelebt zu haben.

Und es macht mir Angst zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin.

by yeahs in (Pop)Kultur Gangster


Während ich vor einiger Zeit von Opera zu Chrome wechselte, um schneller surfen zu können (und zwar um einiges), habe ich natürlich nie die Gefielde von Firefox verlassen. Mit dem aktuellen 3.5 Release bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, obwohl ich den Browser wohl nie wieder aufmachen würde, wenn es nicht um die Extensions wäre (die ich auf der Arbeit sehr dringend benötige).

Bei einer Sache könnte ich aber ständig ausrasten: Videos anzuschauen, gerade über YouTube oder Hulu, ist unmöglich, ohne dass der Film ständig ruckelt. Ich meine damit nicht den üblichen Buffer oder die lahme Internetverbindung, die verantwortlich gemacht werden sollte, sondern ein Ruckeln, welches tatsächlich vom Browser ausgeht. Heute habe ich gelernt, wieso das passiert, und wichtiger, wie man das beheben kann.

firefox

Firefox macht alle 10 Sekunden ein Tab Backup. Deshalb ruckelt das Bild auch alle 10 Sekunden. Man kann diesen Intervall aber verlängern, wenn man dieses Backup für unnötig hält.

  • In der Adresszeile des Firefox “about:config” eingeben (die Warnung dürft ihr zwar ernst nehmen, aber in diesem Falle kurz ignorieren)
  • browser.sessionstore.interval” im Filter eingeben
  • Den Eintrag doppelklicken und die bisherige Nummer um eine Null ergänzen (von zehntausend auf hunderttausend)