Madrid

Veröffentlicht December 1, 2009

Nachdem ich heute morgen um halb drei ins Bett gefallen bin (gefühlte Jahrzehnte im Zug zwischen Schönefeld und Wedding) und dann noch nicht mal einschlafen konnte, weil ich die ganze Zeit an die Berge von Arbeit denken musste, die mich nur vier Stunden später erwarteten, bin ich immer noch latent zerknatscht und lasse daher erstmal Bilder für meine aufregende Reise sprechen:

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wetter

Nachdem das alles gesagt wurde, hier noch einige erwähnenswerte Anekdoten:

Tapas. Tapas waren die einzige Motivation, bei nuklearem Winter das Haus zu verlassen. Tatsächlich ist dieses Konzept von kostenlosem Essen beim Sozialisieren (sprich: Saufen) ein gänzlich großartiges Prinzip. Irgendwann war es auch so weit, da habe ich wildfremden Leuten Bier ausgegeben, um mir die dazugehörigen Tapas zu klauen.

Real vs Barcelona. Es mag zwar nicht das schönste Spiel der spanischen Liga gewesen sein, aber immerhin war es 90 Minuten lang interessanter als das Wellness-Fußball unserer Nationalsport-Gemeinde. Ach, was erzähle ich da; ich würde mir auch 52 Wochen lang Bahn-TV mit Vergnügen in die Birne ballern, solange nur Casillas in jeder Sequenz zu sehen wäre. Casillas, Torhüter von Real Madrid, vielleicht auch der schönste Mann der Welt.

casillas

Madrid. Bei Weltuntergangswetter sieht diese Stadt ungefähr genauso charmant aus wie Tottenham. Durch meine ausgeprägte Fantasie konnte ich mir zwar in etwa vorstellen, welche vollbusigen, elfenartigen Wesen da durch den Sonnenschein im Hochsommer spazieren und wie sich schöne Menschen im Park zärtlich lieben, aber ich hatte nicht viel Geld bezahlt, um mir Dinge vorzustellen, also bin ich im Regen durch Pfützen marschiert und habe frierende Spanier mit meinem guten deutschen Pelz zugedeckt.

Wir haben ein paar Schritt gen Tourismus ausprobiert, waren nach einigen Stunden aber wieder zu faul und haben uns stattdessen wieder an die Tapas rangepirscht (“No Jamon, Motherfucker!!”) und das ganze Wochenende mit Filme gucken und Karten spielen verbracht. Das war’s auch schon. Als Hauptgewinn gibt’s eine Erkältung oben drauf. Um mich selbst zu trösten gibt’s jetzt noch mal ein Bild von Casillas:

iker-casillas

Madrid · Kategorien: Realwelt · 7 Kommentare
 
 

Berlin Unbezahlbar

Veröffentlicht October 2, 2009

Soetwas in der Art hatte ich schon länger mal vor, aber hier sind mir wohl einige talentierte Menschen der HTW Berlin zuvorgekommen ((interessant zu erwähnen, dass ich die letzten 2 Jahre ununterbrochen versucht habe, in den Studiengang “Wirtschaftskommunikation” zu kommen, aber die blöde HTW-Bitch findet mich nicht gut– aber ich bin ja auch viel zu Cool für so einen Trend-Studiengang, eh)). Die Studenten sind in Berlin losgezogen mit dem kleinstmöglichen Budget, und siehe da: die Hauptstadt lässt sich auch ohne viel Cash durchnehmen. Ähh..

Berlin Unbezahlbar

Über Märkte, Sehenswürdigkeiten und Parks bishin zu Party, Futtern für Umme und der pure Urban-Genuss ist da alles dabei, was sich das Penner-Herz so wünschen kann. Ich jedenfalls bin ausreichend zufrieden gestellt und warte nur noch auf den nächsten Sommer, um die Draußen-Angebote zu verwirklichen.

Ich kenne nicht viele Städte, in denen so viele Möglichkeiten offen liegen. Aber wenn Berlin eine Website wäre, dann hätte sie als einzie womöglich das Freemium Modell verstanden. Touristen kommen her und stoßen erstmal mit einem Kasten Stierbier (3,50 für 0,5 Liter Flaschen bei Netto) an, gehen in einen Club umsonst und ohne Dresscode und holen sich dann einen (ok, gut schmeckt der nicht) Döner für einsfünfzig. Miete ist quasi umsonst, wenn man mit Wasserschaden leben kann, und in Friedrichshain findet sowieso jeder einen Platz. Das ist versprochen.

Und deshalb steh ich auch so auf Berlin.

Flohmarkt

Die Broschüre gibt es drüben beim Freeguide Berlin Blog als PDF runterzuladen.

 
 
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