Es ist mal wieder Zeit für eine gesunde Portion Ohrwürmer, oder wie ich sie gerne nenne: Verdammt fette Beats, die ihr wie immer verpasst habt. Man merkt anhand der aktuellen Auswahl vor allem zwei Dinge: Gossip Girl ist wieder auf Sendung, und ich höre zur Zeit gerne eine ganz seltsame Abwandlung der Rap-Musik: Hipster Hop (gebrandet von Kanye West, hat weniger mit Sprechgesang als mit einem sicken Bass zu tun)! Aber genug der Worte, legen wir los… ((Übrigens, bei der Abmahnwelle in der deutschen Blogosphäre zur Zeit möchte ich mich nicht der Unsittlichkeiten strafbar machen, weshalb es diesmal keine Direktlinks gibt… dafür aber einige tolle Blogbeiträge, die von den Künstlern handeln. Hust Hust)).

Little Dragon – Blinking Pigs Passend zur Schweinegrippe gab’s jetzt den Titel Blinking Pigs von Little Dragon, einer großartigen Band aus Schweden (und ich meine, woher auch sonst), die ganz sanfte elektronische Musik mit Vocals fabriziert.
Spank Rock – Loose (ft. Amanda Blank) Heilige Scheisse, wie konnte ich diesen Track nur bisher übersehen? Danke Sven für den Tipp vom letzten Mixtape. Ernsthaft. Hört euch den Beat an. Und guckt euch das trashige, von Lapdance kopierte NSFW-Video an. Mit Amanda fucking Blank auf der Schüssel. Holy Camoly. A++, would fuck again.
Kid Cudi – Up Up & Away (The Wake & Bake Song) Ach, ich liebe Kud Cudi ja. Dieser Mann hat so viel Charme und eine unglaublich beruhigende Stimme. Up Up & Away ist ein Song, den sogar meine Oma gut fände, auch wenn da das Wort “motherfucker” erwähnt wird. Der Mann kann gute Laune machen. Das lang erwartete Album, Man On The Moon, ist mittlerweile auch erschienen und ein Must-Have 2009. Kaufen: Man On The Moon: The End Of Day [Explicit]
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Jay-Z – Off That (ft. Drake) … wahrscheinlich nicht der beste Song auf dem neuen Album, The Blueprint III, das ungefähr zeitgleich mit Kid Cudi’s Platte erschienen ist, aber der einzige, der mir von Anfang an ins Ohr gegangen ist. Das liegt wohl auch an Drake, den ich seit seiner Collabo mit Lykke Li ziemlich sympathisch finde. The Blueprint 3 [Explicit]
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Big Boi – Fo Yo Sorrows (ft. Too Short & George Clinton) Eigentlich steh ich nur auf die Hook. Ich kann mir diesen Typen so gut beim Grinsen vorstellen. Außerdem: ein weiterer Strich auf der Hipster Hop Liste. Und wer steht bitte schön nicht auf Big Boi und Too Short?
Fo Those Who Think Life Is Unfair Cause I Blow My Smoke In The Air
As If No One Is Standing There Then I’ll Roll One Tonight Fo Yo Sorrows
In My Chair As I Sit Back Smiling From Ear To Ear
With A Fistful Of Your Girlfriends Hair
Yeah She’ll Blow One Tonight Fo Yo Sorrows
The Smiths – There Is A Light That Never Goes Out Dieser Track schafft es alle paar Wochen mal wieder in meine Playlist, wieso auch immer. Einer der besten Songs aller Zeiten, und seltsamerweise kennen den auf einmal so viele Leute. Früher wurde ich immer mit Tomaten beschmissen wenn ich mit “so komischer Musik” ankam. Naja, aber alles wird ja besser im Retro-Chique der Hauptstadt, wa.
Just Jack – Embers Das Intro ist so ziemlich das abgefahrenste, was man sich vorstellen kann. Vor allem, weil so schön nach Gossip Girl und reichen Gören schreit, dass ich mich ein bisschen im Schrank verstecken will. Dabei finde ich Just Jack selbst so richtig schlecht. Aber sowas passiert halt, wenn man Bilder dabei im Kopf hat.

Owl City – Fireflies Death Cab For Cutie in Guter Laune.
Miike Snow – Animals & Miike Snow – Plastic Jungle Ich könnte mich so auf Anhieb gar nicht für das bessere Lied entscheiden, aber hier haben die Schweden wieder eindeutig die Playlist gewonnen. Wieso ist das so? Wieso können die alles besser als der Rest der Welt? Wieso steh ich so darauf? All diese Fragen…
I escaped through a keyhole before they erased me
I married the beetle and learned to be graceful
It’s why all this warfare pours out of my eyes.
Los Campesinos! – The Sea Is A Good Place To Think Of The Future Gänsehaut-Mukke, mein armes Herz musste so leiden hinter dieser unglaublich nervenzerfetzenden Story. Egal wie unspektakulär das sein mag, und wie viele Leute jetzt “Pop!!” schreien werden, aber ich hab keinen Bock auf die elitäre Scheisse, ich steh auf sowas.
Calypso – Casually Sad Mercedes Guter, alter Queens Of The Stone Age mäßiger Teenage-Rock über, wer hätte es gedacht, Teenager. Ich möchte bei diesem Song die Luftgitarre rausholen und meine zerfetzten Jeans anziehen.
Blakroc – Hoochie Coo Was sich erstmal wie eine weitere Hip Hop Absonderung der Amerikaner anhört, ist beim zweiten Blick ein zeitloser Synergieeffekt. Blakroc soll nämlich ein LP Projekt von The Black Keys (schmacht) und diversen Hip Hop Artists werden. Auf diesem Track kann man schon mal Mos Def und Jim Jones bewundern, und ich geh dann mal den Track auf die Playlist für meinen Absturz in die Drogenwelt setzen.

The Rapture – No Sex For Ben Erstens ist der Track gut, weil er von The Rapture ist, und zweitens ist der Track gut, weil mein australischer Mitbewohner Ben auch keinen Sex hat, weil er so viel arbeiten muss.
Kings Of Convenience – I Don’t Know What I Can Save You From (Röyksopp Remix) Ach, schon wieder Ikea. Ich gebe auf, ich geh jetzt sterben, so viel Kunst kann doch nicht in so kalten Gegenden entstehen!
I tried so hard to follow,
but didn’t catch a half of what had gone wrong,
said “I don’t know what I can save you from.
AA Bondy – I Can See The Pines Are Dancing Perfekter Song für den Herbststart, obwohl es sich für mich gerade eher anfühlt wie nuklearer Winter. Ernsthaft jetzt, am einen Tag Sonne, T-Shirt und Eis essen, am nächsten Tag fette Jacke und Mundfrost. Scheisse man. Aber der Song ist trotzdem wunderschön.
Miike Snow – Burial (Benny Blanco Remix ft. Neon Hitch) Schöner Bass, schöner Beat, schön zum chillen. Thumbs Up, obwohl ich kein großer Remix-Fan bin.
… boah das hat jetzt schon wieder viel zu lange gedauert, und eigentlich gibt’s noch ein paar Millionen Songs. Ich glaube, ich brauche einen Co-Autor. Hmpf.