Chester French // Drop

Man hat das Gefühl, jeden Moment könnte dieses Musikvideo sich in einen Softporno der 90er Jahre verwandeln. Die Art, die man früher heimlich auf VOX nach 22 Uhr geschaut hat, wenn Mama und Papa schon geschlafen haben. Keine Sorge; das einzige, was man fürchten muss, ist zu sehr an die schmerzliche Erfahrung schlechter Popmusik erinnert zu werden.
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November 15th, 2012 Posted in Musik | 2 Comments »

Generation Facebook

Ich teile mit vielen Menschen einen gewissen Lebensstil und bin traurig darüber dass man ihn aus objektiver Sicht so gerne als einen einsamen, schnelllebigen, wertlosen und von Konsum gefüllten betiteln möchte. Als ob man mir von Anfang an absprechen möchte, dass ich unter diesen Umständen jemals so etwas wie Zufriedenheit oder Glück empfinden könne. Als ob die Kultur, die ich heute genieße, alleine weil sie moderner ist als diejenige, die vor 20 Jahren existierte, meinem persönlichen Zerfall gleicht.

Vor einer Ewigkeit nannte man solche Leute mal: verkrachte Existenzen. So schwarzweiß ist es heute nicht mehr. Dieselben Leute haben immerhin die Welt in die Tasche gesteckt. Die sie überall mit sich herumtragen, zumal sie jedes Jahr noch kleiner, flacher, leichter und marcjacobsiger wird. Sie sind nicht verkracht, sie sind: die Facebook-Generation. Wer sollte sie dafür verurteilen? Während man früher gesellschaftlich sanktioniert, isoliert und zum Verlierer abgestempelt wurde, wenn man mit 30 oder 40 stundenlang auf der Couch lag und sich mit Nonsens befasste, gibt es heute ein anderes kollektives Bewusstsein. Ein Wir.

Heutzutage krepieren wir alle an Burnout, es gibt mehr Kriege als je zuvor, wir sozialisieren nur noch über virtuelle Kommunikationsmittel, wir glauben nicht mehr an Gott, wir wissen nicht mehr die Romantik der Langweile zu schätzen und wissen nichts mit uns anzufangen. Während wir sinnlos “Brause trinken” und “Bon Iver hören”, geht unser Leben an uns vorbei, und wir erinnern uns ins 70 Jahren an nichts mehr von Bedeutung. Wenn wir etwas googlen möchten, landen wir im vierstündigen Delirium zwischen Klicks und Zeitvertreib.

Dabei verstehe ich diese andere, angeblich bessere und ältere Welt nicht so wie ihr. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, wo die Dinge schnell sind. Und ich gehöre hier rein. Ich will nicht vor meiner Zeit leben und den Dingen entsagen, die mich gleichzeitig auch formen. Der vom Internet erschaffene Lebensraum ist meiner. Den könnt ihr mir nicht einfach wegnehmen, nur weil ihr überfordert zu sein scheint, oder diese Entwicklung nicht versteht, oder so gerne in die Nostalgie eurer eigenen, angeblich besseren “damaligen” Lebensweise verfallt. Ich kenne die Probleme unserer Gesellschaft und versuche ihnen auszuweichen, so gut es geht, aber ich betitel mich nicht als Opfer der Informationsfluten, sondern als ihr Meister. Ich verbringe sehr, sehr viel Zeit im Netz, schon seit meinem 11. Lebensjahr, und trotzdem finde ich noch genug Platz mich zu entfalten. Ich bin sehr glücklich, habe ein schönes Leben, bin ein zurechnungsfähiger Mensch. Ich schicke lieber eine E-Mail, als zur Post zu gehen, und ich kommuniziere lieber über Facebook, als zu telefonieren. Das heisst nicht, das ich beides nicht könnte, und das heisst auch nicht, dass ich nicht befähigt bin, ohne meine “künstliche” Umgebung zu leben; aber wer mir meine Kultur, meine Zeit und meine Entwicklung wegnehmen möchte, riskiert dass ich an dieser anderen Unnatürlichkeit verzweifle.

Dieses Wir hat es sich ziemlich dauerhaft und komfortabel eingerichtet im Wartezimmer zum Erwachsenwerden. Man geht mal eben ins Internet, um die nächste Apotheke zu googeln, und kann hinterher nicht genau erklären, warum das letztlich dann doch drei, vier Stunden in Anspruch genommen hat. Man muss es übrigens auch niemandem erklären, keiner fragt danach. Dank Facebook weiß man dafür nun endlich wieder, was die alten Schulfreunde gerade so machen; nämlich in etwa dasselbe, nur eben in Amerika. “Und ich dachte immer, ich würde klüger werden. Und dass wir irgendwann reich wären . . . ” sagt Jason in “The Future”.

Ihr habt mir diesen Zoo gebaut, mich gefüttert und erzogen, mich beschützt und mir das Leben leicht gemacht, und jetzt erwartet ihr, dass ich richtig viel Bock habe in die Wildnis zurück zu gehen und mich einfach vor meine Feinde zu werfen? Wisst ihr was: die Schnelllebigkeit, über die ihr euch beklagt, ist ein Teil meines Weltbildes. Die Sinnsuche, die es jetzt nicht mehr gibt, hat euch selbst in den Wahnsinn getrieben. Es bleibt keine Zeit zur Reflektion, sagt ihr, und wir werden unter Druck gesetzt, sagt ihr, aber hier bin ich, und ich reflektiere, und ich bin zurechnungsfähig, und ich liebe das alles, weil ich es nicht anders kenne. Das heisst nicht, dass meine Liebe zum Leben weniger wert ist als eure. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich euch eines Tages besser verstehen werde, als ihr mich jemals verstehen könntet. Nur entwertet mich nicht aufgrund der Zeit, in der ich geboren wurde: ich glaube nämlich, dass ich ziemlich schnell erwachsen werde in dieser Welt und mir dessen auch bewusst bin. Hört auf, mich in das kollektive Bewusstsein der versagenden, inhaltsleeren Hipstergeneration zu pressen, die sich mit Sinnlosigkeit zumüllt, bis es Sinn findet. Wir sind genauso erfolgreich oder unerfolgreich wie die Generationen vor uns, ihr seht uns nur besser, weil Facebook euch lässt.

Das ist eine Antwort auf den Artikel “Generation Facebook – Im Wartezimmer zum Erwachsen werden”, von Rebecca Casati, veröffentlicht am 6.11.2011 in der Süddeutschen Zeitung

November 14th, 2011 Posted in Gangster | 10 Comments »

Total Recall: Retromania der Musik

Im Guardian (Herz, Seele und Mumu meines Informationsbeschaffungskörpers) ist ein Artikel erschienen, der dieses fanatische “Zurückdenken” und den Retromove in der Musikszene (und begleitetend in Fashion und Kultur als Gesamtbild) beschreibt und wie sich gerade in diesem Bereich zwei Welten gegenüber stehen; einmal die Ibiza-House Maloche, die von David Guetta, dieser Hure, angeführt wurde und bei den Rednecks in den USA gerade einschlägt wie eine Bombe (als ob wir noch mehr Eurotrash Musik gebraucht haben); aber andererseits auch die Indie-Schiene, die sich an 60er Jahre Hippie und Blues und anderem Kram anlehnt.

Retro is not a completely new phenomenon, of course: pop has an extensive history of revivals and creative distortions of the musical past. What is different about the contemporary retromania is the aspect of total recall, instant recall, and exact recall that the internet makes possible. Fans can drown themselves in the entire history of music at no cost, because it is literally all up there for the taking. From YouTube’s archive of TV and concert performances to countless music, fashion, photography and design blogs, the internet is a gigantic image bank that encourages and enables the precision replication of period styles, whether it’s a music genre, graphics or fashion. As a result, the scope for imaginative reworking of the past – the misrecognitions and mutations that characterised earlier cults of antiquity like the 19th-century gothic revival – is reduced. In music especially, the combination of cheap digital technology and the vast accumulation of knowledge about how specific recordings were made, means that bands today can get exactly the period sound they are looking for, whether it’s a certain drum sound achieved by Ringo Starr with help from the Abbey Road technicians or a particular synth tone used by Kraftwerk.

Ein besonders anregender Punkt im Text ist die Frage, an was wir uns eigentlich zurück erinnern, wenn wir in einigen Jahren das Retrospiel auf das 21. Jahrhundert projezieren? Wir werden Bilder haben, die so aussehen, als wären sie vor 20 Jahren geschossen worden, und Musik, die sich so anhört, als wäre sie mindestens 40 Jahre älter als sie ist. Es ist eine Verzerrung der Zeit.

What seems to have happened is that the place that The Future once occupied in the imagination of young music-makers has been displaced by The Past: that’s where the romance now lies, with the idea of things that have been lost. The accent, today, is not on discovery but on recovery. All through the noughties, the game of hip involved competing to find fresher things to remake: it was about being differently derivative, original in your unoriginality.

Und das ist mit Sicherheit jedem schon mal aufgefallen, dieses Gefühl, einen guten (!) Song schon mal gehört zu haben und sich darüber sogar zu freuen. An manchen Tagen jedoch ist man lediglich übersättigt und fragt sich, ob es jemals wieder etwas “neues” geben wird (James Blake und Weeknd waren für mich die einzigen Künstler der letzten Zeit, die im Mainstream/Pop Business zumindest “fresh” gewirkt haben – aber auch das ist alles nicht experimentell, sondern nur ein Zusammenwurf bereits bestehender, neuer und alter Elemente ihrer jeweiligen Genres).

June 24th, 2011 Posted in (Pop)Kultur, Musik | 6 Comments »

Out Of My Mind

Ey. Beverly Hills 90210, Air Max und überzeugende Synthie Sounds. Wenn jetzt Blümchen auch wieder angesagt ist dann gebe ich mir die Kugel (sprich: ich freue mir ‘ne Dauerwelle und fahre wieder mit bunten Inline Skates und male mir Sommersprossen auf’s Gesicht). Woher kommt der 90er Flash? Ich kriege gerade auch ab und zu so schweißige Schübe, die nach “Top Gun” und “Arabella” rufen. Überall sind Bilder, die von analogen Wegwerf-Kameras geknipst wurden und einen schleierhaften Nebelfilm, den man zweifellos als “hässlich” bezeichnen kann, tragen.

Kann ich wirklich also hoffen, dass Clarissa zurückkommt? Und die Spice Girls? Und der High Top Fade? Fresh Prince alter? Hawaii-Hemden? Sind wir wirklich wieder da, wo wir angefangen haben? Und wenn ja: wieso? Und wenn wir doch alle rational wissen, dass es falsch ist… wieso fühlt es sich dann so gut an?

April 12th, 2011 Posted in Musik | 4 Comments »

Yonkers

Gute Musik macht junge Mädchen feucht.

Tyler, The Creator und James Blake in einem Dreier der absoluten Gegensätze. Keine langanhaltende Affäre, aber eine intensive. Eine, wo man sich danach die Brüste festhalten muss, wenn man die Treppe ohne BH herunterläuft. Eine, wo man Tage später noch ein gewisses Kitzeln empfindet und Gänsehaut einen unerwartet erwischt. Ich sehe schon, 2011 wird das Jahr der Gloomy/Creepy/Mindfuck Musik, die einen im Schlaf noch jagt und psychische Vergewaltigung zu verantworten hat. Die abartigste Art des Gehörficks. Würde ich nicht alleine anpacken wollen, diese Mission.

February 11th, 2011 Posted in Musik | 2 Comments »

Sky, Sand, Sydney

Wenn man Sydney irgendwie zusammenfassen müsste, wäre wohl ein komprimiertes, kleines aber feines Europa mit einem riesigen Chinatown dazwischen die angemessenste Beschreibung. Von Newtown über Surry Hills bis Darlinghurst findet man sich in einem klassischen Bild von Londons hipsten Stadteilen wieder, die einen von Thai bis Italiano mit den fantastischsten und vielfältigsten Auswahlmöglichkeiten an kulinarischen Delikatessen, großartigen Cafés und schönen Plätzen beschenken. Zugegeben, CBD – das, was man von Sydney aus dem Fernsehen kennt, der Central Business District – lehnt sich eher der amerikanischen Kultur an, große Malls und spiegelnde Skyline, aber all das passt genauso hier hin wie es nun mal gerade ist. Zweifellos, und endlich wieder, eine ur-europäische Großstadt. Genau das, was ich seit drei Monaten so schwer im südostasiatischen Urwald zwischen Moskitos und hässlicher Psytrance Musik vermisst habe.

Eine europäisch-amerikanische Großstadt, zweifllos, wären da nicht diese kleinen, leicht irritierenden Dinge, die mich von einem ausgeprägt erleichtertem Heimatgefühl plötzlich wieder in absolute Befremdlichkeit werfen.

Da wäre vor allem, nicht zuletzt und gar hauptsächlich: das Wasser. Sydney ist weniger eine Stadt im ursprünglichen Sinne als eine monströse Bucht. Nicht nur die ihrer Zeit voraus entworfene Oper prägt das Bild, sondern auch die weißen Segel herumdümpelnder Boote, die Fähren, die im Berliner S-Bahn Takt von einem bis zum anderen Ende der Stadt pendeln, die Strände, an denen man sich wie auf den schönsten Inseln fühlt und von Surfern belagert werden. Hier ist etwas, dass ich noch nie so erlebt habe und wofür ich unendlich dankbar bin, irgendwie ein Hoffnungstropfen in meiner urban angehauchten Psyche: eine Stadt am Meer. Im Meer, tatsächlich.

Man verliert sich sehr schnell an diesem magischen Ort, der irgendwie alles zu sein scheint und sich doch nicht richtig entscheiden kann; Touristenmagnet, Strandidylle, Hipsterparadies oder kommerzieller Mittelpunkt. Ich möchte gar nicht erst versuchen, Sydney mit irgendeiner anderen Stadt auf der Welt zu vergleichen; es geht nicht. Und gerade bei dem Gedanken daran, Berlin daneben zu stellen und Pros/Kontras zu formulieren, erschauert es mich am ganzen Körper: ihr müsst verstehen, man kann Berlin nicht wirklich vergleichen, weil es immer der Ort sein wird, an dem ich meine Restjugend verbringen möchte. Aber man kann genauso wenig Sydney vergleichen, denn dieses Stück Erde ist mindestens genauso einzigartig.

Wie bereits formuliert, sind es vor allem die kleinen Dinge, die einen so irritieren – das Wasser ist keine Selbstverständlichkeit, aber man gewöhnt sich daran, jeden morgen den wunderschönsten (und traumhaftesten) Ausblick auf einen der berühmtesten Häfen der Welt zu werfen. Nein, es sind die kleinen Dinge, an die ich mich nicht gewöhne. Dass die Australier alles wie eine Frage formulieren und mich damit in ihrem Englisch komplett in den Wahnsinn treiben. Oder dass man im botanischen Garten Kakadus von Baum zu Baum fliegen sieht und sie noch bis in die Nacht hinein so lange kreischen hört, bis man selbst zur Shotgun greifen will. Oder dass man im Museum of Contemporary Art kopfkratzend vor nichtsaussagender (weil völlig neuer!) Aboriginal Kunstwerken steht und sich fragt, wo denn jetzt die Picasso-Wannabes hängen.

Dinge sind anders. Die Tickets für den Bus kauft man bei 7-11, in Convenience Stores ist alles teurer als in den Supermärkten und die Clubs machen generell um 2 Uhr morgens zu (was ehrlich gesagt besser für alle Beteiligten sind, da Australier in diesen Gefilden leider auch noch nichts von elektronischer Musik gehört haben und wenn, sich dann lieber auf gehirnschädigende Hip Hop House Remixe beschränken und ich anschließend gerne mal mit einem befreienden Sprung von der massiven und eindrucksvollen Harbour Bridge flirte). Es gibt unglaublich viele Asiaten hier, nach einer Stichprobenzählung konnte ich mehr ausmachen, als ich in Vietnam insgesamt zählen konnte. Seltsam fühlt man sich hier, wenn man zwischen Reihenhäusern, die eher an einsame Orte im Nirgendwo erinnern, plötzlich das Meer und die Wellen aufbrodeln sieht. Strahlend blauer Himmel, die Sonne brennt einem den Hautkrebs direkt unter die ersten Schichten, und dann ist das auch noch der schlechteste Sommer Australiens (es regnet alle drei Tage).

Kleine Märkte in alten Stadtteilen, Bars, in denen man nicht Rauchen darf, völlig desorganisierter Verkehr und dann sitzt man zwischen sechs Leuten in einer chinesischen Bude mit seinen Freunden wo man sich für 50 Dollar die Woche ein Zimmer teilt das eigentlich für maximal 3 Personen gemacht ist am Fenster und sieht einen verdammten Schwarm riesiger Fledermäuse am Himmel. Gotham Fucking City.

Oder man trinkt Flat White (Kaffee in Australien zu bestellen ist auch erst mal eine Kunst, für die man ein Lexikon braucht) im Draußen-Café des NSW Museum of Art und sieht einen Ara (oder jedenfalls einen bunten, kleinen Papagei) den Tisch langspazieren. Einfach so. Das sind dann so die Momente, wo man rafft, dass man nicht in Europa ist, sondern in Australien, auf der anderen Seite der Welt, wo jede Sekunde ein Känguruh ins Bild springen könnte, und wo alle drei Minuten jemand wegen Krokodilen, Quallen, Haien, Spinnen oder Schlangen stirbt. Zumindest sagt man das so. In Australien kann man an vielen Dingen sterben.

Der massivste Unterschied, den ich aber bis jetzt festnageln konnte, ist das Internet. Nicht, dass das Internet sich am anderen Ende der Welt anders verhält, aber die Leute spinnen hier. Die sind absolut rückwärts. Es gibt keinen unlimitierten Data Plan. Anders ausgedrückt: man bezahlt hier per Gigabyte an Download. Und dann läuft das im Pre-Pay Plan auch noch ab, meistens schon nach einem Monat. Nicht, dass das bei mir irgendwas ausmachen würde, immerhin knall ich die zwei Gig, die mir im Monat zustehen in zwei Tagen runter, aber ach du Scheisse, sind die denn komplett bescheuert? Dass man da nicht auf die Barrikaden geht und Randale macht und absolute Revolution ankündigt. Ich fange damit jetzt mal an, indem ich offline gehe. Wir sehen uns in Melbourne wieder, wo ich mit genauso wenig Plan herumdümpel, bis ich einen Job finde. G‘day mate.

January 8th, 2011 Posted in Urlaub | 3 Comments »

Szeneboulevard

Meine Szene-Affäre hat sich dann wohl ausgezahlt, immerhin habe ich es auf den B-Promi Thron der BZ geschafft. Das bedeutet zwar auch, dass ich definitiv meine Authentizität verloren habe und mir der Jutebeutel, sobald ich wieder in Berlin ankomme, von den Cool Kids kreischend weggenommen wird…

Aber damit kann ich freilich leben. Bitte einmal hier lang zum Berliner Szeneblog Spreeblick. Hier zu meinem ursprünglichen Text.

(danke an tobsen23 für die Screenshots!)

July 30th, 2010 Posted in (Pop)Kultur | 6 Comments »

The Original Hipster

Fickt euch, meine Mutter hat mich damals schon zum Trendsetter gemacht. Ich hab MJ aufgelegt und die Leute tanzen lassen. Man, ohne mich wär Berlin heute nicht das, was es ist. REPRESENT.

Und JA, verdammt, DAS IST EIN TURTLES T-SHIRT!

(Nein, ich habe keine Erklärung dafür, wieso meine Mom mich damals so geil angezogen hatte. Ich weiß auch nicht, was die Schminke soll, und wieso ich so kurze Haare hatte, und nicht so fett war, wie ich immer dachte, das ich fett war (ich glaube, ich bin erst später fett geworden). Wie dem auch sei: es ist awesome. Und ich hoffe, eines Tages wieder zurück zu meinem Style zu finden. Alter. Meine Kinder werden so leiden.)

July 1st, 2010 Posted in Uncategorized | 23 Comments »