Es regnet wieder. Das ist gut, denn der Feinstaub machte sich in der Stadt schon breit. Und es ist gut, denn Regen ist nicht Schnee. An diesem Samstagmittag scheint die Zeit stehen zu bleiben während ich mein Gesicht in die seltenen Sonnenstrahlen strecke. Gut so, denn es gibt viel zu tun. Mit dem neuen Aeroplane Mix dürfte das aber immerhin sehr smooth gehen.
Bei Dingen, die mir besonders wichtig sind, oder an die besonders viele positive Erinnerungen gekettet sind (die negativen Fallen bei meiner Vergangenheits-Sehnsucht nach der Jugend sowieso irgendwann weg), kann ich mich einfach nicht aufraffen sie wieder zu beleben. Man, ich hab so viel Angst vor Enttäuschung, dass ich mich schon seit Ewigkeiten nicht ins Robert Johnson trauen will.. und ob es dieses Mal passiert ist auch fraglich.
Nach einem ernüchternden Blick auf meinen Kontoauszug am ersten des Monats, nachdem meine Lunge nur noch rotgrüne Schleimbrocken fabrizierte und das Kopfkissen von einer dicken Schicht meiner vornächtlichen Magensäure überzogen war, wusste ich, dass das schöne Leben als unbesiegbares Stück Jugendfleisch vorbei war. Es summierte sich langsam, aber mit tragendem Fortschritt. In den letzten Wochen waren die Symptome meines leichtsinnigen Lebens nicht mehr zu ignorieren.
via Chris.Jeriko
Ich bin in den kalten Monaten wieder regelrecht aufgequollen. Die Speckebene, die sich um meinen Körper gelegt hat, droht zum allesfressendem, lebendem Tier zu mutieren. Meine Haut sieht aus wie ein Mienengraben in Sarajewo. Ich schmecke ohne Glutamat nicht mehr. Harte Wahrheit: ich bin klinisch tot. Und deshalb muss sich in meinem Leben etwas grundlegend ändern. [Weiterlesen]
Es gibt etwas, dass sich jeder reinziehen sollte, der mich ständig mit falschen Begriffen nervt: House ist nicht Techno und auch nicht Electro und auch nicht Trance und eigentlich habt ihr eh keine Ahnung. Ganz schön daher die Doku “History of House Music”, die bei YouTube aufgetaucht ist.