"Girl gone wide."


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Posts tagged house

BBCs Radio 1 setzt die Messlatte für gute Musiksendungen im öffentlichen britischen Radio – oder generell überall – ziemlich hoch. Immer wieder holen sich die Moderatoren für ihre Sendungen die angesagtesten und heißesten DJs ins Studio, die ihre raffinierten Tanzmusik-Selektionen für die Ohren ungeschulter auflegen. Ich bin ein großer Fan vieler dieser Mixe – man erinnere sich an James Blake, Jamie XX und viele andere Sendungen, die es regelmäßig in den Umlauf schaffen.

Für Radio 1s Rob Da Bank durfte nun Cyril Hahn seine Kunst zum Besten geben. Eine halbe Stunde gut komponierte House-Exzellenz! Whoop Whoop! House hat sowieso derzeit sein großes Comeback. Man denke da an Bicep, die mit ihren 90er Jahre Synth wieder ein bisschen die Stimmung aufpeppen. Cyril Hahn bleibt allerdings klassisch ruhig und gewohnt uneklektisch: stringente Beats und magische Vocals.

Cyril Hahn hat mit seinem Destinys Child Bootleg “Say My Name” vor einigen Wochen einen Monster-Hit für alle House-Besessenen erschaffen. Immer häufiger werden die klassischen R&B- & Popsongs der frühen 2000er gesampelt, sodass der Erinnerungswert, Mitsinggehalt und Eingängigkeit der bereits erfolgreichen Stücke in das House-Genre transportiert werden. Cyril Hahn perfektioniert dieses Anliegen, und sein neuester Mix kann sich – überraschenderweise ohne die kontemporäre EDM-Trap-Bass-HipHop Schiene zu fahren – voll und ganz sehen lassen. Schade, dass die meisten Club DJs nicht so richtig wissen, wie man abwechslungsreiche und spaßbringende House-Musik auflegt. Ich wäre mit Sicherheit wieder öfter beim Tanzen zu finden.

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by yeahs in Musik

Ich bin derzeit auf der wütenden Suche nach neuer Musik. Nicht nur, weil mein unersättliches Wesen immer das erste mit dem neuesten heißen Scheiss sein möchte – die Hipsterjahre sind vorbei – sondern weil ich ja bald, ahem, auflegen werde (“auflegen” und “wegziehen” sind die einzigen zwei Optionen, die nach vier Jahren Berlin noch zur Verfügung stehen). Und deshalb begegne ich gerade vielen verschiedenen Genres und Klängen. Ich werde sie allesamt ignorieren. Vor Publikum zu spielen bedeutet für mich, Mariah Carey und *NSync auf Repeat zu bringen. Ihr wisst, dass ich das tun werde. Es funktioniert immer.

Um euch auf diesen kollateralen Zusammenbruch der Coolness in Kreuzberg vorzubereiten möchte ich euch wie immer ab und zu meine Fundstücke nicht vorenthalten. Auch nicht die neu-alten, die zwar erst drei Sekunden online sind aber trotzdem schon über alle Blogs gingen. Ich werde sie hier gebührend ehren und ihr müsst es aussitzen. Mehr Informationen darüber, wann und wo ihr mich öffentlich für meine Pop-Party auslachen könnt, werdet ihr niemals erfahren und schon gar nicht jetzt.

Während ihr schon mal eure Schlagringe poliert möchte ich euch allerdings darauf hinweisen, dass Feel My Bicep eine unglaublich schöne Sache mit ihrer 80s Mucke veranstalten. Ich denke an flackernde Kinderzimmerlichter und die Kindergarten-Modenschau 1992, die ich natürlich nicht gewonnen habe. Das ist der Sound meiner pre-pubertären Jugend und ich finde es toll, dass den irgendjemand für mich greifbar aufarbeitet. Damals, das waren noch Zeiten. Da standen mir alle Clubs offen. Der Badminton-Club, der Karate-Club, der Reitclub, und so weiter. Und jetzt hat sich alles geändert. House-Nostalgie ist die beste Nostalgie.

Falls euch mein Enthusiasmus und Recherchedrang nicht genug ist solltet ihr einen Blick auf die einzigen anderen würdigen Premium-Ladies in diesem Internet werfen. Sie lernten einst, dass ich ihre Mutter bin. Um mich stolz zu machen haben sie Fähigkeiten entwickelt die meine schon längst übersteigen. Für afrikanisches Bambule und royally vergoldete Kevlarschutzwesten müsst ihr zum Einzelstück EZP an der Ecke Tabor/Bodega vorbei (bei 500 Facebook Likes hat sie übrigens Nacktbilder versprochen und ich garantiere dass der Anblick sich lohnt). Für ungesund gute Laune und ausschließlich chemischen Zusätzen geht zu Wenke, die eigentlich Shan-deeq heißen und in den Projects für Prügelei sorgen müsste.

Mehr Musikuration von mir gibt es auf DRECKSHITGIRLFACEBOOKMONGO.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Es regnet wieder. Das ist gut, denn der Feinstaub machte sich in der Stadt schon breit. Und es ist gut, denn Regen ist nicht Schnee. An diesem Samstagmittag scheint die Zeit stehen zu bleiben während ich mein Gesicht in die seltenen Sonnenstrahlen strecke. Gut so, denn es gibt viel zu tun. Mit dem neuen Aeroplane Mix dürfte das aber immerhin sehr smooth gehen.

by yeahs in (Pop)Kultur Musik


Bei Dingen, die mir besonders wichtig sind, oder an die besonders viele positive Erinnerungen gekettet sind (die negativen Fallen bei meiner Vergangenheits-Sehnsucht nach der Jugend sowieso irgendwann weg), kann ich mich einfach nicht aufraffen sie wieder zu beleben. Man, ich hab so viel Angst vor Enttäuschung, dass ich mich schon seit Ewigkeiten nicht ins Robert Johnson trauen will.. und ob es dieses Mal passiert ist auch fraglich.

by yeahs in Musik


Nach einem ernüchternden Blick auf meinen Kontoauszug am ersten des Monats, nachdem meine Lunge nur noch rotgrüne Schleimbrocken fabrizierte und das Kopfkissen von einer dicken Schicht meiner vornächtlichen Magensäure überzogen war, wusste ich, dass das schöne Leben als unbesiegbares Stück Jugendfleisch vorbei war. Es summierte sich langsam, aber mit tragendem Fortschritt. In den letzten Wochen waren die Symptome meines leichtsinnigen Lebens nicht mehr zu ignorieren.

via Chris.Jeriko

Ich bin in den kalten Monaten wieder regelrecht aufgequollen. Die Speckebene, die sich um meinen Körper gelegt hat, droht zum allesfressendem, lebendem Tier zu mutieren. Meine Haut sieht aus wie ein Mienengraben in Sarajewo. Ich schmecke ohne Glutamat nicht mehr. Harte Wahrheit: ich bin klinisch tot. Und deshalb muss sich in meinem Leben etwas grundlegend ändern.
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by yeahs in Berlin Musik


Es gibt etwas, dass sich jeder reinziehen sollte, der mich ständig mit falschen Begriffen nervt: House ist nicht Techno und auch nicht Electro und auch nicht Trance und eigentlich habt ihr eh keine Ahnung. Ganz schön daher die Doku “History of House Music”, die bei YouTube aufgetaucht ist.

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[via Glaserei]

by yeahs in (Pop)Kultur Musik