ATTACK THE BLOCK

Was gibt es schöneres, als völlig zugedröhnt an einem lauen Abend in seiner Wolke eingekuschelt den zuckergußartigen Lauten des britischen Singsangs aus dem Ghetto zuzuhören? (Dinge, die noch schöner sind: Steak von glücklichen Rinder, die im besten Fall geklont waren, Pornos mit gut aussehenden Hauptdarstellern, im Winter trotzdem noch sein Smartphone bedienen können weil es Mitte Januar milde 5 Grad draußen sind.) Attack The Block macht aus mir ein glücklich verballertes Rehkitz auf Crack: ein guter Film, der ausgesprochen großartigen Humor zeigt und sich nicht zu ernst nimmt, ohne gleich auf amerikanisches Scary Movie Durchfall Niveau zu abzusinken. Optimale Abwechslung zum Sat 1 Filmfilm den ihr euch so gerne reinzieht.

January 10th, 2012 Posted in (Pop)Kultur | 1 Comment »

Bouncing Cats

Heute ist so ein Tag wo ich nicht nur besonders emotional bin, sondern wo auch alles, was ich finde, auf den Blog muss- damit ich es nicht vergesse, und weil es das echt wert ist.

Bouncing Cats is the inspiring story of one man’s attempt to create a better life for the children of Uganda using the unlikely tool of hip-hop with a focus on b-boy culture and breakdance. In 2006, Abraham “Abramz” Tekya, a Ugandan b-boy and A.I.D.S. orphan created Breakdance Project Uganda (B.P.U.). The dream was to establish a free workshop that would empower, rehabilitate and heal the community by teaching youth about b-boy culture. Based in Kampala, Uganda, B.P.U. has recently expanded to include permanent classes in Gulu, Northern Uganda. Abramz teaches classes three times a week to more than 300 kids from all parts of the country. Many of the children are homeless, victims of war and poverty, and few can afford proper schooling yet they walk from miles away to attend the B.P.U. classes. As Abramz says, “This is where many people’s pride is. It’s a skill that no one can take away from us.”

(via)

August 11th, 2010 Posted in Uncategorized | 3 Comments »

N2Gether Now

Shut The Fuck Up. Limp Bizkit, posen, blenden, Skate Parks, mit Headphones am Coolsten durch die Straßen laufen (im kleinen Dorf, versteht sich), und sich über diese Wörter freuen, die man gar nicht sagen durfte (wegen den Eltern und so). Musik, die von der eigenen Generation geprägt wurde. Ein erster Schritt Richtung Erwachsensein. Ein Step. Beats. Smoke. Hoodies. Tips. Pizza. Der Bass im ersten Auto (wobei, das kam so unendlich viel später, eigentlich waren es die Autos von den älteren Kernasi-Freunden, die man sich angelacht hatte, um DRIN zu sein).

Und dann die Spiele, die wir damals gezockt haben – Dimensionen und Welten der unendlichen Langweile haben wir durchbrochen – Snake, Pacman, Minesweeper – auf dem Klo haben wir unsere eigenen Rekorde gebrochen und für anhaltende Probleme mit Hämorrhoiden gesorgt.

Ich habe diesen Song einfach so abgöttisch geliebt. So oft mit dem Kopf dazu genickt. Mit meinem klobigen Skaterschuhen und der ausgeleierten BRAUNEN CORD HOSE (!!!), und dem Edding in der Hand, und den aufgemalten Körpertattoos, die dann in der Sonne auf der Haut geschmolzen sind. Einfach nur Asi-Feierei. Morgens an der Trinkhalle Besoffene ärgern. Ich habe mich so bad ass gefühlt. Wenn ich so ein Kid heute sehe, dann überlege ich immer hin zu gehen und zu fragen, ob er schon mal ein Foto von seiner Coolness gemacht hat- man muss es eigentlich aufheben, und sich immer an diese fantastisch-düster-distanziert-kalte und gleichzeitig so zerbrechliche Zeit erinnern. Und außerdem würde ich gerne wissen, was da für ein Sound aus seinen Ohren dröhnt, und schlage ihn zusammen, weil cool sein heute wohl irgendwas mit Revolverheld zu tun hat, und das kann ich nicht tolerieren, da muss ich einfach dick drauf schlagen. Und dafür zieh ich mir auch gerne wieder die hässlich-traumatisierenden Cordhosen und die Buffallo-Plateau-Absätze an.

Fred Durst ist aber auch einfach so ein behinderter Vollspast, wenn man den nicht zum Vorbild hatte, dann weiß ich auch nicht. Aber ‘ne schöne Jugend war das dann nicht.

August 6th, 2010 Posted in Musik | 9 Comments »