Creamcake: Sasha Go Hard & Pereira Elsewhere

Creamcake: Sasha Go Hard & Pereira Elsewhere

Meine Abwesenheit war einer Lungenentzündung siebzehnten Grades geschuldet, a.k.a ich habe die ganze Stadt mit meinem Schleim bedeckt und niemand wollte mit mir rumhängen. Jetzt kann ich aber endlich wieder Kommandos geben und Klausuren schreiben, meine Laune entspricht also einer Packung gemischten Nüssen. Dennoch oder gerade deshalb gibt es für heute nur einen Auftrag: im Südblock die fantastische Sasha Go Hard bewundern und auf ‘nen Dienstag einen über den Durst trinken.

Sasha Go Hard, Perera Elsewhere und Larry & Yong geben heute einen sehr weiblichen Gig im Südblock, und zurecht! Ich kann auch keine Männer mehr sehen.

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February 4th, 2014 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

SoulFutureBass: Tanzbar Miami

SoulFutureBass: Tanzbar Miami

Trallalala. Heute wieder mal peinlich berührt vom Digital-Auflegen und Elite-Verärgern: DT64 und YEAHSARA (ich) beim katastrophalen Niedergang einer neuen und noch jungfräulichen Club-Location. Ihr wollt euch? Dann drüben bei dem FinDing mitmachen und definitiv nicht gewinnen. SoulFutureBass heisst die Veranstaltung, die euch in Erinnerung bleiben wird, das bedeutet SeeleZukunftBass und reiht sich damit bei A’MILLION in die sinnlose Brand-Ökonomie ein. I love it.

Wir werden diesmal nur Hausmannskost servieren, also alles, was der belgische Gabber herzugeben hat (in Originaltempo) und hier und da noch ein paar Schmankerl aus dem letzten Schlümpfe-Techno Album. Welcome To Miami ist das Motto, also alle bitte in ausreichend Hawaii-Hemd-Kostümierung ankommen.

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November 22nd, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

A’MILLION: ONE YEAR BIRTHDAY PARTY

A’MILLION: ONE YEAR BIRTHDAY PARTY

Nachdem wir auf unserer ersten kleinen Party vor genau einem Jahr in der Luzia so etwas wie eine Massenpanik verursachten und den Präsident der Vereinigten Staaten stürzten, wird es nun Zeit, einen Meilenstein zu setzen und zu Anlass des eine Millionsten Jubiläums die Festagsreihe zu erweitern. ONE IN A’MILLION am Samstag, den 26. Oktober 2013 ist unsere Chance, allen Leuten DANKE zu sagen, die Jägermeister auf unser hochwertiges Equipment geschüttet und unseren Gästen die iPhones geklaut haben!

Wir können immer noch kaum glauben, dass wir den Spieß umgedreht haben: statt die Leute auszuziehen, haben wir sie mit schlechtgedruckten Limited Editions angezogen, und statt auf gute, souveräne musikalische DJ-Leistung zu setzen, haben wir einfach lauter als die Anlage gegröhlt und gegen Ende immer noch Restkrümel Pfeffi zu “I Got 5 On It” in Flammen gesteckt. Alle haben immer gesagt: es gibt genug Nackedei-Twerk-Partys, aber A’MILLION HomieLoverFriends haben bewiesen, dass diese noch gefehlt hat.

Von der Luzia gings ins Backyard, wo wir zwei außerordentlich wahnsinnige, aber immer noch ziemlich eng bestuhlte Mega-Sausen feierten. Die Reise nach Jerusalem hat nun ein Ende: Bravo Hits A’MILLION im St. Georg verspricht lauter Rubberbandz und Syzzurp aus roten Pappbechern und viel Platz für spontane Breakdance-Battle. Unsere Special Guests von der Bass Gang Berlin Big Band werden ein paar klassische Balladen für die Nacht spielen während YEAHSARA, WHITE TEAR und DT64 von der A’MILLION Posee wie gehabt ihren Einsatz verpassen.

Bevor die Knarren aus den Baggy-Unterhosen gezogen werden, gibt es auf unserem Indie-Punk Floor die Best Of Kuschelrock-CD zum abschmoozen: Pretty Ricky, Usher, Jagged Edge und die soften Seiten von Sixpack Shakur und 2Pac Shahrrour.

Diesmal gibt es keine Gangstaliste, denn schon für knausrige FIVE BUCKS bekommt ihr schon einen Hoodie-Slap und All You Can Beat Buffet. Einlass beginnt um 23 Uhr, wer pünktlich ist, gut aussehende Freunde mitbringt und/oder bis ganz zum Ende bleibt darf beim Aufräumen mithelfen. Anders ausgedrückt: bitte kommt, denn ohne den aufdringlichen Schweißgeruch macht das ganze doch gar keinen Spaß.

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October 23rd, 2013 Posted in Berlin, Gangster, Musik | Comments Off

All Kells Everything

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Liebe Kinder, wie ihr vielleicht wisst ist heute der Internationale Tag der Frauen. So viel konnte ich jedenfalls aus den hysterischen Tweets meiner Timeline herauslesen. Außerdem ist heute Freitag, beides also gute Gründe, um ordentlich auf die Barrikaden zu gehen. Die Feierlichkeiten haben mir letzte Woche zwar die Fähigkeit zum Atmen genommen, aber ich bin nach 5 Tagen Kriegsführung gegen meinen Körper endlich gesundet und brauche keine Eiterbrocken mehr von den Wänden zu kratzen. Hurra!

Um diesen Anlass ordentlich zu zelebrieren muss man aber schon ein bisschen Style haben. Wer hat den Style? Genau, unsere Freunde von WeBoogie, die das Chesters neu auferstehen haben lassen. In Gedenken an den größten Frauenversteher der Welt gibt es heute die “All Kells Everything”-Veranstaltung. Ich habe keine Ahnung, in welchem Zusammenhang das steht, ich weiß noch nicht mal, ob das Sinn machen darf. Und ich befürchte, es wird die meiste Zeit am Abend R.Kelly laufen. EGAL! Zieht euch eure Fliegen an und steppt in den Club, motherfucker!

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March 8th, 2013 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

WEBOOGIE AT CHESTERS

Wer wieder zappelige Füße hat, der kann nach dem Kendrick Lamar Konzert in heimeliger Columbiahallen-Stimmung seine epileptischen Anfälle mal wieder zu fetten Tunes im Chesters praktizieren. Und falls du dachtest, dass DAS ein langer Satz war, solltest du den nächsten lesen: wie immer hat die ultra-talentierte WEBOOGIE Crew keine Kosten und Mühen gescheut um den audiophilen next-gen Partygängern der deutschen Hauptstadt die Creme de la Creme elektronischer Tanz- und Bassmusik zu bringen, die kein anspruchsvoller Mensch verpassen sollte.

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February 1st, 2013 Posted in Berlin | Comments Off

WEBOOGIE AT SWANGERS PARADISE

Es gibt mal wieder ein Leckerli für alle, die auf derbe Musik stehen: die WEBOOGIE Crew ist zurück mit ihrer monatlichen SwingSwangSwungSwag-Partyreihe im Chester’s Inn bei mir um die Ecke. Letzteres ist besonders wichtig für alle, die einen Schlafplatz in meiner hotten Crib wollen: kriegt ihr nicht.

Das letzte Mal haben die Veranstalter mit den zwölfjährigen Bass-Typen aus Litauen bereits dafür gesorgt, dass der Partyszene kollektiv der Schweiß aus den Achseln triefte. Die einen mögen mit Karl Lagerfeld abhängen, wir verzichten auf den Inhalt unseres Lebens, ziehen uns Joggen an und grinden booty-to-booty zum R’n'Bass. Wenn Usher schon nichts mehr drauf hat, dann doch wenigstens diese Hip Hop Ingenieure.

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November 23rd, 2012 Posted in Berlin, Musik | Comments Off

BIRTHDAY BMX

Das Leben auf einem Geburtstags-BMX ist immer mitten im Sommer und spielt seinen eigenen Highschool-Soundtrack im Hintergrund ab. Noch nie habe ich mich so lebendig, jung und frei gefühlt wie wenn ich die kleinen Hügelchen zum Görlitzer Park hochfahre, mich dann gemütlich auf meinem Sattel niederlasse, ein Eis schlecke, allen Gangstern High Five gebe und gediegen in den Sonnenuntergang cruise. Ich brauche kein Malibu, kein Venice, keinen Broadway. Ich brauche nur dieses BMX, ein paar Sonnenblumenkerne und Songs, die passen.

With all them badass friends you be thinking you a 10 but you a 8
Now that’s great!

Danke an Marcus & Stefan für das großartige Geschenk.

October 5th, 2012 Posted in Berlin, Gangster | 1 Comment »

REW & LUIS BIRTHDAY BASH

Geht schneller, als man denkt! Kreuzberg wird von schlechten Übergängen und gedrückter Partystimmung unsicher gemacht. Ihr braucht jemanden, der drei Stunden lang nicht aus dem Arsch kommt und vergisst, den Bass wieder reinzunehmen? Kein Problem! YEAHSARA KOMMT HERBEISABOTIERT!

Am Freitag, den 05. 10. 2012 werden REW & LUIS exklusiv von mir gefeiert. Ob das mit den Platten gut geht weiß man zwar nicht – aber wenn ihr schon betrunken kommt können wir davon ausgehen, dass wir problemlosen Spaß haben werden.

October 4th, 2012 Posted in Gangster, Musik | 1 Comment »

When Thugs Cry <36

Die realsten Motherfucker im Game schmeissen ein nettes Ghettogether. Während die Haters also noch Gentrifizierungs-Prügelei androhen, haben wir uns schon längst die Schlagringe in Gold als Accessoires geschmiedet und bereiten uns für eine übertighte Shituation vor. Im Prinzessin Charlotte geht es am Donnerstag nur um in Skinny Jeans gepresste Eier. No one one the corner got swagga like thugs. Be there or be hindert.

Krass: Kill & Grill, Afrika Lambaada & Opfertanz

Als wir gehört haben, Gangster-Rap ist das neue Ding nach Pandababys und Karottenhosen, haben wir uns zwei Mal in der Cypher gedreht und vor lauter Realness unsere Baggy-Pants verschluckt. Der KPTN spricht seitdem kein Word mehr mit uns und hat uns gezwungen, solange aus purer Demut Kappen mit ulkig-glitzernden Stickern anzuziehen, bis wir ihn mit einer Champus Invasion überraschen, die seit 3 Cribwalks nicht mehr beim Wet-T-Shirt-Contest war.

Weil wir seit Jahren nur noch Hummer fahren und die Straße ausschließlich von Google Maps kennen, haben wir extra für euch unsere Bloods Messer-Benno und Backstreet-Gerald gebeten, ein freundschaftliches Ghettogether in unseren 36 Chambers im Prince Charles zu schmeißen und alle in ihre Crib einzuladen, für die Geld keine Rolex spielt.

Wir haben nicht die geringste Ahnung, was sich die Jungs ausgedacht haben, aber es gibt wohl eine Indoor-Outdoor Summer Jam, ein Kill & Grill BBQ mit Beef. Weißbroten und Kartoffeln von Smiggy Balls (LA/NY), Baggy Bounce – Sackhüpfen mit King Kalamar, eine gefährliche Schießwand, krampfhaft unangepasste Sprüche, eine lustige Logowand und DJ-Sets der unberechenbarsten DJs im Game.

Um den Bogen zu überspannen, haben sie die völlig überschätzen Emo-Krawall-Rapper von Proberaum Antifreshness eingeladen, die ihre Hits “Ich weine, wenn ich komme”, “Sie schlägt mich”, “Du hast eine Meinung” und “Geheim 1&2″ spielen. Natürlich nicht ohne Lil’ Biggie Nirddy, den emotionalen Rapper im Bademantel.

Wir sind verstört und ängstlich. Kommt alle und zeigt dem KPTN, dass ihr ohne ihn nicht heben könnt. Sonst ist er swag und wir sind wieder allein, allein.

Wir freuen uns dumm und dusselig!

Come in and Drive-By,

Muschi < $

July 16th, 2012 Posted in Berlin, Gangster, Konsumbehindert, Musik | Comments Off

Vom Bordstein zur Tiefgarage

Zu einer guten Party gehört eigentlich nicht viel pompöser Schnickschnack; man will ja bescheiden bleiben. Erfahrungswerten persönlich erhobener Statistiken nach sind diejenigen Partys am erfolgreichsten, die tatsächlich nicht in einem Club stattfinden, sondern den Charakter einer wilden Übernahme haben. Draußen im Park, in der U-Bahn, in einer Sparkasse, unter der Brücke, in einem Kleiderschrank oder eben in einer Kreuzberger Tiefgarage. Scheissegal, Hauptsache, alle haben Bock (Bonuspunkt für Hip Hop). Die netten Party-Philosophen von der Proud haben das vor einigen Wochen ganz ordentlich hinbekommen. Das war von Musik hinterlegte Party-Atmosphäre, bei der die Kinder endlich raus zum Spielen kommen konnten, ohne von zu coolen Glotzern oder gar der Polizei gehindert zu werden. Das Video dazu gibt es hier (exklusive Facebook-Shares sind scheiße), und ich erinnere gerne an den kollektivinternen Plan, diesen Sommer noch mal eine eigene kleine Fete zu organisieren.

(Wie schön (und creepy) es eigentlich auch ist, in unserer heutigen Zeit, von jedem kleinen Schnipsel Erlebnis auch noch eine audiovisuelle Erinnerung zu haben. Das macht es vor allem leicht, Menschen zu stalken, seine Kinder zu beeindrucken und sich selbst am Kopf zu kratzen und zu fragen: shit, was hab ich da eigentlich gemacht und wie bin ich wieder nach Hause gekommen?)

March 31st, 2012 Posted in Gangster | 1 Comment »