"Girl gone wide."


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Liebe Kinder, wie ihr vielleicht wisst ist heute der Internationale Tag der Frauen. So viel konnte ich jedenfalls aus den hysterischen Tweets meiner Timeline herauslesen. Außerdem ist heute Freitag, beides also gute Gründe, um ordentlich auf die Barrikaden zu gehen. Die Feierlichkeiten haben mir letzte Woche zwar die Fähigkeit zum Atmen genommen, aber ich bin nach 5 Tagen Kriegsführung gegen meinen Körper endlich gesundet und brauche keine Eiterbrocken mehr von den Wänden zu kratzen. Hurra!

Um diesen Anlass ordentlich zu zelebrieren muss man aber schon ein bisschen Style haben. Wer hat den Style? Genau, unsere Freunde von WeBoogie, die das Chesters neu auferstehen haben lassen. In Gedenken an den größten Frauenversteher der Welt gibt es heute die “All Kells Everything”-Veranstaltung. Ich habe keine Ahnung, in welchem Zusammenhang das steht, ich weiß noch nicht mal, ob das Sinn machen darf. Und ich befürchte, es wird die meiste Zeit am Abend R.Kelly laufen. EGAL! Zieht euch eure Fliegen an und steppt in den Club, motherfucker!

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by yeahs in Berlin Musik

Wer wieder zappelige Füße hat, der kann nach dem Kendrick Lamar Konzert in heimeliger Columbiahallen-Stimmung seine epileptischen Anfälle mal wieder zu fetten Tunes im Chesters praktizieren. Und falls du dachtest, dass DAS ein langer Satz war, solltest du den nächsten lesen: wie immer hat die ultra-talentierte WEBOOGIE Crew keine Kosten und Mühen gescheut um den audiophilen next-gen Partygängern der deutschen Hauptstadt die Creme de la Creme elektronischer Tanz- und Bassmusik zu bringen, die kein anspruchsvoller Mensch verpassen sollte.

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by yeahs in Berlin

Es gibt mal wieder ein Leckerli für alle, die auf derbe Musik stehen: die WEBOOGIE Crew ist zurück mit ihrer monatlichen SwingSwangSwungSwag-Partyreihe im Chester’s Inn bei mir um die Ecke. Letzteres ist besonders wichtig für alle, die einen Schlafplatz in meiner hotten Crib wollen: kriegt ihr nicht.

Das letzte Mal haben die Veranstalter mit den zwölfjährigen Bass-Typen aus Litauen bereits dafür gesorgt, dass der Partyszene kollektiv der Schweiß aus den Achseln triefte. Die einen mögen mit Karl Lagerfeld abhängen, wir verzichten auf den Inhalt unseres Lebens, ziehen uns Joggen an und grinden booty-to-booty zum R’n'Bass. Wenn Usher schon nichts mehr drauf hat, dann doch wenigstens diese Hip Hop Ingenieure.

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by yeahs in Berlin Musik

Das Leben auf einem Geburtstags-BMX ist immer mitten im Sommer und spielt seinen eigenen Highschool-Soundtrack im Hintergrund ab. Noch nie habe ich mich so lebendig, jung und frei gefühlt wie wenn ich die kleinen Hügelchen zum Görlitzer Park hochfahre, mich dann gemütlich auf meinem Sattel niederlasse, ein Eis schlecke, allen Gangstern High Five gebe und gediegen in den Sonnenuntergang cruise. Ich brauche kein Malibu, kein Venice, keinen Broadway. Ich brauche nur dieses BMX, ein paar Sonnenblumenkerne und Songs, die passen.

With all them badass friends you be thinking you a 10 but you a 8
Now that’s great!

Danke an Marcus & Stefan für das großartige Geschenk.

by yeahs in Berlin Gangster


Geht schneller, als man denkt! Kreuzberg wird von schlechten Übergängen und gedrückter Partystimmung unsicher gemacht. Ihr braucht jemanden, der drei Stunden lang nicht aus dem Arsch kommt und vergisst, den Bass wieder reinzunehmen? Kein Problem! YEAHSARA KOMMT HERBEISABOTIERT!

Am Freitag, den 05. 10. 2012 werden REW & LUIS exklusiv von mir gefeiert. Ob das mit den Platten gut geht weiß man zwar nicht – aber wenn ihr schon betrunken kommt können wir davon ausgehen, dass wir problemlosen Spaß haben werden.

by yeahs in Gangster Musik


Die realsten Motherfucker im Game schmeissen ein nettes Ghettogether. Während die Haters also noch Gentrifizierungs-Prügelei androhen, haben wir uns schon längst die Schlagringe in Gold als Accessoires geschmiedet und bereiten uns für eine übertighte Shituation vor. Im Prinzessin Charlotte geht es am Donnerstag nur um in Skinny Jeans gepresste Eier. No one one the corner got swagga like thugs. Be there or be hindert.

Krass: Kill & Grill, Afrika Lambaada & Opfertanz

Als wir gehört haben, Gangster-Rap ist das neue Ding nach Pandababys und Karottenhosen, haben wir uns zwei Mal in der Cypher gedreht und vor lauter Realness unsere Baggy-Pants verschluckt. Der KPTN spricht seitdem kein Word mehr mit uns und hat uns gezwungen, solange aus purer Demut Kappen mit ulkig-glitzernden Stickern anzuziehen, bis wir ihn mit einer Champus Invasion überraschen, die seit 3 Cribwalks nicht mehr beim Wet-T-Shirt-Contest war.

Weil wir seit Jahren nur noch Hummer fahren und die Straße ausschließlich von Google Maps kennen, haben wir extra für euch unsere Bloods Messer-Benno und Backstreet-Gerald gebeten, ein freundschaftliches Ghettogether in unseren 36 Chambers im Prince Charles zu schmeißen und alle in ihre Crib einzuladen, für die Geld keine Rolex spielt.

Wir haben nicht die geringste Ahnung, was sich die Jungs ausgedacht haben, aber es gibt wohl eine Indoor-Outdoor Summer Jam, ein Kill & Grill BBQ mit Beef. Weißbroten und Kartoffeln von Smiggy Balls (LA/NY), Baggy Bounce – Sackhüpfen mit King Kalamar, eine gefährliche Schießwand, krampfhaft unangepasste Sprüche, eine lustige Logowand und DJ-Sets der unberechenbarsten DJs im Game.

Um den Bogen zu überspannen, haben sie die völlig überschätzen Emo-Krawall-Rapper von Proberaum Antifreshness eingeladen, die ihre Hits “Ich weine, wenn ich komme”, “Sie schlägt mich”, “Du hast eine Meinung” und “Geheim 1&2″ spielen. Natürlich nicht ohne Lil’ Biggie Nirddy, den emotionalen Rapper im Bademantel.

Wir sind verstört und ängstlich. Kommt alle und zeigt dem KPTN, dass ihr ohne ihn nicht heben könnt. Sonst ist er swag und wir sind wieder allein, allein.

Wir freuen uns dumm und dusselig!

Come in and Drive-By,

Muschi < $

by yeahs in Berlin Gangster Konsumbehindert Musik

Zu einer guten Party gehört eigentlich nicht viel pompöser Schnickschnack; man will ja bescheiden bleiben. Erfahrungswerten persönlich erhobener Statistiken nach sind diejenigen Partys am erfolgreichsten, die tatsächlich nicht in einem Club stattfinden, sondern den Charakter einer wilden Übernahme haben. Draußen im Park, in der U-Bahn, in einer Sparkasse, unter der Brücke, in einem Kleiderschrank oder eben in einer Kreuzberger Tiefgarage. Scheissegal, Hauptsache, alle haben Bock (Bonuspunkt für Hip Hop). Die netten Party-Philosophen von der Proud haben das vor einigen Wochen ganz ordentlich hinbekommen. Das war von Musik hinterlegte Party-Atmosphäre, bei der die Kinder endlich raus zum Spielen kommen konnten, ohne von zu coolen Glotzern oder gar der Polizei gehindert zu werden. Das Video dazu gibt es hier (exklusive Facebook-Shares sind scheiße), und ich erinnere gerne an den kollektivinternen Plan, diesen Sommer noch mal eine eigene kleine Fete zu organisieren.

(Wie schön (und creepy) es eigentlich auch ist, in unserer heutigen Zeit, von jedem kleinen Schnipsel Erlebnis auch noch eine audiovisuelle Erinnerung zu haben. Das macht es vor allem leicht, Menschen zu stalken, seine Kinder zu beeindrucken und sich selbst am Kopf zu kratzen und zu fragen: shit, was hab ich da eigentlich gemacht und wie bin ich wieder nach Hause gekommen?)

by yeahs in Gangster


Es ist schon etwas anderes, wenn man morgens auf dem Weg zur Arbeit nicht nur das hässliche Bayer Schering Gebäude betrachten muss, während man schon wieder Visitenkarten wegen Auffahrunfällen an der gefährlichsten Kreuzung Berlins verteilt, sondern ausnahmsweise Mal am Wasser ist und das glücklich grün-schleimige Geplätscher der Spree einem vor der Nase rumglitzert. Ich meine, man kann sich ja in viele hässliche Dinge romantisch reinsteigern, die Spree ist definitiv keine davon, selten so furchtbar ungesundes Wasser gehabt, da schüttelt’s mich, in dem Fall kann man nicht einfach nur mehr “oh, typisch Berlin” sagen, das ist schon echt extrem scheisse eklig, diese Wurstbrühe.

Ich war trotzdem sehr glücklich, das Wasser zu sehen, da unten am Halleschen Tor, und in typischer Berlinmanier einen Anzugträger anzurempeln und ihn für seinen Spießer-Bourgoise-Job zu verurteilen. Das währte dann nur noch so lange, bis ich an der Französischen Straße ausstieg und mir bei Kaffee Einstein ungelogen einen Soja Cappuccino für 2,90 bestellte und mich dann innerlich darüber aufregte, wieso der Neue die Latte Art noch nicht richtig beigebracht bekommen hat, nur kurz bevor ich dann den Aufzug in mein anderes Leben betrat, kurz unter dem Anwaltsbüro und mit Ausblick auf die ganze Stadt in einem verglasten Komplex.

Aber immerhin nicht mehr lange.

by yeahs in Berlin Gangster


Jeder kennt diesen Moment. Der Meister am Tisch dreht es leiser, es zappelt und es blitzt auf, aber es kommt noch nicht. Die Anspannung macht sich in den Gesichtern der Teilnehmer breit. Eine Unruhe entsteht, die Beine und die Arme wippen mit dem Drang nach mehr, nach schneller, nach jetzt oder nie. Dann kommt es, wie ein Donner, der Bass kracht runter, die Füße berühren den Boden nicht mehr, die Welt verstummt und spielt sich nur noch in Zeitlupe ab während Arme in die Luft fliegen, Augen geschlossen und kleine, lachende Münder gezaubert werden. Alles hält an. Gedanken und Gefühle, Leben und Tod. Der völlige Verlust von Verstand und Vernunft. Alles für diesen Moment aufgespart, für diese Welt aufgespart, wo Schreie nicht gehört werden. Alles aufgestaute Frust und Wut in Liebe und Musik und Ekstase verpackt und für einen Moment in den Himmel geschrien. Alles, während der Beat unsere Vernunft zersägt.
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by yeahs in Berlin Crystal Meth State of Mind Gangster