Best Tracks of 2013: Feel Good Bounce

Best Tracks of 2013: Feel Good Bounce

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29″).

Die willkürlichste meiner Listen ist sicherlich meine Feel Good Bounce Liste, denn sie ist weder konzeptionell noch musikalisch so wirklich zusammen gehalten. Alles, was sie verbindet, ist meine innere, irgendwie manische Interpretation davon, was gute Laune auf Crystal Meth mit unendlichem Zugang zu Käsekuchen bedeutet.

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December 28th, 2013 Posted in Musik | 8 Comments »

Best Tracks of 2013: Heartbreak Songs

Best Tracks of 2013: Heartbreak Songs

Dieses Jahr machen wir es ein bisschen anders. Was mich in den letzten Jahren oft an meinen eigenen Listen, aber vor allem an den Listen großer Medien gestört hat, war der fehlende Kontext, in dem die Songs des Jahres gewertet wurden. Klar, auf persönlicher Ebene habe ich einen öfter gehört als den anderen. Aber qualitativ sagt das nichts aus, wenn nicht auch die Stimmung und die Atmosphäre und vor allem die direkte Konkurrenz klar gemacht wird. Weil ich nicht nur House, Hip Hop oder Hypetraks höre, wird es mit jedem Jahr schwieriger, Konsistenz zu vermitteln. Außerdem werden mir die Listen manchmal zu lang, die Ladezeiten sind der Horror.
Deshalb gibt es also dieses Jahr meine 100 Top Tracks of 2013 schön abgepackt in 10 Playlisten: Heartbreak Songs, Feel Good Bounce, Take Off Tracks, In My Classy Bedroom, Lost In A Moment, Mindfucked By Music, Popped A Molly, Pimping, Moodswings und Serious Dance Lessons in The Club. (Kategorien, die ich mir für 2014 vorgenommen habe: “Songs die mir Nico gezeigt hat”, “Das perfekte Set bei der nächsten A’MILLION Party”, “Leerdammer-Avocado-Toast Leidenschaft zelebrieren”, “Warten auf M29″).

Wir beginnen mit den Heartbreak Songs, denn so hat mein Jahr auch angefangen. Jeder einzelne Song hat dafür gesorgt, dass ich Wasser sparen und mir meinen Körper mit hauseigenen Tränen waschen konnte. Kitschig und rührend und hauptsächlich todestraurig. Passenderweise fühle ich mich auch am Ende des Jahres genau so. Könnte nicht besser sein, der Moment, in dem diese Liste zustande kommt.

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December 27th, 2013 Posted in Musik | 8 Comments »

Best Songs 2011

Jeder Song bindet sich an einen Moment und wird damit zu einem Bedeutungsträger, einem Symbol für die Zeit, ein Konservat, gebündelte Erinnerungen. Meine Lieblingssongs werden zu kleinen Schatztruhen, die Gefühle und Bilder vergangener Zeiten in sich bergen. Eine Liste der besten Songs ist willkürlich; jeder einzelne davon gehört auf meinen Number 1 Spot, denn jeder einzelne wiegt schwer in meiner Geschichte. Am Ende des Tages bewährt sich dann, was ich im Lichte aller mir verfügbaren Gedanken und Gefühle auch bewusst als “das beste” bewerte; nur, das kann man dann eher im subjektiven Licht betrachten, rein objektiv liegt mir nichts ferner als musikalische Rezensionen zu den 100 besten Songs des Jahres schreiben…

Zusammengefasst: Musik ist anekdotisch. Diesmal soll der Jahresrückblick aber mehr sein als nur eine Liste mit seltsam-introvertierten Kommentaren meinerseits. Diesmal sollt ihr auch was davon haben. Der Berliner Lifestyle- und Streetwear-Store Def-Shop war so großzügig, für diesen Beitrag 2×1 WESC Kopfhörer zu spendieren. Was ihr dafür machen müsst? Euren Lieblingssong 2011 in die Kommentare posten (mit einer funktionierenden E-Mail Adresse!). Dafür habt ihr bis zum 3. Januar 2012 Zeit. Wer in Berlin ist, sollte sich auf jeden Fall den Store auf der Friedrichstraße mal reinfahren. Basketballschuhe, Sneaker, alles da – nicht entgehen lassen.

Wer die Vergangenheit auch noch mal antesten möchte, findet die 200 aus 2000 Liste und das Best Of 2010 in den Archiven. Zu 2011 gibt es folgende Zusammenfassung: dieses Jahr war dem Hip Hop verschrieben, mehr als jemals zu vor. Dieses Jahr hat vor allem Drake (rein quantitativ) die Liste erobern können. Was das über mich und ihn aussagt ist zwar fraglich, aber wir wollen jetzt nicht zu weit vorgreifen. Einzig wofür ich keine Zeit mehr hatte: die mediale Ausstattung mit Download-Links oder Grooveshark-Playlist. Aber ich denke, das werden wir alle gemeinsam überleben. Habt Geduld beim Laden: so viele YouTube-Videos auf einer einzigen Seite sind für die schnellste W-Lan Connection nur schwer zu verkraften (ich habe es bereits nach den ersten Beschwerden ausgedünnt).

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December 29th, 2011 Posted in Musik, Ohne Worte | 56 Comments »

43 Dinge: Back to the Future

Was muss man eigentlich tun, um sich wieder wie ein kleines Kind zu fühlen? Nach dem ganzen Arbeitsstress, der Verantwortung, den unnötigen Dates, den anstrengenden philosophischen Diskussionen– manchmal will man einfach die Zeit zurückdrehen. Und während andere eine Liste von Dingen zusammenstellen, die sie unbedingt vor ihrem Tod noch erleben wollen, stelle ich eine Liste zusammen, die es mir erlaubt, wieder dahin zurückzukehren, wo alles irgendwie noch in Ordnung war.

Kids

  1. Kaffee mit Kakao ersetzen. Kakao mit ganz viel Pulver, so viel, dass es sich kaum noch in der Milch auflöst.
  2. Samstag morgens Cornflakes essen und HeMan gucken. Und Saber Rider.
  3. Länger wach bleiben als man eigentlich darf.
  4. Schneeengel formen.
  5. Mit nackten Füßen durch nasses Gras laufen.
  6. Auf einen Kirschbaum klettern und kleine Mädchen mit Kirschkernen abwerfen.
  7. Vor dem Spiegel zu Popmusik tanzen und dabei in die Haarbürste singen.
  8. Einen Lieblingssong wieder und wieder laut abspielen.
  9. Alle Bücher verstauben lassen und Comics lesen.
  10. Einen Witz ohne Pointe erzählen.
  11. Spielregeln für Monopoly so ändern, dass man auf jeden Fall am Ende gewinnt.
  12. Mit wahllosen Dingen, wie etwa Stifte oder Pappschachteln, Familie spielen.
  13. Die Ritze im Bürgersteig vorsichtig überspringen.
  14. Sich extra Klamotten zum Toben anziehen.
  15. Erstmal ein bisschen nörgeln und dann Mittagsschlaf halten.
  16. Sich Strohhalme in die Nasenlöcher stecken.
  17. Milchshakes trinken.
  18. Ein schönes Märchen vorlesen lassen.
  19. Seifenblasen pusten.
  20. Nachtisch vor der Mahlzeit essen.
  21. Nachts in die Küche schleichen und da Eis aus dem Kühlfach naschen.
  22. Lieblings TShirt mit Lieblingshose anziehen, auch wenn die nicht zusammenpassen.
  23. Klettverschluss Schuhe tragen.
  24. Schöne Steine finden und aufheben.
  25. Jemanden mit Süßigkeiten für ein Spielzeug bestechen.
  26. Dem Hund das Gemüse geben.
  27. Geschichten ausdenken und Leuten erzählen.
  28. Versuchen, eine neue Farbe zu erfinden.
  29. Viel zu viel Zucker in den Tee schütten und es gut finden.
  30. Sich vor dem Schlafengehen weigern die Zähne zu putzen.
  31. Im Einkaufswagen sitzen (beim Einkaufen).
  32. Die ganze Zeit grundlos kichern.
  33. Sich mit den Geschwistern prügeln.
  34. Huckepack tragen lassen, wenn man zu müde ist um zu laufen.
  35. Im Auto einschlafen, auch wenn die Fahrt weniger als 10 Minuten dauert.
  36. Eine Junior Tüte bestellen und sich weigern, ein doofes Spielzeug zu nehmen.
  37. Offensichtlich in der Nase popeln.
  38. Im Sand spielen.
  39. Mit viel Anlauf über eine große Pfütze springen.
  40. Seinen Lieblingsfilm gucken und dabei mitsprechen können.
  41. Die Eltern fragen, wo man eigentlich her kommt.
  42. Blubberblasen mit dem Strohhalm machen.
  43. Räder schlagen.
September 8th, 2009 Posted in Uncategorized | 6 Comments »