TOTD: CAME THROUGH / EASILY

TOTD: CAME THROUGH / EASILY

Hall-oh baby. Was ist das denn für ein geiles Gerät? Ich bin ja immer sehr dankbar für den Lyric-Service in Videos, aber das hier ist mehr als nur Mitlesen. Meine zwei Favorites Mac Miller und Ab-Soul mit Chuck Inglish auf einem ziemlich smoothen Ding. Ob man dazu twerken kann?

(Mir wird ja in den letzten Wochen und Monaten oft vorgeworfen, ich hätte Rap vergessen. Hab ich nicht. Ich geb auch nicht auf. Aber irgendwie ist dieses Trap-Beat-Gedöhns auch vorbei. Es gibt Phasen in Rap, die langweilen eben. Wird aber wieder anders, versprochen.)

Ich bin dann übrigens über’s Wochenende in Amsterdam auf dem wohlbetitelten “ADE” a.k.a. Amsterdam Dance Event. Rappen üben. Easily.

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October 18th, 2013 Posted in Track Of The Day | 1 Comment »

PAC DIV // BLACK ACURA // GMB

Zündet eure Blunts an, legt euch zurück und geht mit mir auf eine unglaubliche Reise durch das zweite Pac Div Album. Die kalifornische Boygroup-Ausgabe der Rapszene macht mit “GMB” richtig Alarm. Von lyrischem Swag bis zu düsterer Attitüde ist da alles dabei. Nachdem Snoop Dogg frühzeitig in die Raggae-Rente gegangen ist, haben diese Herren seine bedächtige Aufgabe des Weed-Konsums übernommen. Kein Zweifel: zu stoned, um gut zu sein sind sie noch lange nicht.

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November 28th, 2012 Posted in Musik | 1 Comment »

Macadelic

Nach “Nikes On My Feet“, meinem foreverandever-chillngrill superdope kiffSong, nach dem Song kam nicht mehr viel von McMiller, was ich feierte. Geschätzt siebentausend Mixtapes später schmeisst er dann etwas in meine Fresse, was mich von vorne bis hinten umballert, aber auch beruhigt und meinen derzeitigen Nerv trifft. Entspannt, verkopft, unaufgeregt, dankbar und gleichzeitig kritisch. Man merkt bei diesem Mixtape – Macadelic – , dass er aufwächst, sich den riesigen Aufgaben seines Lebens stellt. Und wenn es nicht das ist, was gerade bei mir passiert, dann weiß ich es auch nicht. Die Zeit rennt mir weg, fast kann ich sie dabei haptisch greifen, wie Sand, der mir zwischen den Fingern verrinnt, und jeder Tag birgt neue Aufgaben und Verpflichtungen, aber auch lautes Lachen und heimliche Tränen. So leise kann ein Menschenleben stattfinden, dass man manchmal auch mal ein bisschen den Bass aufdrehen muss um auf sich Aufmerksam zu machen. In Mac Millers Fall war es genau das Gegenteil davon: er hat mal kurz leiser gedreht und dabei ist etwas durch und durch durchdachtes herausgekommen, komplex und doch einfach zu verstehen.
Eingängig und tiefgehend und steckenbleibend. Beste Songs sind natürlich auch durch die herausragenden Features gegeben: The Question. ft. Lil Wayne und Fight The Feeling ft. Kendrick Lamar.

Es ist durchaus möglich, dass Mac Miller sich Herz damit singt, festrappt und für immer seine Nikes dort sporten darf. Immerhin war er Live ja auch eine Bombe. Damit wächst meine Liste an “to watch” wieder um einen mehr: A$AP, Odd Future, Black Hippy, Most Dope. Ich wünschte, ich wäre ein schwarzer Dude der Rappen könnte.
(Mir ist übrigens bewusst, dass das Mixtape schon zwei Monate online ist. Aber es hat auch ungefähr genau so lange gebraucht, bis ich es fühlen konnte. Don’t force the music.)

May 8th, 2012 Posted in (Pop)Kultur, Musik | Comments Off

Clarity

Wenn ich jetzt sage: “Oh Shit, die Dinge wiederholen sich”, dann ist das diesmal mehr als nur ein seltsamer Moment, bei dem ich nostalgisch in die Vergangenheit und parallel dazu auch erwartungsvoll in die Zukunft blicke. Dude, diesmal ist es wirklich ernst: und plötzlich reden auch Leute über Schicksal und Fügung, die sonst eher dem ganzen skeptisch gegenüberstehen. Aber es gibt keine Zeichen, die es zu deuten gäbe. Es gibt nur den Willen zum Wollen und die Ehrfurcht davor zu was ein Mensch alleine fähig ist. Und natürlich die undankbare Relativität: endlich passiert all das, was ich mir erträumt hatte (mit naiven 15 Jahren), und doch beschäftigt mich das nur am Rande. Viel wichtiger sind die Dinge, die sich dazu geschlichen haben. Klein und leise, still und minimal berührend, geben sie den Ton an, bestimmen sie den Hintergrund und werfen sie Fragen auf, die man sich mit einem Herz voller Liebe oder Trauer – je nachdem – nunmal stellen muss. Am Ende bleiben nur folgende Tatsachen: wir träumen alle von Pinguinen, die auf der Akropolis tanzen. Und: wer nicht kifft, hat schon verloren.

May 4th, 2012 Posted in Gangster, Musik | 3 Comments »

Mac Miller

Er war es, der mich letztes Jahr wieder resozialisierte, mich wieder auf den Boden aller Tatsachen brachte, mich von einer langjährigen Abstinenz vom Hip Hop wieder zurück brachte. So leicht ist das nicht gewesen, immerhin geht man mit einem Umzug nach Berlin auch den Pakt mit dem Techno-Teufel ein.

Es ist alles gut geworden, heute führe ich diverse Diploma in meiner Rap Expertise, bin wieder glücklich mit Ghettoslang unterwegs und rühre lange schon keine Designerdrogen mehr an. Ich trage Nikes und rauche mich in die glückliche Apathie. Mac Miller ist Schuld daran, und heute tritt er (endlich!) im Festsaal Kreuzberg auf, wo ich hoffentlich den Sommersong des letzten Jahres laut gröhlend zelebrieren darf. Mac Miller, mein Hip Hop Held.

Mac Miller – Nikes on My Feet from Ian Rex Arrow Wolfson on Vimeo.

September 12th, 2011 Posted in Berlin, Musik | 1 Comment »

Kool Aid & Frozen Pizza

Die Postingfrequenz hat damit wohl ihren absoluten Höchststand erreicht; ist mir völlig egal, Mac Miller muss. Wer ernährt mich eigentlich, wenn ich ein Jahr unterwegs bin? Ich sehe schon, das muss alles entweder The Beach oder gar nicht..

(oh und danke an den Cinematze für den Hinweis!)

July 26th, 2010 Posted in Musik | 3 Comments »

Mac Miller – La La La La

Frage: werde ich ab sofort alle Mac Miller Songs posten, die ich finden kann?
Antwort: Ja.

Und nachdem M.I.A. mich mit ihrem aktuellen Album so enttäuscht hat, kann das ja alles nur noch besser werden.

July 14th, 2010 Posted in Musik | 7 Comments »